^ gerne. Und ja da gebe ich dir Recht. Aber ich muss sagen, vlt sieht es in live für dich besser aus als bei den Bildern. Vorallem,wenn das Wetter ( blauer Himmel) Ist sieht es echt freundlich aus. Es kann vielleicht auch sein, dass es doch noch saniert wird bzw. Verputzt wird die Säulegang / Fassade. Bei vielen ist es beliebt Foto zu machen vorallem auf Hochzeiten auf der Säulegang.
Museumsinsel und Erweiterungsbauten (James-Simon-Galerie)
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Berliner Maläse
Was ist damit gemeint, Unwillen oder Geldmangel?
Beim Berliner Dom nebenan arbeitet man sich mühsam voran, um die Fassade zu reinigen und auszubessern:
https://www.berliner-woche.de/mitte/c-bauen/…inigung_a357311
Die Kolonnade wurde ja gerade erst restauriert, da sollte ein Kärcher eigentlich reichen. Theoretisch kann man Sandstein auch imprägnieren, um die Oxidation des darin enthaltenen Eisens zu verhindern. Aber das wäre wohl "Disleyland". Gewünscht ist wahrscheinlich eher die natürliche Nachdunklung, die bei den erneuerten Teilen auch eintreten wird, sodass wieder ein einheitlich dunkles Bild entsteht.
Ich finde den Zustand zur Entstehungszeit, also hell, wiederherstellenswert. So wie ich auch dafür bin, bei alten Ölgemälden den vergilbten Firnis zu entfernen, um die Originalfarben bewundern zu können.
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^... wenn Du auch nur ein Paar Minuten investieren würdest um Dich im thread einigermassen einzulesen bevor Du loskläffst, würdest Du wissen um was es geht und dass der signifikante Übergang von alt zu restauriert (in den unterschiedlichen Verschmutzung/Witterungszuständen des Steins ablesbar), durchaus gewollt ist und eine Berliner Spezialität der Restaurierung darstellt. Forumsmitglied Konstantin hat vor ca. zehn Jahren dazu etwas näher ausgeführt. Da kann man durchaus geteilter Meinung sein. Mir gefällt es nicht und ich muss nicht unbedingt auf diese Art und Weise damit vertraut gemacht werden , dass dieser und jener Stein erneuert wurde. Das ist mir zu pädagogisch.
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Falls der Berliner Denkmalschutz es ungereinigt haben will, bleibt es ungereinigt. Da können noch so viele edle Spender kommen.
Aber die Sache liegt wohl komplexer. Nicht ohne Grund habe ich auf den benachbarten Berliner Dom verlinkt. Im Stadtbild-Forum (wo ich zu allem Überfluss auch noch mitlese), gibt es einen schönen Vorher-Nachher-Vergleich der bisher dort erfolgten Reinigungen:
https://www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.ph…-dom/&pageNo=47
Stand September 22 waren 20% der nötigen Maßnahmen zur Fassadensanierung abgeschlossen. Ich lese aus dem bereits verlinkten Artikel heraus, dass eher die Kartierung, evt. Demontage, Reparaturen etc. der Kostenfaktor sind als das Reinigen, das zudem auch noch die Firma Kärcher gesponsert hat. An horrenden Kosten für's Abkärchern und dem fehlenden "edlen Spender" kann es bei den Kolonnaden also eher nicht liegen.
Im Übrigen sind historische Sandsteinbauten überall in Deutschland dunkler als z. B. in Frankreich, wo man vor Jahrzehnten wenig zimperlich gotische Kathedralen sandstrahlte und sich entsprechend andere Sehgewohnheiten entwickelt haben. Inzwischen gibt es schonendere Methoden wie die Lasertechnik, welche Schmutz verdampfen lässt. Hier sieht man, was für Ergebnisse man damit erzielen kann. Aber auch das Abstrahlen mit Sand bei niedrigem Druck (Mikrotrockenstrahlreinigung) findet Verwendung. Ewige Reinheit verspricht das natürlich auch nicht, selbst wenn es keine menschengemachten Einflüsse mehr gäbe. Sandstein oxidiert nun einmal. Das Elbsandsteingebirge lasert ja auch keiner schön hell.
Wenn man eine "Berliner Malaise" beklagt, sollte man mal einen Blick auf den Kölner Dom richten. Dort entscheidet man sich ganz bewusst dafür, den Dom so rabenschwarz zu belassen, wie er schon von Heine bespottet wurde. Anderswo wird zwischen Eingriffstiefe (Zerstörungsgrad), Gesamterscheinungsbild, Detailwahrnehmbarkeit, Historizität und sicher auch Kosten-Nutzen-Faktor abgewogen.
