Bauprojekte bei RB Leipzig + Neugestaltung Stadionumfeld

  • ^ ich kann die Attraktivität der Festwiese als zentralen Festplatz schon erkennen. Wenn der Vorplatz zur Jahnallee einbezogen würde, könnte das auch eine größere Fläche sein. Auch wenn eine Befestigung der Fläche das Erscheinungsbild deutlich verändern würde. Und da macht der Denkmalschutz stress. Ich sehe eben auch die Problematik des Fußball-Spielbetriebs, welcher vor allem im Frühjahr und Herbst ordentlich gefüllt ist.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Evtl. ist hier ein Umdenken sinnvoll - weg von zweimal im Jahr Allerweltsrummel über drei Monate hin zu einmal Großevent (also Kleinmesse mit Zusatzveranstaltungen wie eben Food- und oder Nationenfest, Bierbörse usw.), das dann auch über eine lokale Veranstaltung hinaus geht. Nuperus hat die hervorragende Anbindung genannt: S-Bahn, Tram und an Parkplätzen besteht ebenfalls kein Mangel. Dazu kommt das ikonische Völki als Tourispot in der Nähe. All das könnte die schnöde, in die Jahre gekommene Kleinmesse, die bis dato (und dass auch nur sehr überschaubar) in die Stadtgesellschaft wirkt, in die Region tragen. Alternativ kann man natürlich auch zwei Events daraus machen wenn man die Tradition mit Frühjahr und Herbst nicht kappen möchte (dann evtl. zeitlich jeweils verkürzt).

    Ich denke es macht schon Sinn, die Kleinmesse traditionell (deswegen der Name "Kleinmesse") auf Frühjahr und Herbst zu belassen. Zur Zeit trägt sich die Veranstaltung mit langen Perioden und geringen Kapazitäten. Auch das könnte man z.B. auf zweimal zwei/drei Wochen aber mehr Kapazitäten, anpassen.

    Die Idee der Alten Messe gefällt mir immer besser. Die Messeallee könnte man teilweise sogar mit festen Ständen unter den Alleebäumen ausstatten um diverse Funktionen strukturierter anzubieten. Im Bereich der Rampe und Stadtbalkon wären zentrale Attraktionen, wie z.B. Riesenrad, sinnvoll. Im oberen Bereich in Richtung Völkerschlachtdenkmal, wären die Fahrgeschäfte möglich.

    Ferner wäre z.B. auch ein ausgebauter Deutscher Platz, mit abgerissenem Querriegel/Messehalle 7 bespielbar. Man könnte z.B. auch kleinere Fest-/Bierzelte im Muster der 'Cannstadter Wasn' und des 'Oktoberfests' etablieren. Sind auch die jetzigen im Herbst meist ausgebucht.

    Bei Anpassung und Zusammenlegung mehrerer Veranstaltungen zu einer Kleinmesse, einer deutlich gesteigerten Kapazität sowie von der Stadt gut organisierten Veranstaltung (Verkehrsregelung, Müllbeseitigung, Vermeidung von Lärmbelästigung, Sicherheit etc.) wäre diese sogar mit je zwei Wochen gut durchführbar. Damit ergebe sich auch eine wesentlich geringere Beeinträchtigung als in der Gegenwart und für die Büros vor Ort, von nur je zwei Werktagwochen.

  • Der Alten Messe kann ich nichts abgewinnen. Auf der Seite nahe den Möbelhäusern gibt es Lärmschutzprobleme zu Wohnhäusern, auf der westlichen Randseite Probleme mit Forschungseinrichtungen. Der Deutsche Platz sollte eine grüne Fläche bleiben. Auch wäre potenziell die Hauptachse für eine bessere Straßenbahnerschließung besser geeignet.

    Die einzigen Flächen, welche weit genug von allem entfernt sind, sind die am Funkturm und neben der Gartenanlage "Tiefland". Dort wäre mit Tram 16 und S-Bahn eine leidlich gute Erreichbarkeit gegeben. Ohne Flüchtlingslager ließen sich auch ca. 30.000m² zusammen frickeln.

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    Der Alten Messe kann ich nichts abgewinnen. Auf der Seite nahe den Möbelhäusern gibt es Lärmschutzprobleme zu Wohnhäusern...

