Projekt "Goethe34" (Große Bockenheimer Str. 45 und Goethestr. 34)
Die vorletzte Decke ist in Arbeit, die letzte wird dann stark auskragend (vgl. letztes Bild 2 Beiträge vorher).

Die vorletzte Decke ist in Arbeit, die letzte wird dann stark auskragend (vgl. letztes Bild 2 Beiträge vorher).

Auch von unten ist der Fortschritt am Goethe34 (Große Bockenheimer Straße 45 und Goethestraße 34) gut zu erkennen, ein großer Teil der Fester ist schon eingesetzt
beim Börsentor (Hochstraße 33) wurden an der Rückseite (Meisengasse) die Gerüste abgebaut, an der Front konnte ich einen Blick auf die Fassade werfen (letzter Beitrag hier)
Hier wurde die Fassade entfernt und in der 2. Etage wurde eine Außenwand herausgebrochen (letzter Beitrag hier)
Endhoehe erreicht (Flugdach - danke Schmittchen - fehlt natuerlich noch):

Die neue Eingangssituation in die Goethe-Strasse:

Als Ergaenzung noch ein Briefmarkengrosses Bild des Bauschilds der Neuen Mainzer 84 (nochmal danke Schmittchen) aus unguenstiger Position und etwas aufgehellt. Von Sanierung und Aufstockung ist da die Rede:

Vorgestellt wurde das Vorhaben der AOK Hessen an dieser Stelle. Entgegen der Ankündigung eines Baubeginns Ende 2013 ist bisher nichts passiert.
Das könnte sich bald ändern, denn der zweite Nutzer der Gebäudes, die Amtsanwaltschaft Frankfurt, kündigt an, dass er ab Anfang Juni ein neues Dienstgebäude hat. Nämlich die Bleichstraße 60-62. Damit ist der künftige Nutzer dieses Gebäudes enttarnt. Um den Mieter von 5.000 revitalisierten Quadratmetern wurde ein Geheimnis gemacht, thomasfra hat die damaligen Meldungen im letzten Herbst in diesem Beitrag verlinkt und auch Fotos der Bleichstraße 60-62 gemacht.
Die mit Umbau der Battonnstraße 40-42 beauftragten Architekten zeigen auf ihrer Website neben interessanten historischen Aufnahmen auch Planungen der Fassade (wobei es sich anscheinend um Alternativen handelt).
Die zwei Beiträge zuvor klein gezeigte Visualisierung groß (kann durch Klick nochmals vergrößert werden):

Visualisierung: Prof. Christoph Mäckler Architekten / Allianz Real Estate Germany, Foto: Schmittchen
Ziemlich gut, meine ich, zumal für einen Umbau. So positiv die Wirkung der neuen Fassade auch sein mag, der zusätzlichen Etage, der zweigeschossigen Ladenzone und der beiden zusätzlichen Fensterachsen an der Ecke, die größte Verbesserung zum Gebäude in bisheriger Gestalt stellt m. E. das Flugdach dar. Da kann man mal wieder sehen (nur die unselige Kulka-Senckenberg-Allianz sieht es nicht). In die bauliche Umgebung passt sich der Umbau auch gut ein, alles in allem also voraussichtlich eine deutliche Aufwertung dieser wichtigen Ecke.
Zum Nachlesen die ganze Tafel:
Das zuletzt in Beitrag #1004 erwähnte Vorhaben hat jetzt eine Website. Daraus ergibt ergibt sich, dass nun doch sämtliche früher von der Frankfurter Sparkasse genutzten Nachkriegsbauten abgebrochen werden sollen. In zwei Neubauten und dem umgebauten historischen Bestand sollen bis zum ersten Quartal 2016 27 Wohneinheiten entstehen.
Straßenseite Töngesgasse:

Hofgebäude Töngesgasse 36 mit geneigtem Dach ...

... das dritte Obergeschoss halte ich an der Ostseite für weniger gelungen, vom halböffentlichen Hof aus wird es aber wohl nicht zu sehen sein:

Der historische Teil:

Alle Bilder: Töngeshof Frankfurt GmbH / Kleinundarchitekten GmbH
Das sieht doch bei weitem besser aus als die ersten Planungen. Schade dass man nicht den Mut hatte auch den beiden Baukörpern an der Töngesgasse ein ordentliches Dach zu geben. Vor allem die insgesamt siebengeschossige Rückwand des breiteren Gebäudes zum Innenhof hin (im vierten Bild zu erkennen) wirkt durch die Höhe, 5 Obergeschosse ohne weitere Gliederung und eben das fehlende Dach doch etwas erschlagend. Und ob grau jetzt unbedingt eine sinnvolle Fassadenfarbe ist sei mal auch dahingestellt.
Nichtsdestotrotz eine erhebliche Verbesserung gegenüber Ist-Zustand und auch den alten Plänen.
An der Petersstraße 3 hat man die Endhöhe erreicht und die ersten Fensterrahmen sind eingebaut (letzter Beitrag für beide Projekte hier)
die Gerüste am Seniorenhaus sind abgebaut und bis auf das Erdgeschoss ist die Fassade angebracht.
an der Rückseite werden die Gerüste in den nächste Tagen fallen
Goethe34 ist zurzeit von oben interessant zu beobachten, man arbeitet am Flugdach das im letzten Beitrag angesprochen wurde, am restlichen Gebäude ist die Endhöhe erreicht
In der Töngesgasse brummt die Zunft. An der Nummer 34-36, jüngst mit frischen Infos und Renderings versehen und auf dieser Satellitenkarte zu finden, steht bereits ein Paule-Gerüst, und die ersten Fassadenplatten mussten weichen:

