Beiträge von Regent

    ^Fehlen eigentlich nur noch Blumenkübel und Gardinen. Daimler selbst hat ja längere Zeit mit dem Slogan “Das Beste oder Nichts” geworben. Bei diesem Gebäude frage ich mich, ist das jetzt schon “das beste”, oder doch eher nix? Würde wenigstens die Umgebung stimmen könnte ich mich mit dem Gebäude vielleicht sogar anfreunden, aber in Kombination mit dem Umfeld ist es einfach Grausam. Das Versagen liegt hier aber auch auf Seiten der Stadt! Der komplette Wallgraben/Synergiepark atmet noch den Geist längst vergangener Tage. Die Stadt hat das jetzt immerhin mal mitbekommen und saniert die komplett maroden Straßen. Trotzdem, gemessen an den großen Namen und der Anzahl der Arbeitsplätze ist das alles hier ein Witz und ehrlich gesagt auch reichlich peinlich! Ich empfehle jedem hier mal Sonntags durch den Wallgraben zu spazieren und das Flair hier auf sich wirken zu lassen! Immerhin, die Daimler Angestellten haben Discount-Tanke und Waschstraße direkt vor der Tür, Kegelbahn gibts um die Ecke auch. Was wünscht sich ein gefragter Arbeitnehmer im Jahr 2022 mehr?!

    Mit dieser Höhe ist der Allianz-Turm nur geringfügig niedriger wie der benachbarte Colorado-Turm. Zusammen mit dem Pullman-Hotel entsteht hier ein kleines „Clusterle“. Von meinem Balkon aus, im Möhringer Seepark, habe Ich darauf einen ganz guten Blick. Ich bin gespannt wie das alles am Ende wirkt. Der Allianz-Komplex bedeutet für die komplette Ecke eine beträchtliche Nachverdichtung. Auf lange Sicht könnte ich mir hier im Gebiet auch noch einen etwas höheren Turm vorstellen, potentielle Abrisskandidaten gibt es zur Genüge.

    Gut, mit „ab-vom-Schuss“ war jetzt mal salopp gesagt gemeint, dass das höchste Haus Berlins in keiner Gegend entsteht die man bisher mit Hochhäusern oder generell progressiver Stadtentwicklung im Blick hatte. Das ist wohlgemerkt mein subjektiver Eindruck aus der Provinz (Stuttgart) ;-). Zum Thema Millieuschutz: Ist ja schön und gut, bezahlbare Mieten. Aber warum kommt es der Linkspartei nie im den Sinn, bei einer Aufwertung des Umfelds eben auch die Anwohner mitzunehmen, Stichwort Fortbildung. Eine Aufwertung des Umfeldes bedeutet auch besser bezahlte Jobs – da muss man die Leute eben reinbringen und da erwarte ich auch, dass die Politik hier gezielt ansetzt! Es kann ja nicht sein, dass die Leute ein Leben lang für nen Hungerlohn arbeiten, zwar billig wohnen aber nach Erwerbsende dann in Grundsicherung fallen. Ist das ernsthaft die Vision der Linkspartei? Ein Leben am Erwerbsminimum aber dafür Miete und Bier billig? Eine armselige Vorstellung die man im Ausland wohl niemand so verklickern kann.


    p.s. ich möchte die Diskussion hier aber auch nicht off-topic führen. Es handelt sich hier nur um meinen subjektiven Eindruck. Gerade hier im Berlin-Forum bin ich mit meinen Äußerungen ja schon öfters angeeckt.

    Okay, das macht natürlich Sinn wenn man den Tower als Initialzündung versteht. Ich bin sehr gespannt was dort folgen wird, aber bewundere schonmal den Mut und Unternehmergeist der Initiatoren. Ich frage mich ehrlich gesagt immer wieder was denn die Linke eigentlich für Zukunftsvisionen hat, außer auf ewig den längst vergangenen Zeitgeist der 70er und 80er „konservieren“ zu wollen.

    Also erstens einmal war OB Kuhn, von dem die Aussage stammt, ohnehin immer gegen S21. Von dem her wundert mich seine Aussage auch nicht. Kuhn ist aber genauso wenig Bauherr von S21 wie sein Nachfolger. Bauherr ist die Bahn und der Bund! Zweitens wird die Gäubahn auch nicht eingestellt sondern die Verbindung temporär vor dem Hauptbahnhof gekappt – man kommt aber nach wie vor von Stuttgart mit dem Zug nach Zürich und zurück! Das mag für einzelne Reisende ärgerlich sein aber sicher kein Weltuntergang. Wie gesagt ist das alles temporär und nicht für die Ewigkeit. Dafür verschwinden endlich Kilometerweit Gleise in der Innenstadt denen manche aus unerfindlichen Gründen nachtrauern. Diese Gleisflächen benötigt es heute einfach nichtmehr. Früher hat man diese zum rangieren gebraucht, heute lässt sich dies eben mit einer Lösung wie S21 bewerkstelligen. Der Gleisschrott kann also verschwinden und anderen Nutzungen Platz machen, wie z. B. Wohnungen.

    Dein verlinkter Artikel stammt vom 24.7.2020 ! Damals gab es noch keinen Oberbürgermeister Nopper, folglich hat dieser auch keine Aussage getroffen die du hier behauptest! Wenn du hier schon ständig mit deiner Meinung auf die Kacke hauen willst dann schau doch bitte wenigstens das deine Quellen auch zu deinen Aussagen passen, sonst wird’s peinlich!

    Ein paar Impressionen vom neuen Bahnsteig, der meines Erachtens nach ganz gut gelungen ist – bis auf die Gullideckel die doch etwas arg stöhnend hervorstechen. Schade ist das die Unterführung einfach total tot wirkt, vielleicht sollte man sich hier wenigstens mal ein Beleuchtungskonzept überlegen.


