Beiträge von Tarsis

    Dvorak : Ich sprach nur von originaler Substanz, weil vorab davon gesprochen wurde, dass der historische Platz durch die Haltestellen entstellt würde! Daher versuchte ich darzulegen, dass an diesem Platz von den Gebäuden her quasi nur noch wenig original historisch in bezug auf Vorkriegsbebauung vorhanden ist! Ich dachte dieser Grundgedanke wäre ausreichend vermittelt worden.


    Das Haus zu den 7 Türmen besteht entgegen deiner Darstellung aus Originalsubstanz der Erbauungszeit und ist NICHT wie Stechinelli-Haus und beide Nachbarn eine 100 % ige Rekonstruktion / historisierende Neuschöpfung der Nachkriegszeit. Dass der Fassadenschmuck nicht erhalten ist ändert ja nichts daran, dass es nicht bis auf die Grundmauern durch Sprengbomben zerstört wurde und ausgebrannt ist.


    Was deinen Beitrag in bezug auf die Raumstruktur des Platzes angeht stimme ich dir voll zu! Mir ging es nur darum darzustellen, dass argumentiert wurde, die Haltestellen würden einen historischen Platz zerstören, der er in der kritisierten Form gar nicht ist in bezug auf die Gebäudestruktur. Auf die Raumstruktur bezogen selbstredend schon !


    Eine Haltestelle in der Garküche erschließt sich mir hingegen nicht - dann müssten die Busse ja hinter der Kirche abbiegen und dann wieder direkt in die kleine Garküche fahren ?? Die Kirche dann also durch eine Fahrbahn vom Markt trennen ?


    Die Fussgängerzone durch die Garküche führen um den Platz an der Martinikirche anzubinden erschließt sich mir ebenfalls nicht da diese ja nicht in der Verlängerung der Poststraße liegt sondern weit links davon und auch kaum ersichtlich kommt man vom Kohlmarkt. Diese Lösung halte ich für weniger sinnvoll - selbst wenn man die Parkplätze dort entfernt und den Bereich zur Füssgängerzone umgestaltet und entsprechend einheitlich pflastert.


    Für die Haltestelle Richtung Süden habe ich da leider auch keine bessere räumliche Lösung vorzuschlagen.

    Allerdings ist im verlinkten Artikel nirgends von Verschandelung die Rede und auch allgemein von zu großen Vorbehalten ist nichts zu finden.


    Seitens der Fraktionen im Rat wurden gezielt einzelne Kritikpunkte genannt wie beispielsweise die Materialwahl, dessen Eignung und die Mehrkosten im Vergleich zum Bau einer Standardhaltestelle - also gezielt argumentativer Austausch und sachbezogene Kritik im Rahmen von Planung und Realisierung. Keine der Fraktionen lehnt das Projekt völlig ab. Nur die CDU äußert Bedenken bzgl. des Designs und dessen Kompatibiltät mit dem Umfeld, die BiBS äußert Bedenken, dass der Entwurf sich zu wichtig nimmt, die Grünen führen die Kosten an, SPD + FDP monieren eher Funktionalität und Materialwahl, die Linken sind vorbehaltlos für den Entwurf.


    Einig sind sich alle darin, dass die Situation verbessert werden muss und ein Umbau erfolgen wird ! Zudem ist dargelegt worden, dass die Visualisierung so noch nicht zur Ausführung kommt, sondern dazu diente einen Trend in der Diskussion auszumachen, welche Änderungen noch Erforderlich sein würden.


    So oder so ist der Altstadtmarkt ein besonderer Platz und sollte nicht mit den Standardhäuschen versehen werden. Dass das etwas mehr kostet sollte uns dieser Platz wohl Wert sein, ob auch in dieser Variante wird sich zeigen. Änderungen wird es mit Sicherheit noch geben.


