Alexanderplatz: Diverses

  • ^ Dass da überhaupt etwas Neues entstehen könnte, war reine Spekulation meinerseits, gestützt darauf, dass der Bestandsbau inzwischen offenbar leer steht und ich mich wundern würde, wenn man in dieser Lage einen so billigen Plattenbau renovieren würde, statt einen Neubau hinzustellen. Aber vielleicht kann jemand hier im Forum Informationen beisteuern?

  • Ich bin gerade nicht so im Bilde bzw. habe nicht alle Anspielungen verinnerlicht. Geht es um das Haus der Statistik im Hintergrund?

    Das finde ich vom Ding her gar nicht schlecht. Es erinnert mich aus der Perspektive an das alte Columbushaus. Wenn es nur saniert und besser in die Stadt integriert wäre...

    Vielleicht mit der Schaffung eines Stadtplatzes wenn die Alexanderstraße auf der Höhe des TLG-Riegels verschmälert wird, oder mit einem Neubau auf der besagten Fläche – möglichst deutlich niedriger als das Haus der Statistik.

    Dieses Jahr gab es ja schonmal ein paar Entwürfe, dort ein Quartier zu schaffen, die aber die zugige Ecke an der Alexanderstraße offenbar nicht verarzten:

    https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/…-im-Rennen.html

    Marco

    EDIT

    Hier ist dann doch noch eine Gestaltung der Ecke zu sehen:

    https://www.rbb24.de/politik/beitra…tung-areal.html

    Und einer der beiden anderen Entürfe hat so eine Art Rotunde, die mir glaube ich besser gefällt.

    -

    2 Mal editiert, zuletzt von Bonteburg (16. Juni 2019 um 12:07) aus folgendem Grund: mehr Daten!

  • Aus Zufall habe ich bei Immobilienscout das von ElleDeBE unter #1333 besagte Gebäude gefunden. Es wird derzeit zum Kauf angeboten. Es liegen laut Anzeige ein Recht zur Aufstockung vor sowie eine Planung, wie die Fassade mit den homogenen Fensterreihen aufgebrochen werden könnte. Auf der dort eingestellten Visualisierung und der Planzeichnung kann man eine Idee bekommen, was ein neuer Eigentümer mit dem Gebäude machen könnte. Durch Beibehaltung der alten Substanz durchaus eine spannende Idee der Aufwertung.

    Hier die Anzeige mit Visualisierung und Planzeichnung: https://www.immobilienscout24.de/expose/1120145…Type=district#/

  • ^ Danke, Freude, guter Einstand und: willkommen im Club!
    Diese ersten Skizzen finde ich persönlich zwar nicht besonders prickelnd, aber im Sinne eines schonenderen Umgangs mit den Ressourcen ist die Option einer Aufstockung und Erneuerung durchaus begrüßenswert.

  • Bezieht sich hierauf:

    Jahre später nun doch im Markt bei Scout. In der Objektbeschreibung heisst es: "
    Komplett leer stehendes Gebäude mit Aufstockungsrecht, Planung liegt vor, jedoch noch nicht eingereicht. Verschiedene Nutzungsmöglichkeiten....Smarthomes....oder ähnl."

    Wahrscheinlich Baugenehmigung, Vorbescheid oder planungsrechtliche Bescheid abgelaufen.

    2 Mal editiert, zuletzt von BLNBär (22. August 2019 um 23:07)

  • Absolut utopischer Preis (9.500.000 € für 1.200 m2 Nutzfläche!!!!!). Mit Baunebenkosten und Sanierung locker 12.000.000€ (ohne den Preis für die Aufstockung) was 10.000€/m2 für eine sanierte Platte bedeuten würde. Und da macht der Käufer noch nicht einmal Gewinn!

    Selbst am Alex unglaubwürdig...

  • Auf dem Alexanderplatz stehen mal wieder jene Bauwerke, die den Platz tatsächlich ruinieren (die fliegenden). Alle sind sich einig und dennoch bleibt es Jahr für Jahr dabei. Zu diesen Zeiten (etwa die Hälfte des Jahres) meide ich den Platz.

  • Von Öffentlichkeit & Foristen weitgehend unbemerkt hat man mitten auf dem Alexanderplatz ein neues Pavillon errichtet!

