• Erweiterung der Georg-Büchner-Schule (City-West)

    Das Vorhaben aus dem ersten Beitrag wird jetzt umgesetzt. Spatenstich war Anfang Dezember 2010, Informationen dazu und zum Projekt in diesem FNP-Artikel (aus dem Google-Cache). Bemerkenswert, dass sich die dort bezifferten Kosten gegenüber der in der städtischen Pressemitteilung in #1 genannten Summe fast verdreifacht haben. Heute Nachmittag wurde ein Kran aufgestellt (zur Orientierung - das hinter dem Mobilkran ist das Mercure Hotel an der Voltastraße):



    Auch wenn ich mich damit nicht auskenne, ein wohl ziemlich exotisches Modell:



    Bauunternehmen ist den aufgehängten Schildern nach Walke + Acker aus Wallenhorst, weiteres steht auf dem Bauschild:



    Das Gebäude im Hintergrund mit der schicken Betonplattenfassade wird abgerissen, wenn ich das richtig verstanden habe:



    Bilder: Schmittchen

  • Neubau Schimmbad und Turnhalle an der Wöhlerschule

    Ich konnte darüber hier noch nichts finden. Mit dem Bau der neuen Turn- und Schwimmhalle wurde schon letztes Jahr begonnen, nachdem die alte Halle abgerissen wurde. Fertigstellung soll Herbst 2011 sein.


    Auf dem Rendering zu sehen als flacher Bau, dürfte ungefähr eine Höhe von 3 Meter haben. Schwimmbad und Turnhall befinden sich nebeneinander und nicht wie früher übereinander. Für den neuen Bau musste nicht nur die alte Halle, sondern auch der Fahrradabstellplatz der Schule weichen (befindet sich jetzt vor der Schule).

    http://www.baufroesche.de/proj…_Woehlerschule/index.html


    Momentan ist man dabei die Glasscheiben in den Rohbau einzusetzen und das Dach zu teeren.


    Ich versuch mal aktuelle Bilder vom Bau zu machen.

    Einmal editiert, zuletzt von Noisy () aus folgendem Grund: Ä und Ö liegen auf der Tastatur zunahm beinander ;)

  • Holzhausenschule (Westend)

    Die Holzhausenschule steht seit Jahresbeginn unter Denkmalschutz (Wikipedia-Bild). Der ursprüngliche Plan, die Schule abzureißen und neu zu errichten, ist wegen des kürzlich gültigen Denkmalschutzes nun auszuschließen - die geplanten Sanierungs- und Ausbauarbeiten werden dadurch erheblich erschwert. Nach Angaben von Dr. Hans-Jürgen Pritzl, Leiter des Hochbauamts, ist gegen Ende des Jahres mit einer Entscheidung über Art und Umfang der auszuführenden Arbeiten zu rechnen. In jedem Fall werde Ausbau und Sanierung einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen. Eine Machbarkeitsstudie wurde erstellt, ein Architekturwettbewerb wird im Herbst ausgelobt (Quelle).

  • Haupt- und Realschule Innenstadt (Lange Straße)

    An diesem "Projekt" fahre ich tagtäglich mit dem Fahrrad an den Wallanlagen vorbei, einen großen Baufortschritt kann ich seit Monaten nicht erkennen. Ich habe nicht den Eindruck, dass es hier merklich vorangeht - aber so ist es wohl nun mal, wenn die öffentliche Hand baut. Unglaublich, so etwas könnte sich kein privater Bauträger erlauben. Hier ein Bild vom Anlagenring von heute Morgen:



    Bild: marty-ffm

  • ^ Marty, Grund für die Verzögerungen an den Fassadenarbeiten sind "nicht wirtschaftliche Ausschreibungsergebnisse" der ersten Ausschreibungsrunde. Steht hier im Strang: Gucksdu. Da in der zweiten Ausschreibung als Beginn "Ende März" anvisiert war, dürfte es jetzt doch hoffentlich vielleicht unter Umständen sehr sehr bald weitergehen. ;)


    P.S.: Ein Hinweis darauf, dass wir nicht mehr lange auf den Abschluss der Arbeiten warten müssen, ist diese Ausschreibung über die Unterhaltsreinigung der Schule. Ab 1. August möchte man die Schule regelmäßig gereinigt sehen.