    Die Entfernung zur Wohnzeile an der Prager Straße entspricht ziemlich genau derjenigen Entfernung zur nächstgelegenen Wohnbebauung am jetzigen Standort (wenn man das Capahaus mit dazu nimmt ist es heutzutage sogar weniger). Dort reduziert das Capawäldchen die Lärmemission, an der Alten Messe sind es die östlich der Zentralachse gelegenen Großbauten wie u.a. der kürzlich errichtete BioSquare. Nicht zu vergessen, dass in Zukunft noch weitere große Baukörper dazukommen (P3-Office, BioSquare-Erweiterung am Standort der ehem. Messegaststätte) was die Abschirmung noch einmal deutlich verstärkt.

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    Der Deutsche Platz sollte eine grüne Fläche bleiben.

    D’accord! Da wird auch anderweitig nichts passieren.

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    Auch wäre potenziell die Hauptachse für eine bessere Straßenbahnerschließung besser geeignet.

    Eine Tramlinie über den Boulevard?!? Wozu? Dieser soll doch u.a. mittels doppelter Baumreihen wieder hergerichtet werden und war m.W. historisch auch nie für eine derartige Planung vorgesehen. Sorry wenn ich Dich hier falsch verstanden habe aber Straßenbahnen direkt durch die Alte Messe fahren zu lassen erscheint mir ziemlich unsinnig dafür, dass es in der Nähe ausreichend Haltestellen gibt.

  • Der Deutsche Platz wird auch grün bleiben – das ist ja alles geschützt. Auch bei der Fläche am Funkturm gäbe es Lärmprobleme und die Stadt müsste den Standort komplett entwickeln. Das würde knapp 20 Millionen € kosten, die aufgrund der derzeitigen Finanzlage nicht darstellbar sind, da es eine freiwillige Leistung wäre.

  • ^ + ^^^

    Mir ging es nicht um die Beseitigung des Deutschen Platzes als Grünanlage. Obwohl ein öffentlich zugänglicher Bereich zum verweilen und dann als Brücke auf die Messe-Allee, positiv wäre.

    Mir ging es um den freien Platz davor, der ehemaligen Eingangszone mit dem Querriegel über die Straße und dem Monstrum Messehalle 7. Der Querriegel könnte endlich mal verschwinden um hier eine städtebauliche Sichtachse zu schaffen. Die Messehalle 7. könnte ich mir entweder als Abriss oder besser als komplette neu-Ordnung, nach dem Beispiel des Parco Dora in Turin, vorstellen.

    Diesen Bereich also neu ordnen und als öffentlichen Bereich bespielen. Und diese Interaktion zwischen Nationalbibliothek, Forschungseinrichtungen, Zentralarchiv der Stadt sowie öffentliche Freiflächen, könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.

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    Eine Tramlinie über den Boulevard?!? Wozu? Dieser soll doch u.a. mittels doppelter Baumreihen wieder hergerichtet werden und war m.W. historisch auch nie für eine derartige Planung vorgesehen. Sorry wenn ich Dich hier falsch verstanden habe aber Straßenbahnen direkt durch die Alte Messe fahren zu lassen erscheint mir ziemlich unsinnig dafür, dass es in der Nähe ausreichend Haltestellen gibt.


    Ich habe eine aus meiner Sicht sinnvolle Änderung der Straßenbahnführung skizziert:

    https://www.imagebam.com/view/ME1EA0JB

    rot = Untersuchungsstrecke Neubau laut Stadtratsbeschluss (Verlegung aus Ph.-Rosenthal-Str.)

    orangerot = konsequente Fortführung dieses Ansatzes

    Haltestellen Orange = Bestand / hellgrün = Neu

    blauviolett: Lage der meisten Eingänge


    Vorteile:

    Die neue Führung liegt dort, wo auch die Eingänge liegen. In der Str. des 18. Oktober habe ich verzichtet, alle Häuser blau zu färben, die Untersuchungsstrecke liegt definitiv dort, wo richtig viele Menschen leben.

    Wenn von dieser in den Bestand eingemündet wird, muss die Haltestelle dort sowieso anders gelegt werden, da für die 16 der Platz nicht reicht. Das Alte Messegelände wird zwar von vielen Haltestellen "umzingelt", doch da DER Aufkommenschwerpunkt sehr mittig liegt (HIT Markt, Stadtverwaltung) haben die meisten Menschen lange Wege.

