Kulturforum

  • In einem Architekturforum sollten die Diskutanten schon Renderings lesen können. Die Transparenz des Glaskastens mit partiellem, voorgeblendeten Klinkerschmuck wird ja nie so wirken wie dargestellt sondern dunkel (ein Blick aus dem Fenster reicht).

    Da also zwei Fassaden errichtet werden ist auch die Kostensteigerung erklärbar (ein weiteres Untergeschoß kann ja nicht 50 % der Kosten ausmachen).

    Ingesamt kann man nur sagen, dass die knappe Milliarde, die der Bau kosten wird, die Bauaufgabe nicht löst.

    - Es ist ein weiterer Solitär in dem Elefantenfriedhof Kultutforum, kein verbindendes Element (die Materialähnlichkeit zwischen Kirche und Scheune wird da überschätzt).
    - Ein Großteil der Austellungsfläche wieder in die Erde zu drücken ist eine Kapitulation vor der Bauaufgabe.
    - Wo sollen denn die ganzen Menschen herkommen, die durch das Haus wandern? Die Neue Potsdamer Straße bleibt öde und breit und wird Urbanität nicht entwickeln.

  • Mir würde der Entwurf gut gefallen, wenn man auf diese blöde Aussparung mit diesem Baum verzichtet hätte.

    Es wäre viel besser gewesen, wenn man den Matthäikirchplatz mit einer sauberen Kante zum Museum hin geschlossen hätte. Durch diese Aussparung inkl. Baum kommt es leider zu einer "Verfransung". Ich verstehe einfach nicht, warum es heutzutage nicht möglich ist, klare Kanten auszubilden.

    Man hat einen guten Entwurf. Und dann will der Architekt den Entwurf verbessern, indem er immer noch einen drauf setzt. Und irgendwann ist es dann das Quäntchen zu viel. Man nimmt so lange Veränderungen vor, bis das Ergebnis irgendwann "überkandidelt" ist.

  • Der Entwurf ist viel besser geworden. Ich mag die offene Front, ich mag das Material und ich mag den Bezug zur Kirche. Das Dach gefällt mir noch immer nicht, aber das Innere wird toll. Was Konstantin verlangt, wäre, wie er genau weiß, die Quadratur des Kreises. Städtebaulich wäre der "Bauaufgabe", wie er sie formuliert, nur Genüge zu tun, indem man den "Elefantenfriedhof" – samt seiner modernen Ikonen – komplett abreißt. Vielleicht ist es ja das, was er will – dann könnte man den status quo ante wieder herstellen, und die toten Elefanten von Mies und Scharoun wären endlich weg.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Mir würde der Entwurf gut gefallen, wenn man auf diese blöde Aussparung mit diesem Baum verzichtet hätte.

    Aber die Aussparung für den Baum, ein Naturdenkmal, gibt es doch schon von Anfang an und nicht erst seit der Überarbeitung der Entwürfe. Für mich eher eine gelungene Reminiszenz an den Ort.

  • Präsentation von Herzog de Meuron zur NG20

    Am 15.11. 2017 hat Herzog de Meuron einen Vortrag mit Hilfe einer Power Point Präsentation zur NG20 vor Publikum gehalten.

    Er stellt darin die Geschichte des Ortes und ihre Sicht als Architekturbüro auf das Baufeld im Bezug zur Umgebung dar, teilt Gedanken zum Kontrast zwischen den sehr verschiedenen Ansätzen von H. Scharoun mit der Philharmonie, Mies v.d.R. mit der Neuen Nationalgalerie, und dann wiederum Scharoun mit der Staatsbibliothek. Er zeichnet die Bedeutung der Kirche heraus und wie in den Zeiten mit ihr städtebaulich umgegangen wurde.
    Ausführlich erklärt er die Wahl der Giebelform und Backstein als Material. Er zeigt dafür Beispiele der Architekturgeschichte wie z. B. die alte Reitschule in Moskau mit ähnlichen Proportionen wie die NG20.
    Man sieht in dem Vortrag die Vorentwürfe zum Entwurf der den Wettbewerb gewonnen hatte, der selbst ja mittlerweile weiterhin verändert wurde. Im Vortrag wird darin eine gewisse Kontinuität und Absicht von Beginn an sichtbar.
    Und am Ende weist er auf die inhaltlichen Verbindungen und Möglichkeiten zwischen Mattheikirche und ihrem ambitioniertem Prgramm und auch mit der Philharmonie hin.
    Hörens- und sehenswert, wie ich finde.