Besonders knifflig wird dieses Problem bei der Dresdner Frauenkirche. Lässt man zu, dass sie eines Tages aussieht wie auf Canalettos Bildern oder will man die Ablesbarkeit des Wiederaufbaus bewahren?
Fazit: Es mag sein, dass man sich bei der hier diskutierten Kolonnade bewusst dafür entschieden hat, Brüche sichtbar zu lassen. Allerdings wären die unterschiedlichen Farbtöne auch nach einer schonenden Reinigung noch deutlich sichtbar, siehe Berliner Dom. Dem Gesamtbild wäre dies zuträglich. Warum man dies nicht macht, ist weder aus Kostengründen, noch denkmalpflegerisch erklärbar. Wie ich weiter oben schon schrieb, spielt die Zeit ja ohnehin zugunsten eines einheitlichen Erscheinungsbildes: dieses ist hergestellt, sobald alles gleichmäßig schwarz ist.
Wenn ich auch mal spekulieren darf, würde ich eher vermuten: Die Kolonnade hat keinen Dombauverein, wenig Öffentlichkeit, auch weniger Bedeutung. Der Denkmalpflegeplan ist vielleicht nicht so fortschrittlich wie der des Doms. Vielleicht hatte man die Reinigung des Säulengangs sogar mal angedacht und dann einfach vergessen, wie zum Beispiel auch die Neuverlegung des Bodenmosaiks vom Nationaldenkmal. Oder aber die Reinigung erfolgt erst später, obwohl dann noch einmal Gerüste aufgebaut werden müssen. Ich tippe eher auf eine seltsame als auf eine unmittelbar einleuchtende Erklärung.
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Ob es bei 1,5 Milliarden Euro Baukosten überhaupt noch eine Nachricht ist, wenn weitere 121 Millionen hinzukommen, mag jeder für sich selbst beurteilen.
Berlin - Sanierung des Pergamonmuseums wird insgesamt 121 Millionen Euro teurer (deutschlandfunk.de)
Zu unserer Diskussion über die Reinigung der Kolonnaden habe ich eine ausführliche Antwort der zuständigen Referentin im Landesdenkmalamt erhalten. Ich fasse es mal so zusammen, wie ich es verstanden habe: es wurde durchaus aufwändig gereinigt. Eine einheitlichere Optik war nicht erzielbar. Wir sind aufgrund des Augenscheins ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass nicht gereinigt wurde! So kann man sich irren.
Hier die Email im Wortlaut:
"[...]
Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, dass das Erscheinungsbild im ersten Moment Fragen aufwerfen kann, u. U. nicht den tradierten Sehgewohnheiten und Erwartungen entspricht und von anderen Restaurierungen abweicht. Speziell bei diesem Baudenkmal ist jedoch eine differenzierte Betrachtungsweise geboten, weshalb ich gerne aus denkmalpflegerischer Sicht antworte.
Die Wiederherstellung der Kolonnaden umfasste Erhaltung, Konservierung und Restaurierung des in situ überkommenen Bestandes der ursprünglichen Anlage, die Wiedererrichtung bzw. den Wiedereinbau zwischenzeitlich abgebauter und eingelagerter Bauteile sowie die Komplettierung des Gesamterscheinungsbildes durch Nachbildung zerstörter Bauteile.
Das erzielte Gesamterscheinungsbild entspricht dem denkmalpflegerischen Konzept. Ein homogenes optisches Erscheinungsbild des Bauwerkes war aufgrund der Eigenart des vorgefundenen Bestandes mit seiner wechselvollen Geschichte nicht erreichbar und auch nicht Zielstellung.
Im Einzelnen: Der zweigeschossige Innausbau der Kolonnaden mit den Ausmauerungen zwischen den Säulen wurden entfernt und der sogenannte Kopfbau rückgebaut. Die Schäden und Schadensursachen waren zahlreich. Witterung und vor allem Kriegseinflüsse waren ursächlich für Schadensbilder wie beispielsweise Risse, Abscherbelungen, sowie mechanische Schädigungen wie Einschlagschäden, Fehlstellen und Ausbrüche. Hinzu kamen gebrochene Elemente, Bauelemente mit Gefügestörungen und fehlende sowie irreparable Teile. Im Zuge früherer Reparaturmaßnahmen wurden zum Teil Bereiche mit artfremden Materialien ergänzt. Hinzu kam eine Schmutzschicht auf der Oberfläche aufgrund von Luftverschmutzung und mechanische anthropogene Schäden wie Kratzer und Einschnitte sowie Graffiti. Die Verfugung war geschädigt bzw. ausgewaschen. Ebenso zeichneten sich die Ausmauerungen zwischen den Säulen durch Mörtelablagerungen ab.
