Beiträge von jack000

    ^ Wieso bleibt mit dem das Projekt auf Linie? Auf Linie ist die ursprüngliche Planung, der Tunnel ist eine ganz neue Idee, die jetzt dazu gekommen ist, obwohl es all die Jahre hieß, dass die Mischnutzung auf der S-Bahn-Linie das nonplusultra ist. So kann man das auch hier im Archiv nachlesen. Jeder, der das als schlechte Lösung kritisierte, wurde hier als Ahnungsloser verunglimpft.


    Und überhaupt die Aussage: "Nicht alle Verkehre müssen über den Hauptbahnhof laufen."

    => Wieso das denn nicht? Jetzt kommen doch diese neuen zusätzlichen Kapazitäten am HBF und dann so mehr Verkehr am HBF vorbei laufen??


    Und die Krönung ist die Finanzierung: "und darüber hinaus soll es eine ungedeckelte Finanzierungszusage des Bundes geben."

    => Na klar, der Bund wird eine Zusage geben, das unbegrenzt Geld in das Loch reingeschaufelt wird, bis es endlich Ruhe gibt.


    Man sieht nach wie vor: Es ging von Anfang um nichts anderes, als die Gleise zu bebauen und eine jede Entscheidung die getroffen wird zielt genau darauf hinaus. Egal ob es bahntechnisch Nachteile gibt. Deswegen: Es begann mit einer Lüge: "Bahn"-Projekt!

    ^ m.E. ist das Nadelöhr dann Leinfelden-Echterdingen.


    Aber ist gibt noch eine neue Idee: Gleise teils oberirdisch an der A8 und dann zu dem Fildertunnel mit Aufteilung der Züge. Ein Teil fährt nach Stuttgart der andere nach Ulm:

    https://www.stuttgarter-zeitun…0c-b178-a58e49792e45.html


    Planungs- und Bauzeit: 13 Jahre

    Aber wäre das mit den zwei 12Kilometer-Tunneln denn viel schneller fertig?


    Aber es sollte alles 1:1 so gebaut werden wie ursprünglich geplant und nicht anders!

    Weil für die Filder und Tübingen etc. wäre ja ein Umstieg auf den Fernverkehr am Flughafen ohnehin viel naheliegender als am Hbf - im wahrsten Sinne des Wortes.

    Es werden aber nur ein Teil der Züge dort halten. Ich bin Filderstädter und es bringt mir nichts, wenn der Zug, mit dem ich fahren möchte, am Flughafen vorbeifährt.

    ^ Es ist nichts bewiesen worden, sondern nur vorhergesagt. Beweisen kann man erst etwas, wenn es tatsächlich stattfindet.


    Die Voraussagen beruhen u.a. auf Doppelbelegung von Zügen, das ICEs in der rushhour nur 2 Minuten halten müssen und das rush-hour ein Durchschnitt von 06:00 Uhr bis 10:00 Uhr bedeutet.


    Ich bin ja Kombilösung-Befürworter. Aber das wird nicht stattfinden, daher sollte alles genau so gebaut werden wie ursprünglich geplant.

    ^ Wieso erst dann? Es wurde doch vorher in diesem Forum gesagt, dass man diesen Tunnel überhaupt nicht braucht und das es kein Problem ist, den Zugverkehr auf der Gäubahn einfach auf die S-Bahn-Trassen von Leinfelden und Echterdingen (Mit einer 4 Meter hohen Lärmschutzwand mitten im Ort) zu verlegen?

    In keiner anderen Stadt auf der Welt würden solche Diskussionen stattfinden. Welchen Grund (Außer DDR-Nostalgie) sollte es denn geben diese Gebäude in der Lage stehen zu lassen?

    Das gleiche Theater wurde beim Abriss des PdR gemacht, ... man stelle sich vor, die hätten sich durchgesetzt und der würde da noch stehen <X

    => Wenn diese Gebäude erstmal weg sind, weint denen keiner mehr eine Träne nach. Bis auf ein paar Spinner würde z.B. auch niemand auf die Idee kommen, den PdR zu rekonstruieren. Wenn also erstmal die neuen Bauten bei den bisher abgerissenen Gebäuden stehen wird man sehen, was nun besser an der Stelle aussieht.

