Beiträge von HelgeK

    Die Bundesbahn plant offenbar zunehmend konkret, die Gleise der Güterumgebungsbahn künftig auch für den Personenverkehr zu nutzen.


    Denkbar wäre eine stündliche Verbindung von Uetersen nach Barmbek!


    Allerdings wäre mir unklar, wo in Barmbek überhaupt ein zusätzlicher Bahnsteig untergebracht werden könnte. Das Gleis der Umgehungsbahn ist m. W. das am weitesten nördöstlich liegende - es ist nahtlos eingequetscht zwischen der S-Bahn auf der einen und dem Gebäude des Busbahnhofs auf der anderen Seite.


    Mopo

    Hallo allseits,


    anbei ein paar Bilder von der U3-Baustelle in der Innenstadt - ich hoffe, das gehört hierher.


    Ich frage mich, wie man seinerzeit den Tunnel unter der bereits existierenden Börse hindurch gebaut hat?!







    Kann da nicht der Elbdome hin? Hätte sich der Streit auf der Veddel erledigt

    Bitte nicht.


    Das Ding sollte irgendwo verkehrsgünstig in die Peripherie, wo es nicht weh tut - ähnlich wie die Volkspark-Arenen (- wäre da nicht noch was machbar - z. B. wenn man Parkplatzflächen überbaut?).


    Für eine derartig "tote" Nutzung mit einem Riesenklotz in eine 1a-Lage ans Elbufer zu gehen wäre durch nichts zu rechtfertigen.

    Ach Midas ...


    Zum einen habe ich persönlich das getan was ich kann, in dem ich einen zum Abriss anstehenden, verfallenen kleinen Gründerzeitler in HH-Mitte mit Satteldach denkmalgerecht kernsaniert und damit gerettet habe (- Bild gerne via PN). Zum anderen ist Dein Statement einfach nur Polemik, denn was ich als Einzelperson tue oder lasse, ist belanglos, und das weißt Du genau.


    Ich hadere hier mit dem Zeitgeist, der anscheinend nichts anderes mehr zulässt als optisch "abgehackte" Flachdächer.


    Mieter wollen volle Geschosse? Das ist so pauschal schlicht falsch. Ein Familienmitglied arbeitet in der Verwaltung einer großen Hamburger Baugenossenschaft mit Schwerpunkt im Hamburger Osten. Ich kann Dir versichern, dass bei den Mitgliedern modernisierte DG Wohnungen mit Schrägen sehr beliebte Objekte sind. Dass Vermieter das anders sehen könnten (- weniger Miete pro Fläche) gestehe ich gerne zu.


    Auch ein Mansarddach wie bei Wohnblöcken des Gründerzeit üblich, ist ein Flachdach, aber mit völlig anderer optischer Wirkung. Mansarddächer, "moderne abgehackte Flachdächer", Satteldächer und nicht traditionelle Formen wie Tonnendächer oder irreguläre geometrische Formen könnte man mixen und der Stadt somit wieder eine "Dachlandschaft" zugestehen. Vonnöten wäre ein bisschen Phantasie, Gestaltungswillen, und der Mut, den sicheren Hafen des Konformismus zu verlassen.


    Wir würden alle davon profitieren.

    Die geschwungene Balkonelemente des Marco Polo Towers bestehen ja aus Sichtbeton, offenbar ohne schützende Oberflächenbehandlung. Der Beton altert erwartungsgemäß wenig vorteilhaft, mehr shabby als chic.


    Welche helle Materialien hier nun verwendet werden, weiß ich nicht, aber nach unbehandeltem Beton sieht es schon mal nicht aus - das mich lässt auf mehr Wertbeständigkeit hoffen.

    @ Häuser:

    Nein, bitte nicht den schönen Strand in Övelgönne zupflastern. Das Thema ist durch den klar ablehnenden Bürgerentscheid ohnehin durch, und diesbezüglich wird sich auf Jahrzehnte hinaus wohl auch keine Partei mehr eine weitere wunde Nase holen wollen.


    Am Strandweg kann man als "Berufsfahrer" doch auch jetzt schon prima radeln. Mo-Fr früh am Morgen ist dort absolut nichts los. Den Abschnitt in Övelgönne in rücksichtsvoll wirklich langsamen Tempo ohne Absteigen durchqueren - wenn man dort überhaupt mal jemandem begegnet, nicken die Leute einem freundlich zu.


    Abends und am kompletten Wochenende meide ich das Elbufer als Radler, ist mir viel zu voll und zu stressig.


