Beiträge von Jockel HB

    Ich weiß nicht, wie die Kurvenradien dieser Bahn sind

    Diese Frage stellte sich mir als erstes, wenn von einer Hochbahn durch die Innenstadt die Rede sein soll.

    Die alte M-Bahn von Gleisdreick zum Kemperplatz überquerte in sehr großen Radien eine Nachkriegs und Mauerbrache.


    Wie bzw. wo und warum die historischen Hochbahntrassen unserer Vorväter entstanden sind hat Dexter schon sehr treffend beschrieben.


    Ein Genehmigungsverfahren einer wie auch immer gearteten Hochbahn mitten durch eine dichtbesiedelte deutsche Innenstadt anzustreben halte ich für mindestens höchst abenteuerlich. (da lasse ich die benötigten Planungskapazitäten mal absichtlich außen vor)


    Ein Magnetbahnsysten ansich ist sicher keine schlechte Sache für dünner besiedelte Außenbezirke und vielleicht ein in fernerer Zukunft sinnvoller Ersatz für das S-Bahnsystem.



    Gruß, Jockel

    Na 18 Jahre für betonstehlen die seit ein paar Jahren bröseln und teilweise mit Metallmanschetten umringt werden mussten damit sie nicht auseinanderspringen find ich pers. in Sachen Beständigkeit nicht sehr überzeugend.

    Ich auch nicht und war bei dem Anblick einigermaßen entsetzt.


    Im Herbst 2022 sah das Ganze in weiten Teilen wie folgt aus.

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    Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.



    Gruß, Jockel

    ^ Aber nur für so alte Säcke wie mich. :rolleyes:

    Denn eigentlich soll ja die gesammte Grünfläche abseits der Wege bespielt werden, außer die etwaigen Grüngleise.


    Aber ich vestehe deinen grundsätzlichen Ansatz bezüglich Spandauer schon und bin da sogar deiner Meinung.

    Ob Grüngleis oder nicht ist da eher ein kleines Detail, denn an Grün fehlt es zumindest im MEF ja nicht wirklich.



    Gruß, Jockel

    Bald soll dort ein Zweig der Tram gebaut werden. Die ideale Gelegenheit, zwei

    Autospuren und die Seitenstreifen zu streichen und die Tramgleise in Rasen zu betten. Häufig benutzt werden die Gleise nicht, da sie nur als Ausweichstrecke geplant sind.

    Alles die Autospuren und Seitenstreifen betreffend sehe ich genau so.


    Die Erklärungen zur Straßenbahn treffen zu 100% zu, nur...


    ...so richtig Grüngleise an vorallem großen Verkehrsachsen sind, hier würden diese beide Bereiche wie eine Barriere voneinander trennen und wären nur an extra befestigten Übergängen zu überqueren.

    Das würde im Gegensatz zu einer schmaleren und verkehrsberuhigten Spandauer Straße stehen.



    Gruß, Jockel

    Die Frage stellt sich doch andersrum: Warum sollte es ein Argument für die Rückkehr der Rossebandiger sein, dass sie das Geschenk eines Zaren waren?

    Ich weiß nicht ob das ein Argument ist, respektiere allerdings den damit verbundenen geschichtlichen Zusammenhang und nehme das zumindest als Fakt zur Kenntnis.


    Was "Die Frage" ist weiß ich auch nicht.

    Jedenfalls auf deinen abenteuerlichen Zusammenhang, den ich oben lediglich für bemerkenswert fand möchte ich eigentlich garkeine argumentierende Antwort haben. ("bleibt hoffentlich dein Geheimnis" schrieb ich oben)



    Gruß, Jockel

    Schön und gut, aber ob Kunst gefällt, darf doch jeder selbst entscheiden, oder? Das gilt auch für Rembrandt usw. Und auch jede Generation darf entscheiden, ob alte Kunstwerke oder auch Bauwerke wieder entstehen, sollen oder ob sie da bleiben wo sie sind.

    Und es sollte zumindest Konsens sein dies mit Respekt gegenüber der Kunst zu tun.


    Mit deiner Meinung, daß man mit Kunst, Denkmalschutz und auch Geschichte beliebig und nach Zeitgeschmack umgehen sollte, hast du ja noch nie hinterm Berg gehalten.


