Beiträge von Die Feder

    Nochmals zur Konzerthalle: Weiß jemand, welche Standorte sonst noch in Erwägung gezogen werden bzw. wurden? Das könnte ja z. B. auch eine interessante Nachnutzung für das, dann teilweise zu entkernende, alte Karstadt-Gebäude am Gewandhaus sein…

    Neue Gerüchte von der Braunschweiger Zeitung

    In einem Artikel berichtet die BZ nach eigenen Recherchen, dass der Standort "Großer Hof" bei einigen Entscheidern hoch umstritten ist bzw. schon verloren hat - auf Grund von Lärmschutzfragen. Alternativ wird der Standort im/an Viewegs Garten wieder kolportiert. Der würde allerdings wieder eine Aufsplittung Musikschule/Konzerthalle in zwei Standorte bedingen - sowohl von der Auslastung wie auch von der erhofften Niedrigschwelligkeit ein echtes Manko... Kiez oder Park - das ist hier die Frage.

    Interessanter, gut geschriebener Artikel, dieses Mal, vom Kulturredakteur

    Auf die Machbarkeitsstudie bin ich ja echt gespannt ...

    @Feder: Wie soll das bezahlt werden? Kommt dadurch auch etwas Geld rein?


    Die Stadt berichtet, dass sie kein Geld mehr hat: https://www.braunschweig.de/po…/nachrichten/haushalt.php

    Wie ist das zu verstehen? Infrastrukturprojekte sollen Geld verdienen?

    Dass die Stadt kein Geld hat, ist nicht neu. Nicht einmal in diesem Ausmaß.

    Aber sag mal: Liest du Beiträge eigentlich auch? Oder nur die Headlines? Ich habe explizit geschrieben, dass noch keine Umsetzung ansteht. Auch die BZ weiß das - macht aber mit ihrer Schlagzeile "Zündstoff" schon mal vorab Stimmung...

    Braunschweig bekommt eine Stadtwache in den Rathauskolonnaden

    Das hat mich jetzt echt überrascht ... laut einem Artikel der BZ bekommt der Bohlweg im Erdgeschoss des Rathausanbaus eine Stadtwache, als Zweigstelle des Zentralen Ordnungsdienstes (ZOD). Genutzt werden die Räume einer ehemaligen Bäckerei. Das Büro soll voraussichtlich tagsüber regelmäßig besetzt sein und soll vor allem dafür sorgen, "dass unter den Kolonnaden niemand lagert und dass sich Passanten nicht durch Betrunkene belästigt fühlen".

    In der ehemaligen Commerbank-Filiale an der Ecke zur Dankwardstraße soll das Bürgerbüro eingerichtet werden.

    Beides soll noch im Laufe des Jahres 2023 passieren.

    Wie sich das auf die Sanierung auswirkt? "Wann die Sanierung des Rathaus-Neubaus beginnen kann und wie lange sie dauern wird, ist ungewiss." Schreibt der Artikel.

    Nochmals zur Konzerthalle: Weiß jemand, welche Standorte sonst noch in Erwägung gezogen werden bzw. wurden? Das könnte ja z. B. auch eine interessante Nachnutzung für das, dann teilweise zu entkernende, alte Karstadt-Gebäude am Gewandhaus sein…

    Meines Wissens - und zu meiner Verwunderung - wird da von der Verwaltung ein bisschen gemauert.

    Die Machbarkeitstudie sollte eigentlich schon seit einigen Wochen vorliegen.

    Meines Wissens wurde auch der Standort Stadthalle noch mal geprüft
    ... sicherlich auch ein privater Anbieter wie die Millennium-Halle, der von der Raumkapazität natürlich für den Saal gut passen würde
    ... und als Nummer vier dann vielleicht wirklich Karstadt am Gewandhaus - weiß jemand, was das für eine Grundfläche bzw. BGF hat?