    Meine Wahl wäre jedoch eher eine angepasstere Version des aktuellen Vorschlags denn die Standardhütte, denn an vielen Stellen der Stadt findet man dieses Material in Verbindung mit wiederhergestellten Plätzen und Gebäuden und dieses Thema passt sehr gut zum Altstadtmarkt. Nur ein Gebäude ist dort noch vollständig original : Das Haus zu den 7 Türmen, alle anderen sind Teilrekos in Formen die so nie bestanden haben : Gewandhaus mit integriertem Portal der Hagenmarktapotheke, nur die Fassaden des ausgebrannten Altstadtrathauses standen noch, völlständig zerstört und mit Fassadenreko wiederaufgebaut das Stechinellihaus, die beiden Nachbarn sind historisierende Neubauten aus den 50 ern die nichts mit der Vorkriegsbebauung zu tun haben, Apotheke und die Eckbebauung zu Karstadt stammen aus den 60ern und 80er Jahren, ebenso ist die Langwand des Gewandhauses eine völlige Neuschöpfung und das Rüninger Zollhaus einfach von außerhalb abgebrochen und ohne bezug zum Ort wieder aufgebaut um an die vormals dort verlaufende Höuserzeile der sog. Krambuden zu erinnern.


    Der Platz ist also sehr heterogen und schafft es trotzdem etwas vom alten Flair zu wahren und ihn so beliebt zu machen. Betrachtet man diese detailreiche Geschichte um das Geschen der letzten 75 Jahre und das dereinst wieder eine Straßenbahn dort entlang fahren soll, finde ich dürfte man durchaus den Mut haben einen weiteren Baustein für die heutige Zeitschicht hinzuzufügen, wo man doch aus jeder Dekade seit dem Krieg etwas findet und der wie kein zweiter in Braunschweig dann fast völlige Zerstörung, Aufbau und Entwicklung bis in unsere Tage in sich tragen würde!

    Wie wäre es denn damit Beiträge, welche nicht verifizierbare Daten und "Fakten" nennen, jedoch keine verifizierbaren Quellen nennen kommentarlos zu löschen ?

    Ich dresche jedenfalls keine aus der Luft gegriffenen Phrasen und behaupte, unbelegte aus dem Bauch heraus geäußerte vermeintliche Tatsachen, denen jede Basis oder Quelle fehlt und beschwöre auch nicht den Untergang des Abendlandes herauf. Bitte informieren Sie mich doch wenn er eintritt - ihre bisherigen Prognosen haben sich nämlich als äußerst unzuverlässig erwiesen.


    By the way habe ich die Quelle genannt die die entsprechenden Kundenströme erfasst und untersucht... wer lesen kann ist klar im Vorteil!


    Ich kann jedoch wieder mal ihre Quellenangabe bzgl. des Wegbleibens nahezu der gesamten Kundschaft des Umlandes in ihrem Antwortbeitrag nicht entdecken. Ein Link oder Auszug würde mir reichen diesen enormen Kaufkraft- und Kundenverlust belegt zu sehen ! Solche Mengen an Kunden müssen ja belegbar irgendwohin verschwinden oder abwandern....sowas wird stetig erfasst und untersucht und Sie sitzen ja offenkundig an der Quelle....also ? :-))

    Dann bitte einfach die Kundenstromanalysen zB des AAI lesen und feststellen, dass sehr wohl noch reichlich Kunden aus dem Umland die Einkaufsstadt BS zu schätzen wissen und gerne kommen und auch in der Stadt verweilen. Ich arbeite da seit Jahren mit und diskutiere Vorschläge und bringe mich in die Beteiligungsverfahren ein. Galeria ist auch als Glücksfall zu sehen, da wir einen lokalen Eigentümer haben, der ohne hin Pläne hatte das ganze Objekt umzunutzen und aufzuwerten! DieChance dafür kommt jetzt halt knapp 3 Jahre früher als geplant - die Mietverträge wären erst 2023 ausgelaufen und ich bezweifele dass Galeria insgesamt ohne massive Investitionen und neue Konzepte fortführbar wäre. Ich habe mit den Leuten bei Galeria gesprochen, die für die Abwicklung dort sind und einhellige Meinung ist : Das Gebäude ist runtergerockt und total zu sanieren.

    Statt hier also Mitforisten zu dissen einfach mal die Analysen lesen und dann bei VoBa BraWo mal anfragen wie es jetzt weiter geht.


    Alternativ wäre ich an den Quellen interessiert, die sie offenbar haben die den kpl. Wegbruch der kunden des Umlandes und den Zusammenbruch des Handels in BS konstatieren. Ein Link oder Titel reicht mir zur Recherche!