    Ich finde es gibt aber schon einen entscheidenden Unterschied zwischen verschiedenen Geschmäckern auf der einen Seite und respektloser Verachtung auf der anderen.


    Und weshalb man einen Zusammenhang zwischen den Rossebändigern und dem verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine konstruieren muß, um diesen dann auch noch als Argument der Ablehnung der Kunstwerke ins Feld zu führen, bleibt hoffentlich dein Geheimnis.



    Gruß, Jockel

    Wie Du ja schreibst, war die U7 bereits in Planungen der 1920er Jahre enthalten

    Ich schrieb bzw. habe verlinkt 1955.

    Das war 6 Jahre nach dem ersten west-berliner Eisenbahnerstreik, der teilweise bürgerkriegsähnliche Zustände auslöste und erst durch das Eingreifen der Westalliierten (Briten) einigermaßen Befriedet wurde.

    Das diese Ereignisse auch Einfluß auf die U7-Planungen hatten ist völlig nachvollziehbar.


    Eisenbahnerstreik 1949


    Ich glaube wir entfernen uns zu sehr vom Eingangsthema der U5, wo wir uns ja weitesgehend einig waren.

    Somit sollte das hierzu jetzt genug sein.



    Gruß, Jockel

    Die Erzählung der Konkurrenz-Planung der U-Bahn zur S-Bahn ist einfach nicht totzukriegen, sie bleibt dennoch falsch.

    Das kann man so generell nicht sagen, denn für die U7 zu Teilen der Ringbahn stimmt das schon.

    Und spätestens ab dem praktizierten S-Bahnboykott hat sich die Konkurrenz der U7 bewährt.


    Bei der U9 ist das nicht ganz so eindeutig und wenn dann im besten Fall in Konkurrenz zur Nord-Süd-S-Bahn.

    Schwerwiegender dürfte hier aber eine von Ost-Berlin unabhängige Nord-Süd-Verbindung gewesen sein, weil die U6 und U8 zwar faktisch west-berliner Linien waren aber bei der Durchfahrt durch Ost-Berlin den Launen des ostzonalen Grenzregimes ausgesetzt waren.


    Übrigens alle anderen west-berliner U-Bahnlinien (also nicht U7 u. U9) stammen aus der Vorkriegszeit und wurden in Teilen lediglich verlängert.

    Wenn die neuen west-berliner U-Bahnen als Ersatz zur Straßenbahn gebaut wurden sein sollten, so kann das demnach auf die U1, U2, U3, U4, U6 und U8 zumindest im west-berliner Innenstadtbereich nicht zutreffen, denn beide Systeme existierten Jahrzehnte gemeinsam.



    BVG-West und BVG-Ost waren bereits 1949 administrativ getrennt und beide machten auch keine Verkehrsplanung.

    Das ist richtig, aber die U-Bahn betreffend gab es bis zum Mauerbau zumindest gemeinsame betriebliche Planungen, schon deshalb weil die U-Bahnen über die Sektorengrenzen betrieben wurden.

    Bei der Straßenbahn gab es diese Zusammenarbeit wie oben schon geschrieben nicht mehr.



    Gruß, Jockel

    Jockel HB: natürlich ist die Verbindung über Zoo keine elegante Lösung, aber besser als nichts.

    Du hast dich scheinbar an dem Abschnitt zwischen Hbf und Turmstraße festgebissen.

    Da ist "besser als nichts" natürlich falsch, denn dort wird es die Straßenbahn geben.


    Eine U5 bis Turmstraße und/oder darüber hinaus muß man doch auch als gesamte Linie betrachten und nicht nur abschnittsweise.

    Wer würde denn bitteschön z.B. von Friedrichsfelde kommend am Hbf zum Zoo bzw. (später) zum Westhafen umsteigen und dort jeweils nochmal zur Turmstraße.

    Wenn ich schon umsteigen muß, dann doch am Hbf in die Straßenbahn und damit zur Turmstaße.

    Würde ich mit einer verlängerten U5 ohne umsteigen durchfahren können wäre das natürlich ideal.

    Ginge es dann umsteigefrei weiter bis Jungfernheide und eventuelle neue Erschließungen in Tegel, noch besser.



