Beiträge von LevHAM

    Such ggf mal im Transparenzportal nach 'Bebauungsplan HafenCity 16 (Elbtower) - Verschattungsgutachten Elbtower'

    Hallo, vielen Dank. Habe es schlussendlich in meinem Google Drive gefunden, ist in einem PDF welches ich mir heruntergeladen hatte.

    HaKlo -- ihr wisst sicher wo ich fündig werde: ich habe mal eine ganze Reihe Bilder gesehen mit Sichtachsen, wie man den Elbtower von wo aus sehen wird. zB aus Rothenburgsort oder von der Alsterbrücke. Wisst ihr wo ich das finde? Suche schon seit 15 Minuten erfolglos.

    Ich bin aber ein bisschen traurig um die ursprünglichen Entwürfe (z.B. Jahn) vom Chicago Square damals, wo ein ganzes Cluster vorgesehen war.


    Geht mir genauso, den Entwurf von Helmut Jahn fand ich Klasse. Ich finde im Grunde auch Schade, dass man sich dann doch nicht getraut hat auf 300m zu gehen. Ein etwas schlankerer und dafür höherer Elbtower wäre mir persönlich lieber. Aber das ist Geschmackssache, einige mögen es offenbar auch nicht schlank. Und man muss in Hamburg froh sein dass es überhaupt möglich ist ein Haus zu bauen, dass höher als 75m ist.

    Ich bin begeistert, so weit war ein Wolkenkratzer-Projekt dieses "Ausmaßes" in Hamburg soweit ich mich erinnern kann sehr, sehr lange nicht. Ich hoffe nicht, dass die Wutbürger es noch schaffen das Teil zu kippen und freue mich auf den Bau.

    Hamburg ist generell recht dezentral, daher denke ich nicht dass die Lage ein großes Problem ist sofern ein solches Gebäude nicht gerade in Wandsbek steht oder Stellingen und die Verkehrsanbindung top ist.

    Und das ist denke ich gegeben, die HafenCity gehört doch zu "den Adressen" in Hamburg in Sachen Prestige. Die Lage am Wasser hilft ebenso und die Verkehrsanbindung ist top Notch -- in 7-8 Minuten mit der U4 am Jungfernstieg, in 5-6 Minuten mit der S3/31 am Hauptbahnhof und quasi direkter Anschluss an A1, A7 und A24. Und die unmittelbare Nachbarschaft im Elbbrückenquartier ist auch nicht von schlechten Eltern.

    Jetzt ist die S-Bahnstation dort im Bau. Der Zug ist abgefahren.


    Nur ist den Leuten - besonders denen auf der Elbinsel - damit nicht geholfen. Und die Abhilfe ist auf 20 Jahre mindestens nicht in Sicht, solange die Hamburger Verkehrspolitik sich nicht grundlegend ändert.
    Vielleicht verlängert man ja zumindest die 13 bis zur U4 Kleiner Grasbrook, wenn diese fertig ist.

    Wie das HA heute berichtet sollen die Vorplanungen für die Verlängerung zum Grasbrook wieder aufgenommen werden.
    Erschreckend finde ich wieder den Zeithorizont. Vor 2030 ist damit wohl nicht zu rechnen. Mit der Geschwindigkeit wird Wilhelmsburg nicht vor 2040 erreicht.
    Aber schon 2030 werden dort bis zu 20000 weitere Menschen leben, die dann an der Station Veddel vergeblich einen Platz in der S3 zu ergattern versuchen.


    Immerhin überhaupt Fortschritt! Nach Olympia hieß es ja, dass die U-Bahn dorthin auf Eis gelegt ist.
    Ich hätte ja die U-Bahn Station "Elbbrücken" gleich auf die andere Seite der Elbe verlegt, auf den Veddeler Markt. Dafür eine U-Bahn Station Chicago Square in etwa dort, wo die Rechtskurve beginnt kurz vor der Tunnelausfahrt.


    Die S-Bahn hätte am Veddeler Markt ebenso eine Station bekommen können, oder gar Veddel um ca 800m verschieben, und die 13 bis dorthin verlängern.
    Damit könnten die Leute vor "Veddel" bereits in die U4 ausweichen und das größte Problemstück der S3 wäre entschärft.
    So wie es jetzt gebaut ist, wird das Problemstück nur von Veddel-Hammerbrook auf Veddel-Elbbrücken verkürzt, im Endeffekt ist keinem geholfen.


