Neubau John-Cranko-Schule (fertig)

  • Der Betonklotz ist ja das eine, aber wie man im unteren Bereich diese lange hohe Betonmauer genehmigt hat, bzw. auch nur in Erwägung ziehen konnte, bleibt für mich ein Rätsel.


    26.10.2019













    Bilder: Silesia

  • Gestern wurde an der *Schmuckfassade* rechts des Eingangs ein Graffiti entfernt. Dort stand "Kampf den ..." Und "Refugees Welcome". Habe kein Bild gemacht wollte nicht bei der Arbeit stören. War ja nur eine Frage der Zeit.

  • Beitrag von jack000 ()

    Dieser Beitrag wurde von Wagahai gelöscht ().
  • ^ Seltsame Einstellung, die ich nicht gut finde. Mir gefällt auch nicht alles, aber das ist noch lange keine Begründung für Vandalismus. Ich beschädige auch keine Autos weil sie mir nicht gefallen oder ähnliches. Aber manchen Leuten scheint der Anstand ja völlig abhanden gekommen zu sein.

    Im Übrigen hat das Graffiti kaum mit Protest gegen Architektur zu tun - was mich über den obigen Beitrag nur um so mehr den Kopf schütteln lässt.


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    Mod. Wagahai

  • Gestern wurde an der *Schmuckfassade* rechts des Eingangs ein Graffiti entfernt. Dort stand "Kampf den ..." Und "Refugees Welcome". Habe kein Bild gemacht wollte nicht bei der Arbeit stören. War ja nur eine Frage der Zeit.

    Es ist so, das eine große Betonfassade vorliegt und das zieht nun mal ein bestimmtes Publikum an. => Daher konnte auch nicht davon ausgegangen werden, dass eine solche Fassade langfristig ohne Graffiti oder sonstigen Schmierereien bestehen wird.

  • ^ Seltsame Einstellung, die ich nicht gut finde. Mir gefällt auch nicht alles, aber das ist noch lange keine Begründung für Vandalismus. Ich beschädige auch keine Autos weil sie mir nicht gefallen oder ähnliches. Aber manchen Leuten scheint der Anstand ja völlig abhanden gekommen zu sein.

    Im Übrigen hat das Graffiti kaum mit Protest gegen Architektur zu tun - was mich über den obigen Beitrag nur um so mehr den Kopf schütteln lässt.

    Ich bin auf für härteste Strafen gegen Vandalismus, Graffiti und Littering (4-stellige Geldstrafen oder Knast). Es stellt sich allerdings schon die Frage, das wenn die "Moderne Architektur" nichts besseres im Sinn hat, als eine riesige Betonwand hinzustellen. Selbstverständlich relativiert das auf keinen Fall Straftaten!

  • Zumindest die lange Schutzwand aus Beton, links vom Hauptgebäude wenn man unten steht, könnte man ja freigeben für Graffiti. Ähnlich wie bei Unterführungen und unter Brücken. Käme etwas Farbe ins (Trauer-)Spiel.


    Blick den Hang hinab





    Bilder: Silesia

  • Aus dieser Perspektive und ganz in Weiß im Sonnenschein, finde ich den Eindruck so schlecht nicht. Sind die Stufen neben dem Bau öffentlich begehbar, d.h. als neue Stäffele (was nett wäre)?

  • Ich finde es schlicht grauslig! Wenn bald wieder der Individualverkehr durch den kessel rollt, werden wir in einigen Jahren diskutieren, wie wir diesen Schandfleck entfernen, das ja ein Aushängeschild wie die JK-Schule etwas Repräsentatitives oder wenigstens etwas Gewagtes braucht. Sehr schade und nur noch zu toppen durch die Tatsache, dass die einstmals angedachte öffentlich begehbare Fläche auch gestrichen. Was hätte man hier für einen herrlichen neuen Aussichtspunkt unmittelbar in Stadtnähe schaffen können. Es ist ein jammer aber in diesere Stadt wundert manchmal nix!!!

  • Also gewagt ist der Bau schon, sonst würden sich nicht so viele darüber aufregen. Je nach Perspektive kann ich mich anfreunden, bei trübem Wetter vom Kessel aus oder von der Halbhöhe gegenüber ist das aber natürlich nix.

  • Die straßenansicht finde ich immer noch katastrophal, mit der gesamt Komposition, insbesondere auch hinsichtlich der Fernwirkung, habe ich mich aber angefreundet!

  • auf jeden Fall die Sahneseite des Komplexes - falls man überhaupt von sowas reden kann in diesem Fall.


    Ist das Stäffele am linken Rand eigentlich öffentlich? Wäre ein Paradies für Sprühkünstler und Bergradlfahrer.

  • leider nicht öffentlich. Weil man den Tänzer*innen das nicht zumuten will und deren Intimität wahren will. Obwohl der öffentliche Zugang explizit in den Ausscheibungsunterlagen stand!!! Man muss nicht alles verstehen. Insgesamt ist der Betonknast eine Farce.

  • Hätte man Riesenfüße, könnte man wenigstens das Dach als Stäffele nutzen. Ich bin mir fast sicher, dass sich die Architekten beim Entwurf von den Stäffeles haben beeinflussen lassen. Schön nicht, aber doch unique.

  • Der Gemeinderat hat BB PP aufgefordert, mit dem Land als Eigentümer nochmals über die Öffnung der Grünanlage für die Öffentlichkeit zu verhandeln. Der sieht aber wenig Aussicht auf Erfolg. Immerhin: das ebenfalls dort gelegene Häuschen des ehemaligen Wasserwerks steht einem Verein für dessen Veranstaltungen zur Verfügung.


    https://www.stuttgarter-nachri…47-b1d6-e5d67df796f4.html

  • Ich muss ja sagen, dass ich das Gebäude nach wie vor für eine architektonische Bereicherung der Stadt halte.

    Aber wenn über die öffentliche Durchwegung für das Stäffele jetzt noch im Nachgang verhandelt werden muss, dann hat hier doch die Stadt im gesamten Verfahren was ganz entscheidendes verpennt. :rolleyes:

  • verpennt,...


    Der Spannervorwurf, dass dort Spanner angezogen würden und man minderjährige schützen muss, ist nicht mehr alleinig, man hat erkannt, dass spezielle Folien ein spannen unmöglich machen würde... so haben sie jetzt etwas nachgeschoben, den Bezug zur Krawallnacht. Man versucht aufzuzeigen, das bei Öffnung des Weges, sich dort eine "Partyszene" entwickeln würde, sich gar vom Schlossgarten dort hin entwickeln würde.


    Ich finde, das passt so gar nicht zu dieser Institution, es ist auch schon zynisch den Erfolg von öffentlichen Wegen, dass sie angenommen werden, als Problem darzustellen....


    Was es jedoch braucht ist, ein Aufwachen der schweigenden Mehrheit derer die Feiern, denen die glauben, es wäre cool alles zu vermüllen, aufzuzeigen das es eben nicht cool ist und es dem Spaß auch keinen Abbruch bedeutet, wenn man den Platz/Weg so verlässt, wie man ihn angefunden hat...

    Einmal editiert, zuletzt von ippolit ()