Bild: epizentrum
Vor mehr als einem Jahr hatte epi hier in einem Beitrag berichtet. Äußerlich hat sich außer einem neuen Gerüst und dem Kran nicht wirklich viel getan
Die Umgestaltung von Hochstraße 33 (Lage) nähert sich der Fertigstellung. Letzter Beitrag dazu hier.

Rückseite zur Meisen-/Zwingergasse.

Bein nahen Börsentor (Börsenstraße 15) (letzter Beitrag) ist jetzt der autofreie Durchgang zur Meisengasse (fast) gerüstfrei.

Und von der Rückseite gesehen. Für den hier schon kritisierten Tiefgaragenzugang des Nachbarhauses (zuletzt hier im zweiten Bild zu sehen) hat man nur die Minimallösung gefunden, er wurde weiß verputzt. Zumindest ist das der aktuelle Stand, vielleicht kommt da ja noch was.

-Bilder von mir-
Am Flugdach des Goethe34 wird noch kräftig gearbeitet. Teilweise sind die Fensterrahmen schon eingesetzt (letzter Beitrag aus dieser Perspektive hier)
bei der Sanierung und Aufstockung der Neue Mainzer Straße 84 wird scheinbar erst mal rückgebaut, bevor es wieder aufwärts geht (letzter Beitrag aus dieser Perspektive hier)
Die Gerüste an der Braubachstraße 34 sind abgebaut und das Haus erstrahlt im alten Glanz, die Haustür wird hoffentlich noch ersetzt. Für einen Vergleich vorher/nachher, hier epi's Beitrag vom April 2011 ansehen
und hier noch ein paar Details
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Das zuletzt in Beitrag #1004 erwähnte Vorhaben hat jetzt eine Website. Daraus ergibt ergibt sich, dass nun doch sämtliche früher von der Frankfurter Sparkasse genutzten Nachkriegsbauten abgebrochen werden sollen. In zwei Neubauten und dem umgebauten historischen Bestand sollen bis zum ersten Quartal 2016 27 Wohneinheiten entstehen.
Der "historische Bestand" ist ja auch nicht das, was er verspricht. Von dem gelegentlich fälschlicherweise als "Schönborner Hof" bezeichneten Gebäude ist ja nur der Treppenturm historische Baumasse, hinter der barocken Fassade westlich davon ist ein Betongebäude aus den 70ern verborgen. Das Originalgebäude wurde beim Umbau von der Wurstfabrik zum Sparkassenbürogebäude abgetragen.
Trotz Gerüst wirkt "Goethe34" schon jetzt mit seiner runden Ecke auffällig schmal. So schmal, dass von einem gelungenen Blickfang und einem hohen Wiedererkennungswert gesprochen werden kann.

Auf Höhe des nördlichen Brückenkopfs des Eisernen Stegs und in Nachbarschaft zum Haus Wertheym am Fahrtor steht das Gebäude Mainkai 35. Eine Abbildung gibt es bei Street View.
Nun ist geplant, das Gebäude aus der Nachkriegszeit abzubrechen und an seiner Stelle einen sechsgeschossigen Neubau zu errichten. Dieser soll nach Planung des Frankfurter Büros Landes & Partner gebaut werden. Vorgesehen ist eine Grundfläche von 21,5 x 25,5 Metern und eine Höhe von 17,5 Metern über Geländeoberkante (Q). Zum Main hin ist dem Erdgeschoss-Grundriss zufolge Gastronomie vorgesehen. Deren auf der Visualisierung erkennbarer Name dürfte eine Reminiszenz an das bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg an dieser Stelle stehende Restaurant "Main-Terrassen" (Foto) sein.

Grafik: Landes & Partner
Hätte schlimmer kommen können, ist der erste Gedanke. Nur warum vergibt man an dieser Stelle die Chance, die Altstadt optisch ein wenig mehr um die Ecke zu ziehen? Ein bis zwei Gesimse und spitze Giebel über den Gauben hätten Effekt. Sicher liegt es wieder am Geld - und am Mut.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass die ganze Fläche vor dem Haus zum Main hin recht staubig bis siffig wirkt. Für eine Terrassenbewirtschaftung nicht gerade förderlich. Zudem sind die wildwachsenden Bäume zwar ganz schön, nehmen dem Platz in ihren Ausmaßen aber Licht und Raum.