• Unabhängig von der eintönig wirkenden Ansammlung raffinierter und mehrheitlich weniger raffiniert abgestufter Rasterfassaden am Leipziger Platz, fehlt mir die abschließende Verbindung zum Potsdamer Platz.
    Insgesamt fehlt mir auch das Platzgefühl am Potsdamer Platz. Hier könnte eine veränderte Verkehrsführung (Kreisverkehr) mit einem zentraler aufgestellten Verkehrsturm Abhilfe schaffen.
    Am Leipziger Platz wäre eine Weiterentwicklung der Torhausplanungen der 90er nötig. Ein Wiederaufbau der Schinkelschen Torhäuser als 1:1 Rekonstruktion passt nicht mehr zum heutigen Platzgefüge.

  • ^ Manchmal werden Kreuzungen als Kreisverkehre gelöst, doch auf dem Platz selbst gibt es keine Kreuzung, nur eine Hauptstraße fährt durch. Inwiefern sollte das Verschenken der Platzfläche für zusätzliche Verkehrsfläche mitsamt Wegeverlängerung ein Platzgefühl schaffen? Ein Verkehrsturm in der Mitte wäre nicht ganz der würdige Mittelpunkt des Platzes.

  • ^
    Ist die heutige zentrale "Leere" würdiger? Und definiere ich den Übergang Potsdamer/Ebertstraße fälschlicherweise als Kreuzung? Überdies stand der Verkehrsturm bzw. sein Vorgänger mittig. Vielleicht kann einer mal die alten Raumgefüge mit den heutigen überlagern, und sichtbar machen was geht, und was nicht.

  • ^ Die Ebertstraße kommt zum Potsdamer Platz, nicht zum Leipziger Platz - dessen Achteck von der Leipziger Straße bloß durchquert wird (und einzig von dieser einen Straße). Ich sehe nicht den geringsten Sinn, die Mitte des Achtecks durch Verkehrskreisel oder Ähnliches künstlich zu "füllen" - die breite Straße macht den Platz bereits unwirtlich genug - was auf den Platz noch kommen könnte (wie die Torhäuser), kann ruhig nördlich und südlich der Leipziger Straße kommen.

    Der Potsdamer Platz wiederum ist als städtischer Raum derart undefiniert, dass hier kaum etwas deutliche Besserung bringen kann.

  • ^ Ich glaube hier werden gerade die beiden benachbarten Plätze miteinander vermischt.;)

    Berkowitz meinte für den Kreisverkehr wohl den Potsdamer Platz, nicht den Leipziger Platz. Was sollte solch ein Kreisverkehr am Leipziger Platz auch bringen? Anstatt zwei "ruhige" Platzhälften mit je zwei gering genutzten Seitenstraßen und Grünteilflächen, hätte man dann zwar eine einheitliche Grünfläche in der Mitte - die aber faktisch nicht mehr zugänglich wäre - und der Verkehr müsste sich im Achteck darum quälen.

    Am Potsdamer Platz wäre ein Kreisverkehr mit dem Verkehrsturm (der historischen Ampel) zwar sinniger. Der Platz dürfte dort für eine solche Umgestaltung aber nicht mehr ausreichen, um einen Kreisverkehr mit mehreren Spuren einzurichten.

    Ob sich mit Kreisverkehr wirklich ein echtes "Platzgefühl" einstellen würde hab ich doch arg meine Zweifel. Als Fußgänger hätte ich solch ein Gefühl vor allem, wenn ich genügend Platz für mich habe und ihn nicht mit jeder Menge Autoverkehr teilen muss. Da sieht man dann schon mal den Wald (Platz) vor lauter Bäumen (Verkehr) nicht mehr. Allerdings muss es eben auch öffentliche Plätze geben, über die viel Verkehr abgewickelt wird.