    Die Erfahrung lehrt jedoch, das Braunschweiger noch nie eine Quelle für seine Daten nennen konnte oder wollte.... lasse mich aber gern überraschen ! ;-))

    Da frage ich mich doch glatt wer am letzten WE bei schönem Wetter alles in den Autos mit genau diesen Kennzeichen zzgl WF gesessen und in der Innenstadt Bereich Bohlweg Schloss für volle Parkhäuser Cafes und Geschäfte gesorgt hat... 🤔😂


    So viele Carsharing-Autos mit diesen Kennzeichen gibts ja nicht, dass Kunden von noch weiter her sie hatten sharen können um mit diesen Kennzeichen in BS umherzufahren... Ob es wohl doch ein paar vereinzelte Umländler gab, die die Innenstadt von BS ein letztes mal sehen wollten bevor die Kreditraten für einen Parkplatz vor dem letzten noch geöffneten Geschäft unbezahlbar werden ? ;-))

    Das Eckgebäude gehört tatsächlich nicht zum Eigentum der BraWo und ist in der Visualisierung nur mit eingebunden worden, um einen stimmigen Gesamteindruck zu schaffen. Es gibt aber Gespräche den Eigentümer mit ins Boot zu holen bzw. die Gebäude, die noch nicht im EIgentum sind zu erwerben.


    Die Reklame steht in der Tat unter Denkmalschutz und darf nicht entfernt werden ! Die deutsche Bank ist schon länger nicht mehr im Spiel und wurde bereits beim Verkauf des Blocks an die BraWo durch Volksbank ersetzt.

    Von konkreten, öffentlich gemachten Planungen habe ich ja eindeutig auch nicht gesprochen und Spekulationen sind es definitiv auch nicht, da der Eigentümer eindeutig fest steht und sich öffentlich entsprechend des Inhaltes meines Beitrages geäußert hat !

    Es handelt sich dabei meines Wissens nach um den gesamten Baublock begrenzt durch Bohlweg / Steinweg / Ritterbrunnen. Die Sanierungen liefen im Rahmen des Baus des Carrees und sind schon eine Weile her. Allerdings konnten die Teilsanierungen und ein Teil der im Altzustand belassenen Gebäude nie den Eindruck eines stimmigen Carreees erwecken und es wirkte teils eben immer wie halb vollendet - die Visualisierungen von Gieseler überformen den ganzen Block und schaffen ein stimmiges Gesamtbild ! Wenn das so umgesetzt wird wäre es ein echter Hingucker ! zusammen mit der Sanierung des Rathauses und den potentiellen Entwicklungen in bezug auf Galeria steht uns eine sehr erfreuliche und spannende Entwicklung des Areals bevor !

    Wie der Presse zu entnehmen war ist das Gebäude im Besitz der BraWo, welche schon mit Hinblick auf das Ende des Mietvertrages 2023 Planungen aufgenommen und grundlegende Änderungen im Sinn hatte, da der aktuelle zustand ein "Dinosaurier" ist und in der Form nicht zukunftsfähig ! Pragmatische, einfache Kleinlösungen und Freischaffende ( wer sollte deren Aktivitäten denn querfinanzieren bzw. subventionieren ? ) helfen weder Galeria noch den Angestellten und stellen kein tragfähiges Konzept dar !


    BraWo ist in Kontakt mit der Stadt und man strebt nach einer großen Lösung, die auch städtebaulich den Bereich Bohlweg erheblich aufwerten würde - was ja auch eine deiner Kernforderungen seit langen Jahren ist, Braunschweiger ! Jetzt wo sich die Chance dazu bietet soll es dann doch eine pragmatische Minimallösung sein ? ;-))


    Sicher ließen sich dort auch Büroarbeitsplätze unterbringen wie du vorschlägst - aber das würde ebenso erhebliche Investitionen und Umbauten nach sich ziehen und wäre für sich genommen keine tragfähige Lösung. Ich gehe fest davon aus, dass erheblich in die Gebäudestruktur eingegriffen wird, das Magniviertel besser durch Öffnung der Blockstruktur ( Passage ? ) angebunden wird und es auf einen breiten Mix aus Wohnen, Praxen, Büros und Einzelhandel in kleinteiliger Struktur hinauslaufen wird. Denkmalschutz besteht nicht und stünde Umbauten nicht entgegen. Ich sehe das als sehr große Chance für diesen Bereich der Innenstadt und wir haben zu dem noch das Glück einen lokalen Eigentümer mit Fokus auf die lokale Wirtschaft zu haben und keinen Investmentfonds, der einzig auf Rendite ohne lokale Befindlichkeiten zu beachten aus ist.