    Eine dritte direkte Schnellbahn ist dort "too much"...

    Bezogen auf die U5 (um die es ja hier in erster Linie ging) gibt es ohne Verlängerung überhaupt keine "direkte Schnellbahn" nach Moabit bzw. Turmstraße, du machst daraus zwei bzw. mit Verlängerung dann "eine dritte" (die aber nur eine wäre).

    Ich verstehe überhaupt nicht was du mit deinen Beispielen sagen willst, außer daß du die U5-Verlängerung ablehnst.



    ...bzw wohl der alten Planung aus den 60ern geschuldet, um die Reichsbahn-S-Bahn zu ersetzen.

    Die früheren Planungen der Linie E/U5 hatten nichts mit der "ostzonalen" Reichsbahn/S-Bahn zu tun und standen auch nicht in Konkurrenz zu dieser. (die Planungen der U7 als teilweiser Ringbahnersatz und die Planungen der U9 als einzige Ost-Berlin nicht durchfahrende Nord-Süd-Verbindung schon)


    Die erste Variante des "200-km-Plan" stammt von 1955, als die BVG das U-Bahnnetz von Ost und West noch gemeinsam betrieben hat. (im Gegensatz z.B. zur Straßenbahn die auf beiden Seiten nur noch bis zur Sektorengrenze fuhr)

    Somit wurde die Linie E (später mit leichten Änderungen U5) noch als Gesamt-Berliner Linie geplant.

    Diese diagonale Durchgangslinie vom Südosten nach Nordwesten hätte damals verkehrstechnisch Sinn gemacht und heute von der östlichen Stadtgrenze aus erstrecht.

    Nach dem Mauerbau blieb die U5 zwar weiter in den (West-Berliner) Planungen machte allerdings als West-Berliner "Reststrecke" kaum noch Sinn.


    200-km-Planung 1955


    200-km-Planung 1972


    200-km-Planung 1977



    Dass die U5 nicht im Koalitionsvertrag auftaucht, hat wohl auch was damit zu tun, dass sich da in drei Jahren eh nichts tut.

    Ja, das ist wohl so und gilt für viele andere Vorhaben ebenso, sicher auch aus finanziellen Gründen.

    Das muß allerdings nicht heißen, daß sämtliche derzeit nicht umsetzbaren Vorhaben falsch sind.



    Gruß, Jockel

    Wer mit Schnellbahnen vom Hauptbahnhof zur Turmstraße fahren will kann dies schon, seit 2006.

    Na das ist mal ein schlagendes Argument. (vom Hbf über Zoo zur Turmstraße) (und ab 2027 auch über Westhafen?)


    Es ginge doch bei einer U5-Verlängerung nicht einzig um die Direktverbindung zwischen Hbf und Turmstraße, sondern um eine eventuelle Weiterführung über Turmstraße hinaus. (genauso sinnfrei wäre eine Bewertung der U5 alleine zwischen Alex und Hbf)

    Aber hauptsächlich ginge es um eine weitere sinnvolle Verflechtung des U-Bahnnetzes mit Einbindung von Moabit.


    Das soll natürlich nicht heißen die Straßenbahn durch U-Bahn zu ersetzen (oder umgekehrt), denn beide Systeme bedienen völlig verschiedene Bedürfnisse.

    Die Straßenbahn in Moabit macht selbstverständlich Sinn, erstrecht wenn diese über Turmstraße verlängert werden sollte.


    Parallelverkehre von verschiedenen Systemen, beschränkt auf bestimmte Abschnitte, können durchaus Sinn machen, weil diese sich auch gegenseitig entlasten können.

    Wer das nicht glaubt, kann sich das in der Schönhauser Allee mal in der Praxis anschauen.

    Dort verkehren U-Bahn und Straßenbahn absolut sinnvoll von Pankow bis Eberswalder Str. nebeneinander und niemand käme ernsthaft auf die Idee das eine System könnte das andere ersetzen.




    Die Unterquerung der Spree für die S-21 hätte ganz am Anfang direkt mitgebaut werden sollen. Entweder als separater Tunnel oder gemeinsam mit der U-Bahn. Dann wäre vieles einfacher geworden.

