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Ich finde eher, dass du versuchst eine böse Medienverschwörung in Hinblick auf valide Berichterstattung zu konstruieren.
Das ist allesdings nur eine haltlose Unterstellung von Dir. Ich gehe davon aus, dass den (Hamburger) Medien heute einfach die Kenntnis und oft schlicht die Ressouecen fehlen um komplexe Dinge halbwegs sachlich zu berichten. Ausserdem leben die verbliebenden Medien hauptsaechlich von Online-Anzeigen und somit Clicks. Daraus ergibt sich der Drang (bzw die Notwendigkeit) moeglichst alles zu ueberspitzen, zu skandalisieren und schamlos die Befindlichkeiten der eingenen Leser-Demografie zu bedienen. Schliesslich wird man ja von den sozialen Medien vor sich her getrieben.
All das ist seit mehr als einem Jahrzent der Trend und ziemlich offensichtlich (und auch umfangreich belegt und untersucht).
Schlechte Berichterstattung ist einfach schlechte Berichterstattung - mehr nicht. Ich sehe da keine 'Medienverschwoerung' und ich konstruiere schon gar keine.
Bezueglich: 'Die Stadt bekommt Bauvorleistungen im Wert von EUR 300 Mio geschenkt'
Ja, na klar. Das ist doch ganz bewusst das andere Extrem. Das waere sozusagen das Idealfall-Szenario. Ich will nur aufzeigen, dass es keine Gruende gibt (ausser den oben beschriebenen) immer nur im Negativ-Szenario zu denken. Ich bin sehr sicher, dass man hier am Ende zu einer guten Loesung kommen wird. Allerdings gehe ich davon aus, wie bereits erwaehnt, dass man (sprich: Die Landesregierung, etc,) hier einfach mal eine Weile Stillstand 'aushalten' muss, denn sehr schnell wird es wohl nicht gehen.
Das Risiko das ich sehe ist, dass man sich zu Schnellschuessen treiben leasst um das Problem schnell vom Tisch zu haben - einfach um das Thema loszuwerden. Der Ball liegt allerdings derzeit nicht im Feld der Stadt.