Beiträge von LevHAM

    https://www.ndr.de/nachrichten/ha…swa9P85Cy-CpXMQ

    Bürgermeister und SPD Fraktionschef schätzen die Wahrscheinlichkeit gering ein, dass der Elbtower fertig gebaut wird.

    Die Stadt sei weiter bereit für Gespräche bezüglich des Naturkundemuseums, aber es ginge wohl um einen kalkulierbaren Preis, den es bisher offenbar nicht gibt.

    Ich bleibe dabei, lieber noch ein paar Jahre Stillstand und eine Lösung ohne Stadt und Politik.

    Weiß einer, was aus diesen ICE Halten morgens und abends in Bergedorf geworden ist, die es mal ab Mai 2026 geben sollte?

    https://spd-lohbruegge.eu/?p=990&hl=de-DE#:~:text=Gute%20Nachricht%3A%20K%C3%BCnftig%20halten%20ICE%2DZ%C3%BCge%20in%20Bergedorf!,SPD%20Lohbr%C3%BCgge.%20Dienstag%2C%20August%2011%2C%202026.%20Aktuelles%3A

    Diese Geschichte mit den ICE Halten in Bergedorf ist einfach nur eine Farce wie so vieles, was in Hamburg passiert, besonders was (Bahn)verkehrsinfrastruktur angeht.

    Ohne direkt die ganze Stadt umgraben zu müssen gäbe es so viele kleine und mittlere Maßnahmen, die so viel Entlastung bringen würden. zB eben stündliche ICE Halte in Bergedorf, die den Hauptbahnhof und die Bergedorfer S-Bahn gleichermaßen entlasten würden. Oder Regio-Bahnsteige am Berliner Tor, auch zur Entlastung des Hauptbahnhofs. Oder ein zweigleisiger Ausbau der GUB, was nebenbei auch eine starke Tangente plus Entlastungs- und Umleiterstrecke schaffen würde. Ein Überwerfungsbauwerk im Bereich Wilhelmsburg um diesen Knoten aus Güter und Fernzügen dort mal zu lösen. Es gibt so viel mehr, aber außer viel Gerede passiert einfach nichts, während in Berlin oder München und anderen Städten die großen Projekte gerissen werden.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/hambur…afen-liegt.html

    Hier ein sehr spannender Artikel über Hamburg und den Hafen und die Zukunft der Stadt. Ein "Metropolen-Berater" hat hier so einige interessante Punkte und Vorschläge. Kleine Zusammenfassung:

    Um den Standort langfristig wettbewerbsfähig und wirtschaftlich stabil aufzustellen, plädiert der Artikel für folgende konkrete Maßnahmen und Richtungswechsel:

    • Fokus auf Wertschöpfung statt reiner Umschlagmenge: Der Erfolg des Hafens sollte nicht mehr nur an den Umschlagzahlen (TEU) gemessen werden, sondern daran, wie viel Wertschöpfung und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze vor Ort entstehen.
    • Ausbau zur grünen Energiedrehscheibe: Freie und frei werdende Hafenflächen sollen gezielt für Zukunftstechnologien genutzt werden – insbesondere für den Import, die Produktion und die Verarbeitung von grünem Wasserstoff und nachhaltigen Energieträgern.
    • Gezielte Ansiedlung von Industrie und Innovation: Anstelle reiner Logistik- und Lagerflächen soll die Ansiedlung von moderner Industrie, Forschungseinrichtungen und innovativen Gewerbebetrieben gefördert werden, die komplexe Güter verarbeiten oder veredeln.

    Die 2-Millionen-Einwohner-Schwelle als Wirtschaftsfaktor

    Die Überschreitung der Marke von 2 Millionen Einwohnern gilt in der Stadt- und Regionalökonomie als psychologisch wie auch strukturell entscheidende Hürde. Ab dieser Schwelle gewinnt eine Metropole international drastisch an Strahlkraft für Konzerne, Talente, Investoren und kulturelle Institutionen. Ein weiteres Bevölkerungswachstum stärkt die Binnennachfrage, steigert die Steuereinnahmen und hilft, den Fachkräftemangel sowie den demografischen Wandel abzufedern. Um dieses Ziel zu erreichen, fehlen Hamburg jedoch die Flächen.

    Besiedlung von Hafenflächen (400.000 Menschen)

    Potenzial der Hafenumwidmung: Da der traditionelle Güterumschlag und Containerflächen durch Automatisierung und veränderte Schiffsrouten flächeneffizienter werden (oder Brachflächen hinterlassen), rückt das gigantische Areal des Hafens südlich der Norderelbe in den Fokus. Die Vision, Teile des heutigen Hafengebiets für bis zu 400.000 Menschen als Wohn- und Mischquartiere zu erschließen, wird als einziger realisierbarer Weg gesehen, um innerhalb der Stadtgrenzen massiv neuen Wohnraum zu schaffen.