  • ^^^ Der Leipziger Platz, ist das Oktogon. Die Platzform ist historisch, das jetzige Aussehen der Platzfläche ist aus einem internationalen Wettbewerb hervorgegangen. Wem es zu langweilig ist über die Leipziger Strasse zu fahren kann doch links und rechts einspurig das Oktogon abfahren. Die Kreuzung Leipziger Strasse Ebert Strasse ist Teil des Potsdamer Platzes. Leider hat man die rote Info-Box abgebaut und verscherbelt sie würde sich heute prima als Info-Punkt mit Cafe oder sonstwas dort machen. gerade durch ihre diagonal Stellung hätte sie das etwas langweilige Gefüge des Leipziger Platzes bereichert.

  • ^ Hm, die Diskussion wird damit aber noch weiter vom "Leipziger-Platz-Thread" weggeführt. Die Anlage des Leipziger Platzes hat sich dabei im Gegensatz zur früheren Situation ja gar nicht mal so sehr geändert.

    Der Potsdamer Platz unterlag allerdings einem beständigen Wandel - da geht auch ein zurück nach früher nicht mehr. Und welches "Früher" soll's dann bitte schön sein? Ich glaube nicht, dass sich soviele Befürworter dafür finden würden, etwa das Columbushaus wiederaufzubauen. Welches damals zwar der neueste Schrei war - aber vielen Historismusfanatikern doch zu modern wäre.:D

    Ff. Beiträge themenspezifisch dorthin verschoben.
    Bato

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ich hatte mir da mal Gedanken zu den Torhäusern gemacht und könnte es mir so ganz gut vorstellen:

    Selbst im seit jeher republikanischen Zürich stehen überall solche Torbauten rum. Völlig sinnentleert und eigentlich überflüssig. Doch die Umgebung adelnd. Nötig ist das alles nicht. Aber schön. Und deshalb richtig.

    http://www.stevesgallery.net/albums/userpic…SF_002_0808.JPG

    (Eingang Friedhof Sihlfeld)

    --------------------
    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddatei wurde in einen Link geändert (Quellenangabe und Bildgröße > 1.024 Pixel an längster Seite). Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.
    Bato

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Naja, der Stau ist ja quasi das Merkmal, das den Potsdamer Platz in den Zwanzigerjahren berühmt gemacht hat. Will sagen: Die Gegend war schon vor hundert Jahren für den Straßenverkehr und das damit verbundene Chaos konzipiert – die Hauptverkehrsadern zu verlagern, würde dieser Geschichte kaum gerecht werden.

    In den 1920er Jahren passierten aber garantiert nicht mehr als 5.000 Fahrzeuge täglich den Leiziger/Potsdamer Platz, und nicht über 50.000 wie heute.

    Das hohe Verkehrsaufkommen nimmt allen drei Plätzen (Leipziger Platz/Potsdamer Platz/Kulturform) meiner Erfahrung nach leider weitgehend die Aufenthaltsqualität.

  • Die BZ berichtet, dass der spanische Investor Infinorsa nun endlich bauen will. Es liefen bereits Gespräche zwischen Infinorsa und Senat was dort gebaut werden könne.
    Derweil fordert Volker Hassemer (Vorstand Stiftung Zukunft Berlin), dass man mehr aus dem Platz machen solle und ihn besser gestalten könne.

  • ^ Der Herr wünscht sich ein Café auf dem Platz, während ein Senatssprecher behauptet, der Platz wäre vom Anfang an "nach dem Vorbild von Londoner Squares" sehr einfach gestaltet. Unter #654 finde ich eine Visualisierung mit zwei Torhäusern, beide könnte man als Cafés nutzen - und einfach bliebe die Platzgestaltung weiterhin.

    Wenn man bereits die Londoner Plätze zum Vorbild nimmt - auf dem Leicester Square gibt es einen Pavillon mit Ticketverkauf und selbst auf dem vornehmen St. James Square gibt es ein kleines klassizistisches Gebäude.

