Beiträge von Wagahai

    Verstehe ich nicht, warum die Räumung nicht einvernehmlich und schrittweise schneller erfolgen kann. Da macht es sich doch die Stadt zu leicht, da muss man hart verhandeln, sonst ist auch der Wettbewerb bis dahin natürlich Makulatur. Den unbedingten Willen zum Wohnungs- und Städtebau habe ich bei den beiden Spitzenfiguren noch nicht festgestellt. Nach mir die Sintflut.

    Ein grünes Tal der Tränen ist es nicht, aber wenn man übliche Maßstäbe anlegen würde - mittel originell. Könnte in jeder mittelgroßen deutschen Stadt stehen. Nach Stuttgart-NeckarPark Maßstäben: Bombe.

    Ein richtiger und wichtiger Schritt. Den Bürgern Stück für Stück erlebbare, attraktive Stadträume zur Verfügung stellen, ohne den für eine wirtschaftlich erfolgreiche Großstadt nicht wegzudenkenden Verkehr zu behindern.

    Also ich erkenne fast alle Elemente wieder.


    Ich auch, allerdings mehr als langweilige Parodie.


    Die Innenarchitektur hingegen ist offenbar sehr gut gelungen, siehe Fotolink von LucBXL in #85. Bei nächster corona-freien Gelegenheit werde ich mir das gerne angucken.


    Die Perspektive von oben in #82 stimmt mich auch etwas milder.

    #468 wegen Stumpen


    Ich war heute dort, und so erfreulich die Bautätigkeit um den Hbf natürlich ist: Gäbe es einen Wettbewerb für Stumpen-Skylines, ich glaube MA würde mindestens bundesweit auf den ersten Rängen laden. Lieber 3 x 100m statt 6x 50m. Müssen ja gar nicht 120m sein. Erinnert leider sehr an die ehemaligen Neuen Münchner Adressen (NMA) an den Bahngleisen entlang (vor allem Arnulfpark, leider auch ähnlich besät mit unsäglichen Halb-Vierkantbolzen).

    Danke, die "überragende" Glaskuppel hatte ich so überhaupt nicht auf dem Schirm, ich dachte den Visualisierungen zufolge eher an ein gewölbtes, bescheideneres Glasdach über dem Innenhof. Noch zwei Minarette, dann wäre man optisch nah an einer Moschee.


    Nein, ich finde, die Kuppel passt hier überhaupt nicht zur restlichen Formensprache des leider entgegen dem Ursprungsentwurf in der Umsetzung nicht mehr gelungenen Baus. Ist wohl ein Segen, dass man von Straßenebene hiervon nichts sieht.

    PM Wolff & Müller vom 06.05.2019


    Visualisierung


    Das Stuttgarter Bauunternehmen ist mit der schlüsselfertigen Erstellung samt Ausführungsplanung eines Verwaltungsgebäudes für 450 Mitarbeiter beauftragt.

    Mai 2019 – Bauen für die Industrie und insbesondere für mittelständische Familienunternehmen ist eine Kernkompetenz von WOLFF & MÜLLER. Oft übernimmt das Bauunternehmen dabei auch Planungsleistungen. So auch beim aktuellen Bauprojekt für HELUKABEL in Hemmingen. Im Auftrag des international führenden Herstellers und Anbieters von Kabel, Leitungen und Kabelzubehör baut WOLFF & MÜLLER ein neues Verwaltungsgebäude für 450 Mitarbeiter. Am 30. April war Spatenstich, Ende 2020 soll der Neubau schlüsselfertig an HELUKABEL übergeben werden. Zum Leistungsumfang gehört auch die Ausführungsplanung, also die Ausarbeitung des architektonischen Entwurfes, der von dem Stuttgarter Büro Wittfoht Architekten stammt. Das Bauunternehmen hatte sich in einem Bieterverfahren gegen den Wettbewerb durchgesetzt. „Wir wollten einen Baupartner, der uns von A bis Z durch den Bauprozess begleitet. WOLFF & MÜLLER hat uns mit der Erfahrung im Schlüsselfertigbau, einem hohen Qualitätsanspruch und guten Referenzen überzeugt“, sagt Marc Luksch, Geschäftsführer bei der HELUKABEL GmbH.



    Aushängeschild des Unternehmens

    Der Neubau ist dafür bestimmt, die kaufmännisch-technischen Mitarbeiter am Stammsitz von HELUKABEL in Hemmingen unter einem Dach anzusiedeln. Noch sind sie auf mehrere Gebäude verteilt. In der Willi-Bleicher-Straße am Ortseingang der Gemeinde entsteht die neue Zentrale als künftiges Aushängeschild des Unternehmens. Im Erdgeschoss des Neubaus sind Foyer, Konferenzzentrum und Mitarbeiterrestaurant samt Cafeteria untergebracht. Die vier auskragenden Obergeschosse sind um einen Innenhof angeordnet und nehmen die Büroräume auf. Sie scheinen über dem transparenten Erdgeschoss zu schweben. Das oberste Geschoss ist als Staffelgeschoss ausgebildet und tritt so optisch zurück. Das Untergeschoss wird für Technik-, Lager- und Sozialräume genutzt. Insgesamt umfasst der Neubau eine Bruttogrundfläche von fast 12.000 Quadratmeter. „Die besonderen Herausforderungen für uns als Bauunternehmen sind bei diesem Projekt zum einen die Fassade mit den sägezahnartigen Glaselementen, zum anderen die komplexe haustechnische Installation, einschließlich der Betonkerntemperierung. Bei diesem Heiz- und Kühlsystem werden die Rohleitungen direkt in die Betondecken verlegt, um die thermische Speicherfähigkeit des Baustoffs zu nutzen“, sagt Projektleiter Tom Gunold von der WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG in Stuttgart. Zudem ist das neue Verwaltungsgebäude als KfW-Effizienzhaus 55 konzipiert: Der jährliche Bedarf an Primärenergie beträgt nur 55 Prozent eines vergleichbaren Neubaus.



    Familienunternehmen auf Wachstumskurs

    Die HELUKABEL Gruppe ist nicht nur in Hemmingen, sondern weltweit auf Expansionskurs. Sie hat 52 eigene Produktions- und Vertriebsstandorte in 33 Ländern und beschäftigt insgesamt 1200 Mitarbeiter, davon 760 an den sechs Standorten in Deutschland. Mit einem Sortiment von mehr als 33.000 Lagerartikeln und kunden-individuellen Spezialkabeln liefert HELUKABEL elektrische Verbindungstechnik aus einer Hand. 2017 machte das Familienunternehmen einen Umsatz von 502 Millionen Euro.


    Quelle: Wolff & Müller