    Hier der Link (Dauer knapp 29 min.)

    2 Mal editiert, zuletzt von Dunning-Kruger (22. Oktober 2018 um 22:47)

  • Vielen Dank für den Hinweis auf das Vortragsvideo, in der Tat sehr sehenswert. Zuweilen etwas arg selbstbezüglich, aber oft auch bescheiden und klug in der Argumentation. Bemerkenswert finde ich die Überlegungen zur "angehobenen" Alten Nationalgalerie Stülers und dem "versenkten" Museumsbau am Kulturforum.

  • Neugestaltung des öffentl. Raums

    Dekoratives Anführungszeichen


    Eine "Flaniermeile" entstehe hier endlich, meint: https://www.tagesspiegel.de/kultur/berlin-…m/23225372.html
    Für einen Euro ein Ticket zur Turmbesteigung von St. Matthäus zu erwerben, lohnt sich demnach: Nicht nur zur Betrachtung der - nicht mehr lange - Baustelle der Nationalgalerie, sondern insbesondere Richtung Potsdamer Straße, wo ja ab vsl. 2019 das Museum der Moderne entstehen soll.

    Die nach dem Philharmonie-Architekten benannte Scharounstraße mit dem seit einer halben Ewigkeit verwahrlosten Mittelsteifen weiche dem Scharounplatz, einer Fußgängerzone; außer BVG-Bussen und Taxen dürfe künftig kein Auto mehr von der Potsdamer Straße abbiegen. Auf der gepflasterten Fläche soll es Bäume und Bänke geben und vsl. auch eine Art Streetfoodmarket.

    Mittel für die Sanierung des sogenannten Mattern-Gartens hinter der Philharmonie stünden nun auch zur Verfügung, bis Frühjahr 2019 könne das Ende der 1970er Jahre geschaffene Gelände, das die Konzertbesucher gerne in der Pause nutzten, optisch aufgewertet werden.

    An der Piazzetta solle ein besserer Zugang zur Gemäldegalerie und zum Kunstgewerbemuseum entstehen, mit einer breiten Treppe, die in der Blickachse des künftigen Scharounplatzes liege, mit Sitzgelegenheiten sowie zwei „Stadtbalkonen“, von denen man dann das Hauptstadt-Panorama mit den Hochhäusern am Potsdamer Platz betrachten könne.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ..
    Für einen Euro ein Ticket zur Turmbesteigung von St. Matthäus zu erwerben, lohnt sich demnach: Nicht nur zur Betrachtung der - nicht mehr lange - Baustelle der Nationalgalerie, sondern insbesondere Richtung Potsdamer Straße, wo ja ab vsl. 2019 das Museum der Moderne entstehen soll. ..


    Genau diese "Turmbesteigung" hat rbb Kultur gemacht: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag…bibliothek.html
    Demnach erfolgen derzeit bauvorbereitende Maßnahmen auf dem nun eingezäunten Areal des künftigen Museums der Moderne.
    Aber eigentlich geht's in dem Video um den Imbiss & Kiosk "Chez Ahmed" direkt davor an der Potsdamer Straße als Institution vor Ort und die Hoffnung des Betreiber-Paares, auch nach Fertigstellung der "Kunstscheune" dort bleiben zu können ..

