Beiträge von HelgeK

    Berlin dürfte alleine schon deshalb raus sein, weil die Gefahr einer negativen oder lustlos positiven Volksabstimmung NACH der Festlegung auf nationaler Ebene droht. Ich glaube nicht, dass sich das NOK ohne Not der Gefahr einer solchen Peinlichkeit aussetzen möchte.

    München und das Ruhrgebiet haben bereits überzeugend "ja" gesagt und wären ohnehin plausible Kandidaten.

    Deine Frage lautete sinngemäss, was denn nun mit all dem eingesparten Geld geschehen soll. Ich habe geantwortet, dass es durch den Wegfall von Olympia keine freiwerdenden Mittel gibt.

    Bei den Zuschüssen zur U5 ist wohl davon auszugehen, dass diese Mittel für die U5 verwendet werden. Weder hat das Thema etwas mit Olympia zu tun, noch ist es frei verfügbar.

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    Würde mich nicht wundern, wenn man selbst innerhalb Hamburgs für manche Wege 1,5 Stunden braucht.

    Das trifft auf die Austragungstätten im Hamburger Konzept nicht zu. Alles, was sich technisch überhaupt in Hamburg austragen lässt, wird innerhalb eines kompakten Areals in Hamburg ausgetragen. Es wäre wirklich ein Olympia der super-kurzen Wege.

    Zweifel habe ich an der Begeisterungsfähigkeit der Hamburger für das Thema. Was wird Hamburg im Falle einer nur "lauwarmen" Zustimmung der Hamburger entscheiden?

    Wir bald mehr wissen.

    Danke, Midas - schönes Projekt.

    Die (scheinbare) Bauvorbereitung betrifft jetzt aber nicht das an der Elbe gelegene Baufeld 63 für die Medical School, sondern das direkt nördlich davon befindliche Grundstück an der Hübenerstr..

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    Ich habe Zweifel, dass Billstedt zu einem Hotspot der Hochfinanz werden würde, wenn man dort baut wie in Harvestehude.

    Es dürfte dort für viele ein Glücksfall sein, in diesen Neubauten wohnen zu dürfen.

    Sorry, aber was ist das für ein merkwürdiges Argument?

    Von der Gründerzeit bis in die Frühmoderne wurde auch für weniger Betuchte mit ästhetischem Anspruch gebaut. Was auch nicht zwingend mit höheren Kosten verbunden ist.

    Warum scheitert das heute so oft?

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    Die Positionierung des Dokumentationszentrums vis-à-vis des alten Zollamtes ist städtebaulich durchaus schlüssig.

    Nein, ist es nicht.

    Zum einen sind die Volumina und Höhen beider Gebäude völlig unterschiedlich. Das Dokumentationszentrum ist zu klein und zu flach, um ein Gegengewicht zum Alten Zollamt bilden zu können. Es ist andererseits aber leider gross genug, um die Parkachse zu durchbrechen.

    Bezügl. Materialität passt es in keiner Weise zum Standort.

    Entschuldigung

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    Ich finde es nicht so schlimm, wenn Fahrgäste für Ihr Ziel (z.B. Altona) einmal die Schnellbahnlinie wechseln müssen. Ich denke, das ist zumutbar.

    Das ist grundsätzlich richtig, trifft hier aber nicht den Punkt.

    Der allergrösste Teil der Achse Altona-Lurup-Schenefeld, der bis 1978 direkt und unkompliziert per Strassenbahn an Altona inkl. Fernbahnhof angeschlossen war, wird auch nach dem Bau der U5 weiter nur per Bus angebunden sein. Das gilt auch für das lokale Luruper Zentrum am Eckhoffplatz, wo sich die Einkaufsgelegenheiten und Behörden befinden.

    Und auch diejenigen Anwohner, die eine der beiden künftigen beiden Stationen in der Nachbarschaft haben werden, werden einen unnötig weiten Weg inkl. Umstieg nach Altona und eine regelrechte Odyssee durch den Hamburger Westen zum Hbf vor sich haben.

    Wie gesagt, besser als nichts - klar.

    Aber kein Ersatz für eine direkte Bahnverbindung nach Altona, die die komplette städtebauliche Achse erschliesst und die den Anwohnern 55 Jahre lang versprochen wurde.

    Die U5 wurde auch nie als DIE Schnellbahnanbindung der Luruper Achse konzipiert, sondern sollte in erster Linie die Arenen am Volkspark für den Rest Hamburgs besser erreichbar machen. Die eigentliche Erschliessung der Achse sollte durch eine S-Bahn erfolgen, aber die Planungen dazu werden nicht mehr fortgeführt.

    Korrekt.

    Die U5 wird sich durch halb Hamburg nördlich der Elbe schlängeln, weist aber direkt 2 gravierende und eigentlich nicht entschuldbare Mängel in der Routenplanung auf: Kein Schnittpunkt mit der S1 im Osten, keine Anbindung an die Fernbahn bzw. Altona im Westen.

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    Wenn die U5 und die jetzigen S-Bahnprojekte fertig sind, sind fast alle bewohnten Gebiete nördlich der Elbe innerhalb von 1km oder 15min Fussweg zur nächsten U- oder S-Bahnstation.

    Einwohner des Hamburger Westens wollen aber häufig gar nicht ins Hamburger Zentrum, sondern nach Altona. Dort gibt es den Fernbahnhof, dort gibt einkaufstechnisch alles, dort befinden sich viele Arbeitsstätten.

    Wie gesagt: Schön, dass sich nach so langer Zeit überhaupt etwas tut.

    Aber die U5 ersetzt keine Schienenanbindung nach Altona.

    So schön das ist, dass Lurup und der Osdorfer Born - dann 60+ Jahre - nach Abschaffung der Straßenbahn endlich den versprochenen U-Bahnanschluss bekommen, bleibt die U5 im Hamburger Westen ein fauler Kompromiss.

    Das Zentrum wird nur randständig (- die Haltestelle Jungfernstieg ist gestrichen) und mit einem langen Umweg durch den Hamburger Nordwesten erreichbar sein, Diebsteich als neuer Fernbahnhof hingegen nicht und ebensowenig, was eigentlich am wichtigsten wäre: Altona.

    Es wäre toll, wenn eine der U5-Stationen und auch der Bau, der den jetzigen Bahnhof Altona ersetzen wird, von vornherein als Umsteigebahnhöfe für eine zukünftige U-Bahn Altona-Lurup-Schenefeld konzipiert werden würden, aber das wird natürlich nicht geschehen.

    Die Idee hinter der umständlichen Linienführung der U5 ist offenbar, mit einer eierlegenden Wollmilchsau ein für alle mal alle weitere U-Bahn Ausbauwünsche in Hamburg abzuwehren.