Bauprojekte im Gallus

  • Ottostraße 16-18 wird abgerissen und neu bebaut

    Seit Jahren steht der frühere Sitz der Schlosserei Taube leer, der markante Bau ist zu einer Ruine geworden. Bekannt ist das Gebäude vor allem durch die Graffiti auf der Fassade (Foto). Frühere Pläne einer Nutzung des Grundstücks für ein Hotel oder Boarding House waren mit dem damaligen Bebauungsplan nicht vereinbar. Seit 2009 gehört das Gebäude Ardi Goldman.


    Wie die FNP heute berichtet, wird noch in diesem Jahr abgerissen. Eine Abbruchgenehmigung liegt bereits vor. Goldman möchte an dieser Stelle für rund fünf Millionen Euro anschließend einen "hellen und freundlichen" Neubau aus Sichtbeton errichten. Als Vorbild soll das UFO in der Carl-Benz-Straße dienen (das aus meiner Sicht allerdings nicht hell und freundlich wirkt). Der Neubau "im Stil eines Lofthouse" erhält sechs Geschosse und orientiert sich an der Höhe der Nachbarbebauung.


    Es entstehen 20 Mietwohnungen mit meist drei Zimmern und 90 bis 110 Quadratmetern Fläche. Spätestens 2012 soll der Neubau fertig sein.

  • Ottostraße 16-18

    Das auffällige Gebäude in der Ottostraße wird bereits entrümpelt. Gestern lagen alte, verrostete Metallbetten und ähnlicher Unrat vor dem Haus. Außerdem sind einige Rollläden entfernt worden. Die Vorbereitungen für den Abriss haben begonnen.


    Ein Bild des Abrissgebäudes aus dem Jahr 2009:



    Und noch ein neueres Foto (Mai 2010):


  • Schön das da endlich was gemacht wird, unschön, sowas wie das UFO dort zu bauen!!!! Das ist ein Gründzeitviertel, da hat doch keine Industriearchitektur was zu suchen. Sichtbeton??? Hallo, gehts noch? Das passt dann vielleicht gut zu der Alufassade von KM-Elektronik an der Ecke zu Mainzer Landstraße aber doch nicht in dieses Viertel.
    Ich hoffe, da gibts noch Einwände.:nono:

  • Sehe ich auch so wie Fizgig. Ich mag zwar moderne Architektur, aber Sichtbeton wirkt meiner Meinung nach schon nach einigen Jahren heruntergekommen bzw. schmutzig.
    Und in das Viertel passt so ein Bau gar nicht. Aber wer weiß, vielleicht soll der Bau den Namen seines Vorbilds alle Ehre machen und in der Gegend wie ein Ufo wirken. ;)

  • Auch wenn man ja mit Urteilen vor der ersten Visualisierung vorsichtig sein sollte, aber Sichtbeton geht einfach grundsätzlich schon mal gar nicht. Erst recht nicht an der Stelle mit den Gründerzeitlern nebenan. Ardi Goldman in allen Ehren, und schön, dass an der Ecke was passiert, aber ein Beton-Ufo muss ihm irgendjemand ausreden, und zwar ganz schnell, bevor es zu spät ist!

  • Wartet doch erst mal die Entwürfe des Bauherrn ab, ehe hier wieder die "Unser Dorf, äh Frankfurt, soll schöner werden"-Verdammnis droht.


    20 Neubauwohnnungen in der Ecke, das ist doch genial! Die Stadt hat sich damit in einem wesentlichen Punkt für die weitere Quartiersentwicklung durchgesetzt. Den Rest, wie Fassadenmaterialien und -proportionen, kann Stadt und Allgemeinheit doch bitte erst mal weitestgehend dem Geschmack des Eigentümers überlassen.


    Ich freue mich derweil auf den Entwurf. Wenn der sich von seinen Maßen her in die Umgebungsbebauung einfügt, dann kann das eine spannende Neuinterpretation einer gründerzeitlichen Blockrandbebauung sein.

  • Das sehe ich genauso. Visualisierung abwarten und dann urteilen. Interessant ist tatsächlich, dass gerade im Viertel Otto-, Nidda- und Ludwigstraße außergewöhnlich viele Gründerzeitbauten erhalten geblieben sind und teilweise auch sehr schön saniert bzw. behutsam erneuert wurden. Das Postgebäude bspw., aber auch - Geschmackssache - die alte Union-Fabrik = the pure. Das Ensemble mit einem seelenlosen Investorenklotz abzuwerten, wäre schade. Das gibt es auch schon: Ecke Mainzer Landstraße / Ottostraße (K&M) oder auch Ecke Ludwig- / Niddastraße (Bristol-Hotel und "Saar-Carré" trotz städtebaulich gelungenem Platz). Von Goldman erwarte ich aber zumindest aufwertendes, überraschendes.


    Übrigens war das Gebäude bis ca. 2006 tatsächlich noch bewohnt, und zwar von einer älteren Dame, die in der Wohnung oben rechts auf Beggis 1. Bild (mit Rolladen) gehaust hat. Anders kann man das nicht nennen. Wenn sie ans Fenster kam, wirkte sie wie ein Geist in der verlassenen Ruine.

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    20 Neubauwohnnungen in der Ecke, das ist doch genial! Die Stadt hat sich damit in einem wesentlichen Punkt für die weitere Quartiersentwicklung durchgesetzt. Den Rest, wie Fassadenmaterialien und -proportionen, kann Stadt und Allgemeinheit doch bitte erst mal weitestgehend dem Geschmack des Eigentümers überlassen.


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    Eine ziemlich romantische Vorstellung von Städtebau hast du da. In jedem gewachsenen Neubauquartier seit den 1950er Jahren kann man eigentlich sehen, was passiert, wenn man Gestaltung dem Geschmack des Eigentümers überlässt. Nämlich Geschmacklosigkeit.


    Und Goldmann baut Neubauwohnungen in Sichtbeton... um was, außer Gewinnmaximierung bei minimalen Gestaltungsaufwand soll es hier denn reell sonst gehen? Wenn schon, sollte man das Kind wohl beim Namen nennen dürfen und sich nicht hinter solchen Floskeln wie "Quartiersentwicklung" verstecken. Letztere ist dem Investoren doch schnurzpiepegal.


    Dabei mache ich Goldmann noch nicht mal einen Vorwurf sondern leider wieder einmal denen, die einen solchen Bau in einem Gründerzeitgebiet offenbar einschränkungsfrei genehmigen. Schon eine Putzfassade hätte hier doch genügt...

  • RMA, auf Dein Reflex ist wie immer Verlass.


    Das unser allgegenwärtiger Staat mit seinen üppigen Behördenapparaten zum Glück noch nicht über eine Geschmackspolizei verfügt, macht mich hoffnungsfroh, daß er sich wirklich auf die wesentlichen Leitplanken konzentrieren kann und will. Und das ist wahrlich nicht die Ausgestaltung einer Gebäudefront ein Block vom Hbhf. entfernt, auch wenn der eine oder andere im Öffentlichen Dienst davon träumen mag.


    Diese Selbstbeschränkung des Staates ist nicht romantisch, sondern einem demokratischen Gemeinwesen gedeihlich.

  • Also bitte! Dass seine Projekte von Gewinnmaximierung geprägt wären, ist nun wirklich so ziemlich das Letzte was man Goldman vorwerfen könnte. RMAs altbekannte Argumentationskette ist schon deswegen haltlos, weil Wärmedämmbeton und Sichtbetonoberfläche sicher nicht die billigste Variante ist, eine Außenwand herzustellen. Mit Fertigbetonteilen, Dämmung und Putz und auch ansonsten simpelster Ausführung könnte man das Haus wahrscheinlich für unter drei Millionen Euro bauen. Goldman nennt fünf Millionen. Selbst wenn das die Gesamtinvestitionssumme sein sollte, sind es noch 4,5 Millionen, nimmt man rund 500.000 Euro für Grunderwerbs- und Abrisskosten an.


    Wer zahlt, bestimmt die Musik. Der Herr Goldman meint eben, hier müsse etwas dem etwas rauen Charme des Viertels entsprechendes hin. Sollte man nicht erst einmal abwarten, was denn nun wirklich geplant ist?


    Und auch wenns müde macht, da schon das x-te Mal erwähnt: Im Baugenehmigungsverfahren findet keine Geschmackskontrolle statt. Lediglich die Einhaltung der Vorschriften wird geprüft. Eine Gestaltungssatzung gibt es hier im Gallus nicht.

  • Es ist halt die Frage, als was man ein Forum wie dieses hier begreift. Eine Meinungsäußerung findet schon noch statt, oder? Nicht mehr oder weniger war das, was ich geschrieben hatte. Und Schmittchen – aus freilich seiner Perspektive – richtig gestellt hat. Nennt man Pluralismus. Dass das manchem aber dessen schon zuviel ist, merke ich dann im Nachhinein an den roten Laternen. Von diesen Personen würde ich gerne mal hören, wie sie sich einen Diskurs vorstellen.

  • Lass doch die Laternen Laternen sein - ich hab' zwar auch schon gemault, aber am Ende interessiert doch keinen wieviel Karma-Punkte Du hier hast oder wer meint den Heckenschützen spielen zu müssen.
    Ich finde es gut, dass man sich hier auch mal die Meinung sagen kann!


    Zum Thema:


    Sollte hier eine Ausnahme bleiben, aber ich kann mir an dieser Stelle sogar vorstellen, dass eine Fasssade mit Sichtbetonanteilen(!) bei entsprechender Strukturierung (regelmäßiges Raster, stehende Fensterformate) schon funktionieren kann - würde man dagegen so Passivenergiebunker mit Putzfassade hinklatschen wäre ich wirklich enttäuscht. Mal schaun was kommt, Goldmann stand ja bisher immer für einen gewissen Gestaltungswillen :).


    Die Ruine werde ich sogar ein wenig vermissen - hat mit ihrer Graffiti-Fassade und der "Dachbegrünung" für mich schon fast zum Straßenbild gehört.

  • Ottostraße 16-18, Ardi Goldmann Projekt

    Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

    Wenn schon das UFO im Artikel beschworen wird, dann ist sicherlich auch derartiges geplant. Diese Ankündigung in der Presse zielt ja gerade auf erst Reaktionen und das ist auch gut so.

    Auf der grünen Wiese, oder dort in der Carl-Benz-Straße für die Bereiche Gewerbe, Handwerk und Dienstleistung, mag so eine Neubau-Fassade am Solitär durchaus ihre auch zeitgeschichtliche Berechtigung haben. Als kurze, gerade, gründerzeitlich eingefasste Fassade, im historisch geprägten Stadtbild und im Wohnungsbau ist das aber schon eine bewusste Provokation für die Umgebung. Geschickt von Ardi Goldmann ausgenutzt für die Zielgruppe "Singles oder junge Paare".

    Es ist sicher die Frage, ob Goldmann so eine Gestaltung für diesen Standort aus stilistischen Gründen bewusst gewählt hat oder ob nicht doch nur die wirtschaftlichen Aspekte ausschlaggebend waren. Goldmann ist letztlich auch "nur" ein Immobilien-Geschäftsmann und kein sensibler Stadtplaner oder gar so ein richtiger "Gebäude-Liebhaber" wie etwa der unselige Baulöwe "Jürgen Schneider". Zu Goldmanns Geschäftsmasche gehört nun mal auch das Auffällige und Provokante, wer will ihm das persönlich übel nehmen.

    Zur Aufgabe der Stadt gehört es aber mittels Gestaltungssatzungen und Vorgaben, im gewachsenen, teils noch historisch geprägten Stadtbild, eher für Stadtreparatur zu sorgen, damit solche stilistisch überzogenen Einbrüche, die auch bei den Nachbarn zu Unbehagen führen, vermieden werden können. Es gibt ja noch genügend andere Gestaltungsmöglichkeiten zwischen den extremen Beispielen.
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    3 Mal editiert, zuletzt von RobertKWF () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Frankenallee 139-149 - Neuentwicklung des Autohaus-Areals

    Die Frank-Gruppe plant, die Gebäude des Autohauses auf dem weitläufigen Areal Frankenallee 139-149 (Gallus, Luftbild) abzubrechen und Wohngebäude zu errichten. Entstehen sollen Eigentums- und Mietwohnungen, auch für Senioren und zum Teil öffentlich gefördert. Das geht aus diesem FAZ-Artikel hervor.


    Bis vor einigen Jahren wurde das Areal zwischen Kriegkstraße und Flörsheimer Straße von einer Mercedes-Niederlassung genutzt. Aktuell ist dort der Hauptsitz des Autohauses Georg von Opel. Der zum 28. Februar 2011 auslaufende Mietvertrag wird allerdings nicht verlängert, wohl auch wegen des mittlerweile zweiten Insolvenzverfahrens des Autohauses infolge der Insolvenz der Muttergesellschaft MAG Metz (Berlin). Der Betrieb des traditionsreichen Unternehmens soll an anderer Stelle weitergeführt werden. Als neuer Sitz des Haupthauses kommt u. a. die ehemalige BMW-Dependance an der Hahnstraße (Niederrad), ein Areal in der Nähe des Katharinenkreisels und eine Liegenschaft in Sossenheim in Betracht.


    Nachtrag: Bereits vergangenen Samstag berichtete die FAZ in ihrer Printausgabe. Demnach ist ein "Mehrgenerationenquartier" geplant, Investitionskosten 45 Millionen Euro. Der Abriss des Autohauses beginnt im Frühjahr 2011, Fertigstellung soll im Herbst 2012 sein. Geplant sind 230 Wohnungen, davon 40 kleine Pendlerwohnungen, 100 Seniorenwohnungen sowie 56 Mietwohnungen und 43 Eigentumswohnungen. An der Ecke Frankenallee und Kriegkstraße sind ferner 150 m² Laden- oder Gewerbefläche geplant.


    Die Entwürfe kommen von drei verschiedenen Büros. In einem Gutachterverfahren konnten sich Michael Landes und Zvonko Turkali (beide Frankfurt) sowie Planquadrat (Darmstadt) durchsetzen. Die Eigentumswohnungen an der Kriegkstraße sind aus dem Büro Turkali, die Mietwohnungen an der Frankenallee von Landes und die Kleinwohnungen mit 50 bis 60 m² für Senioren und Pendler an der Flörsheimer Straße, zur Hälfte öffentlich gefördert, vom Büro Planquadrat.


    Eine Visualisierung, die zumindest den von Landes entworfenen Teil zeigt:



    Bild: Zlatka Damjanova / Landes & Partner

  • Quartierspavillion im Gallus

    Am Quäckerplatz im Gallus haben die Bauarbeiten für den Quartierspavillion begonnen. Es soll ein kleines Cafe mit 14 Sitzplätzen innen, Aussengastronomie sowie Kisokverkauf geben. Im Cafe selbst wird es ein Büro geben, das von der Caritas genutzt wird und Stadtteilbezogene Aufgaben übernehmen soll. Das ganze Projekt ist noch Teil des auslaufenden Programms Soziale Stadt Gallus.


    Bisher ist die Bodenplatte gegossen, aber danach (1 Woche) ist nix mehr passiert.


    Das alte, provisorische Cafe, dahinter wird das neue gebaut:

  • Frankenallee 139-149 - Neuentwicklung des Autohaus-Areals

    Das Stadtplanungsamt gibt bekannt, dass die Wettbewerbsergebnisse des Gutachterverfahrens, das Frank Heimbau in "enger Abstimmung" mit der Stadt Frankfurt durchgeführt hat, bis zum 27. Oktober im Foyer des Gallus-Theaters ausgestellt sind. Zu sehen sind die Entwürfe der sechs teilnehmenden, "renommierten" Architektenbüros. Schmittchen hat das Projekt mit der Visualisierung des Gewinners Landes & Partner in Beitrag #851 vorgestellt. (Pressemitteilung)

  • Mehrgenerationenquartier (ex. Opel, Frankenallee 139-149)

    propercity.de hat am Freitag noch eine Mitteilung zum Projekt "Mehrgenerationenquartier" auf dem ehemaligen Autohaus-Gelände an der Frankenallee 139-149 veröffentlicht. Darin schlüsseln sie die Nutzungen der 236 Wohnungen und 12 Gewerbeeinheiten noch einen Deut genauer auf als in Schmittchens Beitrag (#851):


    • 43 Eigentumswohnungen
    • 1 Loft
    • 10 Büros für Freiberufler und Kreative
    • 52 familienfreundliche Mietwohnungen
    • 1 (allgemeine) Gewerbeeinheit
    • 43 Pendlerwohnungen
    • 97 Seniorenwohnungen
    • 1 Seniorentreff


    Der Artikel und die Website der Gewinner-Büros Turkali bzw. planquadrat enthalten weitere Visualisierungen. Welcher Entwurf an welcher Stelle verwendet wird, kann ich nicht sagen:


    http://www.abload.de/img/mehrgenerationenquartiuhzy.gif
    Architekt nicht angegeben



    Bild: Turkali Architekten, Frankfurt am Main (www.turkali-architekten.de)



    Bild: planquadrat Darmstadt (www.planquadrat.com)

  • Wie es aussieht, haben die am Gutachterverfahren beteiligten Büros jeweils Planungen für alle drei Abschnitte erarbeitet. Die im Vorbeitrag (hauptsächlich) zu sehenden Entwürfe für den Bauteil an der Ecke Frankenallee und Kriegkstraße werden wohl kaum umgesetzt, denn hier kommt laut FAZ Landes & Partner zum Zuge. Turkali und Planquadrat wurden für andere Abschnitte beauftragt. Vielleicht schafft es ja noch jemand auf die Ausstellung im Gallus-Theater, diese läuft noch bis kommenden Mittwoch, das sollte Unklarheiten ausräumen.

  • So..ich komme gerade aus dem Gallus-Theater.


    Es wird wie folgt gebaut:


      Landes & Partner planen die Mietwohnungen, die entlang der Frankenallee entstehen (Entwurf in #851)



      Planquadrat plant den städtebaulichen Leitentwurf sowie die Planung der Senioren- und Pendlerwohnungen entlang der Flörsheimer Straße (Entwurf in #863)



      Turkali Architekten planen die Eigentumswohnungen und Büros entlang der Krigkstraße und innerhalb des Blocks (Entwurf in #863)


    Interessant ist dabei, das der Block der Mietwohnungen an der Frankenallee nicht die Ecke Frankenallee/Flörsheimer mit einschliesst. Daher wird der Block von Landes & Partner, der zwei Eckgebäude mit den charakteristischen, abgerundeten Balkonen vorsieht, nur eines davon Bauen. Wie sich dann der Landes & Partner Entwurf mit dem Planquadrat Entwurf verträgt, bleibt abzuwarten.
    Ich hab noch ein paar Fotos von den Plänen, aber doch sehr schlechter Qualität. Ich würde diese nur reinstellen, wenn das Bedürfnis danach groß wäre.

  • Ergänzende Informationen zur Frankenallee 139-149:


    Das Mehrgenerationenquartier entsteht auf insgesamt 10.000 Quadratmetern. Planquadrat baut an der Flörsheimer Straße sechs Häuser mit 43 Pendler- und 97 Seniorenwohnungen, außerdem das Seniorenzentrum und die Tiefgarage mit 167 Stellplätzen. Geplant ist ein Wechsel von Klinkerfassaden sowie hell verglasten Loggien. Als federführendes Büro gestaltet Planquadrat die Außenanlagen und stimmt die Architekturstile mit abwechslungsreicher gründerzeitlich angelehnter Bebauung aufeinander ab.


    In der Kriegkstraße baut Turkali insgeamt 43 Eigentumswohnungen. Die versetzten zweispännigen Wohnungen mit Ost-West-Ausrichtung, Terrasse und Home Offices im Innenhof werden ab 3.000 Euro je Quadratmeter angeboten. Für die Mietwohnungen gelten Quadratmeterpreise ab elf Euro, für die städtisch geförderten Seniorenwohnungen ab sechs Euro.


    Die Architekten des Büros Landes & Partner gestalten die auf fünf Häuser verteilten 52 Mietwohnungen in der Frankenallee. Geplant sind hell gegliederte Fassaden mit Backsteinsockeln sowie hohen Türen und französischen Fenstern.


    Quelle: FNP.