    ... da ja aber die Kombi moderne Musikschule / Konzertsaal definitiv gewünscht ist - und auch Teil der Wirtschaftlichkeitsberechnung ist ... würde mich alles andere als eine Entscheidung für den Großen Hof wundern ...

    Mobilitätsentwicklungsplan für Braunschweig - wie kriegen wir einen zeitgemäßen, klimagerechten "Modal Split" hin?

    Auf den Seiten der Stadt Braunschweig

    - oder auch in einem m. A.

    nach schlechten, rückwärtsgewandten Artikel in der BZ von Jörn Stachura


    wird über den Mobilitätsentwicklungsplan 2035+ berichtet. 200 mögliche Maßnahmen für die Neuorganisation des Verkehrs in Braunschweig sind bisher zusammengekommen und sollen in den nächsten Monaten bewertet und gewichtet werden. Die drei Zukunftsszenarien "Smarte Mobilität", "Starker Umweltverbund" und "Stadtraum für Menschen" sind im Zwischenschritt Ergebnis des bisherigen Arbeitsprozesses - mit starker Einbindung bzw Partizipatiomsmöglichkeiten durch uns, die Bürger der Stadt...

    Interessant zu lesen ... und sicher spannend zu diskutieren.

    Aus den bisher unbewerteten Maßnahmenvorschlägen, die dezidiert noch nicht zur Umsetzung anstehen, hier ein direktes Zitat PM der Stadt:


    "Unter den Maßnahmen, die größere Eingriffe in den Verkehr bzw. Veränderungen der Verkehrsorganisation in Braunschweig bedeuten würden, sind beispielsweise die Sperrung des Bohlwegs, die Einspurigkeit auf dem City-Ring, die konsequente Reduzierung bzw. Bündelung des (ruhenden und fließenden) motorisierten Individualverkehrs, die Schließung der Verbindungsstraße Brodweg für den motorisierten Individualverkehr, eine Veränderung der Flächenzuteilung für die einzelnen Verkehrsarten auf dem Wilhelminischen Ring, eine stadtweite Geschwindigkeitsreduzierung außerhalb strategischer Hauptachsen oder eine Beschränkung des Lkw-Verkehrs in bestimmten Bereichen. "


    An diesen Vorschlägen hängt sich übrigens auch der Artikel der BZ auf in einem nicht wirklich ergebnisoffenen Beitrag.

    Die Unterlagen gehen jetzt durch die politischen Gremien, werden rekalibriert, bewertet, gewichtet.

    Der MEP 2035+ soll Ende des Jahres fertiggestellt sein.

    Visualisierungen der künftigen Kuppel sowie weitere Infos zur Konstruktion sind hier zu finden: https://eisat.de/projekte/glas…hweigisches-landesmuseum/

    Landesmuseum

    Spannend - eine Visualisierung der Innenraumplanung, des so genannten "Campe-Forums" hatte ich bisher noch nicht gesehen.

    [Ergänzung]: Über den Link von T.M. bin ich noch mal auf die Seite der Architekten gekommen, die noch weitere sehr interessante Visualisierungen vorhalten...

    https://www.dierkscramer.com/p…campe-forum-landesmuseum/


    Ein bisschen hochtrabend die Beschreibung:
    "Gleich einem fliegenden, Elisabethanischen Theater nehmen die kreisförmigen, frei in das Oktogon des Innenhofs gestellten Möbelelemente vielfältige Nutzungen in sich auf und bieten zugleich eine Kulisse für die neue Bühne des Dialoges und der Kultur."

    Kann sehr gut funktionieren - vor allem, wenn alle drei Zugänge zum Forum eine halbwegs gleichmäßige Berücksichtigung erfahren. Die Visualisierung legt eine Bevorzugung des südlichen Eingangs "Vor der Burg" nahe...

    Der CoLiving Campus soll konkrete Formen annehmen

    Der weiter oben mehrfach angesprochene CoLiving Campus am Bienroder Weg ist einen Schritt weiter.

