Beiträge von Kieselgur

    Wieso hat man dann die Decke nicht gleich offen gelassen? So hätte sich immerhin ein imposantes Bild nach oben hin ergeben.

    So einfach wäre das sicherlich nicht gewesen. Die dadurch entstehende Raumhöhe hätte die teilrekonstruierten Höhlen darunter in ihrer Wirkung wohl ziemlich erschlagen. Außerdem hätte man dann wieder Lichteinfall gehabt, der die empfindlichen Fresken der Höhlenmalereien gefährdet hätte. Im Tambourgeschoss Milchglasfenster einzusetzen, sähe von außen ziemlich merkwürdig aus.

    Zudem wäre dann die Frage gewesen, wie man dann zu Inspektionen aufs Kuppeldach und den Rundgang oben gelangt. Das zusätzliche Raumvolumen hätte die Klimatisierung des Museums nicht einfacher gemacht. Das Geld für die Kuppel kam ja erst, als die Grobplanungen für die Ausstellungen schon soweit fertig waren, da wollte man halt auch nicht alles wieder ändern, das hätte die Kosten ja auch weiter in die Höhe getrieben.

    Das ist kein beabsichtigter Bruch, sondern eine sich aus den Umständen ergebene Notwendigkeit...


    Um die Höhle der Schwertträger im Museum für asiatische Kunst darunter in voller Höhe aufzubauen, benötigt man ja die entsprechende Raumhöhe unter der abgehängten Zwischendecke. Die Abhängung erlaubt wiederum eine möglichst leichte Konstruktion. Eine gerade, belastbare Zwischendecke hätte ja die Fenster des Tambourgeschosses mittig geschnitten und wäre dadurch auch von außen deutlich wahrnehmbar. Der Raum darüber wäre für ein Café oder den Tresen auch nicht nutzbar ohne deutlich sichtbare Anbauten nach außen für den barrierefreien Zugang.


    Durch die diagonalen Traversen von der Deckenabhängung ist auch so keine wirkliche Nutzung des Raumes möglich. Man könnte aber sicherlich eine Kunstinstallation dort einrichten. :-)


    Immerhin wäre die abgehängte Decke bei einer Rekonstruktion der Schlosskapelle leicht wieder entfernbar. Allerdings ist die Schlosskapelle sicherlich ein Raum, der bei möglichen Innenraumrekonstruktionen des Stadtschlosses nicht an erster Stelle steht. Man denke nur an die schon heftigen Diskussionen ums Kuppelkreuz und den umlaufenden Spruch um die Kuppel. Insofern wird man sich mit der jetzigen Situation fürs Erste abfinden müssen.

    Wieso diese Verwunderung?


    Alle detaillierteren Schnittzeichnungen zeigen an dieser Stelle ja eine abgehängte gewölbte Decke und diese war auch schon während der Bauphase auf den Webcams deutlich zu sehen. Da die Schlosskapelle ja nicht rekonstruiert wurde, war die gesamte Raumhöhe des Tambourgeschosses samt seiner Fenster ja für das Museum für Asiatische Kunst selbst nicht notwendig. Andererseits ist der Raum unter der Kuppel wegen des gewölbten und wohl auch nicht sehr belastbaren Bodens, halt nicht wirklich nutzbar.

    Aber immerhin schön, dass man wenigstens einen Blick hineinwerfen kann, wenn man schon nicht höher auf die Ebene kommt, auf der man einmal komplett um die Kuppel herumlaufen könnte.

    Man kann mit natürlich zurecht die Zerstörung am denkmalgeschützem Sockel kritisieren, andererseits wird durch das "Tieferlegen" der gesamten Schale diese wohl auch einen weniger dominanten Gesamteindruck machen, als wenn sie sich über dem vom Schlossplatz aus ja im Grunde nicht sichtbarem denkmalgeschütztem Sockel auf einem konstruktionsbedingtem zusätzlichem Sockel mit steilen Rampen befinden würde. Insofern hat man dies Denkmal dann ein wenig mehr geerdet. Auch von der Wasserseite aus wird es dadurch nicht mehr einen allzu überhöhten Eindruck machen. Die ersten Visualisierungen, die von der Wasserseite eine Schale auf ebener Fläche zeigten waren ja nie wirklich realistisch.


