Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Exakt weil die Aufstockung sich nicht anpassen, nicht einfügen möchte, finde ich sie gut. Es wurde nicht versucht, irgendetwas hilflos anzupassen, in einen alten Schein zu bringen, sondern selbstbewusst ergänzt. Auch, dass das Geschoss über die Kante hervorlugt - ich mag es.

    Um bei diesem Bau zu bleiben: Deutlich unpassender fällt mir die Gestaltung des EG auf - der Versuch, sich anzupassen, jedoch viel zu stark vereinfacht, wirkt missglückt und nicht gerade wertig.

  • Mir geht es ähnlich, immer wenn ich durch Hamburg oder auch Berlin laufe, freue ich mich über unkonventionelle Dachaufstockungen - nun endlich auch hier in Frankfurt, dass mal die Behörden es erlaubten.

  • So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich kann mich überhauptgarnicht mit diesem Aufsatz anfreunden, für mich ist das mindestens so unpassend wie die schicken Nachkriegsdächer auf den Häusern am Hauptbahnhof. Wie wäre es denn mit einem barocken Aufbau auf einem der Deutsche Bank Türme, mal was anderes, eben unkonventionell.

  • Vor allem ist es ja kein neuer Dachaufbau, der ein vorheriges Nachkriegs-Behelfsdach ersetzen würde. Im Gegenteil wirkte der alte Dachabschluss objektiv deutlich harmonischer. Dass einem subjektiv die geschwungenen Formen per se gefallen, mag sein. Könnte ich mir woanders auch ganz nett vorstellen. Aber hier passt es einfach nicht zusammen. Stattdessen macht es auf mich den Eindruck, als ob man sich vom Grand Tower inspiriert jetzt irgendwie "moderner" zeigen wollte, aber es leider total verhunzt hat. Wie "gewollt anders", aber nicht gekonnt. Wenn, dann muss sich so ein extravaganter Aufbau noch viel deutlicher absetzen, auch mit einem gewissen baulichen Respektabstand zum Bestandsbau, und zum Beispiel auch einen stärkeren farblichen Kontrast aufweisen. Und trotzdem Bezug nehmen, das wäre die hohe Kunst. So wirkt es für mich einfach nur lieblos draufgeklatscht, und ein bisschen verschoben, weil man das halt gerade so macht, um zwanghaft irgendwie vermeintlich zeitgemäß auszusehen. Peinlich.

  • Albusstraße 19 und 21 (Forts. von #1355 und #1370)

    Dies ist ein sehr unrühmliches Beispiel dafür, dass der sog. Baulandbeschluss zum Gegenteil seines eigentlichen Zwecks führt, den Wohnungsbau zu fördern:


    - der Bauherr hat 2017 das seit 1961 laufende Erbbaurecht Albusstr. 19 erworben;

    - der Bauherr hat die Albusstraße 21 erworben

    - Bauherr wollte die Albusstraße 21 an die Stadt verkaufen, damit diese zugunsten des Bauherrn ein Erbbaurecht vergibt, das mit dem Erbbaurecht Albus 19 sozusagen vereinigt würde;

    - Bauherr würde beide Grundstück zusammen im Erbaurecht neu bebauen; dadurch bräuchte man nur ein Treppenhaus und weniger Verkehrfläche, hätte also mehr Wohnfläche, mehr Wohnungen;

    - SPD will unter Berufung auf Baulandbeschluss eine Förderquote von 30% durchsetzen und hat die Zustimmung zur Bestellung des Erbbaurechts Albus 21 verweigert.


    Die LINKE hat nun vom Magistrat Auskunft über den Fortgang der Sache verlangt (in ihrer bekannt bornierten, reflexhaften Anti-Bauherrenhaltung natürlich Unrat witternd). Nach der Antwort des Magistrats nimmt die Sache ihren Fortgang wie folgt:


    - Bauherr bleibt Eigentümer des Erbbaurechts Albus 19 und Eigentümer von Albus 21 (Kein Verkauf an Stadt, kein Erbbaurecht);

    - Bauherr stellte für Albus 19 und 21 zwei getrennte Bauanträge;

    - Stadt erteilt am 28.09.2020 je eine Baugenehmigung zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit je einem Laden im Erdgeschoss und darüber 10 Wohneinheiten;

    - keine geförderten Wohnungen, insgesamt 5 Wohnungen weniger als bei einer Gesamtneubebauung (dafür ein zweites Treppenhaus erforderlich).


    Soweit so schlecht.


    Quelle: B_647_vom_4.12.2020

  • Rahmhof mit Schillerpassage

    In Frankfurt zählte der Rahmhof neben der Zeilgalerie, eröffnet unter dem Namen "Les Facettes", und dem Fürstenhof zu den Prestigeobjekten des berüchtigten Immobilienunternehmers Jürgen Schneider. Das Büro- und Geschäftshaus Rahmhofstraße 2-4 und Schillerstraße 13 hat rund 8.900 Quadratmeter Mietfläche auf sechs Etagen, darunter die Schillerpassage mit bisher rund 900 Quadratmetern Laden- und Gastronomiefläche. Das denkmalgeschützte Gebäude mit dem früheren Namen Taubenhof stammt ursprünglich aus dem Jahr 1907. Zwischen 1990 und 1992 wurde das Gebäude von Jürgen Schneider zum "Haus an der Börse" umgestaltet.


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    Bild: Epizentrum (mit GNU Free Documentation License @Wikimedia)


    Derzeit werden die Büroflächen revitalisiert, offenbar unter dem Projektnamen "New Rahmhof Offices". Einen ersten Einblick in die modernisierten Räume bietet ein beauftragtes Maklerhaus an dieser Stelle.


    Thema in früheren Forumsbeiträgen war vor allem das Erdgeschoss mit der nahezu komplett leer stehenden Schillerpassage (Foto von Ende 2019). Auch hier dürfte sich in absehbarer Zeit etwas tun. Denn mittlerweile wurden auf der noch recht neuen Objekt-Website auch Inhalte zum Refurbishment der Ladenpassage eingefügt (die es dort zuvor nicht gab). Als Inhaber der Website ist eine IRAF Lotti Sàrl mit Sitz in Luxemburg ausgewiesen, letzter bekannt gewordener Eigentümer ist eine britische Gesellschaft namens InfraRed, welche die Liegenschaft 2018 von der Deutsche Real Estate erworben hatte.


    Erste Ansichten der erneuerten Schillerpassage, der Eingang an der Ecke Rahmhof- und Schillerstraße soll demnach etwas nach Norden verlegt werden:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/rahmhof_schillerpassage_nach_umbau_4.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/rahmhof_schillerpassage_nach_umbau_1.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/rahmhof_schillerpassage_nach_umbau_2.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/rahmhof_schillerpassage_nach_umbau_3.jpg

    Alle Bilder: IRAF Lotti Sàrl

  • Projekt "10TRAL" - Umbau Bleidenstraße 6-10 / Holzgraben 25-29 (neues Projekt)

    Das Büro- und Geschäftshaus Bleidenstraße 6-10 wurde 1972 erbaut. Das Gebäude erstreckt sich bis zum Holzgraben, wo sich neben der TG-Einfahrt auch ein zweiter Zugang zu Papier Kraemer befindet. Beide Straßenfassaden dürften sich in bauzeitlichem Zustand befinden (Bleidenstraße / Holzgraben).


    Die Liegenschaft ist in Besitz der OFB Projektentwicklung. Unter dem Projektnamen "10TRAL" plant diese eine tiefgreifende Modernisierung des Gebäudes. Auf sechs Geschossen, eines davon ein Staffelgeschoss, sollen einem Mieter künftig 4.260 m² Bürofläche zur Verfügung stehen. Es wird demnach ein Single-Tenant-Gebäude mit eigenem Eingangsbereich. Auch zwei Dachterrassen sind vorgesehen. Die Fertigstellung ist im 4. Quartal 2022 geplant.


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    Konferenzetage ganz oben, eine der Dachterrassen:


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    Bilder: OFB Projektentwicklung / Holger Meyer GmbH

  • Abbruch Ex-Görtz-Haus und Neubau Geschäftshaus (Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11)

    Sowohl zur Biebergasse als auch zum Börsenplatz ist die Fassade des zwischen 1966 und 1969 errichteten Büro- und Geschäftshauses hinter einem Blechpanzer verschwunden. Gemäß Ankündigung der Baustellenkommunikation (#1.443) wurde ein Turmdrehkran aufgebaut. Dieser steht vom Börsenplatz aus gesehen hinter dem östlichen Nachbarn (mit "Block House" im Erdgeschoss) und trägt ein Logo des Bauunternehmens Lupp.


    Allmählich dürfte es als gesichert gelten, dass der nachfolgende Neubau nach einem Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Tektonik gebaut wird. Denn an der Baustelle hängt eine Abbruchgenehmigung aus, die dieses Büro als Entwurfsverfasser ausweist. Gleiches gilt für eine Website des Projekt- und Baumanagers WBRE. Dort ist erstmals auch eine Gesamtansicht des "Taurus" genannten Projekts zur Biebergasse zu sehen, während bisher nur eine Teilansicht bekannt war.


    Die beiden Straßenfassaden beschreibt WBRE als "aufwendige 3D Naturstein-Glas-Fassaden". Zur Biebergasse sind demnach vier großflächige Ladenlokale im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss geplant. Zum Börsenplatz ist eine Gastronomiefläche vorgesehen. Die übrigen Flächen sollen als Büros genutzt werden. Der Neubau wird aus drei Bauteilen mit sechs bis sieben Geschossen bestehen. Geplant sind zwei Innenhöfe. Neu wird es ein zweigeschossiges Staffelgeschoss geben. Erhalten bleiben die drei vorhandenen Untergeschosse.


    Ganz interessant ist das gewählte Auftragsverfahren mit einer "Pre Construction Phase". Ersten Zugriff hat demnach die Firma Lupp, die bereits in der Planungsphase eingebunden ist. Schließlich soll Lupp ein verbindliches Pauschalangebot für das Bauvorhaben abgeben. Der Auftraggeber kann dieses annehmen oder den Auftrag, nach Einholen weiterer Pauschalangebote, an einen anderen Generalunternehmer vergeben.


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    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/4685_biebergasse_ex-goertz.jpg


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    Bilder: Schmittchen


    Vorläufige Planung - links noch einmal die schon bekannte Ansicht, rechts die für uns neue Visualisierung:


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/biebergasse_6-10_tektonik_behrendt.jpg         Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/biebergasse_6-10_tektonik_behrendt_01.jpg

    Bilder: Tektonik Architekten Wenzel & Partner / Michael Behrendt / AXA Investment Managers / WBRE

  • Projekt "10TRAL" - Umbau Bleidenstraße 6-10 / Holzgraben 25-29

    Die Arbeiten für den in #1.430 vorgestellten Umbau der Bleidenstraße 6 zum Büro- und Geschäftshaus "10TRAL" haben begonnen. Das geht aus einer heutigen Meldung hervor. Ende des Jahres 2022 soll die Revitalisierung abgeschlossen werden. Zwei erwähnenswerte Neuigkeiten ergeben sich aus dem Text: Der Entwurf stammt vom Architekturbüros Holger Meyer GmbH. Und das Schreibwarengeschäft Papier Kraemer, schon lange in der Bleidenstraße 6 ansässig, bleibt langfristig als Mieter erhalten. Das Geschäft bleibt sogar während der Umbauarbeiten geöffnet (sobald dies wieder möglich ist).

  • Abbruch Ex-Görtz-Haus und Neubau Geschäftshaus (Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11)


    leider kann man von unten absolut gar nichts vom Abbruch erkennen, da alles gut abgeschirmt ist (Sicherheitsbedingt).


    Ich habe mal versucht das geschehen von oben aus festzuhalten. Der Abbruch scheint gut voran zu gehen. Das erste Bild ist von mitte letzter Woche und das zweite von heute.




    Bilder: Skyview

  • Gegen die schlechte Sichtbarkeit der Ex-Görtz-Baustelle an der Biebergasse von außen helfen zwei Webcams (1 | 2). Vielen Dank dem Tippgeber. Die Kameras habe ich unserer Sammlung hinzugefügt.


    Übrigens bietet BNP Paribas Real Estate bereits 10.100 Quadratmeter Bürofläche im Neubau an (der wohl tatsächlich "Taurus" heißt). Je Quadratmeter und Monat für 40 Euro. Die Flächen sollen demnach ab dem dritten Quartal 2023 verfügbar sein. Zwei Bilder, links die Dachterrasse mit Ausblick nach Süden, rechts einer beiden den Büromietern zugänglichen Innenhöfe. Der Boden beider Höfe wird sich auf dem Niveau des zweiten Obergeschosses befinden, also über den beiden Etagen mit Laden- und Gastronomieflächen.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/taurus_ex-goertz_biebergasse_1.jpg  Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/taurus_ex-goertz_biebergasse_2.jpg

    Bilder: Tektonik Architekten Wenzel & Partner / AXA Investment Managers

  • #1.435 Leider liegt beim Bauprojekt "Taurus" immer noch keine Visualisierung zum Börsenplatz 7-11 vor. Eingerahmt von qualitätsvollen, historischen Bauten - direkt gegenüber der Börse - kann man nur hoffen, dass dort eine angemessene Fassade präsentiert wird.