    "Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, auf Basis des vorgelegten Konzeptes zum CoLiving Campus mit dem Land Niedersachsen und der TU Braunschweig einen Letter of Intent zu unterzeichnen. Dieser vereinbart grundsätzlich die Bereitschaft aller Partner, ihre Grundstücke am Campus Nord und an den benachbarten Flächen rund um die städtische Sportanlage Beethovenstraße in das Projekt einzubringen." (Stadt Braunschweig)

    Für die Entwicklung des Areals wird ein innovativer Planungs- und Beteiligungsprozess angestrebt: transparent, modellhaft, kooperativ, ergebnisoffen, vor Ort organisiert. Es wird angestrebt die erforderlichen Voraussetzungen bis Dezember 2022 zu schaffen und auf dieser Basis ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren („Conferenz“, „CoWorkshop“ und „CoWettbewerb“) im Jahr 2023 durchzuführen – mit dem Ziel den Rahmenplan in 2024 zu veröffentlichen.

    Rat verabschiedet Rahmenplanung zum Fördergebiet Bahnstadt

    Der Rat der Stadt Braunschweig hat jetzt der Rahmenplanung zum Fördergebiet Bahnstadt zugestimmt.

    Die Rahmenplanung soll als informelles Planwerk bereits im Vorfeld rechtsverbindlicher Planungen mögliche Konflikte auflösen. Außerdem soll sie als Entscheidungshilfe für Poiltik und Verwaltung für künftige Genehmigungen dienen sowie einen Rahmen für Investoren über die Absichten und Zielsetzungen der Stadt Braunschweig geben.


    "Ziel ist es, die Bahnstadt als Stadtteil mit eigenständiger Identität zu entwickeln. Der Klimaschutz soll sich auf allen Ebenen der Planung abbilden, von der ressourceneffizienten Nutzung des Regenwassers ("Schwammstadt") bis hin zu einem klimaneutralen Mobilitätskonzept ("15-Minuten-Stadt")."


    Das mit der Schwammstadt höre/lese ich in diesem Kontext zum ersten Mal - ist aber interessant und m. E. mehr als sinnvoll.

    Viele Planskizzen und Fotos gibt es in der Ratsinfo sowie unter www.braunschweig.de/bahnstadt.

    Pressemitteilung der Stadt: Neuer Zeitplan für Stadtbahnausbau

    Code
    Ratsbeschluss über die Umsetzung noch im Herbst 2022, Planfeststellungbeschluss 2023, Baubeginn 2025: Das sind die neuen Eckdaten des Zeitplans für die Verlängerung der Stadtbahntrasse nach Volkmarode-Nord, inklusive einer zusätzlichen Wendeschleife in Gliesmarode. Stadtbaurat Heinz Leuer stellte den aktualisierten Zeitplan gemeinsam mit Jörg Reincke, Geschäftsführer BSVG, heute öffentlich vor. Auch für die Trasse nach Lindenberg/Rautheim, zweite von sechs vorgesehenen zusätzlichen Strecken im Rahmen des Stadtbahnausbaukonzepts, nannte Leuer die Eckdaten 2024 für die Einleitung der Planfeststellung und 2026 Baubeginn.  
     

    Naja, "Aufgaben" ist ein bisschen zuviel gesagt - das beinhaltet ja, dass es eine Lösung gibt - und womöglich jemanden, der diese Lösung ausführt.

    Halten wir mal fest. Der Artikel beschreibt den Wandel in der Innenstadt Braunschweig seit dem Winter 2021/22. Die Wirtschaftsförderung zählt 23 Leerstände in der Fußgängerzone, 49 innerhalb der Okerumflut. Aber es sei ein Aufwärtstrend zu verzeichnen.

    Die drei großen, von dir zitierten Großobjekte haben jeweils eigene Herausforderungen/Problemstellen und eigene Eigentümer/Investoren.