    In jeder anderen Stadt auf der Welt hätte man so eine Bausünde sofort abgerissen ohne Diskussion. Aber in Deutschland verteidigen DDR-Nostalgiker jeden Schrott der noch an "früher" erinnert. Das sind die gleichen, die auch Erichs Lampenladen lieber hätten stehen lassen.

    Der Standortwettbewerb ist wie ein Wettrennen. Man muss schneller sein als die Anderen. Stuttgart läuft immer nur im Pulk mit.

    Die Frage ist, ob man dieses und jenes überhaupt braucht. Stuttgart erstickt bereits jetzt in Verkehr und alles was angesiedelt wird, erzeugt nur noch mehr Verkehr.

    Arbeitsplätze braucht man auch keine neuen in Stuttgart, denn wer im Großraum Stuttgart arbeitslos ist, ist entweder Bodensatz oder lehnt Erwerbsarbeit generell ab.

    Natürlich gibt es dies und das zu bemängeln. Aber immerhin steht da überhaupt wieder das Schloss. Die Alternativvorschläge waren eine Parkfläche oder grausigste Bauprojekte (u.a. ein eckiger Schlossnachbau mit kompletter Glasfassade oder ein Teilnachbau mit einem sanierten PDR im Hintergrund).

    ^^ Also die KKP sollte kein Maßstab dafür sein wie da irgendwas gestaltet wird. Da sind nur Ramschläden drin und die Obdachlosenscene davor.


    @Topic

    Insgesamt ein furchtbarer Platz, aber auch schwierig zu verbessern. Mit dem Abriss von Bausünden ist da schon mal geholfen, aber dennoch bleiben die mehreren Straßen die sich kreuzen, sowie 3 U-Bahn Linien.


    Die Frage ist, ob das Kaufhofareal überhaupt wieder bebaut werden sollte oder ob nicht eine Parklandschaft das ganze auflockern würde. Aber das wird nicht passieren.

    Einzelhandel macht auch keinen Sinn, daher wären Wohnungen zu begrüßen. DIese kleinteilig im Zusammenspiel mit den dahinter liegenden Gebäuden anstatt eines großklotzigen egoistischen Solitärs.


    Um die Verkehrssituation zu entschärfen wird nichts anderes übrig bleiben, als irgendwas unter die Erde zu legen und da kommt eigentlich nur die U-Bahn in Frage.

    ^ Nun, ich bin da nicht so ganz der Experte, aber m.E. sieht Naziarchitektur doch anders aus als das was heutzutage als Bausünden bezeichnet wird und dient eher als abschreckendes Beispiel oder Museum (z.B. Reichsparteitagsgelände in Nürnberg).


    Aber nun gut, wenn es also so war, was waren denn die alternativen Ideen der "Anhänger der 'Moderne' " ? Wie hätten die das denn alles so gestaltet wenn die Naziarchitekten nicht die Verunstaltung deutscher Städte beim Wiederaufbau zu verantworten hätten?

    ^ Interessant, dass Du die entscheidenden Passagen aus Wikipedia einfach weglässt.

    Ich habe nichts weggelassen, sondern den entscheidenden Teil gepostet. Das der Ausdruck auch noch andere Facetten mit sich zieht kann ja sein, aber die Problematik ist das was u.a. Google dazu findet:

    https://www.google.com/search?…oECAEQBA&biw=1858&bih=977


    Auch genannt: "Die zweite Zerstörung" (u.a. durch den Abriss von Gebäuden, die den WWII überlebt haben):

    https://www.haz.de/Hannover/Au…ach-dem-Zweiten-Weltkrieg


    https://www.tz.de/muenchen/sta…weltkrieg-zr-1184558.html


    https://www.welt.de/kultur/kun…-in-unseren-Staedten.html

    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, Wikipedia sieht das so:


    Als typische Bausünden betrachtet werden heute z. B. Großwasserkraftwerke mit enormer Auswirkung auf ganze Regionen, städtische Großwohnsiedlungen der 1960er und 1970er Jahre mit Tendenz zur Ghettoisierung, übermäßige touristische Erschließung im Bergraum (Liftanlagen, Hotelkomplexe) und an Küsten weltweit, Zerstörung historischer Stadtkerne und Verfallenlassen denkmalwerter Gebäude,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Baus%C3%BCnde

    => Wenn man heute Bausünden in den Städten definiert, dann ist es irrelevant was jemand Ende des 18ten Jahrhunderts meinte.