Das wird auch immer so bleiben,dass mehr Leute in den Speckgürtel ziehen,als von dort in den Ballungskern.Die neue Lust am wohnen in der Stadt ist viel publiziert.Was auch damit zusammenhängt,dass es wirklich interessante Projekte gibt.
Vielerorts sind durch den Rückzug der Industrie aus dem stadtnahen Bereich,grosse Flächen,vor allem an Flussläufen wieder verfügbar geworden.Waren die Städte an den Flüssen vorher mit Industrie und Hafenlogistik zugebaut,so wurden solch attraktive Lagen jetzt für die Bewohnerschafft zurückgewonnen.
Der Rückgang der Suburbanisierung hat vor allem demografische Gründe.Die Generation nach dem Pillenknick ist jetzt im Hausbau Alter und es gibt einfach weniger Leute,die Nachfrage üben.Und nach jahren des Baubooms ist eine gewisse Sättigung erreicht.Die gestiegenen Mobilitätskosten dürften IMHO nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Ein Haus im Grünen wird aber für viele immer ein Traum bleiben.Es gibt parallell zum Trend des Stadtwohnenes einenweiteren Trend zum naturnahen und stylischen Landleben abseits der Schlafstätte.
Etliche Zeitschriften,Internetseiten befassen sich mit dem neuen,teils luxeriösen Landleben.
Steigende Preise im Innenstadtbereich werden auch die Rand und Vorortlagen wieder attraktiver machen.In Berlin boomt nicht nur die Mitte,sondern vor allem die klassischen,innenstadtnahen Grünlagen von Wilmersdorf,Steglitz usw.Nur das wird nicht so stark publiziert.