Das Ziel der Reinigungsmaßnahmen war es, die aufliegenden Verschmutzungen weitestgehend zu entfernen und die normalen physikalischen Kennwerte des Gesteins wieder herzustellen sowie eine optische Angleichung der unterschiedlichen Oberflächen zu erreichen. Für die jeweiligen Reinigungsvorgänge und Methoden wurden für die unterschiedlichen Gesteinsarten Arbeitsmuster angelegt und bewertet.
Die Oberflächen der Sandstein- und Granitelemente einschließlich aller Profilierungen wurden mit Heißdampf gereinigt. Die Bearbeitung wurde schonend durchgeführt, ohne die Bestandspatina zu beeinträchtigen. Besonders stark verschmutze Bereiche wurden vorher vorgeweicht und einzelne fest anhaftende Verunreinigungen abgestoßen. Außerdem erfolgte das Abbeizen von Farbschichten auf einigen Sandsteinoberflächen in mehreren Arbeitsgängen.
Verdichtete Krusten an den Außenseiten des Gebälks sollten mittels Mikrostrahlverfahren reduziert werden, der gewünschte Effekt konnte jedoch nicht erzielt werden, das Verfahren kam nicht zur Anwendung.
Außerdem erfolgte die Reinigung mit dem Laserstrahlverfahren zur Ausdünnung / Reduzierung von Teerverschmutzungen an Säulenschäften ohne mechanische Beeinträchtigung der Sandsteinoberfläche.
Aufgrund der Alterung und Beeinträchtigung der verwendeten Sandsteine, den vorhandenen Kriegsschäden, den neuen Vierungen und den eingebauten Neuteilen war klar, dass sich ein eher „unruhiges“ Erscheinungsbild ergeben würde. Eine lasierende Retusche der vielen Vierungen zur „Beruhigung“ des Erscheinungsbildes wurde ausgeführt. „Horizonte“ ehemals vorhandener Anbauten an die Säulen sind ablesbar erhalten geblieben.
Steinsichtig verblieben sind die großen konstruktiven Vierungen und Neuteile, wodurch die Eingriffe in den Bestand verdeutlicht werden.
Die historischen Oberflächen werden als Einheit bewertet, sie wurden nicht abgearbeitet und erneuert, auch wenn sie schadhaft sind und gealtert aussehen. Mit den Spuren der Geschichte und der durch Alterung geminderten Aussage muss man sich begnügen, auch wenn dadurch kein vermeintlich ästhetisches Gesamtbild entsteht.
[...]"
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https://www.tagesspiegel.de/berlin/wir-wol…m-11711198.html
Ein Zustandsbericht im Tagesspiegel über die Renovierungsarbeiten im Pergamonmuseum.
Das positivste am Artikel: Keine weiteren Schreckensmeldungen soweit.
Ansonsten erfährt man, dass Trajan's Arm abnehmbar ist, Arbeiter geraucht und 49 Mark verdient haben oder 84% der Babylon Werke (ich nehme an die Prozessionsstrasse) Rekonstruktionen sind. Zudem werden Gespräche über Leihgaben mit anderen Museen in der Welt geführt für die Zeit der Renovierung.
Bei der Aussage von Stefan Weber, des Direktors 'man läge gut in der Zeit' musste ich unwillkürlich lachen.
Es ist nicht ganz klar ob sich das auf die Wiedereröffnung für den Nordflügel 2027 bezog, der ja bekanntermassen sich eh schon um Jahre verzögert hat oder auf das gesetzte Datum 2037 für den Restbereich, deren Arbeiten eh erst vor 6 Monaten begonnen haben.
Wie auch immer.
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Kolonnaden der Museumsinsel fertiggestellt
Die Sanierung des Säulengangs ist seit Donnerstag den 29.08.24 abgeschlossen.
Ab Sonntag den 01. September ist die Promenade für das Publikum geöffnet.
Dazu gibt es an der Kolonnadenbar Getränke und Lesungen der Schauspielerinnen
Katharina Thalbach, Bibiana Beglau und Ulrike Tscharre.