    Einmal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr (5. Mai 2015 um 10:10)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Unter #654 finde ich eine Visualisierung mit zwei Torhäusern, beide könnte man als Cafés nutzen - und einfach bliebe die Platzgestaltung weiterhin.

    Die Torhäuser werden schon allein deshalb nicht kommen, weil das linke Torhaus von der Potsdamer Platz Kreuzung aus, die freie Sicht auf die "Mall of Berlin" verdecken würde.

  • ^
    Na dann hoffen wir mal, daß die Bäume nicht aus selbem Grund wieder entfernt werden. :)

    Jetzt aber mal ernsthaft!

    Irgendwie sind die Vorstellungen wie der historische Leipziger Platz einst belebt war doch sehr verklärt.
    Wenn man sich historische Bilder mal genauer betrachtet, so bezog sich eigentlich auch früher alles nur auf das Wertheim und die Umsteigemöglichkeiten von U-Bahn, Straßenbahn und Bus.
    Auch damals wurde der Platz nur als verkehrsreiche Durchfahrt der Leipziger Straße belebt.
    Die Fußgängerströme bewegten sich auch größtenteils nur auf der Mittelachse (Leipziger Straße) vom Potsdamer Platz zum Wertheim, zu den Haltestellen von Straßenbahn und Bus, zur U-Bahn und (wahrscheinlich) zu den Einkaufsmöglichkeiten der Leipziger Straße.
    Die achteckigen Umfahrungen des Platzes waren früher auch nicht mehr belebt als Heute. (http://www.neuemitteberlin.de/uploads/pics/l…latz_alt_02.jpg) (http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_…78x1304xin.jpeg) (http://images.zeno.org/Ansichtskarten/I/big/AK01411a.jpg) (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…920er_Jahre.jpg) (http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_…78x1304xin.jpeg)

    Heute gibt es immerhin wieder mindestens fünf gastronomische Einrichtungen (die Mall of Berlin mal ausgenommen) um den Platz verteilt. Früher waren davon sicher nicht viel mehr vorhanden (einschließlich der Hotels Fürstenhof und Palasthotel).

    Die sterile Wirkung des heutigen Platzes ist leider den modernen Fassaden und fehlender Platzmöblierung geschuldet.

    Wenn der Baumbewuchs etwas mehr an Höhe gewinnt (auch der vor der Mall of Berlin ;) ) wird sich schonmal ein deutlich urbaneres Platzgefühl einstellen.

    Von Gastronomie auf den Platzflächen halte ich überhaupt nichts, die würde nur die Struktur des Platzes zerstören und ihn sicher zur Unansehnlichkeit verwahrlosen lassen.
    Daß die Grünflächen früher durch schöne Schmuckzäune umgrenzt waren hatte sicher seinen guten Grund.

    Bleibt eigentlich nur den Platz durch eine neue Möblierung aufzuwerten.

    Da die historischen Torhäuser nicht mehr an ihren ursprünglichen Standort zurückkehren können, macht es sicher Sinn diese auf der Platzmitte neu zu platzieren (wie in diesem Entwurf gelungen dargestellt http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…5&postcount=654).

    Allerdings wären die Torhäuser für eine gastronomische Nutzung viel zu klein.
    In den 30ger Jahren wurde zumindest das nördliche Torhaus als Zeitungskiosk (http://www.potsdamer-platz.org/index-Dateien/potsdamer_tor_01.jpg) entstellt.