    Konkret gefragt :


    In welchem Bereich wird denn die Celler Straße umgeleitet und mit einem „Häuserblock“ überbaut, der eine Verlegung notwendig macht ?


    Du erwähnst, dass die wenigen Gewerbeflächen im Bummelcenter leer stehen - warum benennst du nicht die dir sicher bekannten Gründe dafür?


    Aus welchem Grund kritisierst du die jetzt in der Umsetzungsplanung befindlichen Pocketparks ? Stellen sie doch einen Zugewinn an Grünfläche dar - die Dauer bis zur reellen Umsetzung macht eine Grünfläche doch wohl nicht schlechter! Es sei denn es dient als Diskreditierung der Argumente der Gegenseite.


    Eine Umbauung des Messegeländes ist in keinerlei konkreter Umsetzung oder auch nur angedacht. Die Pläne in der Presse samt Verkehrsführung durch den Park waren reine Gedankenspiele ohne reelle Basis. Welche uns unbekannten Vorgänge sind dir geläufig, dass du mit konkreten Planungen zur Bebauung argumentierst ?


    Schlosspark und HAUM betrafen öffentliche Grünflächen - jedoch vor 15 Jahren. Du erwähntest jedoch als Frage ob „man jede Grünfläche, jeden Park, jede Verkehrsinsel“ zubauen muss - wo im Stadtgebiet ist das denn aktuell der Fall ?


    Du erwähnst, dass auf den Flächen des Parks Häuserblöcke (plural) entstehen - ich kann nur auf der Südwestecke einen Block mit Innenhof entdecken, welcher zu etwa 50% die Parkfläche schneidet - dort befindet sich heute aber die gepflasterte Sitzecke und die Säule - kein Grün. Die Nordecke samt Bebauung befindet sich fast in Gänze auf der heutigen Randfläche mit dem Radweg und der Abbiegespur. Von welchen Baublöcken auf aktueller Parkgrünfläche sprichst du also ? Ich bitte zu bedenken, dass die Visualisierung bereits die erweiterte Parkfläche zeigt und die rote Linie die aktuellen Grenzen an den Fußwegen aufzeigt.


    Du negierst mein Argument, dass die Bewohner in der Neuplanung besser an den Park angebunden sind - die Kurt Sch. erheblich zurückgebaut und diverse Überwege geschaffen, das Grün ins Viertel teils hinübergezogen, das straßenseitig geschlossene Bummelcenter geöffnet und keine flankierende Bebauung parkseitig vorhanden, Straßen münden wieder Richtung Park - was daran ist trennender als der aktuelle Zustand? Auch Richtung Bhf muss man nicht mehr über mehr als 100 m Verkehrsfläche wandern, sondern über einen normalbreiten Ring und das neue Quartier mit schmalen Straßen. Was daran ist trennender als der jetzige Überweg?


    Wo argumentiere ich bitte, dass Parks und Grünanlagen für das Stadtklima nicht wichtig sind und deren Wirkung widerlegt wurde?? Ich kann keine derartige Aussage von mir finden.


    Für deine Meinung bist du die Quelle - diesbezüglich stellte ich keine Forderung. Wohl aber dafür, dass in diesem Bereich keine Wohn- und Büroflächen benötigt werden, dass aktuell Parks zugebaut werden, dass es keinen Einwohnerzuwachs gibt... alles deine Argumente. Ich kann keine Belege hierfür finden - daher interessieren mich deine !