    Der historische Vergleich mit London (Docklands)

    Der Vergleich zieht Parallelen zum Niedergang der historischen London Docklands an der Themse ab den 1960er-/1970er-Jahren, als die Frachtschiffe zu groß für den Themsehafen wurden und flussabwärts nach Tilbury auswichen. London nutzte den Wegfall des traditionellen Hafens für eines der weltweit größten Stadtentwicklungsprojekte. Aus alten Hafenbecken entstanden Finanzdistrikte (Canary Wharf), riesige Wohnviertel und neue Nahverkehrsnetze.

    Lektion für Hamburg: Der Londoner Vergleich soll verdeutlichen, dass das Ausfahren von Umschlagszahlen kein Selbstzweck ist. Wenn sich Schifffahrtsrouten verlagern, bedeutet das nicht das Ende der wirtschaftlichen Bedeutung der Flächen – im Gegenteil: Die Umwandlung von reinen Logistik- und Industriebrachen in urbane, dicht besiedelte Stadtteile kann einer Metropole einen viel größeren Entwicklungsschub verleihen als das Festhalten an alten Hafennutzungen.

    Ich war anfangs begeistert von der Idee, dass mit Becken das Projekt in Hamburger Hand kommt. Mittlerweile hat sich das gedreht, es zieht sich nun schon ewig hin, es fehlt immer noch ordentlich an Kohle, und am Ende haben wir womöglich einen Stummel (199m).

    Nun zieht sich das ganze schon so lange hin, jetzt kann man auch noch ein paar Jahre warten bis die Wirtschaft sich wieder bessert, dann kommen womöglich größere Mieter und vielleicht auch ein großer Investor mit viel Geld. Eventuell geht es dann sogar ohne die Stadt, und in der ursprünglichen Höhe.

    Was mir nicht gefällt sind diese "Exklusiv-Verhandlungen"und die Involvierung der Stadt. Wenn das am Ende zu nichts führt wird der Insolvenzverwalter doch wieder mit anderen reden, oder? Die wollen doch nicht auf dem Ding sitzen bleiben.

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    Man hat bei der Entscheidung für die Olympischen Spiele in der Vergangenheit auch London nicht durch Sheffield ersetzt und Paris nicht durch Lille.

    Man hat aber für 2012 statt Hamburg Leipzig genommen, und ist damit gehörig auf die Schnute gefallen.

    Und wie schon geschrieben: Hamburg ist eine etwas andere Liga als Sheffield und Lille. UK und besonders Frankreich sind im Gegensatz zu Deutschland ziemlich zentralisiert.

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    Du übersiehst, dass nicht der Senat das Heft in der Hand hat, sondern der Insolvenzverwalter, er verhandelt mit Becken. Der Senat entscheidet für sich, ob er Flächen im Projekt erwirbt oder nicht.

    Ich habe ehrlich gesagt das Gefühl dass die Stadt hier mehr die Finger im Spiel hat als viele denken, und als sie zugeben will.

    Edit: Immerhin haben die doch das Grundstück zurück gekauft. Und der Grundstückseigentümer hat wohl sehr viel Mitspracherecht, wer dort (weiter) baut.

    Nachdem ich es anfänglich ganz sympatisch fand, dass das Projekt Elbtower in Hamburg bleibt bzw nach Hamburg kommt mit Becken zweifle ich mehr und mehr und Frage mich langsam, auf welcher Grundlage der Senat entschieden hat, exklusiv mit Becken zu verhandeln.

    Nun gab es ja zwei große, internationale Konzerne die auch weiter bauen wollten. Und die haben das Kleingeld sicherlich und müssen nicht noch mit dem Klingelbeutel unterwegs sein. Vielleicht waren die Anforderungen an die Stadt bei den beiden höher, aber es wäre vielleicht die "sichere Bank" gewesen, denn da hätte es am Kapital nicht gelegen, und die hätten sicher auch in voller Höhe bauen können.

    Soll es am Ende noch so sein, dass die Stadt gleich ein zweites mal bei Wahl des Investors sich vertan hat?

    Wer weiß, am Ende wird das Gebäude doch noch von einem großen, internationalen Konzern zuende gebaut. Bis dahin ginge aber wieder viel Zeit ins Land ... Wenn der Turm dadurch aber wieder 245 m hoch wird: gerne!

    Stimmt, das ist der ursprüngliche Entwurf. Sieht toll aus, der 199 m Turm wird nicht so schön aussehen, er wird dick und plump sein. Sogar der 245 m Entwurf gefiel mir aus bestimmten Perspektiven schon nicht, weil zu "dick".

    Schade dass man auf dem Bild kein Bauwerk auf dem Baufeld 120 sieht (direkt oberhalb der U-Bahn Station).

    Ich denke schon, dass man sich das offenhält. Es wäre einfach nur völlig dämlich auf rein betriebswirtschaftlicher Sicht, die Kürzung beizubehalten bei einem hohen Mietinteresse. Ich denke dass man dies aber erstmal nicht öffentlich kommuniziert, denn die Politik hat die Kürzung ja quasi als eine Art Wiedergutmachung oder Kompromiss verkauft dafür, dass die Stadt nun doch steigt, in der Hoffnung die Akzeptanz vielleicht ein klein wenig zu erhöhen, wenn er nicht ganz so hoch wird.