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    Herrlich wie sich Daimler in alle Richtungen zu den umliegenden Straßen öffnet.


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    Liebevoll gestaltet auch die umliegenden Außenbereiche!


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    Sicherlich ein Vergnügen in dieser lebhaften, grünen und repräsentativen Umgebung arbeiten zu dürfen! Entstanden ist ein hochwertiger Boulevard, eines Weltmarktführers würdig!


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    Gibt es eigentlich auch irgend ein Bauprojekt das du gut findest, von Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt mal abgesehen? Und warum sollen in der Stadt eigentlich ständig oder sogar fast ausschließlich Wohnungen für Bedürftige entstehen? Was tragen die zur Stadt denn bei und warum sollen ausschließlich Bedürftige in der Stadt Stuttgart leben dürfen? Warum darf man denn nicht für die vielen Angestellten von Daimler, Bosch und Co. und deren Familien bauen? Wie bei allen Bauprojekten wird auch beim Rosensteinviertel eine Sozialquote vorgegeben, das heißt es entsteht sehr wohl geförderter und bezahlbarer Wohnraum. Umsonst, wie manche sich das vorstellen wird der Wohnraum aber trotzdem nicht sein – das gibt es schlicht nicht! Je nach Einkommen gibt es aber Zuschüsse vom Amt bis hin zu 100%.

    Versucht man seitens der Berliner Politik nicht diesen Autobahnabschnitt noch zu verhindern und zurückzubauen? Wo ich dort letztes Jahr mal langefahren bin und die Autobahnauffahrt gesucht habe hat dort absolutes Verkehrschaos geherrscht. Aber sei’s drum, Nachverdichtung wäre hier natürlich absolut möglich. Trotzdem hätte man z. B in Frankreich, GB oder den Niederlanden sicherlich versucht das höchste Gebäude der Stadt in einem bestehenden Cluster zu realisieren – vom Tour Montparnasse und the Shard mal abgesehen. Ich verstehe auch nicht so ganz warum in Berlin ganze Cluster mit Gebäuden unter 100 m entstehen man dann aber keine Probleme mit 175 m im Gewerbegebiet hat. Ich weiß, an der Warschauer wird mit the Edge deutlich über 100 m gebaut, aber bei der Europacity hätten größere Unterschiede bei den Gebäudehöhen gut getan. Von der Einheitshöhe am Alex mal ganz zu schweigen.

    Wenn man sich das Bild so anschaut ist es schon ulkig das ausgerechnet hier Berlins höchster Wolkenkratzer entsteht – praktisch zwischen Kanal, Gebrauchtwagenhändler und McDonalds. Jaja, ich weiß, Estrel und gute Anbindung und so, trotzdem ist das eher eine Besonderheit Deutschlands das Hochhäuser teils ausgerechnet in weniger dicht besiedelten Gebieten, weit ab vom Schuss entstehen. Beispiele dafür liefern z. B. München, Nürnberg, Stuttgart oder auch Bonn, deren höchste Gebäude in Randlagen liegen und dort absolute Solitäre sind. Der Hintergrund ist oft das man das „historische Stadtbild“ schützen will, aber irgendwie führt das den Bau von Hochhhäusern ad absurdum. Beim Estrel Tower liegt das natürlich etwas anders, da der Tower hier selbst die Attraktion ist und die Solitair-Wirkung damit ein Vorteil.

    ^^


    Da verstehe ich aber nicht wie das so einfach funktionieren soll. Die Gäubahn hat am Nordbahnhof ja aktuell keinen Halt, sondern führt über die – später nicht mehr vorhandenen – Gleise zum Hauptbahnhof. Es müsste also ein extra Bahnhof für die Gäubahn dort gebaut werden wenn diese dort halten soll.

    Okay, der Innenhof ist öffentlich zugänglich – das war’s dann aber auch! Die Gebäude, und das gilt auch für die Gastronomie, sind hingegen nur den Mitarbeitern vorbehalten. Ich komme da relativ oft vorbei da ich ein paar Straßen weiter wohne, ich hatte allerdings noch nie das Bedürfnis verspürt hier entlang zu flanieren oder mich auf dem Platz niederzulassen, Aufenthaltsqualität kann ich hier keine erkennen – was von Daimler sicherlich auch so beabsichtigt ist. Der Bau an sich hat sicherlich eine hohe Qualität, aber die Monotonie kann man nur schwer leugnen.

    Sicherlich auch weltweit einer der uninspirierensten Neubauten eines Weltkonzerns. Wenn da nicht Daimler dranstehen würde, man würde nicht drauf kommen wer hier residiert. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was hier besser sein soll wie im Möhringer „Bullshit Castle“, das man ja aufgegeben hat. Das hier das Automobil von Morgen entstehen wird – schwer zu glauben.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht wovon du redest? Die Diskussion läuft hier schon seit Jahren lebhaft – ich habe hier überhaupt nichts angestoßen! Was stört dich jetzt, das ich es gewagt habe am 31.12 Bilder von der aktuellen Situation des Platzes, der sich derzeit mitten im Umbau befindet, hier ins Forum zu stellen wie es sich andere Mitforisten gewünscht haben? Aber klar, richtig gut für die Diskussion hier sind Teilnehmer wie Jack die seit Jahren immer wieder fordern pauschal alles in Stuttgart abzureißen was nach dem zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Junge Junge Junge, ich glaub ich steh im Wald!

    Als stünde man im Amazonas. Mittelmäßige Architektur wird unterm grünen Schleier versteckt und auf Visualisierungen herrscht wie immer eitel Sonnenschein. Ich bin mal sehr gespannt ob das Gebäude in Natura je so wirken wird. Ohne die Begrünung aktuell wirkt es schon sehr trist.