Ab 2027 gelangen Besucher über den Säulengang zum Eingang des Pergamonmuseums (Bauabschnitt A).
© Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Genehmigung zur Verwendung im DAF liegt mir vor)
https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilu…iggestellt.html
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Passend zu dem Thema noch ein Bild.
Die Fläche hier wurde auch hergerichtet. Ist mir jedenfalls vorher nicht aufgefallen.

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Ich war vor ein paar Tagen für einen Kurzaufenthalt in Berlin und habe das genutzt über die Museumsinsel zu schlendern.
Mein Weg führte mich zu den neu freigegebenen Kollonnaden neben der Alten Nationalgalerie bis hin zu dem Platz hinter dem Pergamonmuseum.
Hier fiel mir der sehr unterschiedliche Erhaltungs- und Sanierungszustand der Brüstungen auf, so wie es auf dem Foto von Theseus532, auch schon zu erahnen ist.
Es gibt welche mit Loch:
Es gibt welche die sind komplett neu:
Dann welche die sind zur Hälfte neu:

und es gibt die, die sehr abgenutzt aussehen aber noch original sind:
Insgesamt scheint da in den nächsten Jahren noch viel Arbeit nötig zu zu sein. Der Platz hinter der Alten Nationalgalerie ist noch nicht zugänglich und wirkt ziemlich wie ein schattiger Hinterhof.
Es gibt am Ende der Kollonnaden einen schönen Blick auf die Kuppel des Doms:
Als Zugabe hab ich das noch, in sehr schöner herbstlicher Stimmung:
(Alle Bilder sind von mir.)
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Insgesamt scheint da in den nächsten Jahren noch viel Arbeit nötig zu zu sein.
Lt. dem Vor-Vor Kommentar von Ziegel (2.April) ist dem wohl nicht so. Der derzeit sichtbare Zustand ist der Endzustand nach erfolgter Restaurierung, dessen Ziel auch gar nicht ein harmonisches Gesamtbild war.
Ich persönlich finde das schon schade und frage mich ob die Zielsetzung dieser Restaurierung zwar von einem akademischen Standpunkt nachvollziehbar ist aber von einem allgemein ästhetischen Empfinden her problematisch ist.
Wir haben jetzt eine insgesamt wiederhergestellte Kolonnaden Anlage in unterschiedlichen Wiederherstellungsansätzen...eine bundgescheckte Kuh.
Sowohl aus der Ferne als auch aus der Nähe kein ungetrübter Augenschmaus.
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Ich hatte die Email der Restauratorin eher so verstanden, dass ein harmonisches Gesamtbild durchaus gewünscht war und man alles unternommen hat, was nach Stand der Technik möglich ist, um das zu erreichen. Allerdings war eine rote Linie das zu starke Abtragen von Originalsubstanz. Man wollte reinigen, nicht abschmirgeln. Das kann ich verstehen, denn dann sieht es neu aus und man könnte gleich alles rekonstruieren.
Die hellen Bestandteile werden relativ schnell nachdunkeln, das Gesamtbild wird also jedes Jahr einheitlicher. Wie schnell das geht, sieht man jetzt schon an der Dresdner Frauenkirche, die deutlich sichtbar nachgedunkelt ist. Vielleicht gibt es eines Tages auch neue Reinigungstechniken, dann kann man ja nochmal neu darüber nachdenken.
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Im "Gestaltungsbeirat Öffentliche Räume" der Senatsverwaltung MVKU wird am kommenden Freitag, den 21. Februar 12:30-16:30 unter anderem auch über den "Stadtraum Lustgarten und Domumfeld" diskutiert. Die Sitzung kann bei Youtube unter folgendem Link verfolgt werden:
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Pergamonmuseum
Vollendung des ersten Bauabschnitts
Der Bauabschnitt A ist fertiggestellt (der Nordflügel und der Mittelbau),
mit dem berühmtesten Teil, dem Pergamonaltar.
In 16 Monaten im Frühjahr 2027 dürfen Besucher wieder ins Pergamonmuseum.
489 Millionen Euro hat der erste Bauabschnitt gekostet.
Im Pergamonsaal wurde die Tageslichtdecke erneuert:
Visualisierung:
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
Aktuell:
© Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Peter Thieme
Das Museum für Islamische Kunst ist zukünftig im Nordflügel,
z.B. sieht man dort die Mschatta-Fassade.
