Beiträge von ippolit

    halb so wild?


    Am Wochenende gab es in der StZ zu lesen, dass ein/der Grund warum es solange dauert, die Eidechsen in diesem Bereich sind und diese sind auch auf den C-Flächen, so wird imho, sollte der Gemeinderat sich im November nicht neu ausrichten, ein BB PP wieder stolz Pop-up Radwege eröffnen und dabei seine Hausaufgaben verschieben, nichts werden aus einem frühen Baubeginn...

    Es bedarf imho nur der Regelung, daß es in Stuttgart genügend Eidechsen gibt, was ja schon mal festgestellt wurde, alleine in meinen Garten tummeln sich zwei Handvoll, so daß dies etwas sinnlose Umquartierung, da ja die Stuttgarter Eidechsen nicht mit den anderen gemischt werden soll und deshalb immer ein Areal in Stuttgart gefunden werden muss...

    Sonst kann ich mir vorstellen, dass es noch Erlebnisse mit nicht fertigen Bebauungsplänen gibt etc.

    Eidechsen als ein Knackpunkt

    Eine bedeutende Rolle spielt auf der Fläche auch der Artenschutz. Auf bis zu 50 der 85 Hektar müssten geschützte Eidechsen umgesiedelt werden. Im Stadtgebiet gibt es für sie keine Ausweichflächen, nach außerhalb Stuttgarts dürfen sie nicht umgesiedelt werden. Das erschwert die Freimachung des Geländes stark und könnte zu Klagen und langjährigen Prozessen führen.

    StZ- wohnungsbau-wohl-erst-in-15-jahren

    Da wussten wohl schon viele 1942, das bald viel verloren gehen würde...


    Ich finde es extrem spannend, die Stadt so komplett zu sehen, was auffällt, dass die Stadt im Umbruch war, viele schöne Gründerzeithäuser neben älteren kleineren Häusern (Königs-, Hauptstätter-, Neckarstraße...), die das ärmere Stuttgart vor 1870 repräsentieren, die vergessen wurden, durch schönere Gründerzeithäuser ersetzt zu werden. Die schönsten Straßen sind im Westen und im Süden anzutreffen, da diese sehr einheitlich hohe Qualität haben.


    So ist imho nicht alles schlechter geworden da insbesondere viele der schönen Häuser man heute noch sehen kann und wir heute einheitlichere Geschosshöhen haben ...


    Danke an die StZ/StN

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    zum Neubau 1:

    Dass der Zugang zu Ihrem ganz eigenen Wohntraum auch im wörtlichen Sinne ganz einfach wird – dafür sorgt die besondere Konzeption

    des Gebäudes. Die Wohnungen sind über großzügig angelegte Laubengänge an der Nordseite zu erreichen. Zu den Laubengängen führt ein zentrales Treppenhaus mit Fahrstuhl . Die Süd- und Westseite des Gebäudes sind ganz dem Genuss von Licht und Sonne verschrieben : Hier Liegen die Balkone. Jede einzelne Wohnung verfügt über einen abgetrennten Balkonanteil, eine Vielzahl davon mit Abstellräumen.

    Selten habe ich eine Laubenerschließung schöner gelesen, das Gebäude ist Vorne gefällig und nach Hinten zu den Schienen doch arg erinnernd an Sozialen Wohnungsbau der 60/70er.


    Zum Neubau 2:


    Was Du am Zweiten Projekt interessanter findest entzieht sich mir, wir haben hier ein durchgehendes Fensterband und dazwischen verputzte Fassade. Ob die Fenster an den Ecken Rund sind wage ich zu bezweifeln da wird dann wieder ein Oktaeder die Rundung vortäuschen...

    Eine Wohnung mit durchgehenden Fensterband funktioniert auch nur leidlich so werden im 3. OG dann sicher Blenden eingebaut...


    Sonst ist das ein langer Baukörper mit abgerundetetn Ecken, so what!

    StZ-verkehr-in-s-mitte-neue-radwege-und-mehr-raum-fuer-fussgaenger


    Mal wieder fordern einige Radfahrer zwei Radspuren auf der neuen Weinsteige, die Argumentation ist u.a.