    Und es ist zu befürchten, dass die U4 die S3 vor Wilhelmsburg gar nicht mehr berühren wird. Bedeutet: so lange die U4 nicht bis alt Wilhelmsburg hinein gebaut wurde, bleiben die Probleme auf der S3 bestehen.

    Und da haben wir es, habe gleich gesagt dass Emirates ein aussichtsreicher Kandidat wäre:


    https://www.abendblatt.de/hamb…York-unter-Vorbehalt.html


    Leider hinter Paywall, über Google News mit Glück einsehbar. Im Endeffekt steht da aber:


    Unser Bürgermeister war in Dubai, Sir Tim Clark sagte dass eine Verbindung von Hamburg nach New York für Emirates auf jeden Fall wirtschaftlich wäre.


    Jedoch gäbe es Probleme mit dem Marktzugang. Lufthansa scheue einen öffnen Wettbewerb und verteidige ihre Marktposition (welche?). Eine ähnliche Situation in den USA ... Peter Tschentscher möchte nun mit dem Verkehrsminister sprechen und eine Lösung finden. Da bin ich mal gespannt.


    Auf der anderen Seite gibt es doch nach wie vor die 5th Freedom Rights. Wahrscheinlich möchte man ein gutes Verhältnis wahren.


    Ich halte allerdings Jet Blue für die wahrscheinlichste Variante für Nordamerika.


    JetBlue passt gut nach Hamburg, JetBlue findet Hamburg sogar interessant. Jedoch erachten sie die Reichweite der A321LR leider als nicht ausreichend um zuverlässig ganzjährig JFK-HAM zu fliegen.
    Kann man nur hoffen dass die A321LR am Ende alle Erwartungen übertrifft, sonst heißt es wohl warten auf eine hypothetische A321XLR.

    zu #519:


    Da hast du absolut Recht. Das Gefühl hast nicht nur du. Nicht nur in Hamburg ist das der Fall, auch in Berlin, nur dort hat Lufthansa viel weniger gegen den Standort in der Hand. In Hamburg wurde unter anderem immer wieder Lufthansa Technik als Instrument benutzt, Hamburg gefügig zu machen. Mittlerweile jedoch gibt es auch in Hamburg kaum mehr etwas, womit Lufthansa den Hamburger Airport bei Stange halten könnte.


    Hinter der Einstellung des JFK Fluges steckte letztenendes Lufthansa, das ist ein offenes Geheimnis. Die Strecke entwickelte sich gut, in den letzten Monaten im Schnitt knapp 120 Zusteigen ab Hamburg in den Maschinen (bei einer A340-500 mit ca 255 Sitzen und Transits aus Dubai ist das super).


    Ich glaube kaum, dass man sich groß im easyJet geschert hat, Schuld ist daran aber weniger der Flughafen selbst sondern die Politik und die 23 Lärmschutzfritzen, die Krach machen wie 500. Die Gebühren besonders für späte Landungen stiegen in letzter Zeit aufgrund dieses politischen Drucks ins unermessliche. Da bei einer easyJet Basis späte Landungen durchaus vorkommen können hat easyJet wohl gedacht lassen wir das, die wichtigsten Strecken können wir auch von außerhalb bedienen und haben den Stress nicht und sparen uns auch noch Kosten für eine Basis.
    Ryanair scheint in Hamburg übrigens auch nicht ganz zufrieden zu sein, immerhin sind seit über drei Jahren immernoch nur zwei Maschinen stationiert. Auch hier habe ich das Gefühl, dass Ryanair nicht wirklich gewollt ist und auch als Airline zweiter Klasse behandelt wird, vom Abfertigungschaos bei den Koffern etc mal abzusehen.


    Dafür das Lufthansa weniger gegen Hamburg in der Hand hat spricht auch das Gerücht, dass sie mit Flugzeugen der A320 Familie, welche jetzt an CityLine gehen sollen, wieder Strecken ab Düsseldorf und Hamburg fliegen wollen, Business-Ziele wie London, Paris, Madrid etc, mit Lufthansa Produkt. Man hat wohl viele Kunden verloren durch das umstellen auf Eurowings und zieht die Notbremse. Das Produkt ist auch nicht vergleichbar im großen und ganzen.

