^^ (zu #720)
"120 Tonnen Stahl" ist ein grober Fehler.
Allein die Technikaufbauten auf den Pierstangen wiegen ein Vielfaches davon.
Gemeint sein dürfte "120.000 Tonnen".
^^ (zu #720)
"120 Tonnen Stahl" ist ein grober Fehler.
Allein die Technikaufbauten auf den Pierstangen wiegen ein Vielfaches davon.
Gemeint sein dürfte "120.000 Tonnen".
^ Ich habe die Zahl geändert, klingt auch irgendwie plausibler.
Skulpturen "The First, the Last , Eternity" in der Check-in-Halle installiert
Fraport hat vom Künstler Julius von Bismark drei ringförmige Skulpturen in der Check-in-Halle installiert. Ab dem 22.04.2026 ist Halle öffentlich zugänglich und Interessierte können sich die Skulpturen - Tori (Plural / Torus, Singular) genannt - dort ansehen.
Diese drei Tori bestehen aus insgesamt 636 eingefärbten Aluminiumscheiben, die als Relief drei unterschiedliche Oberflächenstrukturen zeigen, darunter die Topographie der Erde. Sowohl die Tori als Ganzes als auch die einzelnen Scheiben werden motorisch bewegt und Krempeln sich fortlaufend um, sodass sich die Installation ständig verändert.
Zwei Jahre zuvor fiel die Entscheidung Julius von Bismarck mit der Umsetzung der Installation zu beauftragen nach Abschluss eines mehrstufigen internen Verfahrens (PM vom 03.12.2025).

Bild: Fraport AG
The "The First, the Last , Eternity"? Ich dachte beim Anblick eher an "Angriff der Killer-Donuts". Aber es sieht schon geil aus.
(Kann dann weg)
Absolut. Umwerfend!
Zur Zeit läuft im Terminal 3 der Probebetrieb mit externen Testpassagieren. Zu einer aktuellen Presseinformation ein paar Fotos des neuen Terminals.

Die drei Flugsteige G, H und J (von links) aus der Vogelperspektive:

Rundumblick aus dem 69 Meter hohen Vorfeldkontrollturm:

Die internationale Kennung des Flughafen Frankfurt (FRA) vor der Check-in-Halle:

Bilder: Fraport AG
Hm, eigentlich sollten ja die 4 äußeren J-Gates A380-tauglich sein. Allerdings sehe ich da auf dem Bild nur jeweils 2 Fluggastbrücken, was dann natürlich ein Rückschritt wäre fürs Boarden. Emirates (so denn dort nicht gerade Krieg ist) schickt die A380 ja nach wie vor täglich nach FRA. Auch Qatar, Korean Air (sowie die damit aktuell verschmelzende Asiana) und sogar British Airways haben das Dickschiff immer mal wieder nach FRA geschickt.
Heute war der erste Tag an dem das neue Terminal öffentlich zugänglich war, im Rahmen einer Veranstaltung von Fraport und FFH. Morgen wird ein zweiter Tag folgen und dann dauert es bis zur finalen Eröffnung nur noch knapp zwei Wochen.
Da das Terminal mit "Passagieren" ganz anders wirkt als auf zuvor gezeigten Bildern der Fraport, hänge ich mal ein paar mehr Bilder hier ein als sonst üblich. Der Raum der Abflug- und Ankunftshalle kam mir viel kleiner vor als ich ihn mir bisher vorstellte.
Die Piers selbst durften nicht begangen werden, auch das fotografieren hinein von der Absperrung aus war nicht erlaubt. Interessant war das Riesenrad, da es allerdings am Rand steht hatte man über das Terminal 3 selbst keinen so guten Überblick, dafür allerdings hinüber zu Terminal 2, auf die Skyline und zum Vorbereich mit Parkhaus, der PTS Haltestelle und dem Terminalgebäude selbst.
Architektonisch erinnert nichts an T1 oder T2, so dass der T3 innen gut als eigenständiges Terminal erkennbar ist. Das Parkhaus selbst ist sehr gut angebunden, geordnet mit Zufahrten und Nummerierungen und vor allem die Wege von dort ins Terminal sind echt schön kurz (vor allem im Vergleich mit dem T1).
Gesichter habe ich nicht unkenntlich gemacht, da alle Teilnehmer sich bei der Anmeldung mit Bildveröffentlichung einverstanden erklären mussten.
Zugang Ankunftshalle







Die nächsten 5 Bilder sind aus der Gondel des Riesenrads fotografiert, eine Position die wir wohl in den nächsten Jahren nicht mehr einnehmen können. Auf dem folgenden Bild Pier H mit dem Vorfeldtower.

Pier G, das grundsätzlich noch verlängert werden kann

Parkhaus, PTS Strecke mit Haltestelle und die von Besuchern gefüllte Straße zum Abflugbereich.


Links der Bereich zum verlängern von Pier G und im Hintergrund die Skyline. Vor dem Wald sichtbar die BAB 5.

Übergang vom Ankunfts- und Abflugbereich zum Pier G



Zwischen den Säulen die Rolltreppen um vom Ankunfts- in den Check-in-Bereich zu wechseln

Check-in Bereich

Drop-off Schalter für das Gepäck

Blick bei Zufahrt zur Abflughalle

Vorfeldtower (mit Riesenrad)

Blick von der Zufahrtsstraße zur Abflugebene auf die PTS-Haltestelle. Der untere Straßenbereich ist für die Abholer.


Vorplatz Abflughalle


Blick auf die PTS Haltestelle mit den Zugangsbrücken Terminal

Pier J

Pier J mit dem Terminalgebäude. In der Gebäudemitte des Bildes würde später noch der Zugang zum Pier K realisiert werden. Pier K wurde ja noch nicht gebaut.

Trotzdem mal ein Bild in die Richtung gemacht 😆

Die Farben der Donuts bewegen sich im um die Achse, sieht man natürlich nicht auf dem Bild.

Übergang vom Terminal in Richtung PTS Haltestelle und Parkhaus.

Im Parkhaus zeigen die roten Lichter besetzte Stellflächen an. Rechts oben in der Ecke die Zähl-Uhr für freie Parkplätze in dieser Reihe

Alle Bilder von mir
Das neue Terminal gefällt mir auf den Bildern sehr gut. Sieht wertig und modern aus.
Das Riesenrad könnte doch als touristische Sehenswürdigkeit auf Dauer dort stehen. Oder ist das aus Sicherheitsgründen ein Problem? Oder steht es auf einem Platz der noch anderweitig genutzt werden soll?
rimar auf dem Bild mit dem Riesenrad ist zu erkennen, dass eben dieses im Sicherheitsbereich hinter geöffneten Toren am Fuß von Pier G steht. Am Fuße des Riesenrads lugt links sogar die Nase einer A330 der LH hervor. Somit ist das auf gar keinen Fall ein touristischer Standort.
Heute ist die feierliche Eröffnung von Terminal 3. Der erste Betriebstag folgt morgen, 23. April 2026. Aus diesem Anlass hat Fraport eine umfangreiche Pressemappe herausgegeben. Das gesamte Material zu zeigen, würde den Rahmen des Forums sprengen, daher lediglich eine Auswahl von Bildern. Dabei soll der Schwerpunkt auf den "luftseitigen" Bereichen liegen, denn die waren bei dem Eröffnungs-Event am 11. und 12. April (Beitrag) nicht zugänglich. Und zusätzlich ein Hinweis auf eine Website der Fraport AG eigens zum Terminal 3.

Drei Bilder der Check-in-Halle:



Die "luftseitig" gelegene Markthalle:







Gastronomie "Sophia Loren":
Bilder: Fraport AG
Der für Direktflüge konzipierte "Pier G", baulich bereits seit 2022 fertiggestellt, geht vorerst nicht in Betrieb. Das stand kürzlich in der FAZ.
Im Sommer 2027 wird sich das ändern. Hauptnutzer dieses Flugsteigs wird die Fluggesellschaft Condor, die dann das Terminal 1 verlässt. Condor wird im Terminal 3 mit etwa 30 Prozent des Passagieraufkommens der größte Nutzer, sagte Fraport-CEO Stefan Schulte demnach der FAZ. Der Check-in-Bereich von "Pier G" wird von Anfang an genutzt, die Boarding-Gates des Flugsteigs erst mit Umzug der Condor.
Anfangs war "Pier G" als autark funktionierendes Abfertigungsgebäude konzipiert, baulich vom übrigen Terminal getrennt. Erst durch die vergleichsweise spät begonnene "Bauphase 2.2" erfolgte eine Verbindung mit dem Terminal-Hauptgebäude. Abgeschlossen wurde diese Bauphase Ende 2025.
Fotos des Verbindungsgebäudes:




Bilder: Schmittchen
Weitere Fotos von der Ausführung von "Bauphase 2.2" gibt es in diesem und in diesem Beitrag. Mehr Innenaufnahmen des "Pier G" hier und dort.
Wenn in Pier G, der Zwischenzeitlich ja für die Billigheimer vorgesehen war, jetzt Condor einziehen soll, werden dann da auch noch Fluggastbrücken nachgerüstet? Aktuell gibts dort ja keine einzige, was dann selbst für die Condor ein Downgrade im Vergleich zum T1 wäre.
Da kommen bestimmt noch Fluggastbrücken hin. Sie wurden bei H und J ja auch erst spät geliefert und angebunden an die "Gebäudefinger". Gut kann man das auch auf der Grafik aus Beitrag #691 mit den Bauphasen für Pier G erkennen. Dort sind sie ockerfarben eingefärbt und in Phase 3 dran, also zum Schluß.
Einen Monat nach Eröffung habe ich mir das neue Terminal 3 angesehen. Die äußere Gestaltung des Terminal-Hauptgebäudes ist nach meinem Geschmack recht ansprechend. Das weit über die Haupthalle hinausragende Dach macht etwas her und die extrem massiven, v-förmigen Pfeiler in der PKW-Vorfahrt machen Eindruck.


Auch die Aussichtsterrasse mit Blick auf Flugsteig J und das Vorfeld ist ein schönes Baudetail.

Dem Inneren der Ankunfts- und Abflughalle fehlt jedoch meiner Meinung nach ein besonderer Akzent, ein Clou.

Vielleicht hätte die sofort nach Eröffnung defekt gewordene Kunstinstallation einen Akzent gesetzt. Doch die ruht hinter Bauzäunen am Boden und es sieht nicht so aus, als ob bereits Reparaturarbeiten laufen. Hoffentlich wurde die Installation noch nicht bezahlt. Es scheint unklar zu sein, ob das dreiteilige Kunstwerk „The First, the Last, Eternity“ wieder aufgehängt wird.
Da liegt es:



Fotos: Beggi
Ich möchte keine schlechte Stimmung verbreiten, aber was außer dem defekten Kunstwerk noch auffiel:
Das Personentransportsystem "SkyLine" war ausgefallen und die Passagiere mit dem Ziel T1 oder T2 mussten auf Busse ausweichen, große Menschentrauben waren die Folge. In einer im entferntesten Sinne als "deutsch" interpretierbaren Sprache war zu erfahren, was Sache ist. In einem Aufzug des Parkhauses öffneten sich die Türen im 4. OG nicht, im 6. OG aber schon. Naja, wird schon werden.
Danke Beggi für den Bericht. Die Kunstinstallation macht(e) in ihrer vollen Funktion, d. h. beweglich an der Decke hängend, in der Tat sehr viel her. Bei meiner Statisten-Tätigkeit im Februar konnte ich mich glücklicherweise davon überzeugen. Und obwohl "nur" Kunst und keine für den Betriebsablauf nötige Sache, wäre es sowohl für den Künstler als auch die Fraport eine extrem peinliche Geschichte, diese nicht wieder in Funktion zu setzen und anzubringen. Die sich ständig verändernden Ansichten der "Riesendonuts" waren schon auf der Rolltreppe in die Abflughalle hoch eine sehr beeindruckende Sache und alles andere als "nice to have", sondern waren meiner Meinung nach so beeindruckend, dass sie sehr wohl bei den Reisegästen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat bzw. hätte. Das war tatsächlich das Tüpfelchen auf dem "i", und ich lasse mich von "Kunst" normalerweise nicht so einfach begeistern. Und die Skylinebahn fällt wohl des öfteren aus, an dem Statistentag wegen Schnee, ok zu verstehen, aber auch danach des öfteren. Auch das sollte man schnell und dauerhaft beheben, wirft es doch ansonsten einen kleinen Schatten auf die deutsche Ingenieurskunst und das ansonsten sehr imposante Terminal 3. Ausreden sollte es für beide Probleme keine geben.
Seit nunmehr eineinhalb Wochen ist der Umzug vom T2 ins T3 abgeschlossen, und T2 außer Betrieb.
Wenn die veröffentlichten Zahlen die ich so gefunden hab stimmen, ist es kapazitätsmäßig aktuell aber sogar erstmal eine leichte Reduktion: das T2 war für 15 Millionen Passagiere ausgelegt. Das T3 dagegen bietet mit den Piers H+J nur Platz für 14 Millionen. Hat dafür aber die dreifache Anzahl an Gebäudepositionen (24 vs 8), was auch bitter nötig war. Vor allem Mittags stehen weit mehr als die vorher am T2 maximal möglichen 8 Flieger gleichzeitig an den Fluggastbrücken des T3.
Wenn nächstes Jahr für die dorthin ziehende Condor der Pier G mit seinen 9 Gebäudepositionen ebenfalls in voll Betrieb geht, steigt die Kapazität um weitere 5 Millionen auf dann die bereits jetzt immer verbreiteten 19 Millionen. Wobei das für die Condor relativ knapp bemessen sein dürfte. Genaue Zahlen findet man nicht, aber die FAZ schätzt die Condor-Passagiere in FRA auf 7-8 Millionen. Von daher dürfte es wohl sehr bald nötig noch die Bauphase 2.1 - die Verlängerung des Pier G um weitere 200m mit 5 zusätzlichen Gebäudepositionen - anzugehen, was dessen Kapazität wohl um 2 Millionen erhöhen soll. Von Bauphase 3 - der Errichtung von Fluggastbrücken auch am Pier G - ganz zu schweigen.
Die restlichen 4 Millionen brächte somit die potenziell weiter mögliche Erweiterung um den Non-Schengen-Pier K.
Der Umzug der Condor bedeutet dann natürlich auch eine entsprechende Entlastung im Terminal 1, so dass indirekt auch LH und Star Alliance profitieren. Das nutzt man bei Fraport hoffentlich aber auch, um endlich mal die restlichen Bereiche des T1 wirklich auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen und Wege zu vereinfachen. Vor Allem der Flugsteig C sollte ja eigentlich auch mal abgerissen und mit komplett anderem Layout neu gebaut werden.
Wobei das mit Flugsteig G ja eine recht wechselhafte Geschichte ist. Ursprünglich war er genau wie K einfach nur als Erweiterungsoption, konkret ausschließlich für Schengen-Verkehr, vorgesehen. Erst mit dem verstärkten Auftreten der Billigflieger in FRA, und konkret dem Ryanair-Intermezzo, kam man dann um 2018 auf die Idee G einfach vorzuziehen und als reinen Billigflieger-Steig ohne Fluggastbrücken und mit eigenem Hauptgebäude für Checkin und Gepäckbänder noch vor Bau des restlichen Terminals zu errichten. Dann kam Corona, der Billigfliegerboom war zu Ende, Ryanair hat FRA wieder komplett verlassen, und der bereits 2022 fertiggestellte Pier wurde eingemottet, und geht jetzt halt erst ein Jahr nach dem Terminal, mit erneut geändertem Fokus auf generell Ferienflieger/Punkt-zu-Punkt-Verkehr, in Betrieb.
Wobei es noch interessant werden dürfte, ob man zukünftig vielleicht doch noch ein paar Änderungen am Layout vornehmen will, um Umstiege zumindest zu den anderen Bereichen des T3 zu erleichtern. Die Entscheidung der Condor ist ja noch recht frisch. Aber auch die Condor war für ihre Langstrecken bisher stark abhängig von Lufthansa-Zubringerflügen.