Beiträge von tyset

    Ich sehe das wie Regent - gerade die Strecke nach Markgröningen ist prädestiniert für die SSB-Hochflur Bahnen.

    Die Überlegungen, die Hochflur-Stadtbahn bis zum Ludwigsburger Bahnhof zu führen und nicht nur bis Pattonville, unterstütze ich ausdrücklich (siehe oben). Wenn man aber ohnehin bis zum Bahnhof mit Hochflur baut, dann wäre es halt ideal wenn man die selbe Bahn direkt bis Markgröningen weiterführt. Mir ist allerdings klar, dass das in den Plänen jetzt aktuell nicht enthalten ist, da der Übergang zwischen den Bahnstrecken schwierig ist.


    Die Vorschläge in der Grafik von Ludwigsburger85 sind interessant, ich habe da aber aktuell keine Präferenz.

    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Stadt mit der Bebauung des C1-Areals schon 2023 starten will, um bis zur IBA 2027 fertig zu sein. Leider finde ich da irgendwie keine Quelle mehr und hier im Forum gibt es auch noch keinen Thread zu C1. Das wäre ja schon ein riesen Projekt! Weiß jemand mehr? Mag mal jemand einen Thread eröffnen falls das stimmt?

    Irgendwie sind wir hier Off Topic, aber die Diskussion ist interessant :)

    In der Tat finde ich schon auch, dass man mehr U-Bahn-Tunnel in Stuttgart bauen könnte - aber bitte nur dort, wo die U-Bahn auch einen Vorteil davon hat. Genau wie AlexB2507 das super erklärt ist das z.B. am Berliner Platz einfach nicht der Fall.

    Ich hätte gerne einen U-Bahn-Tunnel zwischen Bopser und Charlottenplatz, da dort die U-Bahn einfach oft im Stau steht. Ansonsten wären mir neue Linien wichtiger, wie z.B. die Verlängerung in Vaihingen.

    Also die Frage ob das jetzt ne 60er-Jahre-Planung wäre oder nicht finde ich etwas Philosophisch. Wenn man es pragmatisch betrachtet sieht es doch so aus: der Großteil des Verkehrs läuft auf der Achse Pragsattel/Bad Cannstadt über die Kreuzung, nicht Quer dazu. Das hat sich auch durch den Tunnel nicht geändert, da der z.B. für den Verkehr der B295 nicht hilft.

    Dieser Verkehr wird hauptsächlich durch die Quer verlaufende U12 (von/nach Nordbahnhof bzw. Hallschlag) "gestört". Um also eine Verbesserung für den Straßenverkehr zu erreichen, müssten man die U12 in einen Tunnel verlegen und eben nicht die U13 und U16. Deswegen hätte auch eine Integration der U-Bahn in den Pragsatteltunnel wenig Vorteile gehabt. Ein Tunnel verhindert aber, wie von AlexB2507 dargestellt, Übereck-Verbindungen, sofern er nicht sehr kompliziert und umfangreich ausfällt. Allerdings muss man zugestehen, dass die Möglichkeit der Übereck-Verbindung heute auch nur durch die historische Straßenbahn und nicht durch regulären Verkehr genutzt wird.


    Jedenfalls wäre ein Tunnel für die U12 jedoch aufwändig und teuer, er müsste vermutlich ca. am Naturkundemuseum beginnen und ein gutes Stück in die Löwentorstraße hineinführen (wegen der Rampen), zumal der Pragsatteltunnel der B10 zu unterqueren wäre. Gleichzeitig wäre der Vorteil für den Straßenverkehr aber überschaubar, da die B10 an dieser Stelle ja ohnehin im Tunnel verläuft. Nur für den Verkehr B295 -> B10 wäre ein größerer Vorteil zu erwarten.


    Das lohnt sich also einfach nicht, will ich damit sagen.

    Okay, das Argument kann ich verstehen. Zum öffentlichen Raum hin wirkt das Gebäude in der Tat etwas abweisend. Das ist in der Tat schade. Auch ich hätte mir einen repräsentativen Eingang in Richtung Kreuzung/U-Bahn-Haltestelle gut vorstellen können.

