Infrastrukturprojekte

  • Keep the pace high: Kenendyplatz





    Das ist eher ein Work-in-Progress, als ein fertiges Konzept, ich wollte es dennoch mal zur Diskussion stellen.


    - Das ganze basiert grob auf dem Konkept von Prof. Braunfels aus den 90ern (?).


    - MiV wird "unten rum" geleitet. Den oberen Knoten habe ich grob simuliert und komme auf eine ausreichende Leistungsfähigkeit mit den heutigen Verkehrsmengen. Wenn es nur 2/3 vom heutigen Autoverkehr wäre, wäre ich auch nicht traurig. Grundsätzlich reicht bei den Verkehrsmengen ein Fahrstreifen je Richtung.


    - Straßenbahn fährt mittig durch und bekommt ein Kreuz in der Mitte. Bis auf den Anschluss am Aegidienmarkt verkehrt sie immer auf eigenen Bahnkörpern. Die 419/429 könnte man auf dem Bahnkörper führen, dann kann der aber nicht begrünt sein.


    - Radverkehr bekommt immer min, 2,5m Radwege auf allen Relationen. Der Kalenwall wird Fahrradstraße und verläuft über den großen Lessingplatz zum Kennedyplatz. Über einen Zweirichtungs-Radweg kommt man weiter zum Löwenwall, der auch Fahrradstraße wäre. Damit wäre in Südöstlichen Innenstadtbereich der Fahrradring geschlossen. Alle Kreuzungen werden nach Holländischem Prinzip als gesicherte Kreuzngen ausgeführt.


    - Fußwege gibt es überall min. 3m breit (wenn ich keine Fehler gemacht habe). Die zentrale Achse in Verlängerung der Wolfenbüttler Straße wäre Fußgängerachse mit Straßenbahn und teilweise Grünraum.


    - Bebauung habe ich eher nach Gefühl ergänzt, also gerade im Bereich Spohrplatz ist das nur so halb durchdacht. Das Dreieck welches heute "Platzraum" ist, ist bewusst anders gestaltet, ergänzt aber den Wallring um die alten Raumkanten. Im Norden ragt das Gebäude über die Straßenbahnhaltestelle und bildet mit dem gegenüberliegenden Bau eine Torsituation. Nach Nordwesten hin wollte ich mehr Freiraum, damit nicht alles durch Verkehr dominiert wird.
    Am Windmühlenberg kann man mit freistehenden Stadthäusern ergänzen.
    An der Auguststraße kann man auf der heutigen Verkehrsfläche ergänzen. Den Gehweg würde ich hier sogar mal in Kolonnaden führen.
    Die Bruttogeschossfläche beträgt ca. 50.000m² abzüglich der fünf Gebäude die ich weggenommen habe, sind es noch ca. 40-45km². Die Fläche, die man bräuchte um das gleiche auf der Grünen Wiese herzustellen beträgt ca. 33ha für ein Baugebiet zzgl. etliches an Verkehrsinfrastruktur.

  • Die immer wieder angesprochene Verbannung des Automobils aus der Innenstadt scheint doch kein politischer Konsens zu sein.



    „Nein zur autofreien Innenstadt oder zur Vernichtung von Parkplätzen“- sagt die Jugend der CDU.



    https://regionalbraunschweig.d…t-nur-fridays-for-future/





    PS: Beim neuen Kulturzentrum im westlichen Ringgebiet wurden zudem fehlende Parkplätze beklagt: https://www.braunschweiger-zei…n-Wo-kann-man-parken.html

  • Da eine autofreie Innenstadt ( im Sinne von kpl für den Autoverkehr geschlossen ) in bezug auf Braunschweig bei keiner im Rat vertretenen Partei auf der Agenda steht und auch nicht gefordert wird dürfte klar sein wie diese Aussage der JU im Rahmen auch des Deutschlandtages der JU zu bewerten ist !


    Ein interessanter Kommentar zum Gebahren der JU ist auf Tagesschau.de zu lesen.


    Ein Wink in diese Richtung ist ja allein schon, dass sich die braunschweiger JU auf keinerlei konkrete Projekte wie zB das neue Bahnhofsviertel und den Rückbau von überdimensionierten Verkehrsflächen bezieht, sondern pauschal etwas verdammt was ohnehin niemand konkret gefordert hat ! *gg*




    DAs läuft dann wohl unter der Rubrik Effekthascherei !

  • Das sind ganz schreckliche Nachrichten!


    Vor allem für diejenigen, die sich in Planungssicherheit sahen.


    Ein trauriger Tag für das Braunschweiger Land und eine moderne Infrastruktur.