    Das sehe ich grundsätzlich genauso.

    Allerdings ist nun nicht die Unterquerung der Spree das Problem, sondern die beidseitige (?) Umfahrung vom Reichstag.

    Dieser soll ja aus Sicherheitsgründen (gemeint sind damit keine bautechnischen Gründe) nicht unterquert werden dürfen.

    Ebenso streitet man sich noch ob das Denkmal der Sinti und Roma neben dem Reichstag unterfahren werden sollte.



    Gruß, Jockel

    ^In meinem Post möchte ich auch nicht deine Einordnung als solche kritisieren.


    Mir zeigt sich nur ein Unterschied in den Äußerungen von altem und neuem Senat.

    Im alten Senat hat man sich in Teilen klar und unmißverständlich gegen die Umsetzung ausgesprochen.

    Beim neuen Senat tut man das nicht, wie gesagt weder pro noch kontra.


    Für mich macht es den Eindruck, daß man absichtlich Interpretationsspielraum beläßt um sich ein Hintertürchen offen zu halten.

    Es ist in der Politik ja durchaus gängige Praxis bestimmte Sachverhalte nicht zu bestätigen oder zu dementieren, so vielleicht auch bezogen auf die "Erläuterungen" der BZ.


    Ich weiß daß meine "spekulative" Erläuterung durchaus Geschmäckle hat, aber solches Vorgehen der Politik ist nicht auf meinem Mist gewachsen.


    Aber trotzdem wird man in absehbarer Zeit nicht umhin kommen sich eindeutig zu positionieren.

    Spätestens wenn die öffentliche Stimmungslage zum Neptunbrunnen klarer erkennbar wird, wird man das sicher auch tun.



    Gruß, Jockel

    Koalition will offenbar neuen Brunnen statt Rückkehr des Neptunbrunnens

    Nicht nur an mir, sondern am gesamten Forum ist eine wesentliche, einordnende Äußerung zum entsprechenden Passus im Koalitionsvertrag vorbei gegangen:

    Es tut mir leid, aber für mich fehlt eine "wesentlich einordnende Außerung" immer noch, denn "offenbar" könnte man ebenso spekulativ durch "vermutlich" ersetzen.



    In der B.Z. spricht eine Stadtentwicklungsexpertin der CDU explizit vom "Bau eines neuen Brunnens"...

    Und genau das wäre auch bei einer Umsetzung weitestgehend der Fall, weil man zumindest die Brunnenschale neu bauen müßte.

    Man könnte dann von einem "neuen Brunnen" mit historischen Elementen (gemeint wären die Figuren) sprechen.

    Ebenso würde auch eine Rekonstruktion faktisch den "Bau eines neuen Brunnens" erfüllen.



    ...und die Zeitung erläutert entsprechend, die neue Koalition wolle wie schon ihre Vorgängerinnen keinen Rückumzug des Neptunbrunnens.

    Ja, so kann man gerne "erläutern", muß man aber nicht.

    Ich persönlich würde auch das "spekulieren" nennen.



    Für mich ist alles bisher vernommene eher absichtlich neutral gehaltener "Politikersprech".

    Ich habe zumindest bisher den Eindruck, daß sich keiner der Koalitionäre mit einer "wesentlich einordnenden Äußerung" ob pro oder kontra Neptunbrunnen derzeit den Mund verbrennen will.



    Gruß, Jockel

    Also die oben gezeigten Visualisierungen sagen mMn kaum was über die neue räumliche Situation aus.

    Genau so ist es.

    Leider wird der Straßenverlauf nicht auf den historischen Verlauf verschwenkt und somit bleibt der Spittelmarkt weiterhin in drei Bereiche zerschnitten, nur zukünftig halt ohne Böschung aber dafür mit Straßenbahn auf eigenem/unüberwindlichem Gleisbett (zerschnitten von Kurstraße und Bundesstraße 1)


    ...damit der Spittelmarkt nicht mehr nur als Straßenbegleitgrün sein Dasein fristen muss...

    Und leider wird genau das passieren.



    ^ Wenn man den alten Straßenverlauf wiederherstellen würde, müsste man doch die alte Gertraudenbrücke abreissen oder sanieren und erweitern, was nicht geplant ist.