  • Haupt- und Realschule Innenstadt (Lange Straße)

    Endlich! Noch Ende April klagte marty-ffm über den monatelangen Baustellenstillstand. Auch ich warte seit langem gespannt auf die Fassadenteile, da das Rendering des Entwurfs eine "plastische" Steinfassade verspricht. Siehe Infobeitrag. Seit ein paar Tagen sind die Platten geliefert und werden montiert. So sehen sie aus:



    Montiert:



    Auf dem Rendering ist von den Fugen zwischen den einzelnen Platten nichts zu sehen. Es suggeriert große Fassadenteile, von denen zwei jeweils ein Fenster komplett umschließen. Eine hochwertige Fassade wird es allemal. Und hier noch einmal die Gebäudefront noch einmal als Ganzes:



    Bilder: epizentrum


    Rechts schließt übrigens das Kolpinghaus an (siehe bspw. #542 und #602). Auch dazu gibt es gleich ein Update. Hinten hat sich im Vergleich zu den Fotos von letztem Jahr nichts Wesentliches getan. Siehe Beitrag #31 mit weiteren Links auf Vorbeiträge.

  • Anna-Schmidt-Schule (Gärtnerweg 29)

    Die Erweiterung und Modernisierung scheint so gut wie abgeschlossen zu sein, Epi hat hier schon ausführlich berichtet. Ein Foto von der Bockenheimer Anlage


    By thomasfra at 2011-05-28

  • Bergiusschule (Frankensteiner Platz)

    Die Stadt Frankfurt wird die Bergiusschule für ca. 15 Mio. Euro sanieren. Das steht hier. Zur Zeit sucht sie nach einem Objektplaner für das Projekt, das etwa 24 Monate lang dauern soll. Betroffen sind alle fünf Gebäude des Schulkomplexes, der recht präsent am Frankensteiner Platz 1 und damit zur Hälfte direkt am Sachsenhäuser Mainufer steht (Karte, Bing). Hier ein Schnappschuss von letztem September vom Domturm aus aufgenommen:



    Bild: epizentrum


    Laut Baubeschreibung stammen die fünf Gebäude "aus der Jahrhundertwende des 19. zum 20. Jahrhundert sowie den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts". Der östliche Anbau sieht mir allerdings eher nach 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts aus. Neben den technischen Sanierungen vor allem zur Erfüllung von neueren Brandschutzauflagen sollen auch die Außen- und die Innenfassaden saniert werden. Die Ausschreibung spricht von einer "Gesamtsanierung". Den Schülern und Lehrern der Berufsschule stehen also zwei holprige Jahre bevor. Die Schule selbst erwähnt auf ihrer Website die anstehende Renovierung, die entsprechende Seite enthält aber nur einen Platzhaltertext.


    In Parlis habe ich zu dem Projekt noch nichts finden können, außer der Dachfläche (im Rahmen der Solarenergie-Studie) sowie dem 2008er-Beschluss über den Bau einer Pausenhalle.

  • Grundschule, Sport-/Schwimmhalle, Kita

    Der Vollständigkeit halber hier der Verweis auf den ab November beginnenden Neubau des zweiten Grundschul-Komplexes an der Graf-von-Stauffenberg-Allee am Riedberg: Beitrag von heute, Projektankündigung (Februar 2010). Auch noch einmal das Rendering des Entwurfs von Mahler Günster Fuchs Architekten aus Stuttgart:



    Bild: Mahler Günster Fuchs Architekten, Stuttgart

  • Haupt- und Realschule Innenstadt, Lange Straße

    Die Fassadenarbeiten sind weit vorangeschritten, letzte Info's in #68 von epizentrum.


    Hier frische Bilder von heute:





    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Haupt- und Realschule Innenstadt, Lange Straße

    Weil die Fassade so ungewöhnlich ist, zwei Wochen nach dem letzten Update gleich noch eins von der Schule an der Langen Straße:



    Detail:



    Bilder: epizentrum

  • Bergius-, Heinrich-Stephan-/Wall-, Freiherr-vom-Stein-Schule

    Von der weiter oben erwähnten Bergiusschule habe ich ein aktuelles Foto der beiden Gebäude an der Frankensteiner Straße. Den Haupteingang an der Stirnseite verdecken die Bäume:



    Auch an der ehemaligen Heinrich-von-Stephan-Schule in der Oppenheimer Landstraße 15 (Karte) laufen Bauarbeiten. Sie wird umgebaut und saniert. Nach Fertigstellung zieht die Wallschule vom Dieserwegplatz in das denkmalgeschützte Gebäude, wie wir von der Projektankündigung wissen. Die Baustelle ist schwer einsehbar bzw. das Gebäude mit Planen verdeckt. Trotzdem ein Rundgang:



    Das Ergebnis wird prächtig wie zur Errichtung des Gebäudes vor hundert Jahren:



    Christo-Look entlang der Souchaystraße:



    Und auch an der Gutzkowstraße sieht man nicht viel mehr als Planen:



    Von dort kann man allerdings auf einen freiliegenden Teil blicken, bloß sieht der im Augenblick so gar nicht nach Klassizismus aus:



    Und dann noch eine Nachlese vom Neubau der Freiherr-vom-Stein-Schule an der Schweizer Straße (Website, Karte). Für das PPP-Projekt zwischen der Stadt und Hochtief wurden 2007/2008 die Altgebäude von 1991 bzw. den 1950er- und 1970er-Jahren abgerissen, um Platz zu schaffen für einen eher schlichten Entwurf von hhp Architekten, Frankfurt (Projektseite). Hier im Forum entbrannte damals eine heiße Diskussion (siehe auch folgende Seite). Bilder vom Endergebnis habe ich gerade nicht finden können. Bitte bescheid geben, falls meine Fotos Doppelmoppel sind. Die Front:



    Sähe der Bau ohne die schmeichelhaften Bäume im Vordergrund nicht aus wie die Freiwillige Feuerwehr eines Frankfurter Vorortes? Nicht viel besser sieht es entlang der Kaulbachstraße aus:



    Lichtblick ist der in Stein gehauene Wappenadler (mit langer Zunge, runder Krone, ohne Insignien) im Schulhof. Zu ihrer Gründung 1909 hieß die Schule Kaiser-Wilhelm-Gymnasium:



    Bilder: epizentrum

  • Von der Kaulbachstraße sieht die Freiherr-vom-Stein-Schule eigentlich genauso aus wie die Riegelbebauung an der Berliner Straße. Irgendwie peinlich, wenn sowas 70 Jahre nach Kriegsende als Neubau hochgezogen wird. Gerade bei Schulbauten kann man sich ja wohl noch ein bisschen Individualität wünschen, damit man sich als Schüler nicht wie in einer Legebatterie fühlt. Da kann auch die EnEV keine Ausrede sein.

  • Der Neubau der Freiherr-vom-Stein-Schule an der Schweizer Straße ist einer der größten Bausünden in Frankfurt/M. der letzten Jahre.


    Zum Opfer fielen für die Neugestaltung übrigens nicht nur Nachkriegsbauten, sondern auch Altbestand aus der Jahrhunderwende. Ein Umstand, der in einem späteren Interview (FAZ vom 15.10.08 "Stadtgestaltung kann nicht nach Moden gehen") auch Mäckler erzürnte - Zitat: "Ich bin erschüttert, dass die Freiherr-vom-Stein-Schule in Sachsenhausen einfach abgerissen werden konnte. Das ist abenteuerlich. Am Südbahnhof stand ein wunderbares Gebäude. Wie man in einer Zeit, in der die Bevölkerung danach ruft, ganze Stadtquartiere wieder aufzubauen, solche Bauwerke einfach abreißen kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Die Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert sind Juwelen, die reißt man nicht ab. Man kann sie mit den Mitteln, die wir heute zur Verfügung haben, immer wieder ertüchtigen."

  • Warum Bausünde? Leider lässt diese Aussage jede Begründung vermissen. Der alte Schulkomplex jedenfalls war ein verbasteltes Konglomerat, geprägt vorwiegend von heruntergekommenen Waschbetonbauten. Der letzte Rest des alten Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums war, abgesehen von dem erhalten gebliebenen Sandstein-Wappen, als solcher fast nicht erkennbar (ich würde ihm auch jede Eigenheit und Attraktivität absprechen). Das gründerzeitliche Schulgebäude wurde im Krieg beschädigt, den Rest besorgten Um- und Neubauten in den 60er- und 70er-Jahren. Den ziemlich jämmerlichen Rest als wunderbares Gebäude zu bezeichnen, wie dies der geschätzte Prof. Mäckler im FAZ-Interview tat, ist für mich nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar.


