@ Iconic:
Ok, die Betrachtung einer temporären Wirtschaftslage bzw. oder Bewertung einer Stadt bzgl. Renditeerwartung ist sicherlich ein Aspekt.
Mir geht es in erster Linie um den bauhistorisch architektonischen Aspekt. Tut mir leid, ich war auch schon in vielen Städten, aber mir fällt was das betrifft, keine interessantere Stadt ein! Allerdings gehöre ich auch nicht zu den Hochhausjunkies! ![]()
Um es auf den Punkt zu bringen, im letzten Jahrhundert gab es in Europa ein paar große Projekte, Moskau in den 30ern, Berlin Ost in den 50ern, Berlin West in den 50ern, Paris in den 70ern, London in den 80ern und Berlin in den 90ern! Deswegen ist Berlin gerade aus architekturhistorischer Sicht interessant! Diese Einteilung stammt nicht von mir, sondern ist bei Architekturkritikern anerkannt! Verstehst du nun was ich meine! Welche Stadt soll unter derartigen Gesichtspunkten mitspielen können?
Und sicher, Rom sollte lieber in der oben genannten Liste stehen, aber da ist eben nunmal nur ein Adalberto Libera Bau entstanden. Was London betrifft, ist sie architektonisch eher am uninteressantesten. Die vielen londoner Bürgerbewegungen bringen dies zum Ausdruck! Der britische Philosoph Alain de Botton bringt es auf den Punkt, wenn er folgende These über seine Stadt bringt
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verbaute Wohnsiedlungen, herzlose Betonklötze, deprimierende Straßenzüge – hässliche Architektur! Warum ist uns die Schönheit verloren gegangen?
Nachtrag: Entschuldigung, Adalberto Libera hat dem Kongress Palast auch die Post in Rom gebaut!
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Libe…a_051204-01.JPG
http://www.palazzocongressi.it/