Beiträge von HelgeK

    Warum nicht einfach am Ericusgraben 50m weiter östlich?

    Dann würde man die städtebauliche Idee des Lohseparks mit seinen Sichtachsen nicht zerstören. Oder, als eigenständiges Gebäude mit auf dem einst für Gruner&Jahr vorgesehenen Grundstück?

    < Vielen Dank! Die Radwege hat man scheinbar vergessen. Es lebe die autogerechte Stadt.

    Auf welche Straße/welches Bild genau beziehst Du Dich?


    Falls die Baakenallee gemeint sein sollte: Eine 30er Wohnstraße. Radwege sind dort IMHO überflüssig. Die 50er Straßen haben allesamt Radwege bzw. -streifen.

    Och nö.


    Ja, das Umfeld des Michels ist grausamst, und wird durch Abrisse der letzten Gründerzeitler mit städtischem Flair sogar noch weiter verschlimmbessert.


    Aber dort wünsche ich mir keine egozentrischen Leuchttürme, sondern Wundheilung in der Fläche. Ein guter Anfang wäre die Verengung, teilweise Neufassung und Begrünung der Ost-West Schneise.

    Der Punkt ist auch: Da ist gar nicht so viel geeignete Fläche fürs Wohnen. Das einzige Areal, das für eine stärkere Wohnnutzung naheliegend (und auch attraktiv) wäre, ist der germanische Stämme Abschnitt zwischen Heidekampsweg und Hammerbrookstrasse.

    Auch am südlichen Nagelsweg wurden Wohnungen gebaut und haben für erstaunliche Mieten Abnehmer gefunden.


    Ich würde eher sagen: Bis auf die unmittelbaren Randbereiche entlang der 3 begrenzenden Verkehrsachsen ist das gesamte Areal für Wohnungen geeignet. Durch die Kanäle könnte das Gebiet sogar sehr attraktiv sein. Das Problem ist, dass die Flächen derzeit alle genutzt werden.


    Welche planungsrechtlichen Einschränkungen es evtl. zusätzlich noch gibt, ist mir nicht bekannt - aber die sollten - politischen Willen vorausgesetzt - änderbar sein.

    Streitet Euch nicht, haut Euch lieber 8)


    Eine der optisch übelsten Ecken der Stadt wird bei - Schwächen im Detail - in Summe deutliche Aufwertung erfahren. Das ist doch schon mal was.


    Noch verbleibende Mängel sind für mich insbesondere der Zustand des "Stadteilzentrums" um die S-Bahn-Station herum, die noch zu zahlreich vorhandenen "billigen" Büroklötze aus den 60ern und 70ern, die Qualität insbesondere der Randbebauung von Spaldingstraße und Nordkanalstraße, sowie die mangelhafte Infrastruktur für Radfahrer.


    Für uns als Familie ist Hammerbrook Arbeitsort und gleichzeitig der Stadtteil, in der unser Kleiner zur KiTa/Schule geht. Wohnen würden wir dort in unser jetzigen Lebensphase nicht wollen. Aber es ist schön zu sehen, was sich in den letzten Jahren alles getan hat. Die neu entstehende Wohnbevölkerung tut dem Quartier sehr gut.

    Hmm - jedenfalls sind das die Gebiete, die in der Verodnung als Ausnahme der für Hamburg geltenden Allgemeinfreigabe für Drohnenflüge im Stadtgebiet genannt werden. Weitere Ausnahmen vermag ich in der Verordnung nicht zu entdecken - auch von einem Verbot, über Wohngebiete zu fliegen, steht dort nichts.


    "Zurzeit besteht seitens der DFS <für Hamburg> eine Allgemeinfreigabe für Aufstiege von Flugmodellen und UAS bis zu einer Höhe von 50 Metern über Grund oder Wasser."


    Flüge über 50m hinaus sind auch nicht verboten, sondern lediglich genehmigungspflichtig.

    Das Probelm scheint (auch) zu sein, dass sich viele Lagen emissions-technisch nicht zum Wohnen eignen. Hier muss nachgebesert werden durch diverse Massnahmen:

    Ist den Planern eigentlich klar, dass sich das Lärm- und Abgasproblem im Laufe der nächsten Jahre weitgehend erledigen wird?


    Man stelle sich mal Im Berufsverkehr an eine der Hauptverkehrsstraßen in Oslo. Zu hören ist da nur noch ein leises Surren (- es sei denn, ein LKW kommt vorbei). In D geht zwar alles deutlich langsamer, aber die "E-Revolution" hat nun ja auch hierzulande begonnen. Sobald der Zug rollt, wird er auch hier nicht mehr zu stoppen sein.

    Die Idee find' ich grundsätzlich super.


    Aber das Gebäude könnte IMHO die doppelte Höhe vertragen. In der Realität handelt es sich um einen sehr weiten Straßenraum - so wird das, fürchte ich, in Natura nicht halb so spannend wirken wie auf den Rendern. Fahrstuhl dann gerne verglast an bzw. in der Außenfassade.

    Selbstverständlich wäre auch in unserem Klima eine dauerhafte Begrünung möglich, wenn man denn wollte (- v. a. durch Efeu u.a. Rankpflanzen, aber auch Hartlaubgewächse von Ilex bis Kirschlorbeer, sowie Nadelbäume). Die Auswahl lässt sich nicht mit tropischen Gefilden vergleichen, aber genug um ein Gebäude abwechslungsreich zu begrünen gäbe es allemal.


    Aber, ehrlicherweise ist mir innerstädtischen Bereich eine architektonisch gut gestalte Fassade lieber.

    Im Alltag bei grauem Himmel aus Fußgängerperspektive wird das Teil, sofern es so umgesetzt wird, wie ein 70er Jahre Klotz wirken.


    Meine Begeisterung ist gebremst. Passt IMHO zu 0,0 nach Potsdam. Ich würde mir hier eher stilistische Anleihen bei der Frühmoderne wünschen, und mehr Rücksicht auf die Maßstäblichkeit des Umfelds.

    Du schiebst mir sinngemäß etwas unter (einen Anspruch auf "Kenntnis der Immobilie"), was ich nicht für mich in Anspruch genommen habe. Ich habe das Objekt nur aus Kundenperspektive erlebt, und eben kein Wissen über die Beweggründe für die damalige Entscheidung.


    Wenn es normal war, dass man Tage im Voraus reservieren musste, um einen Platz zu bekommen, und es verlässlich rappedickevoll war, dann war die Gastronomie stark frequentiert. Glaub es, oder lass es. "Stark frequentiert" muss ja aber keineswegs heißen, dass eine Konstellation für alle Beteiligten hinreichend wirtschaftlich lukrativ ist. Umsatz ist halt nicht Gewinn.


    Immerhin:

    Offenbar wird ja nun zurückgerudert. Ganz so schlimm scheint es also nicht gewesen zu sein.