    Das Problem ist, gemeinsam mit der Höhe, in der Tat ausschlaggebend dafür, dass das Gebäude an dieser Stelle aus meiner Sicht so nicht funktioniert.

    Naja, soweit würde ich jetzt nicht gehen. Mir gefällt das ganze ganz gut. Diese Runde Ecke da hat was und die Aufteilung in die 3 Baukörper passt auch. Was nicht passt ist die Höhe. Wo, wenn nicht an dieser Stelle, hätte man hoch bauen können? Das Haus an der gegenüberliegenden Straßenseite ist ca. doppelt so hoch. Das kann ich nicht verstehen, schon gar nicht direkt an einer so vielbefahrenen Straße und einer U-Bahn-Haltestelle. Das ist für mich ein Skandal.

    Ich finde die Treppe vom Hotel zur Station auf der Brücke (vorletztes Bild) ja irgendwie sehr gelungen. Diese höhere Arkade macht dass irgendwie interessant.

    Auch die Integration des Aufzugs und die kleine Brücke davor gefällt mir gut.

    Danke für die Bilder. Wenn man in Zuffenhausen auf der B27 in Richtung Pragsattel fährt sieht man den Turm schon. Die Kräne lassen erahnen wie Impossant das mal aussehen wird wenn es fertig ist.

    Richtig klasse wäre, wenn sich da noch ein paar Türme dazugesellen würden, ich finde den Standort eigentlich ganz gut für einen Hochhaus-Cluster.

    Diese Verbindung gibt es bereits – nennt sich S-Bahn!

    Dass das keine Alternative ist wenn man vom Ludwigsburger Bahnhof zum HBF nach Stuttgart will ist mir natürlich auch klar. Wir sind uns doch aber sicher einig, dass das von Mühlhausen oder Hallschlag aus schon anders aussieht.


    @Ludwigsburger85: danke für deine Antwort. Ich habe das nicht so verstanden, dass man die Grundsatzentscheidung zu Niederflur in Frage stellen will. Es scheint ja nur um den Teilabschnitt zwischen Pattonville und Bahnhof Ludwigsburg zu gehen. Bis Pattonville war die SSB-Stadtbahn ja eh schon gesetzt und für alle anderen Strecken ist natürlich die Niederflur-Bahn gesetzt. Ich finde jedenfalls gut, dass man das für diesen Abschnitt nochmal überlegt. Ich war halt noch nie überzeugt von der Idee, alle Passagiere in Pattonville von SSB-Stadtbahn auf Niederflur-Bahn umsteigen zu lassen. So ein "Pflicht-Umstieg" macht die Bahn einfach unattraktiver, was man daher meiner Meinung nach vermeiden sollte. Am Ludwigsburger Bahnhof hingegen werden eh viele (wenn nicht fast alle) umsteigen, da stört das dann gar nicht.

    Kannst du näher ausführen warum die deiner Meinung nach nicht passen? Ich habe das jetzt schon öfter gehört aber noch nie verstanden.


    Du bist also für eine Niederflur-Bahn in Ludwigsburg, richtig? Wie siehst du dann die Idee die SSB Stadtbahn trotzdem zum Ludwigsburger Bahnhof fahren zu lassen?

    Danke für den Hinweis. Der Artikel ist auch online verfügbar: https://www.lkz.de/lokales/landkreis-ludwigsburg_artikel,-das-comeback-der-gelben-stadtbahnen-_arid,636722.html

    Die Variante klingt nicht schlecht. SSB würde dann von Pattonville via W&W zum Ludwigsburger Bahnhof fahren, der Rest der Stadtbahn in Ludwigsburg könnte trotzdem im Niederflur ausgeführt werden. Mir gefällt daran, dass es eine umsteigefreie Verbindung bis zum Ludwigsburger Bahnhof ermöglicht, also von Stuttgart kommend. Ob die restlichen Linien in Ludwigsburg Niederflur sind oder nicht, ist mir dann relativ egal.