    Die T-förmige Trasse ermöglicht eine effektive Verbindung des 16er Astes mit dem 15er Ast, für Umleitungen oder Einrücker ideal.

    Die Strecke ist zwischen HIT-Markt und Roßplatz eine Bündelungsstrecke, wo sich ein besserer Taktabstand auszahlt. Aktuell sind es 4 gemeinsame Stationen, mit diesem Modell 8 Stationen

    Studenten kommen erstmals effektiv zur Bibliothek

    Fußwege zu den PH16 Häusern und solchen die noch gebaut werden wollen sind ungleich kürzer und vor allem ohne Verkehrsachsen-Hindernissen

    Die Führung dauert fahrzeitmäßig nicht länger, also Null Mehrbedarf. Dafür viel mehr Potenzial

    Die Strecke aus 2000 (Zwickauer Str.) führt streng genommen nur an den Zielen vorbei, aber nicht hin.

    Bevorrechtigung der autolastigen Semmelweisstraße ist einfacher, wenn man diese nur binnen weniger Sekunden kreuzt.

    Schulen / Schwimmhalle / Einkaufen an der Johannisallee ist viel näher und vor allem für Grundschüler viel sicherer.

    ME1EA0JB

  • ^Nun also ich denke in Anbetracht der derzeitigen und lanfristig schlechten Finanzlage ist - selbst wenn eine solche Trassenführung sinnvoll wäre - an eine solche in den nächste 10, wenn nicht sogar 20 Jahren nicht ansatzweise zu denken. Und selbst wenn man die Kleinmesse an die Alte Messe verlagert, ist das nicht in Stein gemeiselt und die Fläche ist ja im Grunde dennoch "freibleibend". Die Kleinmesse ist nicht fest verbaut. Ich glaube nicht, dass das eine dem anderen zuwiderläuft.

  • ^das stimmt, es gibt nur eine Stelle, welche frei gehalten werden müsste: Eine günstige Trassenlage als Abzweig aus dem Bestand Zwickauer Str. über die derzeitige Brachfläche, um ohne hinderliches Gekurve zwischen Stadtarchiv und HIT Markt zu landen.

    Finanziell wäre das insgesamt "durchwachsen", der städtische Planungsauftrag liebt bei 1,1 km, dann kämen noch mal 1,1 km für Tram 16 und das Lückenstück von 300m zur Rosenthalstr. dazu. Stromversorgung (Unterwerke) sind nicht nötig, es ändert sich ja betrleblich nichts. Macht 2,5km. Vor einigen Jahren wären es grob 25 Mio. Euro, inzwischen würde ich von 35 Mio. ausgehen.

    Dafür entfällt:

    - Sanierung südliche Rosenthalstr.

    - Schleife Deutscher Platz (Siegismundschleife)

    - Gleisdreieck russische Kirche (dafür neues Gleisdreieck am Hitmarkt)

    - bis es soweit ist, entfällt Sanierung Zwickauer Str., Semmelweisstraße und nördliche Rosenthalstr. Je nach Lage einer neuen Strecke sind ja Fördermittel möglich.

    Und man bekommt, grob überschlagen zwischen 4.000 und 5.000 Fahrgäste zusätzlich am Tag ohne betrieblichen Mehraufwand. Beim abgerundeten Netteerlös aus einer Fahrt sind die Hälfte der Investsumme (andere Hälfte Fördermittel) nach rund 15 Jahren wieder drin. Die ersparten Sanierungen noch nicht mitgerechnet.

    Und man bekommt eine viel günstigere Bevorrechtigung an Kreuzungen / Querungen


    Aber ja, es braucht dafür Geld.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Macht 2,5km. Vor einigen Jahren wären es grob 25 Mio. Euro, inzwischen würde ich von 35 Mio. ausgehen.

    Das ist überraschend günstig. Gibt es dafür besondere Gründe? Wenn ich das mit Tram-Projekten in München vergleiche, sind das nicht einmal 25 % der Baukosten. Hier kostet 1 km Neubaustrecke inzwischen leider 50 - 60 Millionen Euro. Solche öffentlichen Bauprojekte werden m.W.n. überregional ausgeschrieben, daher würde ich ungleiche Lohnkosten eher ausschließen.

