Beiträge von ReinhardR

    "Afd wählende Stuck&Spitzdachfanatiker"
    Abgesehen davon, dass man AfD mit großem D schreibt.

    Was soll das sein? Eine Herabwürdigung? Ein Argument?

    Haus der Statistik:
    "Weder reicht es an die staatsdienliche Bedeutung von HdL, HdRf oder HdR im Regime heran, noch kann man aus dem städtebaulichen Kontext lesen,
    dass es ausgerechnet hier eine Ansiedlung von Kleinkünstlern und Kulturschaffenden braucht."
    Ja, wiklich.
    Während das "Haus des Lehrers" zusammen mit der Kongresshalle einen Hauch von Brasilia widerspiegelt, ist das HdS einfach nur ranzige Meterware. :rolleyes:

    Auf mich wirkt das ziemlich arrogant, narzisstisch und letztlich auf eine "komische" Weise stieselig, aber ganz bestimmt nicht irgendwie linksliberal, tolerant und weltoffen, ganz ganz bestimmt nicht!

    Was dieser Dirk Peitz / DIE ZEIT völlig außer Acht läßt, sind die Zehntausenden von großen und kleinen Spendern, die das Geld für den Barock-Schmuck aus eigener Tasche gezahlt haben.
    Wenn er über "wie bekomme ich mein (Steuer-)Geld zurück" schwadroniert, dann kann er sich also nur auf den modernen Teil beziehen.
    Und da gebe ich ihm sogar ein bißchen recht... 8o

    ...oder Friedrich Schiller im "Wilhelm Tell":
    "Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden / und unerträglich wird die Last, /
    greift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel / und holt herunter seine ew`gen Rechte, /
    die droben hangen unveräußerlich und unzerbrechlich WIE DIE STERNE selbst." :thumbup::saint:

    Der Standort für diesen Schinkel´schen Sternenhimmel könnte nicht besser gewählt sein!

    Netter versöhnlicher Beitrag über die Schloss-Fassaden, lieber Camondo.
    Aber "(...zeitgenössische Flanke des Schlüterhofs...) Bewahrt sie einen doch davor vorzeitig zu ermüden ob der sich immer wiederholenden Bauelemente
    die diese Renaissance\ Barock-Architekturen immer mit sich bringen."
    Im Ernst?
    Die sich immer wieder neu in den Details variierenden Barock-Elemente dürften erheblich spannender sein als jede der Fassade,
    die Stella modern ausgestaltet hat. ;)

    Ich möchte noch einmal den Vorschlag von "Architekturfan" aufgreifen.
    Am Ende der Blickachse von der Leipziger über den Potsdamer Platz bis zu Kulturforum sollte ein Landmark stehen.
    28 Stockwerke wären gut.
    Der Rest der markierten Flächen sollte 11 - 21 Stockwerke haben.

    Meine erste Option wäre, gar nichts abzureißen. Stattdessen an der Potsdamer Straße so gut wie möglich zu verdichten. Bei mir würde das dann so aussehen: (Die roten Flächen wären Nachverdichtung)


    Karte: Google Earth

    Rote Flächen: Eigene Kreation

    berlin4y0k09.jpg

    Vielleicht kannst du dann bald dort mit Kumpel Udo Blumen niederlegen.

    Wer, zum Teufel, ist Udo?
    Ich meinte nicht die Opfer des roten Terrors sondern einen Helden, der die Kommunisten bekämpft hat und daraufhin ihr Opfer wurde.
    Da müßte es doch ein entsprechendes Denkmal gegeben haben oder heute geben - nicht wahr?
    Aber stimmt, das waren so viele, das kann man nur pauschal abhandeln.

    Wo steht - zum Ausgleich für das Denkmal für die Kommunisten und Demokratieverächter - das Gegenstück?
    Ah, ich weiß schon: das ist der St. Georg im Nikolaiviertel, der den grünlichen Drachen tötet.

    Was haben denn die Vermieter mit dem CO² am Hut?
    Wenn die Mieter weniger Kohlendioxyd produzieren wollen, dann sollen sie eben weniger heizen.
    Diesen Unsinn der CO²-Abgabe haben sich die Öko-Sozialisten ausgedacht.
    Sie lassen die Menschen leiden. Deswegen wird ein bißchen Energie weniger verbraucht.

    Das eigentliche Problem ist gar nicht das Bauen dieser "temporären Erweiterungsbauten" sondern dass der Bundestag als Ganzes sich nicht in der Lage sieht, die vom Bundesverfassungsgericht schon in der vorletzten Legislaturperiode vorgegebene Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestages um zu setzen.
    Die alte Regelung für die Überhangmandate sorgt für eine Aufblähung des Parlaments und damit für immer mehr Bedarf an Büroraum.
    Ich laufe mir in den Fluren und Gängen mittlerweile die Füße wund.
    Klein ist fein, sollte das Motto sein! ;)

    Das Bundesfinanzministerium (BMF) wirkt von außen, als hätte es sich gut eingelebt auf den fast 50.000 Quadratmetern des früheren Reichsluftfahrtministeriums an der Wilhelmstraße zwischen Leipziger und Niederkirchnerstraße.
    Aber die Großzügigkeit täuscht: Der Hauptsitz ist nur einer von sieben Berliner Standorten, von denen laut BMF fünf extern angemietet sind.
    Die sollen nun durch einen repräsentativen Neubau inkl. Konferenzzentrum, Wohnräumen für Teilnehmer der Bundesfinanzakademie und „Großkantine“ ersetzt werden.
    Der Erweiterungsbau soll auf den 13.300 m2 der Parkplatzbrache an der Wilhelmstraße entstehen. Diese Fläche gegenüber dem Finanzministerium war noch 1939 abgeräumt worden.
    Dort sollte das Reichspostministerium errichtet werden. Dann kam der Krieg.

    Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat gerade den Architekturwettbewerb ausgeschrieben.
    Der Baukostenansatz liegt bei 322 Mio. Euro
    - zzgl. Ausstattung und Unwägbarkeiten.
    Gebaut werden soll von 2024 bis 2029. :saint: