Die Stadt Frankfurt am Main bekommt Sparauflagen vom Land. Damit stellt sich die Frage, ob Großprojekte wie die Multifunktionshalle und das Schauspielhaus noch (in absehbarer Zeit) verwirklicht werden können.
Beiträge von Wikos
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"Plastikschrott" ist noch der harmlosere Ausdruck in den sozialen Medien, wo hunderte Bürger ihren Unmut zu dem Projekt ablassen. Die Kunstinstallation hat ihre Akzeptanz bereits verloren, nachdem die Medien die hohen Kosten als Schlagzeile eingebracht haben. Das das Kunstkollektiv dann noch Warnungen von Tierschützern abtut, dass weltweit sich noch kein Vogel dort verfangen hätte und nun nach nicht mal einem Monat der erste Vogel auf der Konsti mit der Feuerwehr befreit werden muss, ist dabei das Sahnehäubchen für ein leider komplett gescheitertes Kunstprojekt...
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Das ganze Projekt "A Sky Full of Hope" ist wie aus der Zeit gefallen. Als zentraler Bespielungsort für die WDC oder mit Sonnenschutzsegel hätte man es in ein Gesamtkonzept packen können. So bleibt nur eine Kunstinstallation, die für den Platz zu klein ist, die zu teuer und nicht nachhaltig ist (mühsam im Winter abgebaut werden muss und nach 3 Jahren wieder verschwindet) und nun auch noch aus ökologischer Sicht (Vogel verfängt sich) fragwürdig ist. Schuld ist dabei (fast) niemand. Die Stadt hat Fördergelder abgerufen (hätte aber eine Ausschreibung machen müssen), das WDC-Komitee war froh einen Medienhit zu spielen und die Künstlerin muss wie auch anderswo auf der Welt Geld verdienen. Unter dem Strich ist diese Kunstinstallation in seiner Gesamtheit leider gescheitert.
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Und weiter hagelt es Kritik für die Kunstinstallation auf der Konsti. Nun haben sich die Kreativen in der Stadt zu Wort gemeldet, demnach sei laut Bericht der Hessenschau "... Die Aufträge für das Kunstwerk ohne Debatte, Wettbewerb oder Ausschreibung vergeben worden".
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Mod: Mediale Resonanz zum Kunstwerk "A Sky Full of Hope" an der Konstablerwache hierher verschoben.
Die negativen Kommentare in den "sozialen Medien" explodieren derzeit zu dem Thema. Insbesondere die Kosten werden gegengerechnet ("...dafür hätte man das und das machen können"). Ich finde die Kosten bewegen sich für eine Kunstinstallation im normalen Rahmen. Was fehlt ist ein Gesamtkonzept für die Umgebung. Ein passendes Kulturprogramm auf dem Platz oder etwas sinngebendes wie ein Hitzesegel hätten für mehr Akzeptanz gesorgt. In der Mitte von einem großen Platz ein dann doch relativ kleines Tuch zu spannen, reicht an dieser Stelle nicht und kann auch nicht der Anspruch für eine Stadt sein, die in diesem Jahr den WDC Titel trägt und sich als internationale Finanz- und Messemetropole sieht.
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Der Vergleich hinkt etwas. In Sevilla wurde ein riesiges Areal beschattet (sehr sinnvoll Stichwort "Hitze"). Auf der Konstablerwache finde ich den künstlerischen Aspekt positiv - aber ohne es selbst vor Ort gesehen habe, ist die Konstruktion für den doch recht großen Platz zu klein. Außerdem fehlt mir ein Nutzungsaspekt. Eine rein ästhetischer Anspruch reicht mir an dieser Stelle nicht - dafür waren dann doch die Kosten zu hoch. Hier hätte eine Konstruktion mit konkreten "Beschattungseffekt" einen wesentlichen Nutzen zusätzlich erbracht.
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Für den Freizeitsport gebe ich Dir recht. Unter den Triathleten (kenne einige) wollte niemand absagen. Hohe Hitze gehört bei dem Sport vielerorts dazu, jeder war austrainiert und fokussiert auf die Veranstaltung und so gut wie niemand unter den Triathleten hätte eine völlige Absage für gut befunden.
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Welche Veranstaltungen, Konzerte, Events wurden denn alles in Frankfurt abgesagt und welche Krankenhäuser waren denn zusätzlich durch die Ironman-Veranstaltung überlastet? Hast Du dazu Quellen? Erstaunlich zudem, dass hier eine Veranstaltung wie der Ironman in Frage gestellt wird. Die Veranstaltung hatte absolut internationales Format. Und was heißt eigentlich "...Ebenfalls sollten Veranstalter wie der Ironman deutlich mehr zur Kasse gebeten werden,"? Frankfurt am Main steht auch hier in Konkurrenz mit Städten in ganz Europa und mit großer Sicherheit spült die Veranstaltung mehr ein (Hotels, Gastro etc.), als sie kostet. Von der internationalen Werbewirkung einmal abgesehen...
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Eine Nebeldusche auf der Hauptwache wurde im letzten Jahr nach wenigen Tage mutwillig beschädigt. Was nützen die schönsten Aktionen gegen die Hitze, wenn Vandalismus waltet...
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Der Aufwand und die Kosten sind wirklich riesig. In Zeiten galoppierender Baupreise und eines nicht gerade boomenden Immobilienmarktes bemerkenswert.
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Die alte Sandsteinfassade ist zurück - sieht klasse aus! Bilder von offenbach.de
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Was macht eigentlich die World Design City (WDC) 2026 Frankfurt am Main? Auch nach mehrmaligen stöbern im Programm, war bisher nicht eine einzige interessante Veranstaltung für mich dabei. Vieles was dort im (aufgeblähten) Programm steht, hätte zudem auch so stattgefunden. Eine große Präsenz im Stadtbild (außer Litfaßsäulen-Plakate) kann ich auch nicht erkennen. Das erste - in die breite gehende Format - die immersive Show "City of Wow" finde ich auch eher mau. Und leider sieht auch die Altstadt-Ausstellung am Krönungsweg alles andere als professionell aus. WDC Frankfurt am Main - Flop oder Top? Wie seht ihr das?
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Bitte hier nicht mit Optionen spielen, die wünschenswert wären, aber fern jeder Realität sind. Die Betonscheibe wird aus mehreren - oben bereits angeführten Gründen - nicht ersetzt werden.
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"Denkbar" (als finanzielle Option) erscheint mir ggf. der Abriss des Bestandsgebäudes
Nein, das ist nicht denkbar. Es wurde schon ein dreistelliger Millionenbetrag in das Campus-Projekt gesteckt - davon ein Großteil, um die Anforderungen des Denkmalschutzes zu erfüllen. Ein Abriss ist nach dieser teuren Sanierung völlig undenkbar und keine Option für den Denkmalschutz. Darüber hinaus scheint auch der Bundesbankpräsident kein wirkliches Interesse mehr an den Betonbau zu haben. Die Hülle, egal wie der Inhalt aussieht, passt einfach nicht mehr.
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Im Ernst? Das sind keine alternativen Künstler und auch keine urbanen Motive. Graffititags und weiteres Gekritzel brauchen wir nicht auf den neuen Zufahrtssperren.
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Am prominentesten und wohl schönsten Platz der Stadt, kann man nicht viel unambitionierter Bauen. Die Neo-Bürobauästhetik würde gut ins Gewerbegebiet nach Eschborn passen. Für diese Lage ist der Entwurf nicht ausreichend - da nützt auch die Visualiserung nichts mit geleckten Bodenplatten, vor Gesundheit strotzenden Stadtbäumen und Fußgängern, die ohne bedrohliche Lieferräder und eScooter über den Platz schlendern...
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Ein Nachtrag zu #940 Bilder von der bemerkenswerten Innenverdichtung Moselstraße 43a sind auf der Website von Grabowski Spork Architektur zu finden.
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Die Stadt hat nun das Interimsgebäude für die Städtischen Bühnen vorgestellt. Es handelt sich dabei um das alte Archiv- und Lagerzentrum der Dresdner Bank in der Gutleutstraße. Eingebettet ist das Gelände in ein mittlerweile beachtliches Kulturhotspot wie auf dem von Gwechenberger vorgestellten Plan zu sehen ist.
Neben der großen Halle hält das alte Archivzentrum ein paar echte Highlights bereit. In den oberen Stockwerken gibt es einen atemberaubenden Blick auf die Skyline. Im zweiten Stock befindet sich zwischen den früheren Büroräumen eine Dachterrasse. Zudem ist auf dem 15.000 Quadratmeter großen Areal noch viel Platz für einen Neubau, in dem weitere Bühnen, Werkstätten und Büros untergebracht werden könnten. Mit einer neuen Straßenbahnlinie soll künftig die Anbindung an den Hauptbahnhof verbessert werden. Zudem könnte eine neue Mainbrücke für Fußgänger und Fahrräder eine Verbindung nach Niederrad schaffen, heißt es im Artikel.
Mit dieser überzeugenden Interimsspielstätte öffnen sich ganz neue Möglichkeiten und man fragt sich, ob hier nicht besser die Kulturmeile entstehen sollte. Ein charmanter Ort der auch viel mehr ein junges Publikum anzieht und das alte Sparkassenareal frei machen würde für einen Hochhausneubau.
Mod: Zum projektierten Interimscampus für die Städtischen Bühnen an der Gutleutstraße an dieser Stelle.
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Ich finde hier sollte ein Kompromiss gefunden werden. Die Forderung der Aktionsgemeinschaft für eine Total-Rekonstruktion ist genau so übertrieben, wie die Total-Verweigerung der Stadt einen Teil der historischen Reste in einen Neubau zu integrieren.
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In der Projekt-Gallerie auf der besagten tektonik-Website ist auch noch das denkmalgeschützte Haus Allerheiligenstraße 20 zu sehen. Das tut echt weh - zumindest die Fassade hätte man erhalten müssen.