    Erstmal muss Qatar überhaupt nach Hamburg können, da habe ich irgendwie Zweifel dass das gelingt.
    Qatar Airways flog einst Doha - Genf - Newark, dies war glaube ich deren erste US Route überhaupt. War auch die einzige 5th Freedom Strecke von Qatar ab Europa in die USA. Ich glaube nicht, dass die angesichts der sowieso angespannten Lage den Zorn weiter auf sich ziehen würden indem sie HAM-USA fliegen. Indirekt haben die ihre 5th Freedom Flüge ja durch Meridian/Air Italy.


    Wenn, dann würde ich eher auf Emirates tippen, die kennen den Markt sogar schon und bekommen in den nächsten Jahren mit der 787-10 ein super Flugzeug dafür. Vor weiteren 5th Freedom Strecken ab Europa scheinen die auch nicht zurück zu schrecken.


    American sehe ich wenn dann nach Philadelphia, auch wenn Chicago und New York deutlich höhere Fluggastzahlen haben. Wie schon geschrieben bauen die Philadelphia als Transatlantik Hub aus, weil deren Kosten pro Passagier in der Abfertigung dort um ein vielfaches geringer sind.


    Und ja, ich sehe Berlin auch als Testballon, ungewöhnlich abenteuerlustig für eine sonst in Europa so zurückhaltende American. Auf der anderen Seite haben sie diese 767-300s eben noch bis ich glaube 2020 (die letzten) und irgendwo müssen die hin. Mit ihrer absolut nicht mehr zeitgerechten Kabine kann man sie den bestehenden gut zahlenden Kunden von London, Paris oder Madrid guten Gewissens nicht mehr antun, deswegen tut man etwas sehr schlaues damit: neue Strecken antesten. Diese haben aber alle mehr als touristischen Charakter ... Bologna, Dubrovnik, Berlin, Prag, Budapest. Alle nicht gerade die Wirtschaftszentren, eher Touri-Ziele.
    In das Muster passt Hamburg nicht, trotzdem Frage ich mich, ob American sich im Nachhinein nicht gedacht hat (nachdem United Streichung von Hamburg bekannt wurde) ob sie nicht lieber Hamburg hätten versuchen sollen? Nun keinerlei Konkurrenz - abgerockte Kabine und alte Maschine dadurch nicht ganz so schlimm - und man hat den Markt komplett für sich und ein höheres Lokalaufkommen.


    Also ich sehe, was die USA angeht:


    HAM-JFK Delta
    HAM-ATL Delta
    HAM-PHL American


    Weniger wahrscheinlich:


    HAM-JFK Emirates


    Was ich auch nicht komplett ausschließe ist Eurowings, da wären interessant:


    JFK, MIA, LAX, aber auch SFO, ORD, BOS


    In "fernerer" Zukunft bietet die A321LR durchaus Möglichkeiten, wie schon geschrieben:


    HAM-JFK Delta, JetBlue, norwegian
    HAM-BOS Delta, JetBlue, norwegian
    HAM-PHL American


    Eine A321XLR ermöglicht auch Ziele wie ATL, MIA, IAH, SEA etc etc etc.


    Edit: Delta kann übrigens rein theoretisch auch eine 757 aus JFK nach Hamburg schicken -- da Delta an ihren Internationalen 757 PW Triebwerke hat haben diese Maschinen eine leicht erhöhte Reichweite gegenüber den United 757s. Somit gäbe es im Winter nicht so große Probleme wie mit United.


    Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ich will Knut etwas fragen, den Rat der weisen Glaskugel in den Händen von LevHAM. Die Frage steht im Bezug zur Aussage:
    Welche Gründe gab es sich für TXL zu entscheiden, mal vorrausgesetzt auch eine Verbindung nach Hamburg wurde evaluiert, wenn doch die Strecke kürzer, das Aufkommen größer und die Route in der Vergangenheit von Air Transat schon erfolgreich geflogen wurde? Haben die Entscheidungsträger in Montreal da Mist gebaut?