    Wow. Eine Verlängerung der Stadtbahn vom Eiermanncampus nach Sindelfingen wäre super. Glücklicherweise scheint das auch die Studie so zu sehen. Wer schon mal von Stuttgart aus versucht hat irgendwo nach Sindelfingen zu kommen wird das bestätigen können - via S-Bahn nach Böblingen, dort umsteigen in die S60, dann in Sindelfingen den Bus nehmen... da ist viel Luft nach oben.

    Auch wäre es für Vaihinger vermutlich attraktiv ins Breuningerland zu kommen. Zusätzlich bietet das Daimler-Werk viele Fahrgast-Potentiale.

    Wäre super, wenn das klappen würde. Hoffentlich macht die Seilbahn nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung.

    Ich finde das Europaviertel ebenfalls so sinnvoll wie es ist. Es fehlen in der Tat auch vernünftige Hotels in Stuttgart. Wenn dann so Hotels wie das "Stuttgart 21" an der Friedhofstraße zu machen, können sie abgerissen werden und durch Wohnungen ersetzt werden. Die Gäste können dann im Europaviertel absteigen und finden dort dann auch eine gute Infrastruktur, d.h. U-Bahn, Restaurants, etc.

    Ich weiß nicht, warum man Hotels im Wohngebiet will. Die Geschäftsreisenden wollen Restaurants und Läden und lassen dann auch Geld in der Stadt. Umgekehrt fühlen sich Anwohner von den Hotels doch eher gestört (Lärm durch Partygäste oder Taxis mitten in der Nacht).

    Ich bin da zwar nicht so oft, aber mir ist das immer unangenehm aufgefallen. Insofern kann man das nur begrüßen.

    Laut der Zeitung wird das Einkaufszentrum durch zwei Gebäude mit Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen (letztere vermutlich im Erdgeschoss) ersetzt. Auch das ist eine gute Nachricht. Mit den Mercaden und dem Breuningerland sind denke ich genug Flächen für den Einzelhandel vorhanden, so dass eine Reduzierung sinnvoll ist.

    Hier in meiner Umgebung gibt es viele Innenhöfe. In manchen herrscht reges Treiben mit Nachbarn, die gemeinsam ein Bier trinken und Kindern die spielen. In anderen liegt nur Müll rum. Das liegt aber, soweit ich das sehe, nicht an der Größe der Innenhöfe, sondern an der Gestaltung. Die Innenhöfe, die gut genutzt werden, sind schön gestaltet, bieten Sitzmöglichkeiten, sind begrünt, haben Spielpläze, Beete... Die zugemüllten haben Parkplätze, Gras, Wäscheständer, irgendwelche Baracken...

    Folglich muss ein Innenhof so gestaltet und eingerichtet sein, dass man ihn nutzen möchte. Dann passiert das auch, und die Bewohner stören sich dann daran wenn dort z.B. Müll abgelegt wird (weil sie da ja sitzen möchten, z.B.).

    So hat das Eckhaus auf dem ersten Bild drei Fensterreihen und auf dem zweiten plötzlich vier hat...

    Das täuscht. Das Haus hat ganz einfach 5 Seiten, um der Form der Straße zu folgen. Schau dir das Luftbild des Standorts an, dann siehst du glaube ich was ich meine. Die zwei Seiten die du meinst sind nicht die gleichen, sondern unterschiedliche.

    Gefällt mir sehr gut, danke für das Teilen der Bilder. Sehr interessante Ideen.

    Man beachte z.B. die Seilbahn, die bspw. wohl auch Güter transportieren. Am Marienplatz wechselt die Seilbahn dann auf die Zacke.

    Also eine bessere Anbindung von Zürich an Stuttgart ist sicher eine gute Idee. Das schon extrem übel. Als ich da beruflich mal hin musste bin ich tatsächlich mal von Stuttgart aus geflogen...

    Mir ist allerdings ehrlich gesagt nicht klar was hier genau ausgebaut werden soll. Die Gäubahn, soweit so klar. Aber welche Maßnahmen werden da im Einzelnen geplant im Moment?