    Abreißen natürlich nicht, das wurde auch nie je in Betracht gezogen.

    Allerdings denkmalgerecht für zukünftige Belastungen zu ertüchtigen schon und zwar über die letzten ungefähr 30 Jahre hinweg.

    Als Beispiel für solch eine denkmalgerechte Ertüchtigung paßt immer sehr schön die Roßstraßenbrücke (ist nur zwei Brücken weiter) die um 2020 einen völlig neuen bzw. tragfähigen Betonkern erhielt.


    Die alte Gertraudenbrücke wird wie geplant trotz dem Ersatzbauwerk der neuen Brücke saniert werden müssen, weil diese derzeit nichtmal mehr das Gewicht der Gertraude verkraftet. (Diese Sanierung ist allerdings nicht gleichzusetzen mit der oben genannten Ertüchtigung)


    Ich bleibe dabei, was ich hier schon öfters schrieb...

    Mit dem Ersatzbauwerk setzt man auf die vermeintlich billigste und schnellste Variante, weil man sich dadurch ein Planfeststellungsverfahren sparen will.


    In meinen Augen ist es aber auch die denkbar schlechteste Variante, denn was hätte man bei der historischen Verschwenkung an mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den Spittelmarkt.



    Gruß, Jockel

    Zu keinem Zeitpunkt Bestand eine wesentliche Gesundheitsgefährdung für 99,9% der rund 50 Millionen dt. Einwohner in der U50 Generation.

    Das hätte ich und meine Familie mal vorher wissen sollen, und alle meine Freunde und Bekannten auch die sich aus Naivität haben mehrfach impfen lassen.


    Übrigens die an Covid 19 Verstorbenen die ich persönlich kannte, starben ohne je geimpft gewesen zu sein, weil es da leider noch nicht genug Impfdosen gab.

    Die aus meinem Bekanntenkreis zahlreichen Geimpften und später wenigen Erkrankten hatten alle leichte Verläufe oder garkeine Symptome.

    Aber was weiß ich schon...



    Gruß, Jockel

    Ich traue ihr zu, einen guten Job zu machen.
    Ich bin vor allem gespannt, was sie nach ihrem kleinen "Coup" nun am Molkenmarkt ausheckt. ;)

    ...einschließlich Klosterviertel.

    Aber ebenso auch z.B. die Gertraudenbrücke betreffend.


    Zumindest erhöht das die Hoffnung auf versönlichere Ergebnise.

    Und somit bin auch ich gespannt.



    Gruß, Jockel

    Pardon, aber ich kann mich an keine Visualisierung und kein Originalbild erinnern, das so einen starken Kontrast zeigt.

    Bei eventuellen Visualisierungen kann ich jetzt nicht helfen, bei Originalbildern vielleicht eher.


    Natürlich sieht man auf historischen Aufnahmen keinen starken Kontrast zum Mauerwerk, weil es ihn auch garnicht gibt.

    Das liegt jedoch weniger an der dunklen Patina der Kartusche, als an dem fast schwarzen Sandstein.



    ...weil man sicher die Farbe der Wachsschicht, hätte beeinflussen können.

    Hätte man sicher machen können, nur wäre die Kartusche dann beliebig und alles andere als eine originalgetreue Rekonstruktion. (Man könnte natürlich nachträglich den Sandstein schwärzen, aber das wäre wohl noch bekloppter)


    Man hat sich halt dafür entschieden, daß die augenscheinlichsten Materialien am gesamten Bau weitestgehend nicht künstlich vorbehandelt werden, sondern natürlich patinieren sollen.

    Gerade auch das macht die Rekonstruktion so wertvoll, weil man sich eben weitestgehend an originalen Materialien orientiert und diese auch original/natürlich altern läßt.


    Ich jedenfalls habe kein Problem damit, daß ich in meiner Lebenszeit wahrscheinlich kein grünes Dach, keine grüne Kuppel und vor allem keinen geschwärzten Sandstein an der Rekonstruktion erblicken werde.

    Und ich werde mich an jeder Vergoldung erfreuen, die bei heutigen Umweltbedingungen auch nach Jahrzehnten noch als solche zu erkennen ist.



    Gruß, Jockel