    Du fragst warum der BraWoPark nicht weiter entwickelt wird - wird er doch! Der BraWoPark war von Anbeginn an ein mehrstufiges Konzept mit Hotel, Einzelhandels- und Büroflächen. Büroflächen wurden in mehrere BusinessCenter eingeteilt zur späteren Erweiterung. Diese sind nach wie vor aktuell und wurden sogar erweitert, in dem ein dritter Turm statt eines anschließenden Riegels gebaut werden soll. Aufgrund welcher aktuellen Ereignisse äußerst du, dass dies nicht geschieht und forderst neue Planungen zur Erweiterung, während du im Beitrag davor schreibst, dass dort niemand Büroflächen braucht ?


    Du sprichst von dringend benötigten Parkplätzen und wachsendem Bedarf im Falle der Bebauung und kritisierst deren Wegfall, lässt aber die zukünftige Verkehrsplanung und Entwicklung dort - Stadtbahnausbau, mehrere neue Linien, geplanter Busbahnhof, massive Erweiterung der Fahrradstellplätze, 2 Parkhäuser und ggf. integrierte Tiefgaragen und verändertes Mobilitätsverhalten inkl. zugehöriger Konzepte die bestehen - völlig unerwähnt und kritisierst die Planung für etwas, dass sie gar nicht als kritikwürdig beinhaltet. Worin liegt da also deine Intention ?

    Ich denke dieser Beitrag bedarf keines weiteren Kommentares und derartige Wutausbrüche sprechen eher für sich.


    Auf meine Frage wo denn aktuell Parks und Grünflächen „zugeklatscht“ werden das Beispiel Schlosspark anzuführen halte ich jedoch für geradezu grandios - insbesondere mit deiner Aussage garniert, dass der statistisch belegte Einwohnerzuwachs von 12.000 neuen Braunschweigern in den letzten 10 - 15 Jahren nicht stattgefunden hat und das Viewegs Garten zugebaut wird obwohl anhand der Pläne klar ersichtlich ist, dass die Fläche des Parks insgesamt erweitert wird....aktuelle Ratsbeschlüssen bzgl. Stadtgrün erwähne ich besser gar nicht erst...ebenso wie die pauschale Vorabverurteilung des ( noch nicht einmal annähernd existenten ) Erscheinungsbildes eines ganzen Stadtquartiers als Einheitsbrei... q.e.d. !


    Als nur ein Beispiel Wikipedia :


    Einwohnerzahl 12/2004 : 240.000
    Einwohnerzahl 12/2015 : 252.768


    Und der Zuwachs dürfte eher noch deutlich größer ausfallen, da in diesem Zeitraum durch den Zensus die Einwohnerzahl 2x nach unten korrigiert wurde und trotz dessen innerhalb weniger Jahre wieder auf über 250.000 gestiegen ist.


    *grübel*


    :-))


    Ich schlage daher vor, die Schlossparkfreunde - welche ja allesamt aktuell noch recht rührig sein müssten, da der Schlosspark zu den aktuell abgeräumten Grünanlagen zählt, in den Bahnhofsbereich zu beordern, damit sie für den Erhalt der begrünten Verkehrsinseln zwischen den vierspurigen Stadtautobahnen tätig werden - da der Park ja nur minimal an der Südwestspitze angetastet wird wäre deren Tätigkeitsfeld dort wohl zu vernachlässigen - es sei denn der Widerstand beinhaltet den Erhalt des Parks wie er jetzt ist - das würde dann paradoxerweise bedeuten, dass die Parkfreunde sich gegen die Erweiterung ebenfalls wehren müssten ...


    Interessanterweise habe ich jedoch - und ich bin dort nahezu täglich unterwegs - nie jemanden auf benannten Grünflächen zwischen den Straßen oder der runden Mittelinsel ruhen, liegen oder sonstwie entspannen sehen... wohl aber im Park, welcher ja auch mit Erweiterungsflächen in das Bahnhofsviertel hinübergezogen wird.... welche dann demzufolge auch Proteste auslösen müssten....


    ... es ist schon eine schwierige Aufgabe diese Pläne korrekt der eigenen Anschauung nach zu deuten und sich ob unterschiedlichster Meinungen und deren teils aggressivster Verkündung eine objektives Bild zu machen - eines aber ist wohl klar : Wird es umgesetzt wie angedacht haben die 12.000 Neubraunschweiger, die es nicht gibt einen Platz sich hinter den Neuanpflanzungen zu verstecken oder gar in diesem Bereich eine Wohnung zu finden, die es ja dank stagnierender Einwohnerzahl Gott sei Dank reichlich gibt ! Zur Stagnation beigetragen haben sicher auch Projekte wie das Bahnhofsumfeld, welches seit 60 Jahren zuverlässig jeden Besucher der per Zug anreist abschreckt und der wohl Freudentränen vergiessen und Umzugspläne schmieden wird, sollte alles so bleiben und auf jeder Seite eine oder zwei Fahrspuren reduziert werden !


