Beiträge von Johnny

    Ich finde es gut, dass Braunfels seinen Vorschlag abermals vorbringt. Noch besteht schliesslich die Möglichkeit, diesen Unsinn zu stoppen und damit größere städtebauliche Möglichkeiten zu eröffnen.


    Wenn die Kleinteiligkeit auf dem MEF auf moderne oder historisierende Gebäude auf einem Altstadtgrundriss hinausläuft (anstatt einer Teilrekonstruktion von midestens der Hälfte der ehemaligen Bauten), dann präferiere ich doch eindeutig die von Braunfels vorgeschlagene Variante mit dem Boulevard. Die Gebäude, die in seinem Entwurf zu sehen sind sind doch ohnehin eindeutig Platzhalter. Hier könnte man interessante und hochwertige Entwürfe verwirklichen und ein Gesamtkunstwerk schaffen. Dieses "Augen zu und durch" finde ich furchtbar. Ich habe noch von niemandem ein Statement gehört oder gelesen, der mit dem Ergebnis der derzeitigen Planung des Humboldtforums zufrieden gewesen wäre.

    Dafür, dass es sich um eine recht schlichte Wohnanlage handelt, gefällt sie mir recht gut. Zumindest wirken die Gebäude abwechslungsreich und freundlich. Sogar das Graffiti gefällt mir, macht das Ganze interessanter und weniger steril.

    Hübsch! Der Postturm ist zwar nicht wahnsinnig schön aber sehr originell! Schön, dass man sich auch in so einer hübschen Kleinstadt mal traut, etwas höher und markanter zu bauen.


    Durch die getrennte Darstellung aller Hauptlinien ist eine Linienbündlung jedermann ersichtlich und auch ein auswärtiger Betrachter erkennt sofort, dass es dadurch zu einem dichten Takt auf dem Abschnitt kommt und es sich gleichzeitig um das "Rückrad" des Schienennetzes handelt.


    Allerdings ist der Takt auf der Stadtbahn auch nicht höher als auf einer U-Bahnlinie (die nur als eine Linie dargestellt ist).

    Maxwell hat eine Reihe unterschiedlicher Designs für Berlin erstellt, unter Anderem das aktuelle grafisch etwas modifiziert. Ich mag seine Designs sehr, sie wirken sehr modern, die Abrundungen wirken schwungvoll und elegant. Vor allem fände ich es sinnvoll, die S-Bahn-Linien so zusammenzulegen, wie er es gemacht hat. Damit verschwindet dieser unsägliche "Ast" der Stadtbahn, was der Übersichtlichkeit und Verständlchkeit IMO zuträglich ist und auch besser aussieht.

    Der 2. Platz sieht von Nahem betrachtet viel glatter aus, von weitem gefällt er mir besser. Ein großer Teil der Attraktivität ist allerdings den Markisen geschuldet. Mit dem 3. Platz kann ich nichts anfangen - Glaskästen sind nicht mein Ding. Also hat definitiv der beste Entwurf gewonnen. Problematisch sind die flachen Baukörper, die scheinbar vorgegeben waren. Da sind die Möglichkeiten natürlich begrenzt. Eine größere optische Kleinteiligkeit und Höhenentwicklung hätten ganz gut aussehen können.

    Man mag den Entwurf zu Recht als einfallslos und zu wenig originell bezeichnen, aber ich kann ganz gut damit leben. Der Entwurf ist unauffällig, unaufgeregt und erzeugt ein angenehmes Ensemble, das an dieser Stelle glaube ich ganz gut passt. Nur die einheitliche öde Rasterfassade zur Invalidenstraßen hin stört mich. 1-2 Stockwerke zusätzlich dürften es an dieser Stelle eigentlich auch sein.

    Das ist sehr schade. Ich dachte in Wien wäre man mehr auf sein historisches Erbe bedacht. Dass neuer Wohnraum gebraucht wird ist natürlich verständlich. Leider gefällt mir in Wien (wie auch in vielen deutschen Städten) die Architektur neuer Gebäude oft nicht besonders. Gibt es Proteste gegen diese Abrisse?

    ^ Ich bin ja aus dem Pott einiges gewohnt, aber das Projekt schlägt dem Fass den Boden aus. In den 60ern hätte man es nicht hässlicher hingekriegt. Kaum zu glauben, dass das ein Neubau ist. Als Billigst-Resort auf Malle wäre das schon schlimm.

    ^ Ich glaube vor allem nicht, dass es allzu viele Leute gibt, die die gegenwärtige Situation vor dem Ofen hervorlocken würde, auch keine Touristen. Was gibt es denn da außer dem Fernsehturm Tolles zu sehen? Hui, graue grobschlächtige Platten, wie es sie in jeder Stadt des Ostblocks oder irgendeines Schwellenlandes zu sehen gibt. Warum interessiert es dich scheinbar nur, was irgendwelche Touristen (vermeintlich) sehen wollen und nicht wie ein Stadtzentrum aussehen könnte, wo sich die Stadtbewohner wohlfühlen, wo sie sich gerne aufhalten und wo Lebendigkeit und Gewerbe abseits der 1-€-Branche entstehen? Eine Rekontruktion stellt nur eine Möglichkeit dar, wie mit diesem Ort umgegegangen werden kann. Wenn man dies befürwortet, kann man diese Meinung auch vertreten, ohne dass das gleich als Rumgeheule abgetan wird. Langfristig benötigt dieser wichtige Ort definitv mehr als nur Kosmetik.


    Wenn ich mir das Bild von tel anschaue, mag ich gar nicht glauben, dass all diese Strassen und Häuser auf dieser scheinbar kleinen Fläche gestanden haben. Mir gefällt diese Kleinteiligkeit und Unübersichtlichkeit. Großzügigkeit gibt es dagegen an sehr vielen Orten in Berlin. Den Fernsehturm inmitten einer rekontruierten Altstadt stelle ich mir übrigens auch sehr reizvoll vor.

    Die dürfte sich freuen - sie kommt ja aus der DDR. Ein wirklich erbärmliches Bild, das sich da bietet und das bei schönstem Sonnenschein. Dieses Gebäude ist wirklich auf das allergrundsätzlichste reduziert, ich bin eigentlich schockiert, dass man heute noch imstande ist, die schlimmsten Bausünden vergangener Zeiten 1 zu 1 zu kopieren. :Nieder:

    Wenn der Wirtschaftsaufschwung weiter geht wird man sich in einigen Jahren sicherlich ärgern, solche Flächen für Baumärkte und Autohäuser verschwendet zu haben. Die Anbindung ist hier doch erstklassig, dies müsste also ein hervorragender Bürostandort sein.