Beiträge von HelgeK

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    Das war mir schon klar - ich dachte, Du hattest eine Neukonstruktion in größerer Höhe für Fußgänger im Auge.


    Ich finde die Idee charmant. Die Realisierungschancen dürften aber gegen Null tendieren.

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    Eine Fähre an dieser Stelle gibt es ja bereits (Linie 61). Einen wirtschaftlich tragfähigen Bedarf für eine Seilbahn kann ich in keiner Weise erkennen. Die Seilbahn könnte die Fähre ja auch nicht ersetzen, da weiterhin die Anbindung ans Stadtzentrum benötigt werden würde.


    Insofern: Ja, eine Hängebrücke für Fußgänger für touristische Nutzung wäre schon mal deutlich interessanter.

    Das neue Konzerthaus des Freistaates Bayern zusammen mit dem Hotelprojekt daneben ergibt die "Kathedrale der Modernen Kultur" im Münchner Osten. Die Münchner Spießer, die alles im Innenstadt Bereich haben wollen, werden früher oder später aussterben!

    Mag ja sein.


    Bliebe aber die berechtigte Frage, ob sich stattdessen genügend nicht-spießige Gläubige finden werden, um die Kathedrale Abend für Abend zu füllen.

    Im Nagelsweg ... Stadteinwärts ist der Radweg samt Fußweg recht großzügig.

    Leider nur innerhalb der City Süd im engeren Sinne. Wenn man tatsächlich den Nagelsweg Richtung St.Georg durchfahren möchte, wird es haarsträubend. Radfahrer sind ab Nordkanalstraße nordwärts nicht vorgesehen (in beiden Richtungen).

    Also ich wohne selbst in der Gegend und es sind viele Gebäude, wo man erkennen kann, dass es Dachgärten bzw. Dachbegrünung generell gibt

    Generell gibt es die sicher, speziell auf den von Midas dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Bildern offenbar ja eher weniger (- die HCU ist dort mit ca. 50% Grün der Spitzenreiter).

    Was auffällt, ist dass die Dächer neuerdings wie Schrottplätze aussehen - wirre Anhäufungen von klimatechnischen Anlagen, hinter Fake-Fassaden verborgen, damit man von unten nichts sieht.


    Begrünte Flachdächer scheinen weitgehend wieder "out" zu sein. Dachformen, die urbanes Feeling verbreiten könnten wie Mansarddächer leider sowieso.

    Ich hatte mich auch schon gewundert. Seit wann ist es möglich, dass ein Grundstückseigentümer hunderten von Nachbarn vorschreiben kann, wie sie zu bauen haben. Sollte die Stadt sich auf eine solche Zusicherung einlassen, dürften am Ende Schadensersatzansprüche zu Lasten des Steuerzahlers entstehen.

    Anders als das bisherige Oberfeuer, das in geschätzt 50m Höhe auf dem Kanonenberg steht, wird dieser Turm kaum über Meeresspiegelniveau errichtet und muß deshalb ein gutes Stück höher sein. Die Wirkung ist schon ziemlich gewaltig!


    Was wird aus dem Alten Turm - Abriss?

    Ich würde es sehr schade finden, wenn die Wasserhochhäuser nicht gebaut würden - das wäre wirklich mal etwas anderes als die immergleichen Flachdachkuben gewesen, bei denen man rätseln muss, ob es sich um Platzhalter in einer Baumassenstudie oder eine Enwturfsplanung handelt..

    Ich glaube auch, um die Qualität des Ausblicks in den oberen 50% muss man sich eher keine Sorgen machen. Die amphibische Landschaft ringsherum sieht schon klasse aus.


    Ich frage mich eher grundsätzlich, welchen Büroflächenbedarf es nach Corona noch geben wird. Ich arbeite selber in einem Versicherungskonzern, und mein Eindruck ist, dass sehr wohl mit Interesse registriert wird, dass die Produktivität nicht darunter leidet, dass seit Monaten > 85% der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten.


    Wer wird sich für die unteren 50% der Flächen interessieren? Wer für die Flächen in den umliegenden Gebäuden, und werden diese überhaupt noch alle realisiert? Wenn das unmittelbare Umfeld ein Marketingproblem bekommen sollte, wird sich das auch auf den Tower auswirken.