    Aber mal wirklich zum Baufortschritt:


    Die Schale wird ja nun als Edelstahlkonstruktion erstellt. Wie wird sie aber von außen verkleidet? Dargestellt wurde sie bisher ja eher goldig. Wird die Edelstahlkonstruktion also von außen mit polierter Baubronze verkleidet, oder wird nur goldig angestrichen? Oder wird sie am Ende doch eher silbrig kalt von außen? In den Artikeln wird dazu wenig erwähnt. Von Innen deutet ein Belag mit Edelsplit wohl darauf hin, dass es eher grau wird, aber das zeigen ja auch die letzten Visualisierungen.

    ...vielleicht wollte Willi II, daran erinnern.8)

    Ich denke dem letzten Kaiser waren irgendwelche geschichtlichen Hintergründe ziemlich egal.


    Es ging ihm bei den Fensterumbauten schlicht um die Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse und da er als Kaiser oberster Souverän war, hat er sich das Recht herausgenommen das Schloss seinen Vorstellungen anzupassen. Echter Denkmalschutz und die Konservierung einer bestimmten Zeitschicht waren dabei nebenrangig. An der Fassade und innerhalb des Schlosses gab es ja viele weitere Umbauten und weitere waren geplant, dazu fehlte es aber einfach an Geld.

    Wenn's bei der Monarchie geblieben wäre, wären vielleicht diese Fenster irgendwann erneut verändert worden, wenn es innerhalb des Schlosses zur Umorganisation von Räumlichkeiten gekommen wäre oder besseres elektrisches Licht das Beleuchtungsproblem gelöst hätte. Man weiß es halt nicht.


    Sicherlich hätte man dieses und manch andere unnötige Fassadendetail weglassen können und die Fassade wieder vereinheitlichen oder sonstwie optimieren können. Nur hätte dies eine unendliche Diskussion nach sich gezogen, weil es eben keine Einzelperson wie den Kaiser mehr als obersten Entscheider gibt. Also hat man sich eben für die wiederaufgebauten Fassaden für einen Zuzustand entschieden, der weitestgehend dem vor der Zerstörung entspricht, als kleinsten gemeinsamen Nenner sozusagen.


    So haben wegen dieser kleinen Details wenigstens die Fremdenführer was zu erzählen. :-)

    Zu schön darf der Willy-Brandt-Platz wohl nicht werden...


    Während man beim Kaufhof die Erscheinung deutlich verbessert, wird nebenan verschlimmbessert.


    Noch mehr als an den Kaufhof aus Frankfurt erinnert mich der geplante Umbau des ehemaligen Kaufhofs zum Königshof übrigens an das Disch-Haus aus Köln. Also ein Rückgriff auf die inzwischen schon sehr klassische Moderne der Neuen Sachlichkeit. Man bekommt Fassadenrundungen also auch mit richtigem Naturstein hin. Ob man den dann wirklich nimmt, dürfte aber eher eine Frage des Preises als der Statik sein, ich hoffe man ist in Essen nicht zu geizig.

    Grundsätzlich finde ich ja Klinkerriemchenfassaden in Ordnung. Bei hellen Riemchen können aber die Fugen zu dominant wirken und den visuellen Eindruck stören, wie das hier bis jetzt der Fall ist. Bei der Apartmentanlage Universe aus Münster, die ja ähnliche, schräg gestellte Faschen hat, ergibt sich dabei etwa ein deutlich harmonischeres Bild. Aber beim Basecamp muss man erst das Endergebnis sehen, um es abschließend zu beurteilen. Zur Not könnte man die Riemchen ja immer noch mit einer Schlämme übertünchen, um die Fugen zu kaschieren und ein gleichmäßigeres Bild zu erhalten.

    Ja, aus den Stadtrandlagen und weiterem Umfeld würden sicherlich deutlich mehr berufliche Pendler oder auch solche Menschen, die eher kleinere Einkäufe erledigen wollen, den ÖPNV nutzen. Aber der ist einfach nicht attraktiv genug mit mehrmaligen Umsteigen, schlechter Taktung und Verspätungen. Ausbaumaßnahmen werden halt immer weiter in die Zukunft geschoben. Egal ob nun Stadtbahn oder beim RXX.


    Der Umbau des Walls ist für die Stadt Dortmund sicherlich noch halbwegs günstig zu haben, jedenfalls deutlich günstiger als die Verlängerung von Stadtbahnstrecken. Zudem werden ja einige stark angejahrte Ecken des Wallrings so auch optisch aufgewertet. Aber ich sehe auch nicht, wie man dadurch mehr Autofahrer zum Umstieg auf den ÖPNV oder aufs Rad bewegen will.