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    U-Bahn nach Altona vom Nordwesten aus kommend würde halt auch die U5 benötigen und das wird teuer. Von daher wenn man U-Bahn will und nicht S-Bahn dann wäre eine Abzweigung von der U2 am Besten. Wenn man dann wirklich günstig bauen will, dann erlaubt man nur 40m lange Bahnsteige. Am Besten so, dass man sie noch einfach verlängern kann. Damit muss man dann die Doppeltraktion trennen, aber das sollte möglich sein.

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    Hat dann natürlich nichts mehr mit der U5 zu tun.

    So in der Art sieht ja meine Idee einer U-Bahn nach Osdorf aus. Als Abzweig aus der Eimsbütteler U-Bahn (U2), allerdings mit normal langen Bahnsteigen.

    Die U5 Ost wird dann mit der U4 Süd verbunden zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof Nord und zur neuen, kompletten U4, die so zu einer Nord-Süd-Linie wird.

    Die Strecken nach Osdorf und Dannerallee (oder Jenfeld) werden so U2 Abzweige. Alternativ kann man das ganze auch U5 nennen, oder man macht aus de U4 die U5 und das andere heißt dann U2 und U4.

    Für die Grindellinie und UKE dann Stadtbahn, ebenfalls für die Verbindung Altona - Osdorf und viele Tangenten wie die (Teil-)Strecken der Metrobusse 20, 26, 23, 22 etc.

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    Ich finde es wirklich nicht förderlich für solche Diskussionen, wenn die Hochhausfetischisten hier zusammenhalten, Hauptsache das Ding wird auf Biegen und Brechen auf 245 m gezogen.

    Anders herum habe ich das Gefühl, dass du gerne den Elbtower auf nur 199 m sehen würdest, und auf biegen und brechen die "Haare in der Suppe" sucher beim Elbtower. Wie die Medien.

    Aber um auf deinen vorigen Post zurück zu kommen: ja, jeder soll seine Meinung haben und das ist auch gut so. Zu dieser Haltung passt aber nicht ein Vortag wie oben zitiert.

    Und wenn, wie du sagst, ein unvollendetes Gebäude durch andere Lastverteilung die umliegenden Gebäude gefährdet müsste das ja bei einem 199 m Elbtower auch der Fall sein, denn dieser ist ja auch quasi unvollendet, und zwar auf ewig.

    Hanse82 die Politik ist das eine. Die neuen Bauherren jedoch sind Geschäftsleute. Und ich glaube kein Geschäftsmann, der nur ein bisschen Geschäftssinn hat, wird zusehen, wie die Nachfrage durch Mieter für das Gebäude immer weiter steigt (und es scheint ja momentan sehr gut zu laufen) während er Pläne in der Schublade hat, die überdies noch in Form einer Baugenehmigung vorliegen, die es ihm erlaubt fast 50m höher zu bauen, was deutlich mehr Mieteinnahmen bedeutet.

    Ich sage nicht dass das auf jeden Fall so kommt, dass der Turm wieder höher wird. Ich persönlich halte es aber durchaus für wahrscheinlich. Und das redet mir auch keiner aus, außer vielleicht ein Herr Becken.

    Wird es das? Und wir wissen ja nicht, was da mit Chipperfield genau kommuniziert wurde. Vielleicht wurde hinter verschlossener Tür auch darüber gesprochen dass GGF der Turm kleiner wird, und ob es dafür sein OK gäbe. Chipperfield wäre zudem der letzte, der einem Bau auf voller Höhe entgegen stehen würde -- egal was da geredet wurde.

    Der "Elbphilharmonie-Effekt", so fürchte ich, ist leider schon längst eingetreten. Auch wenn die Elbphilharmonie am Ende in jeder Hinsicht ein Erfolg war wird sie bis heute als "mahnendes Beispiel" hervorgebracht wenn es darum geht, neue Projekte schlecht zu reden. Dafür wird künftig auch, und da bin ich sicher, der Elbtower herhalten müssen. Insbesondere wenn es um künftige, neue hochhäuser geht (für den gemeinen Hamburger ist ja alles über 50/60 m schon ein Wolkenkratzer und Teufelswerk). Was haben bloß vor 150 Jahren die Leute zu den ganzen hohen Kirchtürmen gesagt? Haben die damals auch "das Stadtbild, die Silhouette" zerstört?

    Das glaube ich auch, das ist nur vernünftig und sinnvoll, besonders jetzt, wo anscheinend, wie zu erwarten war, die Nachfrage wieder aufploppt und weitere Investoren Interesse zeigen. Ich persönlich würde, wie schon gesagt, sogar nochmal 20-30 m oben drauf setzen, um den langfristigen Profit zu maximieren.

    Wäre das wirklich derart wenig lukrativ 50 m über die 200 m zu gehen hätte man das doch von Anfang an nie so gemacht.

    Mal abwarten, am Ende wird eine Änderung auf 200 m gar nicht erst baurechtlich festgelegt/abgeändert.