    Ich erkenne an, dass eine Lösung für die Elbchaussee, die alle Seiten zufrieden stellt, kaum möglich ist. Der verfügbare Öffentliche Raum ist auf weiten Abschnitten einfach zu schmal, um Autoverkehr, Radler und Fußgänger gleichberechtigt zu berücksichtigen. Eine Erweiterung durch Einbeziehung privater Fläche würde ich auch nicht wollen. Eine noch breitere Verkehrsschneise würde den besonderen Charme der Straße beschädigen.


    Die Lösung liegt für mich in einem maßvoll regelwidrigem Verhalten. Also, auf einem Abschnitt wie oben stadteinwärts mit Piktogrammen frühmorgens einfach auf dem Fußweg radeln. Oder unten an der Elbe, auch durch Övelgönne. Ich denke, insgeheim geh die Politik von genau so einem Verhalten aus, und wird dem später nicht durch übermäßige Kontrollen einen Riegel vorschieben. So lange sich alle rücksichtsvoll und entspannt verhalten, wird es keine Probleme geben.

    Ich bin Nur-Radler und eigentlich ziemlich schmerzfrei.


    Aber auf einem derart gestalteten Abschnitt (stadteinwärts) werde ich bestimmt nicht auf der Straße fahren. Die Autofahrer hätten Null Chance, einen angemessenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Dann lieber "illegal" auf dem Fußweg - da geht zur Zeit des morgendlichen Berufsverkehrs eh niemand.

    #154


    O.m.G.


    Das jetzige schlichte Nachkriegsdach des Altbaus wirkt um Längen stimmiger, die plumpe Aufstockung "vergewaltigt" die elegante Architektur förmlich.


    Schlimmer noch: Die beiden originalen Türmchen im Bestand würden offensichtlich abgerissen und durch 3 barockisierende Giebel ersetzt werden. Was soll das??


    Last but not least passen Alt- und Neubau überhaupt nicht zusammen.

    Wie geht es jetzt eigentlich weiter?


    Die neue Promenade ist gefühlte 2m höher als die alte. Für den Hochwasserschutz wirksam wird diese Erhöhung ja aber nur, wenn sie durchgehend auf der kompletten Deichlänge angewendet wird.


    Im Westen ließe sich theoretisch über kurze Distanz ein Anschluss an den Geesthang erreichen, aber eine halbwegs harmonische Lösung, die auf das historische Abfertigungsgebäude und gleichzeitig auch die verkehrliche Situation Rücksicht nimmt, ist kaum vorstellbar.


    Im Osten scheint die Höhendifferenz zum bestehenden Hochwasserschutz deutlich kleiner zu sein, dafür ist die offene Flanke dort weitaus größer (- quasi ohne Limit bis zur Landesgrenze SH).

    Zudem atme ich inzwischen auf, wenn nicht die x-te langweilige dunkle sich wiederholende monotone Backsteinfassade kommt.

    Wo gibt es in der Straße denn monotone dunkle Backsteinfassaden? Die einzige größere Neubaumaßnahme dort ist das strahlend weiße Westend.


    Ich sag's mal so: Dunkler 20er-Jahre Klinker würde hier auch für mich wenig passen. Der vorgestellte Entwurf ist mir zu sehr 70er Jahre Zweckbau. Aber vielleicht wirkt es ja in der Realität besser als auf den Renderings.

    Alle die ich kenne und am Werdegang der Stadt interessiert sind ist diese Gegend sowas von nicht-egal.

    Liegt das nicht eher an unser Filterblase?


    Für den gemeinen Nordelbianer ist das die Ecke, wo es auf die A1 geht, irgendwo am Beginn des Nirgendwo. Aus Perspektive des urbangrünbildungsbürgerlichen Milieus wiederum, das informiert genug ist, um zu wissen, worum es geht, weit genug weg, um "Interesse" zu äußern. Wäre entsprechendes an der Palmaille geplant, gäbe es längst Bilder von brennenden Barrikaden.


    Insofern sehe ich kein Potential für großen Widerspruch, mag der eine oder andere auch grummeln. Die eigentlichen Risiken für dieses Projekt liegen auf der Ebene der Betriebswirtschaft.

    Ehrlich gesagt finde ich diese Kapmpagne auesserst perfide und zemlich geschmacklos ...


    Frohes Neues!


    Ich glaube eher nicht, dass die Formulierungen a la "Nein zu Antisemitismus" sich spezifisch auf die Pro/Contra Reko-Debatte in unser Architekturfilterblase beziehen. Adressat ist die Öffentlichkeit, es geht ganz allgemein um politisches Marketing und Fundraising.


    Man muss sich nicht jeden Schuh anziehen.