  • ^ Panorama von St. Matthäus aus, beginnend mit dem künftigen Standort der "Kunstscheune":


    Bis zum Jahresende soll dort Aufenthalts- & Flanierqualität entstehen: https://www.tagesspiegel.de/kultur/neue-fl…m/24341542.html

    Die Herbert-von-Karajan-Straße ist bereits in ihrer Breite halbiert worden:

    2 Panoramen:
    https://model2.de/light/15113/img_20190521_145519-efykw0.jpg
    https://model2.de/light/15113/img_20190521_143920-phkjj0.jpg


    Sanierung der Neuen Nationalgalerie:


    (Fotos: Hallole)


    Diese soll 2020 wieder öffnen: https://www.morgenpost.de/berlin/article…er-oeffnen.html

    Einmal editiert, zuletzt von Hallole (21. Mai 2019 um 19:30)

  • Ich finde es nach wie vor schade, dass man es bislang nicht geschafft hat, dieses ganze Areal sinnvoll zu ordnen. Ich habe auch Zweifel, ob die Scheune dieses Problem vollumfänglich lösen wird.

    Alles ist hier irgendwie zu groß geraten. Die Straße zum Potsdamer Platz ist fast eine Autobahn. Das ganze Areal hat keine Haltepunkte und franst nach allen Seiten irgendwie aus. Es ist eine Ansammlung hochklassiger Bauten der Moderne, die aber eben Solitäre sind. Man hat nie einen Bezug untereinander herstellen können. Und jetzt kommt noch ein weiterer Solitär dazu. Ob das die Probleme lösen wird?

    Auch das neue Pflaster etc. wird viel zu anonym und zu kalt. So gut der Potsdamer Platz meiner Meinung nach auf der Vorderseite funktioniert, so sehr felht der Anschluss des Sonycenters an das Land dahinter, weil es für Besucher keinen nachvollziehbaren und logischen Grund gibt, vom Sonycenter weiter zu gehen, weil man auf eine diffuse und tote Stadtfläche blickt.

    Wobei Stadtfläche eigentlich falsch ist, denn das Areal ist alles aber irgendwie nicht städtisch. Es ist irgendwie Zonenrandgrenze geblieben.

    Die Frage, die ich mir immer stelle, ist, wie man bald dann vier große Solitärbauten plus Kirche mit den Mitteln des Städtebaus so integriert, dass sie ihre Wirkung behalten, aber trotzdem irgendwie Teil der Stadt werden. Also wie könnte man eine Bebauung an diese Bauten ranführen und das Areal verdichten, ohne dass die Solitäre eingemauert wirken.

    Ich glaube, das ist städtebaulich eine der schwierigsten Aufgabenstellungen überhaupt. Vermutlich müsste man die Straße deutlich zurückbauen und zumindest von den Seiten straßenseitig eine Bebauung etablieren um dem ganzen die Gewerbegebietoptik zu nehmen.

    Die Hoffnung, dass mit der Kunstscheune hier alles gut wird, teile ich leider nicht.

  • Die Beschreibungen des Tagesspiegels haben mich da, was die linke Seite des Forums betrifft, eher positiv gestimmt. Hier hört sich für mich alles nach einem schönen Ensemble an.

    Die Potsdamer Straße wird enger wirken, wenn die Kunstscheune erstmal steht.

    Skeptisch bin ich noch auf der Ostseite (Staatsbibliothek). Kommt auf den Parkplatz noch etwas Schöneres? Am besten ein Gebäuderiegel und kein Freiraum. Da franst das Areal nämlich am meisten aus.

    Auch sollte der Mittelstreifen der Potsdamer Straße mit Bäumen bepflanzt und hübsch gepflastert werden.

    Was ich gar nicht finden kann, ist ein gutes grafisches Gesamtbild des neuen Kulturforums mit allen konkret kommenden Gebäuden und Freiflächen. Bis jetzt ist das nur vor meinem geistigen Auge.

    Hat da jemand einen Link?

    Marco

  • Da das Museum der Moderne den größten Teil der Freifläche einnehmen wird und auch die Neue Nationalgalerie besser wirken wird, wenn sie keine Baustelle mehr ist, sollte man bis dahin abwarten, ehe weitere Flächen diskutiert werden.