    Eigentlich ist der geschlossene Wallring ja eine der Stärken von Dortmund, denn er verteilt den Verkehr, der über die Zufahrtsstraßen einfließt, recht optimal. Das ist in vielen Städten, die immer nur einzelne Ringstücke haben, deutlich anders.


    Mit der Reduzierung um eine Autospur werden Pendler nun wahrscheinlich etwas länger im Stau stehen. Das erzeugt halt nur neuen Frust, aber eben kein Umdenken, weil die Alternative zum Auto eben nicht attraktiv genug ist. So macht man nur mal wieder den zweiten Schritt vor dem eigentlich erstem und das wäre der Ausbau des ÖPNV.


    Für Bewohner aus den Dortmunder Vororten mag sicherlich auch das Rad eine Alternative sein - wofür ja auch die entsprechenden Wege in die Innenstadt fehlen - aber die Pendler aus Nachbarorten oder Shoppingbesucher, die mit dem Rad kommen werden, dürften auch weiterhin sehr übersichtlich von der Anzahl sein, selbst bei gut ausgebauten Radwegen.

    Neubau Stadthaus IV


    Wie bereits nun hier im Beitrag 59 von nikolas erwähnt plant die Stadt Münster am Albersloher Weg im Hafengebiet den Neubau eines weiteren Verwaltungsgebäudes für verschiedene Ämter, welches dann das Stadthaus IV werden soll. Bauplatz ist eine bisher als Parkplatz genutze Fläche gegenüber der Diskothek Jovel, (Ehemals Opel Kiffe) und der Halle Münsterland an der Kreuzung Albersloher Weg/Kiesekamps Mühle bzw. Am Hawerkamp.


    Ein im letzten Jahr durchgeführter Wettbewerb wurde bereits entschieden. Gewonnen hat das Berliner Architekturbüro Hascher Jehle. Im Gebäude will die Stadt Münster 650 Arbeitsplätze aus bisher angemieteten Flächen aus der ganzen Stadt zusammenziehen. 16.000 m² Grundfläche, eine Tiefgarage für 95 Autos und Stellflächen für 330 Fahrräder soll das von den Stadtwerken im Auftrag der Stadt zu errichtende Gebäude bieten. Eine Tagespflegestelle mit 9 U3 Plätzen ist auch vorgesehen, wobei die Stadt im Hafengebiet gerne auch eine komplette Betriebskita bauen möchte (Nebenan liegen ja auch die Gebäude der Stadtwerke).


    Das Gebäude besticht nun zwar nicht durch besondere Originalität, schaut mit seinen geschwungenen Formen aber sehr elegant aus. Es bleibt zu hoffen, dass die derzeitigen hohen Holzpreise und anderer Materialmangel nicht noch den Kosten- (56 Mio) und Zeitrahmen (bis Ende 2024 soll alles fertig sein) sprengen, denn das Tragwerk des Gebäudes soll aus Holz sein. Der Bericht der Westfälischen Nachrichten zum Entwurf.


    stadthaus4mnsterr9jyr.jpg

    (Quelle: Hascher Jehle Architektur)

    Arkade oder Überhang kämen doch aufs gleiche hinaus, das erste hätte halt nur Stützen bis auf den Boden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man hier ernsthaft ein zurückspringendes Erdgeschoss wünscht. Wofür soll das gut sein? Wie geschrieben ist weder der Straßen- noch Fußgängerverkehr so dicht, dass eine Aufweitung des Gehwegraumes notwendig wäre. Allerhöchstens noch wenn man Gastronomie oder Geschäfte im Erdgeschoss vorsieht, die dann Platz für ein paar Tische bzw. Warenständer hätten. Allerdings ist das hier dafür auch nicht die attraktivste Lage.


    Jedenfalls wird es kein Überhang bis an die Straße. Da du ja selbst schon feststellst, dass es nur bis zur gestrichelten Linie gehen soll. Alles andere macht ja noch weniger Sinn, da es den Blockrand sprengen würde, würde man die Obergeschosse bis an den Straßenrand ziehen. Dass das Erdgeschoss kleiner ist, dürfte ja auch daran liegen, dass da noch der Durchgang/Durchfahrt vorgesehen ist. Na ja, warten wir die Entwüfe ab. :-)

    Bis jetzt ist ja noch gar nicht entschieden was zukünftig mit diesem geschlossenem U-Bahnhof passieren wird. Auch als Fahrradparkhaus gibt es aber die gleichen Probleme mit Zugängen, Fluchtwegen und Brandschutz. Gerade für ein Fahrradparkhaus braucht man eine entsprechende Rampe und einen Aufzug. Das muss sich dann auch noch wieder mit dem Denkmalschutz vereinbaren lassen. Bestimmt findet sich unter den zahlreichen Vorschlägen für die Nachnutzung auch ein Vorschlag für ein Fahrradparkhaus. Aber das will ja auch alles geprüft sein und Bedarfsstudien müssen durchgeführt werden, bevor da irgendwas geschieht, also abwarten.

