Beiträge von Regent

    Neue Hiobsbotschafft von S21. Wie die StZ heute berichtet verschiebt sich die Eröffnung auf mindestens 2029 – ein neues Betriebskonzept steht noch aus! Die Gegner werden damit in ihrer Annahme bestätigt, dass man es in Deutschland im Jahr 2026 offenbar nicht hinbekommt, einen neuen, funktionierenden Bahnhof zu bauen! Beschämend und Peinlich!

    Lieber jack000, du warst doch nach eigenem Bekunden selbst einmal Befürworter von Stuttgart 21, bis du dich zum Gegner und schließlich zum Anti-S21-Hysteriker entwickelt hast! Den moralisch überhöhten Ton gegenüber anderen Forumsteilnehmern kannst du daher gerne wieder einpacken! Zudem sind deinen „News“ die du hier täglich verbreitest auch keine Neuigkeiten – die Probleme sind seit Jahren bekannt, auch die Anpassung der Planung und der geplante Bau des Pfaffensteigtunnels. Das die Bahn aktuell keinen Eröffnungstermin nennt ist meiner Meinung nach in der jetzigen Situation richtig. Die Bahn soll jetzt erstmal in den eigenen Reihen aufräumen und die offensichtlichen Schwachstellen im Projektmanagment ausmerzen bevor man wieder falsche Hoffnungen weckt! Dann kann man das Projekt Stuttgart 21 auch irgendwann erfolgreich fertigstellen.

    Wie gesagt, die Fassade erinnert mich an die Staatsgalerie, auch von der Gliederung. Sandstein wurde auch bei vielen Altbauten verwendet, aber eben nicht in Form glatt geschliffener Platten. Überhaupt fehlt mir bei der Fassade die Haptik, es wirkt eben alles sehr flach, was wiederum dazu beiträgt, dass es wie ein großes Gebäude wirkt. Klinker oder sogar Putz, in Verbindung mit einer stärkeren Gliederung der Fassade hätte hier meiner Meinung nach besser funktioniert. Frankfurt oder Potsdam zeigen wie man moderne “Altbauten” umsetzt, Stuttgart zeigt mal wieder das man es hier einfach nicht kann – siehe dazu auch den gerade erst verhunzten Altbau am Marktplatz!

    Neues vom Eiermann-Areal! Das Leuchtturm Projekt ist vom Tisch, stattdessen will man mit dem Schweizer Unternehmen Nokera nun Häuser in serieller Holzbauweise realisieren, der Anteil geförderter Wohnungen steigt auf stolze 60%. Prinzipiell gehe ich da ja mit, die Stadt muss aber höllisch aufpassen das in dieser abgelegenen Gegend am Stadtrand so kein sozialer Brennpunkt entsteht. Quelle: Möhringen Aktuell

    Also Bitte, der Marienplatz in München lebt doch zu 99% von seinem Rathaus, der Rest der Bauten ist doch auch nichts besonderes! Zudem gibt es auch in München genügend gesichtslose und langweilige Wohnquartiere! Und das Pendant zur B14 ist in München der mittlere Ring! Es gibt auch in Stuttgart tolle und lebendige Plätze, zum Beispiel den Schlossplatz! Der große Unterschied von Stuttgart und München, neben der Stadtgröße, ist das fehlen eines historischen Rathauses und das fehlen von einer freizeitlichen Nutzung des Flusses, der leider immer noch sehr industriell geprägt ist.

    Im Bericht steht doch klar, dass sich die 1:40 Stunden Fahrzeit auf nach der Eröffnung des neuen Bahnhofs beziehen. Also was willst du da mit den aktuellen Fahrtzeiten beweisen??

    Lieber Jack000, wie wäre es denn mal wenn du wenn dann schon das ganze Zitat hier wiedergiebst und nicht nur die Hälfte davon. Da steht doch ganz klar „Über die schon Ende 2022 eingeweihte Schnellfahrstrecke Ulm–Wendlingen benötigt ein Zug aus München künftig nur noch eine Stunde und vierzig Minuten statt heute zwei Stunden, wenn er über den neuen Fildertunnel in den unterirdischen Bahnhof einfährt.„ Der zweite Teil des Zitats ist dir wohl durch die Lappen gegangen.