    Denkbar wäre die Torhäuser als temporäre (Galerien) Austellungsräume zu nutzen.
    Die Krönung wäre allerdings die Wiedereröffnung bzw. Verlängerung der unterirdischen S-Bahnpassage bis zu den Torhäusern und diese als S-Bahnzugänge zu nutzen.
    Immerhin scheinen Reste der alten Passage immernoch vorhanden zu sein. Zumindest der alte nördliche Zugang auf dem Leipziger Platz ist lediglich durch eine Betonplatte gedeckelt und nur mit Rasen begrünt. (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…pzigerPlatz.JPG) (http://www.joergle44.de/Sony_Neu_06.jpg) (http://de.academic.ru/pictures/dewik…_-_von_oben.jpg)

    Auch könnte man den Platz wieder mit dem Aufstellen von (der alten) Skulpturen aufwerten (derzeit gibt es nur die beiden Segmente der alten Hinterlandmauer).
    Ein umrahmender Schmuckzaun um die Grünanlagen könnte sein übriges tun, allerdings niedriger als der alte Zaun. (http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_…78x1304xin.jpeg)

    Ich bin sehr gespannt wie die neue Bebauung des letzten Grundstücks aussehen wird. Eine großzügige Gestaltung des Erdgeschoßsockels (ähnlich dem auf der jetzigen Dekoplane) mit Gastronomie ist eigentlich das Minimum. (http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_mitte_gebäude_potsdamer_platz_und_leipziger_architektur_deutsche_bahn_hochhäuser_s_u_87e1311720_978x1304xin.jpeg) (http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_mitte_gebäude_potsdamer_platz_und_leipziger_architektur_deutsche_bahn_hochhäuser_s_u_87e1311720_978x1304xin.jpeg)(http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_mitte_blick_über_den_leipziger_platz_auf_botschaft_kanadas_botschaften_potsdamer_s_bahn_864b311718_978x1304xin.jpeg)


    Gruß, Jockel

  • ähm...Ich glaube es wurde hier schon 3-4 Mal geschrieben, dass es für den Leipziger Platz einen gestalterischen Wettbewerb gegeben hat. Der Siegerentwurf wurde umgesetzt. Die Diskussion was die beiden Platzfächen betrifft sollte mit der gestalterischen Umsetzung abgeschlossen sein. Natürlich kann man dieses oder jenes bemäkeln, aber man sollte auch Wettbewerbe und ihre Umsetzung respektieren. Ich zum Beispiel kritisiere, dass die damalige Info-Box agerissen wurde und ihre Einzelteile verhökert wurden. In der Box, sie hätte sehr schön diagonal auf der südlichen Hälfte gestanden...ohne die Gebäude ringsum zu beeinträchtigen, hätte man einen prima Info-Point zur Geschichte des Platzes, ein Café oder einen Kiosk oder auch einen Internationalen Pressestand unterbringen können. All das was man jetzt eben vermisst. Eben hätte hätte...
    Die Figuren oder die Torhäuser wiederzuerrichten sind nicht Bestandteil des Wettbewerbes gewesen und wurden somit auch nicht berücksichtigt.

    Einmal editiert, zuletzt von Camondo (5. Mai 2015 um 19:36)

  • Schonmal schön zu wissen, daß du kritisierst und andere hingegen bemäkeln. :Nieder:

    Du kannst uns sicher genau sagen wie lange der Wettbewerb bzw. die Neugestaltung des Leipziger Platzes zurückliegen und noch viel wichtiger wie lange man diesen dann nicht weiterentwickeln darf.

    Bei allen von mir berücksichtigten, zur Diskussion stehenden Vorschlägen (einschließlich meinen) geht es um die Weiterentwicklung der bestehenden Platzgestaltung bzw. deren Ergänzung ohne die jetzige (und sogar fast historische) zu zerstören.

    Mal ganz unter uns...
    ...ich finde deinen Kommentar nicht nur arrogant sondern nahezu selten dämlich.


    Gruß, Jockel

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Die Figuren oder die Torhäuser wiederzuerrichten sind nicht Bestandteil des Wettbewerbes gewesen und wurden somit auch nicht berücksichtigt.