    Als die Kurt Schumacher Richtung Stadt von drei auf zwei Spuren reduziert und die Zahl der Parkplätze durch Schrägstellung erhöht wurde musste ich vor Rührung, Freude und Ergriffenheit stehen bleiben und den Bewohnern der Iduna-Türme, welche gerührt auf ihren Balkonen verharrten freudig zuwinken ! Zu groß war meine innere Bewegung über diesen großen Schritt in Richtung lebenswerter Stadtraum und wie groß muss die Freude erst bei dir gewesen sein, ob der Reduzierung der Straßenbreite und endlich durchgehender Autoreihen zur Flankierung des Parkgrüns als hübsche geometrische Struktur im Stadtbild „von oben“ der Turmbewohner!


    Konsequent auf alle Verkehrsschneisen in diesem Bereich angewendet vermag ich mir die Wirkung der vielen neuen Bäume zwischen den Schrägparkern und den sich zwischen Bäumen und Autos dahinschlängelnden, freudigen Nutzern der so verbreiterten Verkehrsinseln kaum vorzustellen !

    Da eine autofreie Innenstadt ( im Sinne von kpl für den Autoverkehr geschlossen ) in bezug auf Braunschweig bei keiner im Rat vertretenen Partei auf der Agenda steht und auch nicht gefordert wird dürfte klar sein wie diese Aussage der JU im Rahmen auch des Deutschlandtages der JU zu bewerten ist !


    Ein interessanter Kommentar zum Gebahren der JU ist auf Tagesschau.de zu lesen.


    Ein Wink in diese Richtung ist ja allein schon, dass sich die braunschweiger JU auf keinerlei konkrete Projekte wie zB das neue Bahnhofsviertel und den Rückbau von überdimensionierten Verkehrsflächen bezieht, sondern pauschal etwas verdammt was ohnehin niemand konkret gefordert hat ! *gg*




    DAs läuft dann wohl unter der Rubrik Effekthascherei !

    So leid es mir tut aber der Beitrag ist weitestgehend pure Polemik und zeugt von gänzlicher Unkenntnis des Entwurfes und der damit verbundenen Sachlage !


    Beispielsweise soll ein konsequent jetzt fortgeführter vierspuriger Ring erheblich schlimmer sein als eine achtspurige Stadtautobahn, welche den Verkehrsraum den man zwischen zwei Straßenseiten überwinden muss auf weit über 100 m ausdehnt im Kreuzungsbereich durch eine dazwischen befindliche Grünfläche. Diese kann aber nicht effektiv genutzt werden da zwischen den Straßen gelegen und von der Bahn durchschnitten !


    Ich habe dort noch nie Leute liegen sehen im Sommer etc.


    Zudem wird der Park ja nahezu auf seine ursprüngliche Größe erweitert und nicht reduziert wie du behauptest.


    Weiterhin gibt es nach wie vor erheblichen Bedarf an Wohnraum und auch anderen Flächen in der Staadt, welcher du entsprechende Untersuchungen und Studien belegt ist!


    Du willst Büros in das Areal der Bahnstadt hinter den Bahnhof verlegen wo die Stadt jedoch einen neuen Stadtteil mit überwiegender Wohnnutzung plant - und negierst damit sämtliche dahingehenden Planungen.


    Zudem kritisierst du die Fassadengestaltung wo gerade mal die Grundlagenplanung für den zu erstellenden Bebauungsplan geschaffen wurde!


    Parkplätze werden in dem Konzept auch nicht abgeschafft , sondern verlagert in im Plan klar ersichtliche Parkhäuser - und wo werden dort denn massiv zusätzliche Parkplätze benötigt ? Zumal in Zeiten in denen Städte sich wieder auf ihre alten Strukturen besinnen und Räume schaffen mit Aufenthaltsqualität für Menschen und nicht Verkehr und der MIV zurückgedrängt und Öffis gestärkt werden sollen - so gesehen sind deine Forderungen nach mehr Parkplätzen und Beibehaltung der Achtspurigkeit nicht einmal mehr als Anachronismus zu sehen...