    Die neue Spur an der Neuen Weisteige könnte eine Alternative sein für Fahrradfahrer, die auf Waldwegen die Strecke von der Innenstadt nach Degerloch zurücklegen und dabei Spaziergängern begegnen.

    das zweite Argument ist ähnlich vielsagend,


    hätten die Erfahrungen mit den Baustellen während der Sanierung der Stützmauer der Neuen Weinsteige demonstriert, dass es auch bei nur einer Aufwärtsfahrspur für den Autoverkehr zu keinen nennenswerten Behinderungen kommt.

    Wie lange ist es her, dass wir einen Tatort über selbige Straße gesehen haben...?



    Sollte mir jemand eine solche Argumentation vorlegen wäre meine erste Frage:


    Kannst du etwas rücksichtsvoller im Wald Fahrrad fahren, denn der Wald ist ja für alle da und im Regelfall sollte der Stärkere mehr Rücksicht nehmen. Das Fußgänger Radfahrer begegnen, sollte kein Problem/Klingelgewitter auslösen, sondern freundliches Grüßen/Winken.


    Auf die Idee, das ein Fahrradfahrer lieber an einer Bundesstraße fährt, als im Wald, würde ich bei noch so aufgeregter Stimmung nie kommen, insbesondere da die Strecke so steil ist.


    Was mir diese Argumentationskette sagt, dass man heute in seiner Blase keinerlei Korrektiv mehr findet.

    Die Brücke mit ihrer langen Spannweite beeindruckt mich sehr und wird neben dem Bosch-Parkhaus an der Messe und dem Flughafen den vorbeifahrenden Autofahrern aufzeigen, hier ist Stuttgart.


    Mit dem Einschub sei nun ein wichtiger Meilenstein des Neubaustrecken-Projekts U6, dessen Gesamtkosten bei 125 bis 130 Millionen Euro liegen, geschafft. Lächelnd betont er, dass die Brücke, deren Hauptbogen 80 Meter, die beiden Seitenfelder je 24 Meter Spannweite haben, eine Weltpremiere darstelle. Sie sei nach Kenntnisstand „die erste Netzwerkbogenbrücke, bei der kommerziell Carbon an den Zugelementen angewendet wurde.“

    StZ-neue-bruecke-ueber-autobahn-bei-stuttgart-millimeterarbeit-fuer-die-stadtbahn

    muss nicht, der Verein Aufbruch hatte ja dazu eine schlüssige Idee vorgelegt... indem man einen Opernneubau an der Stelle des Katzenstifts vorgeschlagen hatte, dazu gab/gibt es Entwürfe von renommierten Architekten, die das Katzenstift integrieren oder ersetzen...

    Aufbruch Vorträge


    etwas runter scrollen bis man auf den

    IDEEN-WORKSHOP FÜR EIN LEBENDIGES KULTURQUARTIER

    International renommierte Architekturbüros zu Gast bei Aufbruch Stuttgart

    kommt


    ein Beispiel von

    Allmann Sattler Wappner Architekten habe ich eingefügt...

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    Der neue Bebauungsplan lässt auf sich warten, man hat ihn auch gleich erweitert, um noch länger zu brauchen. Das interessante ist, das unser BB Pätzold nach dem Wettbewerb 2018 gesagt hat, er wird alles möglich machen, was er kann, um bis 2020 das Baurecht zu ermöglichen.


    Da krankt das System und ein Pätzold eröffnet, dann lieber drei Fahrradbügel...

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    Richtig, wer sowas verlautbart, zeigt das der Neid sein bester Kumpel ist, zu ihm gesellt sich seine Freundin die Missgunst und leider kann man mit so einer Attitüde weder den Wohnungsmangel beseitigen noch Anderes wichtiges Gestalten...:glubsch2:

    @Jack fragt sich:

    "Kann es sein, dass es erstmal wichtig ist, die bestehenden Gleise mit irgendwas zu bebauen und das die Bahnverbindungen bei dem Bahnprojekt eher eine untergeordnete, bis gar nicht vorhandene Rolle haben?"


    Bald wird die Schnellstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim gesperrt, geht es hier etwa, um etwas anderes ... und ja S21 war und ist das Zukunftsprojekt für Stuttgart und wird unsere Innenstadt weitestgehend von trennenden Schienen befreien, denn ob hier 2 oder 16 liegen macht da so keinen großen Unterschied.


    Der ganze Hype, um die Gäubahn nervt, denn ja man könnte sie über das Nordkreuz anbinden... das könnte man schon heute beschließen bzw. vorschlagen, um nach Fertigstellung dann eine Alternative S-Bahn (Stammstrecke zu haben...) die sogenannte Zumutung für Menschen die in Vaihingen aussteigen müssen, wird sich herausstellen, dass viele auch einen Vorteil haben, wenn sie z.B. zum Flughafen müssten.