    Das weiß ich genauso wenig. Unter Umständen war ausschlaggebend, dass es möglich ist, auf kanadischer Seite mehr zusätzliche Touristen zu einem Trip nach Berlin zu begeistern als Hamburg.
    Vom Bestandsaufkommen 2016 her jedoch hatte Hamburg vor Aufnahme der Verbindung in den Sommermonaten mehr Aufkommen nach Toronto als Berlin.
    Das ist übrigens auch, aus aktuellem Anlass, der Fall bei Reisendenzahlen nach Philadelphia.


    Von Mai bis einschließlich Oktober dieses Jahr hatte Hamburg übrigens 2.045 lokale Fluggäste nach Philadelphia, Berlin ist da gerade einmal mit 1.024 dabei, etwa die Hälfte.
    Aber auch American wird denken, dass man nach Berlin ordentlich zusätzliches Aufkommen generieren kann, um genau zu sein gut zahlende US Touristen. Mit den auseinanderfallenden 767 wird das aber echt schwer, vor allem auch bei der Konkurrenz.

    PS: Hat eigentlich jemand schon irgendwo einen offiziellen neuen HVV-Netzplan gesehen?


    Ja, vor etwa zwei Wochen schon gesehen. Erinnere nicht mehr genau wo leider, entweder in einem DT5 oder in der U2/U4 Station Jungfernstieg. 95% aller Pläne waren aber noch alt, das habe ich bei bisherigen Eröffnungen anders in Erinnerung, da ging das fixer.

    Midas: Hätte, hätte Fahrradkette.


    Ich werde dich wohl enttäuschen müssen, dass sich durch die Eröffnung von BER kaum etwas ändern wird. Es wird ein Flughafen eröffnen, der bei Eröffnung schon am Limit ist. Wachstum wird kaum möglich sein und auch nicht passieren, Ich sehe keine Airline ein großes Drehkreuz dort eröffnen, nur weil BER eröffnet. Im Gegenteil, LCC könnten wegen der höheren Gebühren gar zurückfahren. Und ein großer Teil das Passagierwachstums in Berlin ist auf LCC zurückzuführen und daher kein echtes Aufkommen. Das verschwindet dann im nichts.


    Hamburg hat weder das Umland, Einzugsgebiet noch die Lage in DE, um als Drehkreuz interessant zu sein.


    Hamburg selbst ist mit 1,9 Millionen Einwohnern nicht klein. In einem Umkreis von 90 Fahrminuten Leben 6 Millionen, in 120 Fahrminuten ganze 10 Millionen. Und da sind wir gerade einmal bis zur dänischen Grenze gekommen, wenn man bedenkt, dass regelmäßig massig Dänen ab Hamburg fliegen, sind wir bei weit über 10 Millionen. Ich möchte behaupten, dass Berlin mit seinem sehr dünn besiedelten Umland da nicht heran reicht.


    Außerdem schreibt hier keiner davon, dass Hamburg ein Drehkreuz werden soll. Es geht um Nonstop-Verbindungen ZU Drehkreuzen, nur eben nicht München oder Amsterdam sondern New York, Bangkok und Singapore. (Beispiele) Für zumindest zwei Ziele nach Nordamerika und Fernost ist das Aufkommen mehr als ausreichend.


    Die Aussage mit der Lage finde ich auch lustig, wenn man bedenkt, wie viele Maschinen aus/nach Fernost/USA jeden Tag über den norddeutschen Raum fliegen, direkt über Hamburg hinweg oder dran vorbei. Abgesehen davon:


    Hamburg - München - New York ist 364 km weiter als München - Hamburg - New York.


    Allein schon darauf zu hoffen, dass Turkish mit irgend so nem Airbus daher kommt 5-6 die Woche, ist doch schon lächerlich genug.


    Einfach mal in den Flugplan gucken ... Übrigens, jetzt gerade steht eine THY A340-300 bei uns am Platz.


    Einfach mal einsehen, dass Hamburg in Sachen Luftverkehr einfach in ner unteren Liga spielt und spielen wird.]


    Untere Liga würde ich nicht sagen, aber hier behauptet keiner, dass Hamburg mal (Flughafentechnisch) in der Liga Atlanta, Istanbul, Dubai spielen wird

    Hamburg Toronto ist in der Tat eine große Lücke mit viel Potential. airtransat hat ja wie schon geschrieben eine ganze Reihe Routen mit der 321LR auf die Inseln und nach Westeuropa bekannt gegeben (da wird es wohl Probleme geben, da die Maschinen anscheinend ein paar Monate zu spät kommen).