    Ich finde den oben gezeigten groben Grundriß genau richtig. Weder Hochhaus noch Erweiterung des Grundstückes würde mMn passen. Den passenden Übergang zwischen den Bestandsbauten muss dann eben der Architekt hinbekommen.


    Ja, ich gehe davon aus, dass es eine Art Arkade sein soll.

    Ich glaube nicht, dass es eine Arkade wird, die würde sich überhaupt nicht in die Umgebung einfügen und wäre auch nur verschwendeter Platz, weil es an dieser verkehrsarmen Straßen keinen breiten Fußweg benötigt. Ich würde eher davon ausgehen, dass die ockergelbe Fläche, die sich bis an den Straßenrand erstreckt, den gesamten Planungsbereich abdeckt. Da eine Tiefgarage vorgesehen ist, kann diese also auch bis unter dem Gehweg verlaufen. Die gestrichelte Linie dürfte dann den eigentlichen Blockrand der aufgehenden Bebauung zeigen und die blaugraue Fläche wäre somit ein von der Straße zurückspringendes Staffelgeschoss.

    Einzelne Gauben würden natürlich besser wirken, aber damit gewinnt man nicht wirklich viel Platz.

    Jedoch könnte man zumindestens mit der Oberfläche dieses Dachaufbaus ein wenig mehr machen. Diese Faserzementplattenoptik ist sehr eintönig. Dass man sich vom Naturstein unten absetzen will, gut. Auch komplett verschiefert sähe sicher etwas seltsam aus. Aber wie wäre es mit einer Metallverkleidung in Zink? Sobald das anläuft, ist dies ja mattgrau und würde dann sowohl zum grauem Naturstein, als auch zum Schiefer passen. Mit Profilrippen sähe es nicht ganz so monoton aus. Die Sparkasse direkt dahinter hat für ihr Pseudoschrägdach ja auch so eine Verkleidung.

    Super zentral schon, aber der Auto- und Radverkehr würde das Gebäude im Vorbeifahren wohl kaum wahrnehmen. Aufs Hotel Atlantik etwa fährt man direkt draufzu und muss an der Kreuzung davor regelmäßig warten.

    Ein bisschen Gestaltungswille muss sicherlich nicht mit großen Mehrkosten verbunden sein, oft genug hat man aber auch architektonische Spielereien, die dann eher billig wirken oder nach einigen Jahren schon schäbig ausschauen. Dann lieber gebaute Langeweile. Immerhin eine Klinkerfassade, bei der Verschmutzung nicht so schnell auffällt.


    Man hätte vom Bauherren, der ja auch das Apartment Universe gebaut hat, aber natürlich mehr erwarten können, denn dieser Bau liegt ja direkt dahinter und bei dem ist Gestaltungswille erkennbar. Na ja, nun nicht mehr zu ändern. Wobei man sicherlich auch mehr Ansporn durch die Münsteraner Verwaltung beim Einfluss auf die Fassadengestaltung erwarten könnte...

    Ja, der Neubau von "PUres Leben modern apartment" ist ein reiner Lückenfüller, der die Minderbebauung der früheren Westfalentankstelle schließt. Immerhin ein solider Bau, der nicht durch irgendwelche architektonische, aber billige Effekthascherei herausfällt. Und viel Aufwand ist an dieser Stelle eh fehl am Platze, im Gegensatz zum Bau des Atlantik-Hotels wird man das Gebäude an der Von-Steuben-Straße deutlich weniger wahrnehmen, weil man eben nur dran vorbei fährt/läuft, aber keine Straße darauf zu führt oder es einen Platz davor gibt, durch den sich mehr Wirkung entfalten kann.

    Für einen eigenen Städtestrang müssten halt noch mehr Nutzer Beiträge zu Münster posten. Aber etwas mehr Ordung in den drei (bzw. 4) Münster-Strängen hier im Forum wäre sinnvoll. Weil die sich so verteilen, verlieren neue Nutzer halt den Überblick und posten daher im falschem Strang. :-)


    So wird das in Beitrag 351 in diesem Strang erwähnte Projekt an der Robert-Bosch-Straße bereits in den Beiträgen 55 und 58 im Strang "Münster: Stadthafen & Kanal" erwähnt, dort passt es auch rein örtlich besser hin, der Beitrag 351 sollte also besser verschoben werden.