  • Vor einigen Jahren galt die Fausformel: 10 Mio Euro/km zweigleisige Neubaustrecke Tram. Logischerweise stark von lokalen Einflussgrößen abhängig. Hier dürfte es relativ einfacher Straßenraum / separater Raum sein. Das gesparte Unterwerk (so eines kostet um die 2 Mio Euro) kompensiert etwaige Sonderkosten. Da seit einigen Jahren die Baukosten gestiegen sind, halte ich 10 Mio Euro/km Strecke für zu wenig und habe deshalb höhere Werte genannt.

  • Heute war der LVZ zu entnehmen, dass für die neue Trainingsfläche die Speedway-Bahn am Cottaweg ins Spiel gebracht wird. Dadurch kann das Cappa-Wäldchen bestehen bleiben, was für das Klima in Lindenau sehr wichtig ist. Aus meiner Sicht ist die Speedway-Anlage in diesem sensiblen Bereich sowieso ein Unding. hier

  • ^ Wenn es eine Fläche in der Stadt gibt die entwidmet und wieder aufgeforstet werden sollte dann ja wohl das Motodrom! So ein Unsinn hier eine ausgesprochen negative Nutzung durch eine andere negative zu ersetzen. Es bleibt dabei: Die sinnvollste Lösung ist die Kleinmesse an einen anderen Standort zu verlegen (und am besten die Speedway-Bahn gleich mit) um anschließend eine Kompensationsfläche mehr innerhalb der Stadt zu haben bzw. das Capawäldchen zu erhalten. Der kaum genutzte und hochversiegelte Festplatz kann dann durch RB bebaut werden. Dass dieses Szenario den Kleinmesse-Betreibern und den Nischensportlern vom Speedway-Club nicht gefällt ist klar aber da muss man dann durch.

    Zur Zeit werden am Stadion die Treppenaufgänge am Glockenturm erneuert: https://www.lvz.de/sport/regional…O5RAO35JFA.html

  • ^Das ist ein Vorschlag des OBM. Völlig unausgegoren!


    Auf der Festwiese wurde aus Denkmalschutzgründen nur ein kleiner gepflasterter Bereich als Zuwegung zum Stadion erlaubt. Wie soll dort ein Bereich für Schausteller abgebildet werden? Und wie soll eine Kleinmesse aussehen, wenn parallel eine Veranstaltung im Stadion ist? Spoiler: garnicht, da dieser Bereich als Fluchtbereich dient. Die Zuschauermengen, die sich zum Stadion bewegen, können nicht einfach um die Kleinmesse "herumlaufen", der Bereich vor dem Stadion wird als Parkplatz mißbraucht. Somit könnte eine Kleinmesse nur in der fußballfreien Zeit stattfinden. Die ist im Januar/Februar oder Mai - Juli. Da gibt es aber auch Konzerte im Stadion und auf der Festwiese. Und einige hätten ja gerne auch noch einen U- Bahnhof unter der Festwiese...

  • Ich freue mich, dass sich der Oberbürgermeister meinem Vorschlag anschließt! 👍😁

    Der Artikel ist sehr spannend. Demnach sei die größte Hürde der Denkmalschutz. Auf dem ehemaligen „Adolf-Hitler-Feld“ einen bunten Rummel abzuhalten, fände ich eine wunderbare Form der Vergangenheitsbewältigung. Ich wusste auch gar nicht, dass die Kleinmesse bereits dort ansässig war, bevor sie von den Nazis verdrängt wurde. Dem Denkmalschutz geht es aber um das Gras. Schon das Anlegen des befestigten Weges war mit Diskussionen verbunden. Der Denkmalschutz steht in Sachsen gerade aber gehörig unter Druck, worauf auch Jung hinweist. Das Festhalten an Gras ist so ein Fall, bei dem nicht gerade viele Menschen Verständnis für den Denkmalschutz haben dürften (denke ich).

    Der Lärmschutz soll durch die jüngst finanzierten Neubauten (Ballsporthallen, Parkhaus) gewährleistet werden, auch die Trogform der Kleinmesse sei vorteilhaft.

    Befestigungen des Untergrunds und neue Anschlüsse sollen auch den Konzerten zugutekommen.