    2019-11-0116.38.04acjst.jpg

    Es handelt sich vermutlich, wenn ich die Inschrift auf einer Tür richtig gedeutet habe, um einen temporären Showroom anlässlich des 30. Jahrestages des Berliner Mauefalls, aber auf die Schnelle konnte ich im Internet keine weiteren Infos dazu finden.

    Bild von mir & von heute & gemeinfrei.

  • Eine interessante Neuigkeit: Im Dezember 2020 ist der Antrag eingegangen, wonach das vollkommen belanglose und der Lage unwürdige Haus an der Karl-Liebknecht-Straße 13 A (wir hatten ihm hier einige Beiträge gewidmet, auch ich selbst, aber ich kann sie partout nicht finden; es handelt sich um das linke Gebäude auf diesem Bild #1.103) abgerissen und durch ein Neubau ersetzt werden soll.

  • Das ist zwar ein Detail - aber für Kenner und hoffnungsvolle Potential-Seher des Alexanderplatzes ein sehr wichtiges Detail. Ich freue mich sehr darüber! Ich habe leider keine Entwürfe finden können, befürchte aber, dass der Neubau trotz der guten Lage sehr unspektakulär sein wird.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Eine interessante Neuigkeit: Im Dezember 2020 ist der Antrag eingegangen, wonach das vollkommen belanglose und der Lage unwürdige Haus an der Karl-Liebknecht-Straße 13 A (wir hatten ihm hier einige Beiträge gewidmet, auch ich selbst, aber ich kann sie partout nicht finden; es handelt sich um das linke Gebäude auf diesem Bild #1.103) abgerissen und durch ein Neubau ersetzt werden soll.

    Hier wird das Gebäude angeboten. Für schlappe 7,5 Mio. Euro.

  • Daraus:

    "Die Ausgangslage war hier, dass das bestehende Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden sollte. Der Abriss und der Neubau eines geplanten Bürogebäudes mit Penthaus [sic!] wurden allerdings nicht realisiert. Die derzeitigen Absprachen zur Nutzung des Treppenhauses des Nachbargebäudes Karl-Liebknecht-Str. 15 liefen 2019 aus. Infolgedessen sind die Obergeschosse des Gebäudes Karl-Liebknecht-Str. 13a seitdem nicht mehr betretbar bzw. nutzbar.

    Gegenstand eines Umbaus bzw. Neubaus ist zum Erhalt der bestehenden Wohnnutzung der Einbau einer eigenen Erschließung (Treppenraum mit Aufzug). In den hier gezeigten Entwicklungsvarianten ist das bestehende Gebäude mit zwei Geschossen in Leichtbauweise aufgestockt. In der Anlage finden Sie einige Varianten der Neugestaltung, die der jetzige Eigentümer hat fertigen lassen. Eine Baugenehmigung liegt noch nicht vor."

    Das wiederum klingt nach Erhalt und Aufstockung. Hoffentlich wird dieser Bau wirklich abgerissen, wie der Bauantrag es vermuten lässt, und ersetzt. Ausnahmsweise kann es hier nicht schlimmer kommen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ElleDeBE, HarrySeidler

    "Showroom" und "Programmpavillon" sind wohlklingende Namen für einen simplen, eingeschossigen Container mit Glasfenstern. :)

    Das war ein Pavillon für ein siebentägiges Festival im Jahr 2019. Warum ist das erwähnenswert oder kritikwürdig?

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von kulturprojekte.berlin

    Eine Million Menschen, Berliner*innen und Gäste aus der ganzen Welt, haben die Festivalwoche „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ vom 4. bis 10. November 2019 besucht. Über zweihundert Veranstaltungen an sieben Originalschauplätzen wurden täglich von tausenden von Gästen besucht. [...] Die Festivalwoche machte Geschichte an sieben Tagen an sieben Orten der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls dort erlebbar, wo sie einst stattgefunden hat.

    https://www.kulturprojekte.berlin/projekt/30-jah…tion-mauerfall/

    Hätte man Ihrer Meinung nach einen Architekturwettbewerb dafür ausschreiben sollen? Es war genau das, was der Name verkündete: Ein (temporärer) Pavillon für das Programm des einwöchigen Festivals.