    Recap - alles im Forum irgendwo schon mal geschrieben:

    Galeria am Bohlweg - VoBa Brawo (lokale Großbank). Die Bank läßt sich sicher viel Zeit für sinnvolle Überlegungen für diesen massiven Baukörper. Die wurden ja nun eiskalt erwischt, damals. Abgesehen davon haben die buchstäblich gerade ganz andere Baustellen. In Braunschweig unter anderem das BCIII und das Schloss Carree, in Wolfsburg die BraWo City und die Arkaden ... alles Großprojekte, die auf der Agenda weit vor dem Galeria stehen.

    Burgpassage/gasse - Development Partner (auswärtiger Investor). Ganz andere Hintergründe. Für mich persönlich überzeugendes Konzept, aber leider durch tölpelhaftes Vorgehen ausgebremst. Laaange Geschichte. Da hier ausschließlich private Kapitalinteressen im Vordergrund stehen, aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage sehr fraglich.

    Gewandhauskaufhaus - Fritz Knapp. Gehört ihm seit 2013 ... geschlossen "erst" seit einem Jahr. Berichten der IZ zufolge hat Knapp damals die angefragte Verlängerung des Mietvertrags abgelehnt, was dafür spräche, dass er eine Nachfolgelösung in der Tasche hätte - und nur durch die Wirtschaftskrise ausgebremst wird. Aber wie immer: Knapp läßt sich nicht in die Karten gucken.

    Bleibt spannend. Sind aber keine "Aufgaben" für die Stadt.

    Hier werden die drei wesentlichen Aufgaben für die BS-Innenstadt beschrieben:


    ...


    https://www.braunschweiger-zei…auf-Vorjahres-Niveau.html

    ^ Vielen Dank für den Hinweis! Das Gebiet hat Potenzial, insbesondere das Areal Europaplatz/Holzhof könnte zu einem schmucken "Tor zur Innenstadt" umgestaltet werden. Einen ersten Eindruck, in welche Richtung da seitens der Verwaltung gedacht wird, vermittelt die Rahmenplanung, die als PDF auf der Website der Stadt einsehbar ist: https://www.braunschweig.de/le…iet-1/Machleidt-Cloud.pdf.

    Interessanterweise sind aktuell alle Informationsseiten dazu von den Internetseiten der Stadt verschwunden...

    Ideen gesucht für die Rahmenplanung „Am Alten Bahnhof“ Informationsabend am Mittwoch, 6. Juli

    PM der Stadt Braunschweig.
    "Die Stadt Braunschweig sucht die besten Ideen für die Flächen entlang des Stadteingangs Theodor-Heuss-Straße/Am Alten Bahnhof. Eine Rahmenplanung soll aufgestellt werden. Dazu gibt es eine Bürgerinformationsveranstaltung in Präsenz am Mittwoch, 6. Juli, um 18 Uhr in der Kantine "Alte Schmiede", Am Alten Bahnhof 5.


    Obwohl das Gebiet in fußläufiger Entfernung zum Stadtkern von Braunschweig liegt, befinden sich an dieser Stelle im Stadtgebiet große städtebaulich untergenutzte Bereiche, wie z.B. Stellplatzanlagen oder unbebaute Grundstücksflächen. Die Stadtverwaltung entwickelt deshalb einen städtebaulichen Rahmenplan für das gekennzeichnete Areal beiderseits der Straße "Am Alten Bahnhof" zwischen Europaplatz und Fabrikstraße. Ziel ist eine zukunftsorientierte städtebauliche Lösung mit stärker urbanem Charakter. Hierzu wurde das Planungsbüro Machleidt aus Berlin beauftragt, das auch die Rahmenplanung zur Bundesgartenschau in Heilbronn entwickelt hat. In der Rahmenplanung "Am Alten Bahnhof" sollen Belange der städtebaulichen Gestaltung und einer urbanen Nutzungsmischung unter Berücksichtigung erhaltenswerter bestehender Strukturen berücksichtigt werden.