    Ich rate dringend dazu den Plan einmal genauer zu LESEN und nicht oberflächlich die Tatsachen so zu verdrehen, dass man sie nur als Unwahrheit bezeichnen kann.


    Wo in der Stadt werden denn Grünflächen und Parks zugebaut und vernichtet? Im Gegenteil sollen doch diverse versiegelte Flächen in Pocketparks umgestaltet und somit Grünflächen in Zeiten des Klimawandels hinzugewonnen werden ! (Parkplatz Kannengießerstr., Bäckerklint )


    Wieso erwähnst du die massive ERWEITERUNG von Viewegs Garten im Zuge des Umbaus nicht ? Wieso bezeichnest du die zu bebauenden Flächen als Parks und Grünflächen wenn es doch im eigentlichen Sinne als Park oder Erholungsfläche nicht nutzbare begrünte Verkehrsinseln sind ?


    All das unterschlägst du bzw verdrehst du und dass die Bewohner des Bahnhofsviertels erheblich besser an den Park und den Bahnhof angebunden sind durch wieder geöffnete Wegebeziehungen ebenso. Auch werden im Park keinesfalls reihenweise die gerade gepflanzten Bäume wieder gefällt und der VERLUST an öffentlichem Raum bezieht sich in dem Falle lediglich auf die Verkersinseln gegenüber des Bahnhofs wofür der Park aber um 8000m2 erweitert wird - im Gegenteil entstehen mehrere Stadtplätze neu !


    Man hat es bisher nicht geschafft dort grundlegend etwas zu ändern, weil beispielsweise der Eigentümer des Atrium-Bummelcenters oder eben die Bahn mit ihren Flächen NICHT mitgemacht und sich quer gestellt haben - deshalb konnte der Busbahnhof bisher auch nicht angegangen werden, da die entsprechende Fläche hierzu der Bahn gehört und die Planung den Gesamtbereich umfassen sollte - das ist aber hinlänglich durch die Presse und offenbar an dir vorrüber gegangen.


    Mich würde zudem brennend interessieren warum der BraWo-Park entgegen den Ursprungsplanungen um einen zweiten Turm erweitert wird, wenn dort niemand Bedarf an diesen Flächen hat und die Betreibergesellschaft eine Bedarfsanalyse zugrunde gelegt hat, die deiner Aussage diametral entgegensteht und hohe Profitabilität und Vermietbarkeit belegt.


    Die Quelle für deine Bedarfsanalyse an Wohnraum und Bürofläche, die dort keiner benötigt würde mich sehr interessieren.


    Offenkundig bricht deine „Argumentation“ schon bei oberflächlicher Betrachtung in sich zusammen und hält den bekannten und augenscheinlichen Fakten in keiner Weise stand.


    Ich lasse mich aber anhand deiner Quellen und fundierten Belege die du sicher hast gerne sachlich vom Gegenteil überzeugen. Nicht jedoch von einem polemischen pauschalen Verriss der einer genaueren Analyse in keinster Weise standhalten kann.

    Die Geise der Stadtbahn werden nur im Bereich der Wendeschleife am Bahnhof angetastet wo jetzt dieser kleine Hügel ist mit den Pappeln.


    Die übrigen Gleise behalten ihren aktuellen verlauf und müssen nicht angetastet werden, was von der Jury auch positiv vermerkt wurde.


    Auf welche engeren Kurvenradien beziehst du dich ?? Falls du aus K-S-Straße kommen das abbiegende Gleis Richtung Stadthalle meinst, so sind das die heutigen Gleise, welche in die zu errichtende Bebauung integriert werden sollen.

    Was bitte ist daran denn beängstigend und was unrealistisch? Alle Betroffenen waren am Verfahren beteiligt und die Flächen inkl.derer in Privatbesitz und der Flächen des Bummelcenters sind beteiligt und bekunden den klaren Willen diese Planungen umzusetzen !