    Aber, lange war ich der Ansicht die Philharmonie und der Kammermusiksaal sollten als bedeutende Solitäre gut sichtbar bleiben, heute kann ich mir auch vortsellen, wenn man denn eine geeignete Nutzungen hat, niedrigere Gebäude davor, an die Potsdamer Straße, zu stellen. Das gleiche gilt erst recht für die Fläche vor der Staatsbibliothek

    Ich hoffe, dass bald die Straßenbahn über den Mittelstreifen rollt, ansonsten habe ich nichts gegen mehr Bäume dort. Gerne auch auf Kosten einer Fahrspur.

    Die Tram wird hoffentlich helfen die Trennung am Kultuforums zu überwinden, selbst wenn sie fürs erste nur bis dahin führt. Für Fussgänger gibt es sonst leider gar keinen Anreiz, die wenigen hundert Meter vom Sony Center bzw. dem Marlene-Dietrich-Platz zurück zu legen, weil man außer der verloren dastehenden Kirche und Teilen der Philharmonie hinter Bäumen nichts erkennen kann. Dieses Problem wird auch das Museum der Moderne mit seiner niedrigen Bauart wohl nicht lösen.

    Auf Google Maps kann man recht gut die Situation erkennen. Wer will da, selbst im Sommer, weitergehen?

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... Die Straße zum Potsdamer Platz ist fast eine Autobahn. ...

    Genau das ist mir ebenfalls in den Sinn gekommen, als ich darüber in einem anderen Posting was von Aufenthaltsqualität las. Das Latschen neben dieser Fast-Autobahn hat nicht wirklich Erlebnisqualität - Erfahrungssache. Soweit ich mich entsinne, sind keine neuen Fußgängerzonen geplant - die Riesenscheune trennt eher, man müsste um sie herum gehen.

    Man braucht übrigens nicht zwingend gerade niedrige Bauten an der Potsdamer Straße (#880) - mir fallen schon einige Gebiete mit u.a. Hochhäusern ein, die durch gut gelöste Fußgängerzonen Aufenthaltsqualität bieten. Manche erinnern sich vielleicht an Anregungen hier im Thread, Kultur mit Dichte und Urbanität, auch mit manchen Wohntürmen, zu verbinden. Was tatsächlich entstehen wird, wäre eher eine Art Kultur-Gewerbegebiet mit einer unwirtlichen Ansammlung von abgeschottenen Flachbauten.

    Ein Beispiel der Verbindung von Kunst und Urbanität - MoMa in New York zwischen den Hochhäusern. Soweit ich mich entsinne, das Ensemble wurde gleich mit einem Hochhaus über dem Museum gebaut. Demnach wurde 1984 ein Wohnturm von Cesar Pelli angebaut.

    Einmal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr (22. Mai 2019 um 00:49)

  • @ Baukörper & Bonteburg

    Ich kann nur sagen alles liegt auf dem Tisch, Braunfels-Plan etc. alles ist schon zigmal hier vorgestellt worden, was mich nicht davon abhält es gern ein weiteres Mal zu tun.
    Mein Post von vor 2 Jahren:
    https://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…6&postcount=786

    ... apropos meine Einstellung zur Scheusslichkeit der Berliner Tram - Oberleitung und Schienenbett hat sich nicht geändert. Das wäre die endgültige Teilung des Forums in 2 Hälften, eine Autobahnartige Strasse und eine Tram mit der dazugehörigen Infrastruktur, fast wie am Hauptbahnhof.

  • Ich sehe das genauso.
    Das letzte was man hier braucht, ist eine Strassenbahn. Das ist ein so sinnfreies Projekt an dieser Stelle.
    Vielleicht wäre es sinnvoll auf den Mittelstreifen zu verzichten, auf zwei Spuren je Fahrtrichtung zu reduzieren.
    Von dem Braunfels Plan mit dem Rondell halte ich sehr wenig. Man sieht doch am Strausberger Platz oder am Ernst Reuter Platz wie das wirken würde, nämlich als eine völlig verlorene Fläche und es würde noch mehr die Strasse in den Fokus richten, also genau das Gegenteil bewirken, was eigentlich nötig wäre
    Allerdings haben sich bestimmt schon Dutzende von Verkehrtsplanern damit auseinandergesetzt. Das Ei des Kolumbus wird man hier nicht mehr finden.