    Hier stellt sich mal wieder die Frage, nach welchen Gesichtspunkten eigentlich darüber entschieden wird, was als Bestandteil in einen Wettbewerb eingehen darf und was nicht. Der Rahmen für solche Wettbewerbe wird oft nach undurchsichtigen Kriterien aufgestellt. Das ist doch oftmals ein abgekartetes Spiel. Solche Wettbewerbe kann man sich sparen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich zum Beispiel kritisiere, dass die damalige Info-Box agerissen wurde ... . In der Box, sie hätte sehr schön diagonal auf der südlichen Hälfte gestanden... hätte man einen prima Info-Point zur Geschichte des Platzes, ein Café oder einen Kiosk oder auch einen Internationalen Pressestand unterbringen können...

    Die Idee mit der Info-Box finde ich gut. Immerhin war die rote Info-Box ein Publikumsmagnet und hatte sich über die Jahre selbst zu einer Berliner Sehenswürdigkeit entwickelt.

    Aber mal ehrlich, sonderlich schön war die Info-Box nicht. Die Info-Box sah aus wie ein überdimensionierter Wohncontainer für Bauarbeiter. Ich wünsche mir, daß der Leipziger-Platz endlich fertig wird. Dazu bedarf es keines Provisoriums in der Platzmitte.

  • Mir gefällt der Leipziger Platz insgesamt gut. Ich finde es sehr gut, dass man so ein anspruchsvolles städtebauliches Gesamtkonzept umsetzten kann (bzw. konnte). Ein Konzept das historische Stadtgrundrisse aufnimmt und modern umsetzt.

    Ich freue mich sehr, wenn man auf der Ecke endlich baut :daumen::daumen: und dann auch noch die Lücke am Bundesrat schließt. Erst dann ist der Platz fertig. Danach sollte man ihn m.E. mindestens 10 Jahre ruhen lassen, bevor man ihn - wenn überhaupt - "weiter entwickelt", um mit ein bisschen Distanz auf ein abgeschlossenes städtebauliches Kunstwerk blicken zu können. (Ja, ich will es bei der ganzen Miesepeterei im Strang etwas provokant so bezeichnen!) In Berlin gibt es genug Plätze, denen man sich zuwenden könnte, hätte man Geld und gestalterische Ambitionen.

    Die Info-Box weiterhin hier stehen zu haben, wäre eine Durchkreuzung der gewählten strengen Ästhetik. Aus meiner Sicht ein sehr schlechter, wenn auch lange bekannter Vorschlag.

  • Die Sache mit der Box ist wohl illusorisch. Sie hätte aber viel für sich. Es wäre wieder ein Berliner Unikum, das im übrigen die Wiederauferstehung der Stadt feiert und historisiert. Die Box selbst ist historisch und steht für den Mythos des Neuanfangs.

    Und auch die Ästhetik wäre okay. Drinnen könnte man ein schönes Restaurant reinmachen. Und noch andere Dinge.

    Der Platz muß sich wohl erst mal sedieren. Leider hat man in Berlin zu wenig Sensibilität für die Besonderheiten der Stadt, die man besser inszenieren könnte. Ich meine, wieviele Leute waren in dieser Infobox? Was ist das für ein toller symbolischer Ort?

    Berlin ist nun mal die Stadt der Kontraste, Verrücktheiten, Ruinen und Fragmente. Da muß man kreativer mit umgehen. Siehe auch Band des Bundes am Schiffbauerdamm. In der alten Potsdamer Straße hat man das Haus Huth als Altbau integriert und etwas Besonderes geschaffen. Das stünde auch am Schiffbauerdamm an.

    Und auch die Infobox hätte man integrieren können. Man muß in Berlin auch mehr Mut zum Besonderen und Verrückten haben. Man denkt oft noch zu konservativ und brav, als ob Berlin eine verschlafene Insel im Kalten Krieg wäre und keine pulsierende Weltstadt. Man kann über letzteren Status ja lange streiten, aber der Weg ist doch wohl langfristig vorgezeichnet. Berlin ist keine normale deutsche Stadt und sollte sich auch so verhalten. :)