    Die Verbesserung der Freiraumqualitäten mit Anbindungen an den Bürgerpark sowie eine angemessene Erschließung sowohl für den motorisierten als auch für den nicht motorisierten Verkehr soll unter Zuhilfenahme von Freiraum- und Verkehrsplanern erreicht werden. Dabei sind die vielfältigen Interessen der Eigentümer und Anlieger (Anwohner, Betriebe) im Plangebiet und auch im benachbarten Quartier mit der Planung in Einklang zu bringen. "

    Hier gibt es einen Link zum betroffenen Rahmenplangebiet

    Veranstaltungstipp: Stadtspaziergang durch die "neue Nordstadt"


    Eine Veranstaltung im Rahmen der "Architekturzeit" der Architektenkammer Niedersachsen. Vom Konzept zur gebauten Realität. Neues Wohnen im nördlichen Ringgebiet. Haben sich die Pläne, hier bezahlbaren und qualitätvollen Wohnraum zu errichten, erfüllen können?

    Die Architekten und Stadtplaner Sandra Morese und Prof. Walter Ackers führen durch das Quartier und stellen sich Fragen der Mitspazierenden.

    25. Juni 2022, 14:00 Uhr

    Startpunkt: Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1, 38106 Braunschweig

    Sartorius Quartier.

    Um dem Thema Göttingen auch wieder ein wenig Schwung zu geben: Seit ein paar Jahren entsteht in der Nordstadt das "Sartorius Quartier", Göttingens derzeit größte Quartiersentwicklung.


    Auf dem 2,3 ha großen früheren Werksgelände der Sartorius AG, zwischen Weender Landstraße, Daimler- und Annastraße wächst ein urbanes Viertel mit einer breiten Funktionsmischung: Einzelhandelsflächen, Büros, Miet- und Eigentumswohnungen, ein Hotel, ein Reha-Zentrum und - wir sind in Göttigen - eine so genannte Life Science Factory (letztere, im historischen Kern im Zentrum des Quartiers, ist ein eigenes Projekt der Sartorius AG).

    Der erste Bauabschnitt, 96 Wohnungen an der Annastraße, wurden bereits im September 2021 fertiggestellt. Ende 2022 soll das gesamte Quartier fertiggestellt sein.

    Hier gibt's auf der Website des Projekts mehr Infos

    Fakten:


    Grundstück ca. 23.766 m²


    Projektvolumen ca. 45.500 m² BGF


    Architektur Masterplan: Holzer Kobler Architekturen Zürich/Berlin; Entwurfs- und Ausführungs planung: Bieling Architekten, Hamburg, Charles de Picciotto Architekt, Hamburg, Grüntuch Ernst Architekten, Berlin (Entwurf), Thüs Farnschläder Architekten, Hamburg (Ausführungsplanung)


    Zeitplan Projektierung 2016–2019, Bauzeit 2019–2022


    Wohnen 17.939 m² BGF (ca. 170 Miet- und 53 Eigentumswohnungen)


    Kita 800 m² BGF


    Hotel 6.626 m² BGF (Pächter: FREIGEIST & FRIENDS Hotelgesellschaft)


    Smart Apartments 4.850 m² BGF (Pächter: FREIGEIST & FRIENDS Hotelgesellschaft)


    Gastronomie 760 m² BGF


    Einzelhandel 930 m² BGF


    Büro/Forschung/Bildung 13.950 m² BGF


    Parken ca. 339 Tiefgaragenstellplätze, ca. 28 Stellplätze im Außenbereich

    Kleine Ergänzung aus dem Artikel hinter der Paywall - das Projekt bleibt wohl bis auf Weiteres beim aktuellen Entwickler Development Partner in Düsseldorf:

    "Nach Informationen der Redaktion könnten auch Überlegungen eines Verkaufs der Burgpassage dabei eine Rolle spielen. Offenbar gibt es bereits Gespräche mit möglichen Interessenten. Dies bestätigt Ralf Ulrich Kapfer von Development Partner auf Nachfrage ausdrücklich nicht und erklärt: „Wir haben vor, das Projekt zu realisieren.“

    „Projektgesellschaft soll Hochbaubereich entlasten“

    Das Thema kam hier im Forum zuletzt bei der Stadthallensanierung zur Sprache. Die Braunschweiger Verwaltung schlägt jetzt die Einrichtung einer weiteren Unternehmenssparte bei der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH vor.