  • Albusstraße 19 (+21)

    Die Blüten, die im Fall der Albusstraße 19/21 der berüchtigte Baulandbeschluss treibt, hat tunnelklick uns in #1.428 anschaulich dargelegt. Das letztendlich geplante Bauwerk können wir in einer Anzeigenserie in Immoscout bewundern: Es heißt Downtown21 Wohnen im neuen Trendviertel und bietet 10 Eigentumswohnungen (+ 1 Gewerbe). Öffentlich angeboten werden zur Zeit die beiden Maisonette-Penthäuser mit 137 bzw. 158 Quadratmeter für 1,15 Mio. bzw. 1,27 Mio. Euro, also > 8.000 Euro je Quadratmeter. Die Wohnungen auch darunter scheinen durchgesteckt zu sein und haben entsprechend schlauchartige Grundrisse ohne Fenster an den langen Seiten. Wegen der relativ engen und leicht höheren Bebauung rundherum werden auch die Fenster an den Stirnseiten eher keine in die Ferne schweifende Blicke ermöglichen.


    Den Visualisierungen nach könnte die Fassade mit beigem Naturstein verkleidet sein, die architektonische Qualität ist insgesamt aber bestenfalls durchschnittlich. Seht selbst: Klick!

  • Update: Kurt-Schumacher-Straße 30-32 / Allerheiligenstraße 52

    Hier hat der Umbau des Erdgeschosses (ehemals Segmüller) für tegut begonnen. Die Zeitplanung für die Eröffnung ist nun Spätsommer/Frühherbst. So soll es dann nach letztem bekannten Stand #1318 aussehen.


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    Blick von der Albusstraße Richtung Allerheiligenstrakße


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    Blick auf Allerheiligenstraße 53 und Klingerstraße 11


    Das Bauschild benennt in dem Gebäudekomplex, der auf der Rückseite die Klingerstraße 11 umfasst , neben den Nutzungseinheiten Lebensmittelhändler, Bäckerei und Imbiss im EG auch Wohnen mit 42 WE im 1.-4. OG

    Zitat von Bauschild

    Nutzungsaufteilung und Nutzungs­änderung von 1 Verkaufseinheit im EG bis 4.OG in 2 Nutzungs­einheiten und Wohnen, 1. Nutzungseinheit mit Verkauf und Erweiterung der Verkaufsfläche (Lebensmittel) und die 2. Nutzungseinheit in Laden (Bäckerei) und Schank- und Speisewirtschaft ( Imbiss) im EG sowie in Wohnen im 1. bis 4.OG mit 42 WE, Fassadenänderungen und brandschutz- statisch und lüftungsrelevante Grundrissänderungen im KG, EG und Aufstellung von Kühl- und Lüftungsgeräten auf dem Dach in einem Wohn- und Geschäftshaus


  • Umbau Kurt-Schumacher-Straße 30-32 / Allerheiligenstraße 52 (ehemals Segmüller)

    Von Innenausbau ist im Erdgeschoss noch nichts zu sehen. Durch die Glastüren des früheren Segmüller-Haupteingangs geblickt, schauen die Flächen nicht wesentlich anders aus als auf Serendips letzten Bildern in #1438. Auch außen halten sich die Baufortschritte in Grenzen. Die Klingerstraße 11 (rechts auf dem Foto unten) wurde zwischenzeitlich bis auf den Rohbau entkernt. Foto von der Ecke Allerheiligenstraße und Klingerstraße:


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    Desolat zeigt sich die Seite zur Albusstraße.


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    Bilder: Schmittchen


    Viel mehr als neue Fassaden sind wohl nicht zu erwarten, denn im online abrufbaren Bauschild sind zwar Grundrissänderungen erwähnt, aber keine Aufstockungen. Letzteres erscheint unverständlich. Das Vorhaben wird dort so beschrieben: "Nutzungsaufteilung und Nutzungs­änderung von 1 Verkaufseinheit im EG bis 4.OG in 2 Nutzungs­einheiten und Wohnen, 1. Nutzungseinheit mit Verkauf und Erweiterung der Verkaufsfläche (Lebensmittel) und die 2. Nutzungseinheit in Laden (Bäckerei) und Schank- und Speisewirtschaft (Imbiss) im EG sowie in Wohnen im 1. bis 4.OG mit 42 WE, Fassadenänderungen und brandschutz- statisch und lüftungsrelevante Grundrissänderungen im KG, EG und Aufstellung von Kühl- und Lüftungsgeräten auf dem Dach in einem Wohn- und Geschäftshaus".


    Demnach wird es neben der schon bekannten großen Tegut-Filiale mit 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auch einen gesonderten Backshop geben. 42 Wohnungen sind nicht wenig, doch an den Seiten zur Albusstraße und zur Allerheiligenstraße wäre zumindest auf den ersten Blick, ohne Kenntnis der Umstände doch deutlich mehr möglich gewesen. Schließlich geht es hier beinahe um einen ganzen Block. Alleine ein gründerzeitliches Wohnhaus an der Ecke Klinger- und Albusstraße gehört nicht zu dem Projekt. Bestandsfotos von Mai 2020 gibt es hier.