    Angesichts der Tatsache, daß der Eigentümer identisch mit dem des schwer angeschlagenen Karstadt-Konzerns ist und gleichzeitig die Pandemie dazu führen dürfte, dass dem Markt für Büroimmobilien mindestens einige herausfordernde Jahre bevorstehen, muss man wohl gespannt sein, ob alles wie geplant weitergeht.


    Der Investor hat bereits auf entsprechende Nachfragen reagiert und sich eindeutig geäußert, dass das Projekt realisiert wird - leise Zweifel habe ich dennoch.

    Ich würde mir wünschen (- und weiß gleichzeitig, dass das illusorisch ist), dass das m. M. n. absehbare Scheitern dieses Projektes in Fachkreisen diskutiert und zu Änderungen führen wird.


    Würde heute ein Architekt einen derartigen Entwurf vorlegen, würde er wohl ebenso durchgewunken werden wie damals. Wer in Ottensen wohnt und Bio-Lebensmittel wertschätzt, will nicht in einer Atmosphäre wie in einer 70er Jahre Großwohnsiedlung einkaufen.


    Leider hat offenbar ein erheblicher Teil der Architektenschaft einen Sinn für Ästhetik, der weit von dem Mehrheitsempfinden der Nicht-Architekten entfernt ist.

    Weiss jemand mehr? Kann mir irgendwer mit mehr Ahnung den B-Plan Hafencity 10 entsprechend interpretieren und mir sagen, dass das vom Tisch ist?

    Ich weiß nichts - aber was dort entsteht, scheint ja eher eine Art großes Mansarddach zu werden und damit definitiv nicht der von Dir verlinkte Entwurf.


    Schon rein von der Statik her ließe sich die "Horrorvision" - denke ich - nur mit einer vorherigen Entkernung des Gebäudes realisieren.

    Das Oberverwaltungsgericht in Hamburg hat am Mittwoch eine Klage von Umweltschützern gegen den Flughafenausbau in Fuhlsbüttel abgelehnt. Konkret geht es um ein vorübergehendes Terminal auf dem Vorfeld.


    Bericht beim NDR

    Zum einen freue ich mich über das Urteil, weil ich kein Freund der "symbolhaften Verhinderungspolitik" des BUND bin, die potentiell wirtschaftliche Schäden anrichtet, ohne der Umwelt entsprechend zu nützen.


    Zum anderen frage ich mich aber schon, ob der Ausbau betriebswirtschaftlich noch Sinn macht. Ich glaube nicht, dass wir in absehbarer Zukunft zu dem Flugastaufkommen vor Corona zurückkehren werden. Der Tourismus mag sich erholen, aber die Unternehmen haben gelernt, wie billig und praktikabel Videokonferenzen sind.

    Gut, dass diese furchtbare Monstrositaet von Störmer Murphy and Partners vom Tisch ist. Der jetzt praemierte Entwurf sieht gut aus. Schade allerdings, dass an diesem sehr besonderen Ort anscheinend keine oeffentliche Nutzung (Cafe, Ausstellung, Terasse, etc) vorgesehen ist.

    Sehe ich auch so.


    Mit diesem Entwurf kann ich als Finkenwerder gut leben. Die Idee, dass "Hoch"häuser (- so besonders hoch wäre dies ja nicht) hochattraktive öffentliche Nutzungen bieten können, scheint es in Hamburg leider schwer zu haben.

    Der Blick vom südlichen Ufer auf das nördliche ist in diesem Bereich wesentlich attraktiver als umgekehrt, und der Standort ließe sich vom Nordufer aus prima erreichen, wenn die Fahrtzeiten der 64er Fähre tatsächlich nach hinten verlängert werden sollten wie angedacht.

    ^^


    Freiräume zwischen Bürgersteig und Gebäude, das berühmte "Abstandsgrün"?


    Bitte nicht. So etwas tötet die Urbanität, ohne Aufenhaltsqualität zu bieten oder eine ökologische Nische zu bilden. Wir reden über das Zentrum einer Großstadt, für Gärten und Rasenflächen IMHO der völlig falsche Platz. Wir sollten den ländlichen Raum vor Zersiedlung schützen und im Gegenzug die Stadt eine Stadt sein lassen, dicht, urban und lebendig.