    RMA, der Neubau der Schule war bekanntlich Teil des PPP-Projekts mit Hochtief. Das hat sich in Bezug auf Gestaltungswillen nicht positiv ausgewirkt. Doch kann man den Kostenaspekt nicht einfach außer Betracht lassen und sich lauter aufwändige und individuell gestaltete Schulbauten wünschen, auch wenn das gerade hier an der Kaulbachstraße angebracht gewesen wäre. Die Schulen wurden alle zu lange vernachlässigt, angesichts des immensen Nachholbedarfs musste auch eine Stadt wie Frankfurt auf die Kosten achten.

  • Man kann aber sehr wohl von einer Bausünde in Bezug auf den Neubau sprechen, da in einem gründerzeitlich geprägten Viertel mit vorwiegend geschlossenen Blocks, ein solches "Kammgebäude", das den vorher ja noch vorhanden gewesenen Block nun in einer Art und Weise "auflockert", wie man es -so dachte ich bis dahin- heutzutage nicht mehr machen würde. Die fast vollständig freistehenden Brandmauern zu den Nachbargebäuden (Post am Südbahnhof) legen jedenfalls den Eindruck nahe, dass auf den städtebaulichen Kontext nicht im mindesten Rücksicht genommen wurde sondern rein die Funktion als Schulgebäude mit gut ausgeleuchteten Klassenräumen im Vordergrund stand.

  • Ein Schulneubau, der seine Funktion nicht erfüllt, wäre m. E. die größere Bausünde, denn auch die würde die nächsten 50 Jahre schädlich wirken.


    Für eine große Schulanlage ist die viel und gern geschmähte Kammbebauung, die es erlaubt, überdacht zwischen den verschiedenen Trakten zu wechseln, ein sehr sinnvolles Konzept (vergleiche Wöhlerschule) - im konkreten Fall, mit der Möglichkeit im geschlossenen Gebäude zu bleiben, auch noch energetisch sinnvoll.
    Positiv wirkt das Konzept auch auf die Unterhaltskosten, da eben nicht jeder Wechsel zwischen den Schulgebäuden bei schlechtem Wetter dazu führt, dass der Belag der Wege ins Gebäude geschleppt wird (vergleiche hierzu das Hörsaalzentrum am Campus Westend, da liegt im Winter fast mehr Streugut im Erdgeschoss als draußen)


    Davon abgesehen ist auch die Kammbebauung der Berliner Straße nicht schlecht - ich habe immer das Gefühl, dass ein Großteil der Kritik an dieser Stelle nicht wirklich auf die bestehenden Gebäude eingeht sondern in erster Linie der nicht mehr existenten alten Bausubstanz nachtrauert.

  • Wenn die Bebauung der Berliner Straße so herausragend ist, wieso will man sie dann nach dem Innenstadtkonzept möglichst hinter Bäumen verstecken? Klar, viel mehr kann man nicht machen, da sie mittlerweile denkmalgeschützt ist. Insofern wäre das Nachtrauern vergebene Liebesmüh, mal abgesehen davon, dass die Berliner Straße eh gnadenlos durch einstige historische Viertel geschlagen wurde und selbst der Abriss der Gebäude die Situation nicht beheben würde.


    Aber zurück zur Schule: schön, dass die funktionalen Vorteile einer Kammbebauung erläutert wurden. Darum geht es hier aber gar nicht. Bei einer Schule darf man sich meines Erachtens auch etwas Individualität wünschen. So wie sie nicht Schule #1234, sondern Freiherr-vom-Stein-Schule heißt. Zumindest ist dies mein Verständnis der Leistung eines Architekten. Ansonsten bedürfte es wohl nur noch der Ingenieure und Computer.


    Und nochmal zu dem, was Mäckler gesagt hat: ich interpretiere seine Aussage so, dass der angemessene Umgang mit gründerzeitlicher Substanz im 21. Jahrhundert gewesen wäre, diese von den von Schmittchen genannten Verunstaltungen zu befreien, und zumindest soweit erhalten, wieder erlebbar zu machen. Von einer rekonstruierenden Wiederherstellung auf Basis der überkommenen Substanz, wie sie in den neuen Bundesländern bei Wohngebäuden längst üblich, in Frankfurt (siehe Bahnhofsviertel) glücklicherweise langsam auch in Gebrauch kommen, rede ich noch gar nicht mal. Wobei eigentlich auch das eine Selbstverständlichkeit sein sollte, bedenkt man, wie wenige gründerzeitliche Schulbauten überhaupt überliefert sind (gegenüber der erschlagenden Zahl von Gründerzeitwohnhäusern).