Beiträge von LevHAM

    Seit Sonntag fliegt Emirates übrigens wieder einmal täglich mit Airbus A380, auf dem Flug am Nachmittag (EK59/60). Zusätzlich verkehrt am Abend freitags und sonntags noch eine 777 (EK61/62). Ab dem 1. Dezember wird der Flug am Abend auf täglich erhöht, womit dann die vor-Corona-Kapazität wieder erreicht wäre.


    Hier ein Video von der Landung der ersten nach-Corona A380 am Sonntag:


    Hallo, weiß einer wo ich nähere Informationen bekomme zum "Baufeld 120" im Quartier Elbbrücken? Das ist jenes Hochhaus welches zwischen Edge ElbSide/HafenCity und dem U-Bahnhof entstehen soll. Gab es da noch keinen Architekturwettbewerb? Gibt es noch keinen Namen dazu? Überall sieht man nur so ein Design welches als Platzhalter zu dienen scheint.

    Wenn ich mir das Teil so angucke dürfte es gut 100-110m hoch werden. Klar, geht neben dem Elbtower unter, das ist aber immerhin die Höhe vom Radisson BLU oder Mundsburg.

    Finde das auch deswegen seltsam nichts über das Teil zu finden weil drumherum in alle Richtungen ja schon reges Treiben herrscht, selbst beim Elbtower mittlerweile.

    Ja das wäre toll! Unter anderem wegen der idealen geografischen Lage flog ja Emirates auch einst über Hamburg nach NYC, damals war jedoch - neben anderen Problemen - der Markt von Hamburg in die USA noch deutlich kleiner und man hat es nicht geschafft der Star Alliance und Continental Airlines so viele Premium Passagiere abzuzwacken wie gewünscht. Die Hauptgründe für die Einstellung lagen aber woanders.

    Nun aber wäre Qatar auf dem Markt alleine und ja, mit attraktiven Flugzeiten, also nicht mit Ankunft in NYC erst am Abend wie bei Emirates. Jedoch muss man sagen dass die A321 für den Anfang deutlich geeigneter ist, womit man wieder bei AA, UA und B6 wäre. Eine 787 im im Vergleich dazu ganz schön viel Flugzeug. Das Problem ist aber dass, so bin ich der Meinung, auch sämtliche 5th freedom Aktivitäten bis 2024 unterbunden sind, neben der stückweisen Ausweitung der Landerechte.


    Dies ist aus einer Präsentation vom Director Network Planning von JetBlue. Bereits vor ca zwei Jahren gab es eine ähnliche Karte welche zum einen die Reichweiten von A321LR und XLR ab New York zeigte, zum anderen aber auch jene Destinationen, welche man in Europa ins Auge gefasst hat. Hamburg war, neben Berlin und Frankfurt als weitere deutsche Ziele, damals schon dabei.


    Auf dieser aktuellen Karte, wo einige Ziele schon verschwunden/aussortiert sind, ist Hamburg nach wie vor enthalten, man darf also weiter hoffen! Da ich aber denke dass Hamburg die Anforderungen erfüllen wird und auch Incentives bieten kann bin ich zuversichtlich, vor allem weil die A321 das absolut perfekte Fluggerät ist. Jedoch wird JetBlue ihre erste XLR erst 2024 erhalten, und Hamburg wird sicher nicht das erste Ziel sein, welches angesteuert wird. Bedeutet 2025+ und dass American Airlines schneller sein könnte, durch frühere XLR Auslieferungen.


    PS: ja ich weiß, der Punkt auf die Karte sieht fast mehr aus, als wollen sie nach Lübeck statt Hamburg. :lol:

    Akutell fliegen sie 1 x taeglich nach BER. Es waere also theoretisch Luft fuer 1 x taeglich nach HAM, sodern Qatar nicht lieber zu einen anderen Flughafen wollte oder BER auf 2 x taeglich ausbauen will.


    Qatars Wunschliste enthält ganz oben Düsseldorf und Hamburg, also wird es auf einen der beiden hinauslaufen. Soweit ich weiß kommen bis 2024 jedes Jahr sieben weitere wöchentliche Frequenzen hinzu, heißt ein Jahr später kann ein weitere Ziel aufgenommen werden. Ich denke erst wenn Düsseldorf und Hamburg dazu gekommen ist wird Qatar überlegen ob sie Berlin auf 14x erhöhen oder zuerst Stuttgart aufnehmen. Das wird denke ich davon abhängen, ob bis dahin die A321LR ausgeliefert sind.