    Auch wird hier im Münster-Hauptstrang der Neubau des Stadthauses IV irgendwo erwähnt. Dieser Neubau wird auch im Hafengebiet erfolgen, gehört also ebenfalls dorthin.


    Mod: Ich bin ganz bei euch! Münster hat mehr verdient. Es fehlen halt noch die User... @ Kieselgur Beitrag 351 ist mir sofort ins Auge gestochen und habe ihn verschoben. Zum Neubau des Stadthausen bitte ich dich um die einzelnen Beiträge per PN. Vielen Dank vorab! nikolas

    Mal Beitrag Nr. 4 auf Seite 1 dieses Threads lesen.


    Jetzt war ich auch mit der Nummerierung durcheinander geraten (habe Nr. 4 und 5 deshalb in Beitrag 521 nochmal vertauscht), kein Wunder, wenn die Stadt Dortmund zwar ganz zu Beginn eine Nummerierung aufgestellt hat, beim eigentlichem Bau dann aber die Abschnitte chronologisch nach Bauablauf benennt. :-)


    Was nun der 4. Bauabschnitt mit dem Pylon nördlich der Reinoldikirche ist, war ursprünglich mal als Bauabschnitt Nr. 2 geplant:


    "2. Abschnitt:

    a.) Vom Platz von Netanya zum Platz von Leeds

    b.) Vom Platz von Leeds zum Willy-Brand-Platz"


    Während der Abschnitt, der nun als 5. gilt, ursprünglich mal Nr. 4 war:


    "4. Abschnitt:

    Platz von Netanya bis St.Petri"


    Dafür ist der ursprünglich Abschnitt Nr. 6, also der Petrikirchhof längst fertig. Der ursprüngliche Abschnitt Nr. 5, der eigentliche Reinoldikirchplatz, wird in den jetzigen Planungen nicht einmal mehr erwähnt.

    ^ Auch wenn die Reihenfolge der Abarbeitung völlig durcheinander geraten ist, so gehört der Bereich vorm Base Camp doch mit zum 4. Bauabschnitt. Die Einteilung der Bauabschnitte findet sich auf Seite 1 dieses Threads. :-)


    Zum Bauabschnitt nördlich der Reinoldikirche mit dem Pylon gehört auch die Kampstraße bis zum Platz von Netanya, also dort wo sie sich mit der Hansastraße kreuzt.


    Auf dem 5. Bauabschnitt, welcher sich zwischen Petrikirche und Platz von Leeds erstreckt, gibt es keine anderen Baustellen, da könnte man eigentlich viel unproblematischer los legen. Wenn denn das Thema Geld nicht wäre...


    Dortmund hatte ja auf mehr Fördergelder gehofft und der Pylon an der Reinoldikirche ist ja weiterhin auch an der Oberfläche ein wichtiger Verkehrsknoten für viele Buslinien. Da hatte man wohl gehofft für die Neugestaltung, die ja auch mit einer besseren Verkehrssicherheit und Einstiegshilfen für Fahrgäste einher gehen dürfte, noch am ehesten Fördergelder zu bekommen und deshalb hier die Planungen und Ausschreibungen stärker forciert, als auf dem Mittelabschnitt der Kampstraße, bei der nur die optische Verbesserung im Vordergrund steht.


    Wie auch immer, der Bau des 4. Abschnittes soll ja auch 12 Monate dauern, bis man vorm Basecamp die Straße neu gestaltet, dürften da die Container sowieso verschwunden sein. :-)

    Neubau Ibis und Novotel


    Zum Schluss meines Rundgangs noch ein Bild vom Neubau der beiden Hotels schräg gegenüber vom Hauptbahnhof. Der Rohbau ist ebenfalls fertig, die Fassade des Neubaus wächst auch schon empor und gerade wird das Dach erstellt:

    Neubau Bahnhof Ostseite


    Hier ist der Rohbau nun abgeschlossen und die Fassadenarbeiten sind im vollen Gange. Ein paar Bilder von mir. Die noch kahlen Platanen ermöglichen derzeit noch Ansichten aus Richtung der Grünanlage Bremer Platz, was ich gleich fotomäßig festgehalten habe:

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