    Man will halt immer noch RECHT haben ||

    Ich bin zwar alles andere als gegen den NO-Ring, aber ganz aus der Luft gegriffen sind die Behauptungen nicht.

    Siehe hier: Handelsblatt

    Siehe hier: MobilityMag

    Habe mal gerade die Studie gelesen, die von den beiden Kanadiern in den USA durchgeführt haben.


    In Kalifornien kenne ich z.B. keine Stadt, in der man vernünftig von den Suburbs mit dem ÖPNV zur Arbeit kommt, selbst San Fransico ist alles andere als herzeigbar, die einzigste Stadt die einen ÖPNV hat, der einen unabhängig macht ist New York und nur wenn man innerhalb New York sich es leisten kann zu wohnen... So ist es fraglich wie die Studienersteller, die diese in den USA durchgeführt haben, zu dem Schluss kommen, siehe Kommentar

    Auch die Frage, wie gut und dicht das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist, spielt für die Entwicklung des Autoverkehrs so gut wie keine Rolle, stellen die Forscher fest.

    https://www.handelsblatt.com/p…en-staus-ist/3279058.html

    Ein ÖPNV wie z.B. der in Berlin, macht einen schneller und flexibler, als jeder der mit einem PKW dasselbe versucht.


    Tja man kann sicher einiges von den USA auf Deutschland übertragen, die Art wie wir den PKW und den ÖPNV nutzen, sicher nicht.

    ...Hirngespinst...

    Man beachte jedes Wort, es ging um einfache Wahrheiten und das beweist keine Studie... bzw. Studien die diese einfache Weisheiten verbreiten, sind das Papier nicht wert, falls man sie mal aus Versehen ausdruckt.


    Allergie hafte Schnellschüsse wie von diesen beiden Parteivertretern kann man jedoch als Hirngespinste bezeichnen, die dem Zwecke dienen, Menschen die was gestalten wollen, den Boden unter den Füßen wegzuziehen, denn diese Herrschaften haben leider nur Phrasen und keine Umsetzungen parat. So ist Hirngespinst vielleicht zu freundlich...


    Ein Tunnel hat mehrere Nutzen, Lärm und Gefährdung bei Überquerung, die Landstriche zertrennen fallen weg...

    Ein Tunnel kann heute für Autos morgen für autonome Fahrzeuge, ist also immer nutzbar es sei denn die Bevölkerung zieht weg...


    @Neuer Durchgangsverkehr: Also LKWs sind es dann schon mal nicht, denn warum sollten zusätzliche LKWs fahren, Pendler, die heute jeden Tag im Stau sitzen und das aushalten werden auch nicht einfach auf den ÖPNV umsteigen. Andere die heute S-Bahn fahren und sich wie Ölheringe vorkommen vielleicht, nur was bringt es, wenn am Zielort keinen Parkplatz hat...

    Es wäre dann auch möglich unserer B14 Spuren zu nehmen... das wollen diese Herren ja auch ohne NO-Ring, sie glauben daran man muss den Pendler nur genug ärgern, dann steigt er schon freiwillig um, nicht beachtend das wir dafür eine zweite Stammstrecke der S-Bahn bräuchten usw.


    Im Klartext, im klein-klein mit einfachen ideologischen geprägten Weisheiten, liegt nicht die Zukunft und auch werden wir so nie das Vorbild für die Welt, wie man das Klima schützt und dabei Wohlstand und Zufriedenheit der Menschen erhält.

    Die haben halt die einfachste Logik, die man haben kann, mehr Straße mehr Verkehr und haben selten Menschen um sich herum die Ihnen sagen, so einfach ist das nicht... leben in Ihrer Blase.


    Ein Tunnel als Lösung ist schlau und hat auch den Vorteil, dass wir dafür jetzt genügend Erfahrung gesammelt haben und die Koschten und Herstellung, dafür wie in der NBS von S21 bewiesen, voraussehbar sind.


    Die 2 Tunnelbohrmaschinen vom Albaufstieg oder die vom Fildertunnel könnte man doch sofort dafür verwenden...