    Es ist eigentlich unfassbar dass es in den ganzen letzten 15-20 Jahren, die der Hbf mindestens schon überlaufen ist, nicht möglich war so ein paar bescheuerte Treppen zu installieren. Toll dass endlich was passiert!

    Weiß jemand ob die vom Design her einigermaßen an die Halle angepasst sind?

    Such ggf mal im Transparenzportal nach 'Bebauungsplan HafenCity 16 (Elbtower) - Verschattungsgutachten Elbtower'

    Hallo, vielen Dank. Habe es schlussendlich in meinem Google Drive gefunden, ist in einem PDF welches ich mir heruntergeladen hatte.

    HaKlo -- ihr wisst sicher wo ich fündig werde: ich habe mal eine ganze Reihe Bilder gesehen mit Sichtachsen, wie man den Elbtower von wo aus sehen wird. zB aus Rothenburgsort oder von der Alsterbrücke. Wisst ihr wo ich das finde? Suche schon seit 15 Minuten erfolglos.

    Ich bin aber ein bisschen traurig um die ursprünglichen Entwürfe (z.B. Jahn) vom Chicago Square damals, wo ein ganzes Cluster vorgesehen war.


    Geht mir genauso, den Entwurf von Helmut Jahn fand ich Klasse. Ich finde im Grunde auch Schade, dass man sich dann doch nicht getraut hat auf 300m zu gehen. Ein etwas schlankerer und dafür höherer Elbtower wäre mir persönlich lieber. Aber das ist Geschmackssache, einige mögen es offenbar auch nicht schlank. Und man muss in Hamburg froh sein dass es überhaupt möglich ist ein Haus zu bauen, dass höher als 75m ist.

    Ich bin begeistert, so weit war ein Wolkenkratzer-Projekt dieses "Ausmaßes" in Hamburg soweit ich mich erinnern kann sehr, sehr lange nicht. Ich hoffe nicht, dass die Wutbürger es noch schaffen das Teil zu kippen und freue mich auf den Bau.

    Hamburg ist generell recht dezentral, daher denke ich nicht dass die Lage ein großes Problem ist sofern ein solches Gebäude nicht gerade in Wandsbek steht oder Stellingen und die Verkehrsanbindung top ist.

    Und das ist denke ich gegeben, die HafenCity gehört doch zu "den Adressen" in Hamburg in Sachen Prestige. Die Lage am Wasser hilft ebenso und die Verkehrsanbindung ist top Notch -- in 7-8 Minuten mit der U4 am Jungfernstieg, in 5-6 Minuten mit der S3/31 am Hauptbahnhof und quasi direkter Anschluss an A1, A7 und A24. Und die unmittelbare Nachbarschaft im Elbbrückenquartier ist auch nicht von schlechten Eltern.

    Jetzt ist die S-Bahnstation dort im Bau. Der Zug ist abgefahren.


    Nur ist den Leuten - besonders denen auf der Elbinsel - damit nicht geholfen. Und die Abhilfe ist auf 20 Jahre mindestens nicht in Sicht, solange die Hamburger Verkehrspolitik sich nicht grundlegend ändert.
    Vielleicht verlängert man ja zumindest die 13 bis zur U4 Kleiner Grasbrook, wenn diese fertig ist.

    Wie das HA heute berichtet sollen die Vorplanungen für die Verlängerung zum Grasbrook wieder aufgenommen werden.
    Erschreckend finde ich wieder den Zeithorizont. Vor 2030 ist damit wohl nicht zu rechnen. Mit der Geschwindigkeit wird Wilhelmsburg nicht vor 2040 erreicht.
    Aber schon 2030 werden dort bis zu 20000 weitere Menschen leben, die dann an der Station Veddel vergeblich einen Platz in der S3 zu ergattern versuchen.


    Immerhin überhaupt Fortschritt! Nach Olympia hieß es ja, dass die U-Bahn dorthin auf Eis gelegt ist.
    Ich hätte ja die U-Bahn Station "Elbbrücken" gleich auf die andere Seite der Elbe verlegt, auf den Veddeler Markt. Dafür eine U-Bahn Station Chicago Square in etwa dort, wo die Rechtskurve beginnt kurz vor der Tunnelausfahrt.