    Die Lösungen das rudimentäre Bahnhofsviertel wieder an die Stadt anzubinden und baulich erheblich ( wie vor dem Krieg und Bahnhofsneubau bereits ähnlich vorhanden )zu ergänzen, Straßenbeziehungen (wieder-)herzustellen und den Park fast wieder auf seine historischen Dimensionen zu erweitern und vor allem diese exorbitant überdimensionierten Stadtautobahnen zurückzubauen sind wegweisend in meinen Augen !


    Die dargestellte Neubebauung auf in weit überwiegendem Maße heutigen reinen Verkehrsflächen führt ja klar vor Augen was da an Flächen für die autogerechte Stadt verballert wurde und über die städtebauliche Aufenthaltsqualität in diesem Gebiet brauchen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren ! Seit Dekaden wird sich über das grauenhafte Antlitz der Stadt beschwert, welches sich einem offenbart wenn man aus dem Bahnhof tritt.


    Jetzt ziehen alle Beteiligten an einem Strang und es geht endlich voran - und plötzlich ist eine Veränderung von derartig planerischer Weitsicht beängstigend ?


    Ich für meinen Teil bin sehr angetan und wirklich sehr positiv überrascht und kann es gar nicht abwarten die Veränderungen in ihrem Werdegang zu begleiten !

    @ Braunschweiger :


    Da niemand bisher einen Zeitraum von 10 Jahren Verzögerung ins Spiel gebracht hat und wir auch noch auf die Antwort darauf warten, wer und wo die Nachricht lanciert hat, dass das gesamte Stadtbahnausbauprojekt zum Stillstand gekommen ist . . . wären wir allesamt für die Info dankbar woher denn diese Aussagen stammen !


    Meine Netzsuche hat jedenfalls keinerlei Ergebnisse und verifizierbare Quellen hierzu hervorgebracht !

    Das trifft es auf den Punkt was ich in Kurzform auszudrücken versuchte - dass man gut daran tut frühzeitig die Bürger zu beteiligen und damit späteren Rechtsstreitigkeiten vorbeugt ist der einzig richtige Weg !


    Aber lassen wir doch Braunschweiger mal erläutern mit welchen Maßnahmen er denn das Verfahren signifikant um Jahre beschleunigen würde ohne dass sich Betroffene übergangen fühlen und trotzdem die vorgeschriebene Beteiligung stattfindet durchgeführt wurde . . . .


    Meiner Meinung nach befinden wir uns in BS in einer vergleichsweise guten Position - denn wir sind was den ÖPNV angeht bereits bei den Beteiligungsverfahren und haben ein Gesamtkonzept aus einem Guss !


    Andere Städte sind gerade erst aufgewacht und fangen an da mal zu schauen was man denn tun könnte !


    ;-))


    Insofern brauchen wir uns ( wieder mal ) nicht verstecken. Auch wenns ggf durch die Beteiligung ein Jahr länger dauert ! Beim derzeitigen Stand der Auslastung von entsprechenden Baufirmen wird das noch nicht die letzte Verzögerung sein ! ;-))

    ... nur das im verlinkten Artikel nirgends von Stillstand die Rede ist - lediglich von Verzögerung, durch erhöhten Planungsaufwand aufgrund von u.a. durch intensive Bürgerbeteiligung zusätzlich in Betracht gezogenen und diskutierten Planungsvarianten, die ebenfalls geprüft werden und das auch noch nicht einmal bei allen Strecken !!!


    Die Art der Vorgehensweise halte ich für grundrichtig und bei einem Projekt dieser Größenordnung eine Punktlandung hinzulegen ausgehend vom ersten Grundsatzbeschluss des Rates noch ohne konkrete Ausführungsplanung dürfte wohl kaum jemand erwartet haben!


    Zudem spielt die Zeit zu unseren Gunsten : Das Klimaschutzpaket des Bundes wird massive Förderungen des ÖPNV inkl. Ausbau beinhalten!


    Es gilt also : Gut Ding will Weile haben !


    Abgesehen davon würde eine verkürzte Planungszeit nebst reduzierter Bürgerbeteiligung keinen größtmöglichen Konsens beinhalten und daraus resultierende rechtliche Auseinandersetzungen ggf. ungleich längere Verzögerungen hervorrufen!