Die restaurierte Mschatta-Fassade:
Visualisierung:
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
Aktuell:
© Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Peter Thieme
Der neue Haupteingang zum Pergamonmuseum,
der Tempietto (kleiner Tempel) im Ehrenhof:
Visualisierung:
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
Aktuell:
© Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Peter Thieme
© Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Peter Thieme
Neu bei den Planungen sind zwei barrierefreie Aufzüge im Brückenkopf des Pergamonstegs.
Die alte Planung:
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
Neue Planung.
Der Pergamonsteg über den Kupfergraben mit Aufzügen, im Hintergrund der neue vierte Flügel, der zukünftig einen kompletten
Rundgang ermöglicht (nach dem Masterplan des verstorbenen Architekten Oswald Mathias Ungers):
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
Ansicht von oben:
© Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
Aktuell finden die Gründungsarbeiten für den Pergamonsteg statt:
© Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Peter Thieme
Quellen:
BBR - Pressemitteilungen - Meilenstein bei Sanierung des Pergamonmuseums erreicht
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In 16 Monaten im Frühjahr 2027 dürfen Besucher wieder ins Pergamonmuseum.
Ach, cool. Ich dachte, der gesamte Bau sei bis Mitte der 30er geschlossen. Dann machen sie doch eine etappenweise Eröffnung.
Es lohnt sich übrigens, die Bildergalerie auf der Seite von Kleihues durchzuklicken. Am Ende kommen eine Menge Grundrisse und Querschnitte mit Vorher-Nachher-Vergleich.
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Der Farbunterschied alt zu neu ist schon krass, wobei die sichtbaren Kriegsschäden nun eher irritieren, da sie ebenfalls aufgefrischt wurden. Das war bislang authentischer.
Jetzt wirkt sich auch der zentrale Zugang über die unterirdischen Passagen aus - der noch in Bau befindliche Innenhof kann umgangen werden und eine Teilinbetriebnahme ist dadurch möglich.
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…. Ich finde das alles sehr freudlos, unterkühlt, leider. Schön dass es vorangeht, aber da muss irgendwas mit Farbe oder edlem Gehölz aufgebessert werden. Auch wenn es von Kleihues ist.
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Ich bin ehrlich gesagt ziemlich angetan. Ausgangspunkt ist ja das von Alfred Messel entworfene Original, ein Hauptwerk des Neoklassizismus des frühen 20.Jhds. Diese konsequent mächtige, steinerne Architektursprache wurde nicht mit dem Ziel entworfen, "freudvoll" zu sein. Es ging um Monumentalität, Strenge, Ehrfurcht.
Dass Ungers die Vision Messels nicht verwässert, sondern die architektonische Idee in moderner Form weiterführt, halte ich für die richtige Entscheidung. Die neue Brücke finde ich genial. Die zuvor relativ unscheinbare Plattform erhält auf einmal eine monumentale Note, zitiert das Motiv der beiden Turmbauten auf dem Messelschen Mittelflügel und verstärkt, bzw. erweitert somit die räumliche Wirkung des Pergamonmuseums über den Spreekanal hinweg auf die andere Uferseite.
Das Innere hingegen ist mir zu nüchtern und fällt ins Schematische ab. Wenn sich dein "freudlos" darauf bezieht, muss ich dir recht geben.
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… meine Anmerkung galt den Innenansichten. Aber auch auf den beiden von Dir erwähnten Aufzugsbauten links und rechts der Treppe … man muss ja nicht unbedingt Blumenkübel draufstellen … aber vielleicht 2 Sphingen oder was assyrisches, als Replikat natürlich oder ein fescher Obelisk … den neuen Eingangspavillon hätte ich mir auch gut in pink oder orange vorstellen können. Sehr gediegen alles bis langweilig ich will nicht sagen typisch deutsch, denn es gibt gute und überzeugendere Beispiele für attraktive Museum- neu- und Umbauten im ganzen Land.
Ich hab mir gerade vorgestellt wie gut der neue Verbindungsflügel mit nach oben halbrunden Fenstern , wie bei den beiden Flügelbauten, links und rechts, aussehen würde. Aber dann wäre es kein Ungers. Ein schöner Zug im übrigen Ungers hier zu bauen nachdem man den Frevel begangen hat seine für die IBA 1987 gebauten Sozialbauten am Lützowplatz abzureißen für einen absolut nichtssagenden Neubau.
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Pardon, aber die Sozialbauten am Lützowplatz waren potshässlich und fehl am Platz. Sie kehrten dem Platz den Rücken zu, waren dadurch abweisend und sahen aus, als gehörten sie zu einem Hochsicherheitsgefängnis. Der Neubau ist hell und viel einladender.
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