    Ich denke, Hamburg haben die auch auf dem Schirm, wollten sich aber nicht direkt in ein Abenteuer stürzen mit einer so langen Route, erstmal vorsichtig rantasten mit kürzeren Transatlantikflügen.
    Damals flog airtransat mit im Schnitt über 90% Auslastung nach Hamburg und war sehr zufrieden. Später wurde ja sogar auf zweimal wöchentlich erhöht.
    Interessant im Bezug auf Air Canada Rouge nach Berlin ist: im Jahre 2016, bevor es den Flug gab, hatte Hamburg im Hochsommer mehr Fluggäste nach Toronto als Berlin. Übrigens hat Hamburg auch etwa 20% mehr Fluggäste nach Toronto als Düsseldorf.
    Mal abwarten was passiert, die Wahrscheinlichkeit sehe ich auf jeden Recht hoch.


    Auch was Delta angeht habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Wer weiß was 2020 für uns vielleicht im Gepäck hat?
    Bis 2000 hatten wir einige Jahre nur Atlanta im Flugplan, dann nichts, dann kam ab 2005 nur New York. Jetzt wieder nichts, vielleicht nun wieder Atlanta? Dabei könnte Delta nun auch locker nach JFK fliegen, und das ganzjährig, 120.000 Fluggäste im Markt NY <> HAM ist nicht wenig.
    2017 flogen trotz dem United Flug immernoch fast 60.000 Fluggäste zwischen Hamburg und JFK.


    JetBlue ist auch eine gute Idee, jedoch glaube ich dass wenn die nach Europa fliegen es Städte wie London, Paris und Madrid werden, keine "secondaries" wie Hamburg.
    Potential wäre trotzdem auch hier vorhanden, vor allem wenn das Fluggerät eine A321. Sowohl JFK als auch Boston dürften funktionieren (in den ersten zehn Monaten dieses Jahres hat Hamburg deutlich mehr Passagiere nach Boston als Berlin und Düsseldorf).

    Ich kann mir schon vorstellen, dass der Elbtower zumindest ein kleines Umdenken in der Bevölkerung, zumindest einem Teil davon, bewirken wird. Die Leute werden sehen oh, ein Wolkenkratzer ist keine Elbphilharmonie und: ein 245m Turm ist ja gar kein 800m Turm, ist ja doch alles halb so schlimm.


    Der Elbtower wird aus den meisten Perspektiven glaube ich nicht verloren aussehen. Auf der anderen Seite der U-Bahn entsteht ja glaube ich ein etwa 100m hohes Gebäude (waren das nicht 105m?) neben weiteren 50-70m Bauten. Was fehlt ist ein Höhepunkt östlich des Elbtowers, dadurch wird das ganze vielleicht etwas unausgeglichen wirken aus bestimmten Perspektiven.
    Ich wäre da auch statt eines einzigen Elbtowers eher für zwei Wolkenkratzer gewesen, ein sehr schlanker von etwa 250-300m und auf dem gleichen Gelände östlich davon noch ein schlanker von ca 125m.
    Oder den Elbtower westlich der U-Bahn setzen, wo jetzt dieses 100m Hochhaus geplant ist und das 100m Hochhaus dahin, wo der Elbtower kommen soll.
    Da haben aber ganz sicher bestimmte Gründe gegen gesprochen.


    Was den kleinen Grasbrook angeht bin ich mir sicher, dass dort etwas geht, 100m mindestens, irgendwann vielleicht auch noch mal höher, höher als der Elbtower wird man da aber sicher nicht bauen wollen. 150-180m kann ich mir aber schon vorstellen als Höhepunkt. Aber wer weiß schon was noch alles passiert!


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    Mod: Die folgende, stark abschweifende Diskussion findet sich nun hier.


    Immerhin scheint es so als würde es tatsächlich passieren, das mal ein Gebäude in Hamburg tatsächlich über die 200 meter hinausragt.


    Da wäre ich nicht all zu sicher. Die fortschrittsverweigernden, "das braucht kein Mensch", "sollen lieber in Sozialwohnungen investieren", "eine zweite Elbphilharmonie"-Wutbürger werden das bestimmt noch ordentlich torpedieren, sodass im schlimmsten Fall von 245m nur noch 150 oder weniger übrig bleiben.