    Also warum der Bau mit der doch etwas aufwändigeren Fassade jetzt mehr Rendite bringen soll als ein rechteckiger Kasten erschließt sich mir jetzt nicht so ganz, aber gut. Was mich eher stört ist, dass das Baurechtsamt mal wieder Monate für eine einfache Genehmigung für die Gastro braucht und das offenbar auch ganz normal findet. Das Bosch und Co. in Stuttgart überproportional Stellen abbauen hat letztlich auch etwas mit der in der Zwischenzeit vollkommen dysfunktionalen Verwaltung zu tun, wo es für normale Arbeitnehmer zum Spießrutenlauf wird, z. B. seinen Reisepass zu verlängern.

    Naja, der wievielte Anlauf für eine Seilbahn ist das denn jetzt in Stuttgart? Realistisch gesehen ist die wirtschaftliche Situation in Stuttgart gerade schwierig, die Tendenz leider auch nicht gerade rosig. Zusätzlich haben wir eine annähernd dysfunktionale Verwaltung und als eine der wenigen Großstädte in Deutschland schon seit einigen Jahren einen Bevölkerungsrückgang. Es läuft einfach nicht im Moment!

    Ich glaube manchen hier ist gar nicht klar was ein Großmarkt ist. Ein Großmarkt ist KEINE Markthalle! Auf einem Großmarkt darf nur mit Gewerbeschein eingekauft werden und in der Regel wird auf dem Großmarkt VOR dem allgemeinen Geschäftsbeginn eingekauft! Hier decken sich Gastronomen und kleine Händler morgens an einem zentralen Ort mit den Dingen ein die sie fürs Tagesgeschäft brauchen. Ein Großmarkt ist letztlich ein großes Kühlhaus, vieles was hier morgens um 7 oder 8 den Besitzer wechselt wurde gerade mal 2-3 Stunden vorher angeliefert, z. B. frischer Fisch. Das ist ja der Witz an einem Großmarkt. Auf einem Großmarkt gibt es teilweise redundantes Angebot, es gibt natürlich mehrere Händler für Obst, Gemüse und Fleisch, hier profitiert der Kunde von der Konkurrenz und kann so den Preis verhandeln, aber es gibt auch spezialisierte Händler mit besonderem Angebot, lass das meinetwegen Weinbergschnecken aus der Bretagne sein.

    Der 2,3 Millionen teure Brunnen ist bereits nach wenig Wochen defekt und hat einen größeren Wasserschaden im Archiv der Bib und der Tiefgarage angerichtet! Wie die StZ heute berichtet bleibt der Brunnen bis auf weiteres außer Betrieb. Ohne das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wären wohl ein beträchtlicher Schaden entstanden. Man fasst es nicht! Quelle:StZ

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das kommt darauf an, ob das IOC weiterhin 'pompöse' Spiele will, oder irgendwann bewusst wieder auf kompakterere, kleinere, grünere und menschlichere Spiele setzt. Wenn nicht, dann bleiben bald nur noch Autokratien als Veranstalter.

    Bei aller Liebe, selbst das links regierte und in der Zwischenzeit sehr grüne Paris hat dann doch ein relativ pompöses Spektakel ausgetragen. In Deutschland verwechselt man Nachhaltigkeit mit Understatement, das ist das Problem. Und mit Understatement kann der Rest der Welt, wenn er sich unterhalten lassen will, eben nicht viel anfangen! Ich kann mir auch vorstellen, dass das IOC nicht so auf den Leitspruch, „die Spiele müssen sich der Stadt anpassen“ steht. Es ist ein Privileg Olympische Spiele austragen zu dürfen, in Hamburg weckt man aber jetzt schon den Eindruck, man erwarte Dankbarkeit das Olympia in Hamburg zu Gast sein dürfe. Man muss sich wirklich nicht an Autokraten anbiedern, aber man muss mit seinen Äußerungen aufpassen. Klar, jetzt muss man die Bewerbung auch erstmal den Hamburgern verkaufen. Ein knappes Ergebnis in der Abstimmung dürfte das IOC auch nicht unbedingt positiv stimmen. Ich bin gespannt, aber irgendwie vermisse ich bei der Bewerbung auch das architektonische Highlight das diese Spiele ausmachen soll. Ein neues HSV-Stadion als Aushängeschild haut außerhalb Hamburgs vielleicht weniger Leute vom Hocker als es die Hamburger denken.

    Ein schönes Konzept, ich glaube aber das sich hier alle einig sind, das man damit gegen die pompösen Bewerbungen Indiens, Chinas oder der Türkei mit Istanbul keine Chance hat! Auch Kapstadt, Kopenhagen oder Santiago werden sicher starke Konzepte vorlegen. Vielleicht kann Hamburg mit diesem Konzept, sofern man es überhaupt durch den Bürgerentscheid schafft, ja eine Leichtathletik WM oder so austragen.