Beiträge von Elbphilharmonie

    So sehr ich von der äußerlichen Gestaltung des Elbtowers angetan bin, muss ich der Planung hinsichtlich keiner weiteren Hochhäuser im unmittelbaren Umfeld große Zweifel entgegenstellen.
    Hochhäuser funktionieren und stechen gerade dann heraus, wenn sie architektonisch in ihre Umgebung einbezogen werden.
    Es gibt in meinen Augen zahlreiche Beispiele wie das Radisson am Dammtor, das ehemalige Unileverhaus in der Neustadt oder um noch ein promineteres Beispiel zu nennen: den Tour Montparnasse in Paris, die zeigen, dass alleinstehende Hochhäuser deplatziert wirken.
    Man sollte in dem Zusammenhang allerdings auch nicht die bereits erwähnten Hochhäuser am östlichen Ende des Baakenhafens (Baufeld 120 etc.) außer Acht lassen. Das aus der Perspektive des Baakenhafen entstehende Wechselspiel zwischen den niedrigeren Hochhäusern im Vordergrund und dem weitaus höheren Elbtower im Hintergrund, könnte durchaus interessant werden. Jedoch befürchte ich, dass die Ansicht aus anderen Perspektiven wie z.B. der südlichen Elbseite weniger eindrucksvoll ausfallen wird. In Bezug auf die Hochhäuser fehlt es hier meiner Meinung nach an urbaner Dichte. Die Abstände zwischen den Hochhäusern so weit von einander entfernt, sodass wahrscheinlich nur mühsam ein Eindruck eines städtebaulichen Zusammenhangs zwischen Elbtower und östlichem Baakenhafen enstehen wird.

    Wow:nono:
    Wieder ein Hochhaus, was einsam in der Gegend herum steht ohne städtebaulich in die Umgebung mit eingebunden worden zu sein.
    Warum keine Clusterbildung an einem Ort, der sich wirklich dafür eignen würde?

    Ich halte nicht viel von dem Konzept.

    Danke für den Beitrag Midas!


    Ich stimme grundsätzlich der Veränderungsbedürftigkeit dieser dunklen und ungepflegt wirkenden Fläche zu.


    Jedoch halte ich den Entwurf für wenig gelungen. Er passt sich leider überhaupt nicht dem angrenzenden, durch großteils gründerzeitliche Bebauung geprägten Portugiesenviertel an. Für mich eher ein Fremdkörper als Bereicherung in dieser exponierten Lage.


    Außerdem ist mir aufgefallen, dass von der anderen Elbseite betrachtet, zwischen Fernsehturm und der Gustaf-Adolfs-Kirche eine relativ große silhouettentechnische Leere besteht. Ein kleiner Hochpunkt hätte hier diese Leere gut füllen können, inbesondere weil die alte Seewarte nach dem Krieg so tragisch unschön durch die Jugendherberge auf dem Stintfang ersetzt worden ist.