    Die Auslastung des neuen Parkhauses würde sich durch die Kleinmesse verbessern, die ÖPNV-Anbindung sei leistungsfähig.

    Nächstes Jahr soll die Beschlussvorlage fertig sein, spätestens bis 2029 hofft man auf eine Umsetzung, das ist ambitioniert.

    Ergänzend meine Meinung:

    Von etwaigen Problemen bei der Entfluchtung des Stadions ist im Artikel nicht die Rede. Ich vermute wie gesagt, dass es diese Hürde nicht gibt, da die verfügbaren Flächen rund um das ganze Stadion üppig genug sind.

    Die Nutzungen müssen eben näher zusammenrücken, Konzerttermine entsprechend gelegt werden. Künftig stehen für Konzerte überdies eine vergrößerte und eine kleinere Halle zur Verfügung.

    Im Folgenden zeige ich euch Ansichtskarten aus meiner Sammlung, welche die Kleinmesse auf der heutigen Festwiese zeigen:

    rk3pix79.jpg
    Gestempelt, händisch datiert, Kartendruck datiert, 1908


    mms346to.jpgGestempelt, Kartendruck datiert, 1908

    bzwmr86h.jpgWeimarer Republik (Briefmarke mit Friedrich Ebert)

    ih5qtswm.jpg
    Kartendruck datiert, 1908

    Ein Rummel ist in gewisser Weise auch ein architektonisches Erlebnis. ;)

  • Die Stadtratsfraktionen von Grünen, CDU und AfD nehmen den Vorschlag positiv auf, betonen aber die harte Nuss Denkmalschutz. Die AfD will zudem erst mit den Schaustellern reden, deren Sprecher im Artikel sagt, er vertraue ganz auf OB Jung. Herr Jung „brenne sehr für die Idee“, erfährt man auf LVZ-Insta. Die Linke spricht vom „Prinzip Hoffnung“, ist also skeptisch, ohne sich inhaltlich zu äußern.

    Der Bürgerverein Waldstraßenviertel kritisiert, bis 2029 gebe es noch keinen Schallschutz für das Viertel. Die Stadt kündigt an, die Schallschutzfragen zu prüfen. (Meine Meinung: Die Schausteller könnten ja für eine Übergangszeit ihre Musik leiser drehen.) Die Umweltvereine kritisieren scharf, dass weiterhin teilweise Rodungen des wichtigen Verbindungsstücks im Biotopverbund („Capa-Wäldchen“) geplant würden. Die Grünen bringen „Stapelungen der Infrastruktur“ ins Spiel. Mir ist nicht ganz klar, was damit gemeint sein könnte. Union Berlin wird als Vorbild genannt. Ich denke jedoch, dass die Umweltverbände am wenigsten kompromissbereit sein dürfen, denn für eine bereits jetzt schmale Verbindung zwischen zwei großen Arealen im ökologischen Netz gibt es einfach keine Alternativlösungen. Eine Demo mit über 2.000 Teilnehmern hatte gezeigt, wie wichtig das Thema in der Stadtgesellschaft ist. So viele Leute bringt die lokale Politik selten auf die Straße. Der Ökolöwe berichtet im Newsletter, seither 300 neue Fördermitglieder hinzugewonnen zu haben, die das Engagement für das Waldstück unterstützen wollen. In Summe denke ich, der alte Vorschlag ist vom Tisch.


    Eindeutig muss meiner Ansicht nach der Denkmalschutz zurückstecken, zur Not mit Ministererlass. Dann ist der Weg für die optimale Lösung Festwiese frei. Wie gesagt kann man auch mal nach München schauen. Das Oktoberfest findet ebenfalls auf einer Wiese statt, die auch als Wiese erkennbar ist.


    https://www.lvz.de/lokales/leipzi…6TRGYUATW4.html

  • Ich verstehe das Problem nicht. Die Festwiese ist ein Riesenplatz, der fast das ganze Jahr leer steht. Die Veranstaltungen müssen eben besser verzahnt und abgestimmt werden.

  • Mit der heutigen Wahl kann man die Akte Olympia in Leipzig schließen - ein schwarzer Tag für den Leipziger Sport. Mal schauen wie sich das auf die Investorensuche bei den Sporthallen auswirkt.