    Sein Versagen in vielen Bereichen und die damit verbundenen Probleme würden vor allem in den kommenden Jahren auf ihn zurückfallen. Zudem dürfte auch Kuhn klar sein das er einfach kein Gestalter ist und ihm diese in Stuttgart nötige Rolle nicht liegt. Kuhn hinterlässt seinem Nachfolger ein schweres Erbe und wird wohl als OB der unvollendeten Baustellen in die Stadtgeschichte eingehen.

    Sehe ich sehr ähnlich, denn wer 5 Jahre braucht um fast gar nichts z.B. in der Villa Berg hinzubekommen, der wird das was er heute vorzugeben vorhat, was einige Kaliber größer ist, in weiteren 8 Jahren mit Sicherheit nicht hinbekommen. Nach weiteren 8 Jahren mit der Ausrede zu kommen gute Dinge brauchen Zeit, wäre dann kaum noch vermittelbar.

    Der OB wird dies erkannt haben, in der StZ Printausgabe und im Bezahlteil konnte man auch lesen, dass er das Amt ohne große Lust ausgeübt hat.

    Ein Oberbürgermeister muss sichtbar sein

    Für die meisten Beobachter und Parteifreunde kam die Ankündigung von Stuttgarts OB Fritz Kuhn, für eine zweite Amtszeit nicht zu kandieren, überraschend. Nicht so für den Tübinger Politologen Hans-Georg Wehling. Er nennt die Gründe.

    Diese Austrahlung eines gequälten Mannes ist also bis nach Tübingen gegangen.


    Nichtsdestrotrotz kann man heute wieder mal lesen wie Anhänger in der StZ seine Leistung verklären.

    Kuhns offenes Kulturprogramm hier wird zwar auch erwähnt, dass er wenig beendet hat, man endet jedoch mit den Zeilen

    ... Fritz Kuhn nimmt sich an dieser Stelle tatsächlich ein Beispiel an Franz Schubert. Dessen h-Moll Sinfonie fehlt zwar für alle Zeiten der 3. und 4. Satz, aber wenn sie im Konzert erklingt, klatscht das Publikum am Ende trotzdem.

    So hat er wieder mal als Stratege alles Richtig gemacht, was ihn persönlich angeht, die Verklärung der Blindleistung wird beim heutigen Zeitgeist nicht verhinderbar sein.


    Ich persönlich habe nur ein Problem damit, das Nachfolgende ihn zum Vorbild nehmen und den ehemaligen erfolgreichsten Beförderungsweg der Beamten, der darauf beruhte nicht aufzufallen, wieder aus der Schublade ziehen.

    Ich denke man kann glaubwürdig meinen, dass eine Körperverletzung strafbar sein sollte ohne selber ein notorischer Gewalttäter zu sein. Genauso sind zu anderen Belangen der Allgemeinheit Meinungen vollkommen glaubwürdig ohne, dass der Äußernde selbst einer der potentiellen Verbotsübertreter sein muss. Solche Belange sind die Themen Rauchen in öffentlichen geschlossenen Räumen, Umweltschutz und Verkehr.


    Ob die angedachten politischen Lösungen zielführend sind ist eine andere Frage. Aber man kann nicht einfach Leuten die Glaubwürdigkeit absprechen und ihnen so die Teilnahme an einer sachlichen Diskussion unabhängig von Argumenten aus ihrer Person heraus (mindestens implizit) verwehren.

    So So, wer immer nur von Anderen fordert und selber nicht aktiv wird, der bleibt für mich unglaubwürdig. Es gibt ausgewiesene Raucherkneipen, gehe ich dorthin als passionierter Nichtraucher und komme dann mit klagen gegen Körperverletzung, wäre es besser vor der eigenen Tür zu kehren. Anders verhält es sich, wenn ich Kinder im Auto mitnehme und die voll rauche. So ist nicht ohne Grund ein gut lesbares Schild an den Raucherkneipen, das man mindestens 18 Jahre alt sein sollte.


    So muss man sich schon anstrengen Glaubwürdig zu sein und wenn man seine Weisheiten so gut findet, dass man alle danach folgen lassen will. Ja dann sollte man damit leben können, eben integer und konsistent zu sein und dafür gehört für mich der Sache zu folgen und nicht alle auf den eigenen gewünschten Lebensstil zu drücken.