    Die S-Bahn hätte am Veddeler Markt ebenso eine Station bekommen können, oder gar Veddel um ca 800m verschieben, und die 13 bis dorthin verlängern.
    Damit könnten die Leute vor "Veddel" bereits in die U4 ausweichen und das größte Problemstück der S3 wäre entschärft.
    So wie es jetzt gebaut ist, wird das Problemstück nur von Veddel-Hammerbrook auf Veddel-Elbbrücken verkürzt, im Endeffekt ist keinem geholfen.


    Und es ist zu befürchten, dass die U4 die S3 vor Wilhelmsburg gar nicht mehr berühren wird. Bedeutet: so lange die U4 nicht bis alt Wilhelmsburg hinein gebaut wurde, bleiben die Probleme auf der S3 bestehen.

    Und da haben wir es, habe gleich gesagt dass Emirates ein aussichtsreicher Kandidat wäre:


    https://www.abendblatt.de/hamb…York-unter-Vorbehalt.html


    Leider hinter Paywall, über Google News mit Glück einsehbar. Im Endeffekt steht da aber:


    Unser Bürgermeister war in Dubai, Sir Tim Clark sagte dass eine Verbindung von Hamburg nach New York für Emirates auf jeden Fall wirtschaftlich wäre.


    Jedoch gäbe es Probleme mit dem Marktzugang. Lufthansa scheue einen öffnen Wettbewerb und verteidige ihre Marktposition (welche?). Eine ähnliche Situation in den USA ... Peter Tschentscher möchte nun mit dem Verkehrsminister sprechen und eine Lösung finden. Da bin ich mal gespannt.


    Auf der anderen Seite gibt es doch nach wie vor die 5th Freedom Rights. Wahrscheinlich möchte man ein gutes Verhältnis wahren.


    Ich halte allerdings Jet Blue für die wahrscheinlichste Variante für Nordamerika.


    JetBlue passt gut nach Hamburg, JetBlue findet Hamburg sogar interessant. Jedoch erachten sie die Reichweite der A321LR leider als nicht ausreichend um zuverlässig ganzjährig JFK-HAM zu fliegen.
    Kann man nur hoffen dass die A321LR am Ende alle Erwartungen übertrifft, sonst heißt es wohl warten auf eine hypothetische A321XLR.

    zu #519:


    Da hast du absolut Recht. Das Gefühl hast nicht nur du. Nicht nur in Hamburg ist das der Fall, auch in Berlin, nur dort hat Lufthansa viel weniger gegen den Standort in der Hand. In Hamburg wurde unter anderem immer wieder Lufthansa Technik als Instrument benutzt, Hamburg gefügig zu machen. Mittlerweile jedoch gibt es auch in Hamburg kaum mehr etwas, womit Lufthansa den Hamburger Airport bei Stange halten könnte.


    Hinter der Einstellung des JFK Fluges steckte letztenendes Lufthansa, das ist ein offenes Geheimnis. Die Strecke entwickelte sich gut, in den letzten Monaten im Schnitt knapp 120 Zusteigen ab Hamburg in den Maschinen (bei einer A340-500 mit ca 255 Sitzen und Transits aus Dubai ist das super).


    Ich glaube kaum, dass man sich groß im easyJet geschert hat, Schuld ist daran aber weniger der Flughafen selbst sondern die Politik und die 23 Lärmschutzfritzen, die Krach machen wie 500. Die Gebühren besonders für späte Landungen stiegen in letzter Zeit aufgrund dieses politischen Drucks ins unermessliche. Da bei einer easyJet Basis späte Landungen durchaus vorkommen können hat easyJet wohl gedacht lassen wir das, die wichtigsten Strecken können wir auch von außerhalb bedienen und haben den Stress nicht und sparen uns auch noch Kosten für eine Basis.
    Ryanair scheint in Hamburg übrigens auch nicht ganz zufrieden zu sein, immerhin sind seit über drei Jahren immernoch nur zwei Maschinen stationiert. Auch hier habe ich das Gefühl, dass Ryanair nicht wirklich gewollt ist und auch als Airline zweiter Klasse behandelt wird, vom Abfertigungschaos bei den Koffern etc mal abzusehen.


    Dafür das Lufthansa weniger gegen Hamburg in der Hand hat spricht auch das Gerücht, dass sie mit Flugzeugen der A320 Familie, welche jetzt an CityLine gehen sollen, wieder Strecken ab Düsseldorf und Hamburg fliegen wollen, Business-Ziele wie London, Paris, Madrid etc, mit Lufthansa Produkt. Man hat wohl viele Kunden verloren durch das umstellen auf Eurowings und zieht die Notbremse. Das Produkt ist auch nicht vergleichbar im großen und ganzen.