  • Oben auf meinem 4. Foto ist auf der Piazzetta das Café und Restaurant "Estrade Kulturforum" zu erkennen, das gut besucht war.
    Und wie im verlinkten "Tagesspiegel"-Artikel nachzulesen: Vielleicht lässt sich das Bezirksamt Tiergarten davon überzeugen, Streetfood-Wagen (und bei der Gelegenheit meinetwegen auch den schon erwähnten, derzeit [noch] an der Potsdamer Straße stehenden, Imbiss & Kiosk "Chez Ahmed"..:)) auf dem nun entstehenden Scharounplatz zuzulassen, bei denen man Getränke und Snacks kaufen kann - dann würden noch mehr Touristen (und Berliner ;)) auch den Panorama-Blick vom Kirchturm entdecken...

    Im Übrigen habe - so der "Tagesspiegel" - das Wiener Museumsquartier, das in den letzten Jahren zum "öffentlichen Wohnzimmer für die Bewohner der österreichischen Hauptstadt" geworden sei, Pate für diesen Abschnitt des Projekts gestanden.

    Masterplan etc. (auch schon oben verlinkt): https://gruen-berlin.de/kulturforum

  • Sorry, aber vom Braunfels-Plan, abgesehen davon, dass er längst überholt ist, halte ich so wenig wie andere von der Tram.

    Was sollte der Kreisel an dieser Stelle? Er weitet nur die Straßenfläche aus, ohne verkehrlichen Nutzen.
    Die Häuser an den Straßenecken östlich davon sind okay, auch wenn es keiner weiteren Torsituation bedarf.

    Der aktuelle Plan bzw. dessen Umsetzung gefällt mir ganz gut. Man kann die Unterschiede teilweise anhand der Satelitenaufnahmen der älteren Bing-Karte im Vergleich zur neueren Google-Maps Ansicht erkennen
    Hoffentlich baut man wirklich noch kulturelle Gebäude an die Kreuzung Potsdamer Straße / Ben-Gurion-Str. bzw Eichhornstraße. Dann wäre schon viel gewonnen.

    Zum Verkehr: Aus meiner Sicht ist dort Platz für viele Verkehrsträger: Autos, Straßenbahn, Fahrräder, Fußgänger und was es sonst noch so gibt. Den Autos wird aber auch immer noch zuviel Platz eingeräumt. Problematisch wären auch nicht Gleise und Oberleitungen, sondern fehlende oder am falscher Stelle liegende Überquerungsmöglichkeiten. Schließlich muss sich die Sichtweise ändern: Nicht die Straßenbahn ist in Stadtzentren fehl am Platz, es ist der gewaltige MIV, der dazu noch mit dem falschen Energieträger betrieben wird.

  • ^ Vielleicht mal nen Bisschen in diesen Thread einlesen, gerade was wir hier vor 2 Jahren und 2013 diskutiert haben. Wenn Du dich unbedingt am Kreisverkehr hochziehen willlst... Braunfels hatte meiner Meinung nach auch ausgezeichnete Vorschläge gemacht um die Solitäre mit einem vorgesetzten Kollonaden-Band optisch zu verbinden und so eine sehr attraktive Raumsituation zu schaffen die den Namen ”Forum“ verdient.

    ... und der letzte Woche von Hallole verlinkte Beitrag ist völlig untergegangen, unberechtigter Weise, so eröffnet dieses Projekt gleich neben der StaBi doch ganz neue Perspektiven.

    http://www.hka-architekten.de/projekte/pp.html

    2 Mal editiert, zuletzt von Camondo (22. Mai 2019 um 14:01)

  • ^ Oh, entschuldige bitte, ich war erst bis Seite 12...

    Der verlinkte Turm am Reichpietschufer wirkt auf den ersten Blick tatsächlich interessant, auch wenn er keine Lösung für die Problemtik des Kulturforums darstellt. Ist leider mehr Werbung der Architekten in eigener Sache, die noch eine freie Fläche in zentraler Lage entdeckt haben, von der sie meinen, dass der Hochhausplan dort ein Hochhaus vorsehen sollte, als eine ernsthafte Auseinadersetzung mit der Umgebung.