    Die Verwaltung schlägt dem Rat zur Sitzung am 24. Mai vor, eine Hochbau-Projektgesellschaft aufzubauen und diese als eine weitere Unternehmenssparte bei der städtischen Struktur-Förderung Braunschweig GmbH (SFB) zu verankern.

    Die neue Gesellschaft soll vorrangig Hochbau-Sonderprojekte wahrnehmen, die außerhalb des Standardportfolios der städtischen Bauverwaltung liegen und damit angesichts der enormen Aufgaben der Kernverwaltung im Hochbaubereich temporär für Entlastung sorgen, so Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. Ein mögliches Projekt sei etwa die Sanierung der Stadthalle.

    Dabei sollen Dienstleistungen für den Hochbau erbracht werden, jedoch keine Betriebsleistungen. Nach Fertigstellung von Projekten sollen diese ins Eigentum und in die Bewirtschaftung durch die Stadtverwaltung übergehen.

    Für die Koordinierung mit der Hochbauverwaltung und zum Vorgehen nach einheitlichen Standards soll Hochbaudezernent Holger Herlitschke im Aufsichtsrat der SFB sitzen.

    Ein richtiger und wichtiger Schritt, finde ich.

    Quelle: Stadt Braunschweig

    Ein urbanes Quartier der Zukunft?

    Das 18. Braunschweiger Immobilienfrühstück fand neulich im Lilienthalhaus statt. Neben den, von Chief oben genannten, "üblichen" Prognosen durch den Oberbürgermeister und den GF des Flughafens gab es auch einen Vortrag durch Vertreter des Immobilienentwicklers Robert C. Spiess aus Bremen, die den Flughafen seit Oktober 2021 beraten.
     
    Thema: "Der Forschungsflughafen Braunschweig als urbanes Quartier der Zukunft"

    Jens Lütjen, geschäftsführender Gesellschafter, und Geschäftsführer Andreas Fuchs veranschaulichten die Auswirkungen von Megatrends auf die Gestaltung neuer Stadtquartiere am Beispiel des Braunschweiger Forschungsflughafens.


    „Ein ansprechendes Umfeld mit hoher Aufenthaltsqualität wird für Unternehmens- und Institutsstandorte immer wichtiger, um hochattraktiv für Fachkräfte zu sein“, so die Referenten. Urbane Quartiere der Zukunft lebten von der engen Verbindung aus Wissenschaft, Technologie und Innovation mit den Bereichen Wohnen, Freizeit und Unterhaltung sowie modernsten Mobilitätsangeboten.


    Das Unternehmen begleitet die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH bei der städtebaulichen Entwicklung ihrer Potenzialflächen von rund 70.000 Quadratmetern im direkten Umfeld des Flughafens.

    Hier geht es zur entsprechenden Pressemitteilung der Braunschweig Zukunft GmbH, hier geht es zu einer Pressemitteilung auf der Website des immobilienentwicklers RC Spiess....

    Und hier kommt ein Bild von der Veranstaltung, auf dem grundsätzliche Ideen (wohlgemerkt, nix ist fix) der Immobilienleute für das Quartier zu sehen sind. Interessant, wenn man sich das als ein vollständiges Urbanes Quartier vorstellt:

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    Foto: Die Feder


    PS: Es gibt eine Aufzeichnung der Veranstaltung auf Youtube