• ^^ Die Kommunikation der Hafencity GmbH war unter Jürgen Bruns-Berentelg eigentlich immer okay. Seit Andreas Kleinau am Ruder ist, hat man den Eindruck es werden nur noch politsche Jubelmeldungen verbreitet und alles andere muss man der Hafencity GmbH muehsam aus der Nase ziehen.

    Das ist im Jahr 2026 keine Art und Weise mehr, dass der Buerger hoffen muss relevante Veraenderungen in Planungsprozessen ueber Kommentare unter Linked-In Posts zu erfahren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Midas (25. März 2026 um 11:45)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Neben dem Westfield tut sich was ...

    Weiß jemand, was dort neben dem Kreuzfahrtterminal / Breuninger entstehen soll?

    50705159or.jpeg

    Bild und Bildrechte HelgeK

    Ich vermute, dass dieser Kran für Dacharbeiten auf dem Luxus-Wohnturm mit Wohneigentum zum Einsatz kommt. Das Baufeld auf dem der Kran jetzt steht hat noch keine Anhandgabe oder einen Architektenwettbewerb erlebt. Nur das wasserseitige Grundstück auf gleicher Höhe wird für den Neu-/Erweiterungsbau der MedicalSchoolHamburg genutzt werden.

  • Der rote Mobilkran steht immer noch vor Ort. Er soll die weißen Bauteile auf das Dach heben. Bestimmt können die Experten darüber Auskunft geben, was das für Elemente sind...8)


  • Nachfolgend verschiedene Bilder, die den Baufortschritt der letzten Wochen dokumentieren.

    Moringa-Komplex

    Die Endhöhe ist zwischenzeitlich bei allen Gebäuden erreicht.

    Das POHA-House ist teilweise gerüstfrei; mehr Informationen zum Poha-House Hamburg gibt es hier.

    Wohngebäude Pulse und Beat

    Studentenwohnheim-- passt vom Baustil nicht so ganz.

    Rückseite Wohngebäude mit markanten dunklen Klinker und Balkonen gen Elbe.

    Der Beat- Pulse Komplex

    Ein bisschen mehr Höhe wär wünschenswert gewesen.

    Schulcampus Hafencity

    Musterfassade

    Aktuell finden immer noch Grundbauaktivitäten statt.

    Null-Emissionshaus der Hafencity

    Nach längerem Stillstand wird jetzt wieder gebaut. Aktuell werden Fassadenelemente angebracht.

  • Nach bald 3 Monaten- Zeit für ein Update.

    VBG-Schulungscenter mit Hotel

    Aktuell läuft noch der Innenausbau.


    der direkte U-Bahn-Zugang ist noch nicht geöffnet.

    Die Deckenfarbe des Tunnels orientiert sich an der Fassadenfarbe.

    Beat- Pulse Komplex

    Balkone in unterschiedlichen Größen

    Moringa-Komplex

    abschließender Blick auf die Baustellen im Elbbrückenquartier

    Schulcampus Hafencity

    Während zur Versmannstraße hin noch Grundbau- und Tiefbauarbeiten durchgeführt werden.........

    ..läuft zum Lohsepark hin bereits der Hochbau.

    MSC-Baustelle am Ericusgraben

    Die ersten Grundbauarbeiten für die neue MSC-Zentrale haben begonnen.

    Im Hintergrund die Oberhafenbrücke mit ICE

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Studentenwohnheim-- passt vom Baustil nicht so ganz.

    Hafencity-2026-05-001.jpg

    Das Studentenwohnheim wurde eröffnet

    https://www.ndr.de/nachrichten/ha…hnheim-120.html


    Optisch sieht es tatsächlich eher wie ein 70er Jahre Betonhaus in Südeuropa aus . Fehlen noch die Wäscheleinen und Klimaanlagen am Fenster

    Ursprünglich

    wohnheim_resized-1.png

    Bild: Heide & von Beckerath

    Überarbeitet & realisiert

    hvb_quartier_elbbruecken_02-1.1500x0.jpg

    Bild: Heide & von Beckerath

    Spannend wird natürlich, wann darunter das UBS Digital Art Museum eröffnet . Da werden die Studenten sich freuen, wenn hier die Massen ankommen und für Instagram Selfies Schlange stehen . Einen Termin gibt es bislang noch nicht

    https://digitalartmuseum.com/de/

    Stand Anfang August

    55516435282_d3792c5836_b.jpgIMG_8092 by DAF Häuser, auf Flickr

    Hier bauen die schon Sitzplätze und Überdachung für die Warteschlange

    55517603124_a12b875cef_b.jpgIMG_8093 by DAF Häuser, auf Flickr

  • So langsam sollte man irgendein Verfahren entwickeln, wie man diesem Renderbeschiss Herr werden kann. Auch wenn sich natürlich im Bauprozess noch Dinge ändern können, so kann es einfach nicht sein, dass man DIESES Ergebnis abliefert nach der oben zu sehenden Visualisierung. Dass dieser hässliche Kasten da jetzt Jahrzehnte stehen wird und auch noch über einem Museum für digitale Kunst (!) errichtet wurde, zeigt wunderbar die völlig verkümmerten ästhetischen Möglichkeiten, die unser Bausektor in weiten Teilen noch hat.

  • ^ Es sieht eher so aus, dass Klinker eingespart und sich für Kacheln entschieden wurde. Das ist schade.


    Aber leider normal bei den aktuellen Baukosten. Ich verstehe nicht warum immer von „Renderbeschiss“ die Rede ist.

    Der Bauherr beauftragt Renderings in Art, Ausführung und Planungsstadium wie er will. Natürlich sind diese idealisiert und nachgearbeitet. Lieschen Müller macht mit ihren Selfies in Social Media nichts anderes… Das bringt der künstlich generierte Hyperrealismus halt mit sich.


    So schlimm finde ich das Ergebnis jetzt nicht. Die gefaltete Fassade bringt Abwechslung und ist schon an sich aufwändiger. Die Farbe ist vielleicht etwas trist. Ich finde den hohen Sockel noch nicht so überzeugend von Proportion und Gestaltung.

  • Es ist nicht nur der Klinker, sondern es sind auch die billigen weißen Fenster. Weiterhin sieht der Verbindungsbau aus als stünde er in Minsk. Wenn es Wettbewerbe gibt, die mit solchen Renderings gewonnen werden, dann ist es einfach unredlich, wenn das Ergebnis dann so sehr davon abweicht. Und nochmal: es geht um einen Bau überhalb eines Digitalmuseums. Wollen wir so unsere Zukunftsgewandtheit und Modernität darstellen?

  • Ich finde es ganz okay. Bin grundsätzlich ein Fan von verfliesten Fassaden, denn sie reflektieren Licht einfach viel besser als Putz oder (matte) Paneele. Mit dieser zickzackigen Bewegung der Fassade wird das schon ganz schöne Effekte haben können, insbesondere wenn man das ganzjährig auftretende Hamburger Schietwedder bedenkt. Die Fugen hätten aber dünner sein dürfen bzw. sollen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich verstehe nicht warum immer von „Renderbeschiss“ die Rede ist. Der Bauherr beauftragt Renderings in Art, Ausführung und Planungsstadium wie er will. Natürlich sind diese idealisiert und nachgearbeitet.

    Nur, weil der Bauherr der Bauherr ist, bedeutet das nicht, dass er gestalterisch machen darf, was er will! Natürlich ist es Betrug an der Gesellschaft und an den Bürgern, zuerst ein irreführendes Rendering zu veröffentlichen und danach ganz anders zu bauen. Das hat natürlich den Zweck, minderwertige Architektur bauen zu können, die günstiger ist, aber von der Gesellschaft nicht genehmigt/akzeptiert worden wäre, wenn sie auf den Renderings korrekt abgebildet worden wäre. Natürlich ist ein irreführendes Rendering ein Beschiss am Bürger. Das wäre so, wie wenn du auf eBay einen Fiat verkaufst und auf dem Foto optisch einen Ferrari daraus machst. Das wäre genauso Beschiss. Der Unterschied ist nur: der Kunde kann sich den Fiat vor dem Kauf in echt anschauen, während ein Gebäude erst dann in echt anzuschauen ist, wenn es bereits gebaut ist und nicht mehr zu ändern ist. Genau darauf setzen diejenigen ja. Je mehr die Gesellschaft das hinnimmt und wie du akzeptiert, desto größer kann der Unterschied zwischen Rendering und Realität werden. Und am Ende hat man dann eine verschandelte Stadt. Das ist die große Gefahr.

  • Ich würde wetten, dass eine Putzfassade mit ein bisschen Stuck günstiger gewesen wäre und hundertmal besser ausgesehen hätte. 😆 Aber man muss das Rad ja immer wieder vermeintlich "neu" erfinden. Mich zieht es jedenfalls nicht in die Gegend, wenn ich mir die vielen Fotos in diesem Strang betrachte.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich würde wetten, dass eine Putzfassade mit ein bisschen Stuck günstiger gewesen wäre und hundertmal besser ausgesehen hätte. 😆

    Exakt! Und genau da nähern wir uns dem Kern des Problems. Solange Architekten Bauten und Renderings entwerfen, deren Qualität an Dinge geknüpft ist, die entweder sehr teuer sind und daher meist eingespart werden (z.B. raumhohe riesige durchgehende Fensterscheiben), oder die nur bei gutem Wetter gut aussehen und sonst mausgrau und deprimierend sind (wir alle kennen die Renderings mit lebendigen Statisten und bestem Wetter, das in Deutschland über die Hälfte des Jahres nicht vorhanden ist), oder die den Kontrast mit Pflanzen erfordern, die dann später zu viel Pflege brauchen und die Hälfte des Jahres tot aussehen (wir kennen die mit Pflanzen überfrachteten Renderings), besitzt das gebaute Endergebnis oft nicht die Qualität, die die Renderings versprachen. Entweder wird da absichtlich getäuscht oder mit zu viel Kurzsicht gearbeitet. Und genauso ist es offenbar auch bei dem Bau hier: zuerst teuer geplant durch Qualität durch Klinker, dann kam der Rotstift und zack geht die Qualität verloren. Wenn man etwas vorausschauend gearbeitet hätte und die Qualität nicht durch etwas erzeugt worden wäre, das später eh zu teuer ist und eh nicht vorhanden sein wird, dann hätte man etwas geplant, was realistisch ist, bei jedem Wetter gut aussieht, auch ohne Pflanzen und auch nach dem Rotstift noch Qualität hat. Und genau da kommen wir zu deinem lustigen Beispiel mit der Putzfassade mit (hoffentlich nicht eingespartem) Stuck: wäre tatsächlich günstiger und besser gewesen. Und man hätte vielleicht von vornherein gewusst, was man bekommt. Aber wie auch immer man es löst: Architekten sollten aufhören, die Qualität aus Dingen zu beziehen, die realistisch und vorausschauend betrachtet eh gestrichen werden und eh nicht oder nicht ganzjährig so vorhanden sein werden.


    Der weitere Austausch über die Fassade des Studentenwohnheims kann gerne in der Lounge im Thread Hafencity -Allgemeines geführt werden.