Beiträge von Wagahai

    Trotz der zu langen, frustrierenden Vorlaufzeit: Ein wichtiger Schritt für den Pragsattel, aber auch für die Stadt insgesamt. Endlich ein Hochhaus, das den Namen auch verdient, das Design ist schnittig und es steht an der richtigen Stelle. Fehlen nur noch die anderen zwei Hochhäuser nach Steidle Konzept, wobei eines wohl relativ sicher kassiert wurde. Der Porsche-Turm könnte allerdings auch bei bisherigen Hochhausgegnern ein Umdenken einleiten - vielleicht ein Anfang, um doch noch das Ruder in Klein-Stuggi herumzureißen.

    Danke Silesia, hatte ich auch schon vor Ort gesehen, kein so großer Unterschied zu den Untersetzern. Mitteloriginell. Hafen City ist ein bisschen origineller, aber richtig begeistert bin ich davon aber am Ende auch nicht. Hoffnung ruht da noch auf den Elbbrücken.

    In der Debatte zu einem neuen Konzerthaus für Stuttgart plädiert der frisch gebackene OB-Kandidat Körner offenbar für das Areal Königstraße 1-3, wie auch der Verein "Aufbruch Stuttgart".


    Offiziell würden seitens der Stadt die Standorte Kö 1-3 und Holzgartenstraße auf landeseigenem Grundstück untersucht. Daneben würden das Areal der Kohlehalden in S-Ost sowie das Rosensteinquartier diskutiert.


    Quelle: StN

    Was ist überhaupt mit "jüngere Generation gemeint"? Unter 18-jährige, die in der dramatisch alternden Gesellschaft einen Anteil von nur 15,4 % ausmachen?


    Auch das m.E. eine von interessierter Seite bewusst oder unbewusst (?) völlig überhöhte Annahme, dass sich der Straßenverkehr mit der Greta-Generation und genug Verbalkeulen einfach so in Luft auflöst.

    Eine der fatalen Auswirkungen des stolz hinausposaunten "(Überhaupt nicht) Wachsens nach Stuttgarter Maß". So was wie Frankfurt oder München habe man ja gar nicht nötig, nicht im Wolkenkuckucksheimle Stuggi: Verträumt, langsam, behäbig, unverschämt flach und in Gänze der Realität entrückt. Wohnungspolitik: Nicht vorhanden. Wie konnte das passieren?

    Hoffentlich ist vorab die Lärmfrage geklärt worden. Es hieß ja an anderer Stelle, man könne die geplanten Wohnhochhäuser ums Theater nicht bauen, weil das Theater mit An- und Abfahrten in der Nacht für die Anwohner zu laut sei oder so ähnlich, egal wie absurd das am Megaverkehrsknotenpunkt Pragsattel klingt. Wenn dadurch der Wohnungsbau insgesamt ums Theater zum Erliegen kommt, wäre das negativ.


    Der Entwurf selbst ist mir sympathisch, er ist mutig und erfrischt, vor allen auf der bisher qualitativ nicht wirklich glanzvollen Prag. Vom Porsche Tower hört man auch nix mehr.

    Bitte bringt den Pech, Pleiten und Pannen-Bau doch endlich zu Ende... bitte, erst im Sommer fertig? Ein krasses Armutszeugnis für das öffentliche Baumanagements in Stuggi bzw. in BW.


    Ich hoffe, dass das Innere zumindest angenehmer wird als im muffig-hässlichen Altbau. Von außen macht sich der Bau in exponierter Lage ganz gut.


    Insgesamt also gemischte Gefühle. Die Bullaugen-Dichte in Stuggi sollte - an Land zumindest - die höchste weltweit sein.

    Der einzige kleine Unterschied: Schubert war ein Genie, Fritzle hingegen leider nur ein Fritzle, der in den ihm bisher völlig unbekannten Niederungen der Stadtpolitik nicht mehr wusste wo oben, wo unten war.


    Unter der Bedingung, dass Boris wirklich einmal begreifen würde, dass Stuggi als Großstadt mit knapp 3 Mio. Ew. zusammen mit dem Umland komplett anders gehandlet und geführt werden muss als irgendein pittoreskes Studentenstädtchen, hielte ich im Prinzip seine Kandidatur für so schlecht nicht. Auch wenn er wohl erst einmal abgewunken hat. Ich denke aber, er überlegt sich das noch einmal gründlich, insbesondere wenn man auch bedenkt, mit was für nahezu bemitleidenswerten D-Promis seine Partei hier offenbar aufwarten muss. Ansonsten könnte ich mir noch Körner vorstellen, weil er hin und wieder mit für Stuttgarter Verhältnisse vergleichsweise frischem Gedankengut auf sich aufmerksam machte. Jedenfalls einigermaßen weniger spießig als der traurige Rest im Dorfrat. Spannend kann die Rallye jedenfalls werden, und immer im Hinterkopf des Architektur- und Städtebaufreunds nach wirklich unglaublich zähen und todlangweiligen 8 Jahren unter Fritzle, die stets geprägt waren von Pech, Pleiten und Pannen: Kann nur noch besser werden. Cheers.