War die Idee nicht eigentlich, den Bestand in den Neubau teilweise miteinzubeziehen?
Beiträge von HelgeK
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Die Anklänge an die Eleganz der 1920er aus dem 1. Render sind in der Realität leider nicht angekommen.
Schade.
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Berlin dürfte alleine schon deshalb raus sein, weil die Gefahr einer negativen oder lustlos positiven Volksabstimmung NACH der Festlegung auf nationaler Ebene droht. Ich glaube nicht, dass sich das NOK ohne Not der Gefahr einer solchen Peinlichkeit aussetzen möchte.
München und das Ruhrgebiet haben bereits überzeugend "ja" gesagt und wären ohnehin plausible Kandidaten.
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Deine Frage lautete sinngemäss, was denn nun mit all dem eingesparten Geld geschehen soll. Ich habe geantwortet, dass es durch den Wegfall von Olympia keine freiwerdenden Mittel gibt.
Bei den Zuschüssen zur U5 ist wohl davon auszugehen, dass diese Mittel für die U5 verwendet werden. Weder hat das Thema etwas mit Olympia zu tun, noch ist es frei verfügbar.
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Die Frage ist dann halt: Wofür gibt man das Geld stattdessen aus?
Ist die Frage ernst oder ironisch gemeint?
Olympia sollte durch den Bundeszuschuss (entfallen), Ticketeinahmen und Sponsorengelder (auch entfallen) finanziert werden.
Es gibt kein Guthabenkonto, von dem jetzt für andere Zwecke abgebucht werden könnte.
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Würde mich nicht wundern, wenn man selbst innerhalb Hamburgs für manche Wege 1,5 Stunden braucht.
Das trifft auf die Austragungstätten im Hamburger Konzept nicht zu. Alles, was sich technisch überhaupt in Hamburg austragen lässt, wird innerhalb eines kompakten Areals in Hamburg ausgetragen. Es wäre wirklich ein Olympia der super-kurzen Wege.
Zweifel habe ich an der Begeisterungsfähigkeit der Hamburger für das Thema. Was wird Hamburg im Falle einer nur "lauwarmen" Zustimmung der Hamburger entscheiden?
Wir bald mehr wissen.
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Es ist nicht zu fassen.
Warum hat Hamburg keine Erhaltensverordnung?
Einfach nur traurig. Die Substanzverluste am gründerzeitlichen Baubebestand gehen immer weiter.
Der Neubau ist ganz ok, aber er ersetzt nicht den Verlust.
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Danke, Midas - schönes Projekt.
Die (scheinbare) Bauvorbereitung betrifft jetzt aber nicht das an der Elbe gelegene Baufeld 63 für die Medical School, sondern das direkt nördlich davon befindliche Grundstück an der Hübenerstr..
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Neben dem Westfield tut sich was ...
Weiß jemand, was dort neben dem Kreuzfahrtterminal / Breuninger entstehen soll?

Bild und Bildrechte HelgeK
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Die Gebäude sind übrigens nur Platzhalter. Da muss HelgeK sich also nicht drüber beschweren.
Bist Du Dir sicher?
Die Render sind durchdetailliert. Wie Platzhalter sieht das für mich nicht aus.
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Ich habe Zweifel, dass Billstedt zu einem Hotspot der Hochfinanz werden würde, wenn man dort baut wie in Harvestehude.
Es dürfte dort für viele ein Glücksfall sein, in diesen Neubauten wohnen zu dürfen.
Sorry, aber was ist das für ein merkwürdiges Argument?
Von der Gründerzeit bis in die Frühmoderne wurde auch für weniger Betuchte mit ästhetischem Anspruch gebaut. Was auch nicht zwingend mit höheren Kosten verbunden ist.
Warum scheitert das heute so oft?
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Was für eine trostlose Planung.
Gesichtslose, unförmige, nach Innen weiße, nach Aussen düstere Kisten um einen teils als Parkplatz dienenden Innenhof herum. Würde der Architekt selber so wohnen wollen?
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Ich werde mit der Planung nicht warm.
Immer noch ein hoher Anteil versiegelter Fläche. Erinnert mich an Planungen der 70er mit viel Beton und ein par "Kunst am Bau" Installationen dazwischen - mit hohem Versiffungs-Potential.
Ein schlichter Park wie z.B. längs des Westufers der Aussenalster wäre IMHO viel schöner.
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Die Positionierung des Dokumentationszentrums vis-à-vis des alten Zollamtes ist städtebaulich durchaus schlüssig.
Nein, ist es nicht.