    Wir hatten schon mal den Geistlichen im Ort, der eine Instanz war, diese Zeit ist vorüber und sollte durch einen erweiterten Kant'schen Ansatz ersetzt werden. Dass ein Mensch nicht unendlich viele Vorschriften einhalten kann, so wie bereits die 10 Gebote viele überfordern, sollte man darauf achten Regeln und Vorschriften zu erdenken die in den natürlichen Lebenslauf eingebettet sind, obwohl bei uns inzwischen jeder weiß, das man nicht stehlen sollte, es trotzdem Menschen gibt, obwohl sie es sich leisten können, "schwarzfahren" propagieren, ihre Kinder nicht impfen usw. . und gleichzeitig glauben besser zu sein.
    Wer nicht impft, sollte imho keinen Anspruch auf einen Kitaplatz haben, weil er bewusst andere Kinder gefährdet, so hat das nicht einhalten von gesellschaftlichen Normen Konsequenzen usf.

    Vor nicht allzu langer Zeit war es Kavaliersdelikt, wenn man sich eine Berufsunfähigkeit erschlichen hat und nach den 3 Jahren Karrens, dann in der Welt herumgereist ist, es allen erzählt hat, heute verschweigt man dies.


    Im Klartext habe ich eine wirklich gute Idee wird sie sich durchsetzen, wenn es nur genügend gibt die es mir gleich tun, durch vorbildliches Verhalten kann man viel mehr erreichen, als man denkt, nur der Ungeduldige und der mit schwachen Argumenten greift zur Verbotskeule.

    Erstaunlich was du so alles von mir zu wissen glaubst. Ich kann dich aber beruhigen, da stimmt einiges nicht.


    Lies bitte genauer, in meinem Beitrag steht explizit "in Kombination" mit einem ÖPNV-Ausbau.

    Zwei Antworten, es geht darum selber Vorbild zu sein, was erwiesenermaßen mehr bringt wie das Gleiche mit Verboten anzustreben. Ein Vorbild ist dann ein besonders angenehmes, wenn es kongruent ist. Ein Vorbild braucht keine Verbote. Das man in einer Gesellschaft Regeln braucht, um Schwächere zu schützen geschenkt.


    Ich persönlich glaube nicht Dir erklären zu müssen, dass eine Verlautbarung den ÖPNV auszubauen, selbst wenn diese bereits budgetiert und geplant wäre, dass diese von den Gleichen die einen Parkplatzabbau präferieren in die Länge gezogen werden, s.u.a. die Zweite Stammstrecke in München. Selbst wenn sie normal laufen würden, gibt es eine Zeit, in der das Problem sich verschärfen wird.

    Denn der Parkplatzabbau wird nicht in die Länge gezogen, so dass das Problem auf die geschoben wird, die in Innenstädten leben, jedoch auf ihr Auto angewiesen sind und viele davon sich eben nicht einen Tiefgaragenplatz leisten können. Selbst wenn man sich diesen leisten kann, es gibt ihn nicht, denn auch Quartiersgaragen werden abgelehnt.


    So leben wir in einer Welt in der Menschen, die etwas nicht brauchen, Anderen aus erhobener Person, erklären was sie nicht brauchen, auch sie nicht brauchen.


    Meine Antwort wäre, besserer P&R, Quartiersgaragen, parallele Erweiterung der Stammstrecken, tangentiale Verbindungen, Antworten auf die letzte Meile,

    Was immer das Problem an Verboten ist, Du/man forderst nur Dinge, die Du/man selber nicht machst und glaubwürdig wärst Du z.B. wenn Du ein Kettenraucher wärest, oder ein passionierter SUV-Fahrer, ein Fahrer von "Größeren" usf.

    Z. B.: Parkplatzrückbau ohne parallel verstärkten ÖPNV-Ausbau: Zumindest in Stuttgarts Innenstadt, sind heute schon viel zu wenig Parkplätze für Anwohner vorhanden, so dass wenn man hier weiter so schnell zurückbauen würde, es bald zu Tumulten kommen wird, insbesondere, wenn man noch verschärfter abschleppen würde.


    So macht es mir als passionierter Nichtraucher überhaupt Nichts aus, das es bei uns Eckkneipen gibt in denen geraucht werden kann, denn ich würde selbst bei einem Rauchverbot dort nicht regelmäßig hingehen, es wäre imho der Sargnagel für diese Läden, ein komplettes Rauchverbot zu verlangen, genauso genieße ich in meiner Lieblings-Weinstube das dort nicht geraucht wird.


    Das 80/20 Prinzip überall angewandt, würde zu einer viel entspannteren Situation führen, in der auch Dein kettenrauchender Nachbar glücklich werden könnte.