Zum einen sind die Volumina und Höhen beider Gebäude völlig unterschiedlich. Das Dokumentationszentrum ist zu klein und zu flach, um ein Gegengewicht zum Alten Zollamt bilden zu können. Es ist andererseits aber leider gross genug, um die Parkachse zu durchbrechen.
Bezügl. Materialität passt es in keiner Weise zum Standort.
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Entschuldigung
Ich finde es nicht so schlimm, wenn Fahrgäste für Ihr Ziel (z.B. Altona) einmal die Schnellbahnlinie wechseln müssen. Ich denke, das ist zumutbar.
Das ist grundsätzlich richtig, trifft hier aber nicht den Punkt.
Der allergrösste Teil der Achse Altona-Lurup-Schenefeld, der bis 1978 direkt und unkompliziert per Strassenbahn an Altona inkl. Fernbahnhof angeschlossen war, wird auch nach dem Bau der U5 weiter nur per Bus angebunden sein. Das gilt auch für das lokale Luruper Zentrum am Eckhoffplatz, wo sich die Einkaufsgelegenheiten und Behörden befinden.
Und auch diejenigen Anwohner, die eine der beiden künftigen beiden Stationen in der Nachbarschaft haben werden, werden einen unnötig weiten Weg inkl. Umstieg nach Altona und eine regelrechte Odyssee durch den Hamburger Westen zum Hbf vor sich haben.
Wie gesagt, besser als nichts - klar.
Aber kein Ersatz für eine direkte Bahnverbindung nach Altona, die die komplette städtebauliche Achse erschliesst und die den Anwohnern 55 Jahre lang versprochen wurde.
Die U5 wurde auch nie als DIE Schnellbahnanbindung der Luruper Achse konzipiert, sondern sollte in erster Linie die Arenen am Volkspark für den Rest Hamburgs besser erreichbar machen. Die eigentliche Erschliessung der Achse sollte durch eine S-Bahn erfolgen, aber die Planungen dazu werden nicht mehr fortgeführt.
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Korrekt.
Die U5 wird sich durch halb Hamburg nördlich der Elbe schlängeln, weist aber direkt 2 gravierende und eigentlich nicht entschuldbare Mängel in der Routenplanung auf: Kein Schnittpunkt mit der S1 im Osten, keine Anbindung an die Fernbahn bzw. Altona im Westen.
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Wenn die U5 und die jetzigen S-Bahnprojekte fertig sind, sind fast alle bewohnten Gebiete nördlich der Elbe innerhalb von 1km oder 15min Fussweg zur nächsten U- oder S-Bahnstation.
Einwohner des Hamburger Westens wollen aber häufig gar nicht ins Hamburger Zentrum, sondern nach Altona. Dort gibt es den Fernbahnhof, dort gibt einkaufstechnisch alles, dort befinden sich viele Arbeitsstätten.
Wie gesagt: Schön, dass sich nach so langer Zeit überhaupt etwas tut.
Aber die U5 ersetzt keine Schienenanbindung nach Altona.
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So schön das ist, dass Lurup und der Osdorfer Born - dann 60+ Jahre - nach Abschaffung der Straßenbahn endlich den versprochenen U-Bahnanschluss bekommen, bleibt die U5 im Hamburger Westen ein fauler Kompromiss.
Das Zentrum wird nur randständig (- die Haltestelle Jungfernstieg ist gestrichen) und mit einem langen Umweg durch den Hamburger Nordwesten erreichbar sein, Diebsteich als neuer Fernbahnhof hingegen nicht und ebensowenig, was eigentlich am wichtigsten wäre: Altona.
Es wäre toll, wenn eine der U5-Stationen und auch der Bau, der den jetzigen Bahnhof Altona ersetzen wird, von vornherein als Umsteigebahnhöfe für eine zukünftige U-Bahn Altona-Lurup-Schenefeld konzipiert werden würden, aber das wird natürlich nicht geschehen.
Die Idee hinter der umständlichen Linienführung der U5 ist offenbar, mit einer eierlegenden Wollmilchsau ein für alle mal alle weitere U-Bahn Ausbauwünsche in Hamburg abzuwehren.
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Am Überseehaus wurden die Gerüste bereits teilweise entfernt:
Bild und Bildrechte HelgeKDas neugestaltete Dach gefällt mir besser als ich es angesichts der Render erwartet habe.
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Es ist ja auch nicht Aufgabe der Stadt für ihre Bürger Aussichtspunkte und Dreh-Restaurants zur Verfügung zu stellen.
Korrekt, aber dann müsste man (Telekom und Hamburg vereint) privaten Investoren die Chance zum Übernehmen geben, und nicht Jahrzehnte verschlafen.