Frag das Frankfurter Forum

  • Friedrich-Stoltze-Platz

    Nachdem der Brunnen am Friedrich-Stoltze-Platz abgebaut wurde, weiß jemand was ersatzweise hier entsteht? (ich nehme an das steht schon irgendwo, habs aber nicht gefunden) oder wird der Platz evtl. umbenannt?


  • An dieser Stelle soll der "Weiße-Lilienbrunnen" aufgestellt werden. Näheres steht in diesem Beitrag. Von einer möglichen Umbenennung des Platzes habe ich noch nicht gehört. Kann ich mir auch nicht vorstellen, denn es gäbe dann keinen an den Dichter erinnernden Platz mehr. Der neue Standort des Friedrich-Stoltze-Brunnens wird Hühnermarkt heißen.

  • Des Rätsels Lösung

    Das gesuchte Gebäude in #1353 war doch das FOUR. Anscheinend war es der "Deckname" eines der Bürotürme. Meine Gesprächspartner haben es aber nicht bekommen, weil schon jemand anderes für die Flächen unterzeichnet hat. Die Spekulation kann also weitergehen ;)

  • Dom-Römer-Areal - Kupferbleche

    Euch fällt bestimmt auch auf, dass die Häuserzeile auf der Markt-Südseite im Gegensatz zum Rest der Bauten ausnahmslos Kupfer-"Schutzbleche" erhalten hat.


    Weiß jemand warum?



    Quelle: webcam der Dom-Römer GmbH

    3 Mal editiert, zuletzt von Chris76 ()

  • Im Dom-Römer-Bauthread war unter #836 dieser Satz zu lesen:


    Es gehört wohl wenig Phantasie dazu, sich auszumalen, daß Markt 30 zum Michaelerhaus der Altstadt werden wird.


    Er bezieht sich anscheinend auf irgendeine Diskussion um eine umstrittene Architektur, von der ich zuvor noch nichts gehört oder gelesen habe. Was ist wohl gemeint?

  • Wesentlich bekannter dürfte das Gebäude unter dem Namen "Looshaus" sein. Das Haus am Michaelerplatz, gebaut für das Bekleidungsunternehmen Goldman & Salatsch, war das erste größere Bauwerk des Wiener Architekten Adolf Loos ("Ornament und Verbrechen"). Es bedeutete die Abkehr vom Historismus und die Hinwendung zur Moderne. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung im Jahr 1910 wurde es von den Wiener Bürgern stark angefeindet. Die Rede war von einem Architekturskandal. Es heißt, Kaiser Franz Joseph habe nicht nur den Rest seines Lebens vermieden, die Ausfahrt am Michaelerplatz zu benützen, sondern auch die Fenster der Hofburg vernageln lassen, damit er das "scheußliche Haus" nicht mehr sehen musste.


    Heute gilt das "Looshaus" als eines der weltweit bedeutendsten Baudenkmäler der frühen Moderne. Es steht unter Denkmalschutz. Mehr steht unter anderem hier.



    Bild: Thomas Ledl (mit Lizenz CC BY-SA 4.0 @Wikimedia)

  • Mod: Frage zum Omniturm.
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    Weiß man wann ein neuer Kran kommt? Der Rest-Turm muss ja bestimmt auch ausgetauscht werden?! Der wurde bestimmt stark belastet..

  • Neuer Kran soll noch diese Woche, bzw. Anfang nächster Woche kommen.
    Die Frage zum Rest des Kranturms kann ich Dir nicht beantworten.

  • Heute gilt das "Looshaus" als eines der weltweit bedeutendsten Baudenkmäler der frühen Moderne. Es steht unter Denkmalschutz.


    Ja, weil alles was danach kam, vor allem nach dem 2. Weltkrieg, bis auf wenige Ausnahmen, scheußlich ist.
    Wie sagt man doch noch mal: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

  • Leben in Frankfurt - als Student?

    Hallo ihr lieben!


    Zunächst einmal muss ich zugeben, der Beweggrund für meine Anmeldung hier im Forum ist tatsächlich diese eine Frage - zudem noch eher dem offtopic zuzuordnen.


    Dieses Forum schien mir jedoch einfach am besten. Ich denke, Menschen, die an Architektur interessiert sind, sollten bestens in der Lage sein - auch von sozialer Seite hier eine gute Einschätzung zu geben.



    Also ich bin 19 Jahre als und wohne bei Hamburg.


    Nun hätte ich die Möglichkeit, als dualer Student bei einer Bank (genauer gesagt ist es die KFW) in die Berufswelt zu starten.


    Tja, ich war noch nie in Frankfurt und seitens meiner Familie wird gesagt, ich sei da vlööig naiv - zumal Frankfurt in deren Augen keine schöne Stadt sei.



    Also mich würde mal interessieren, was ihr so meint:


    Ist es möglich, von der Ausbildungsvergütung in Frankfurt zu leben?


    (Natürlich unter der Prämisse, dass man sich einschränken muss, na klar.)


    Dennoch: Sicher ist, verhungern muss ich wohl auch in Frankfurt nicht. ;)




    Aber die Chance, sich in einer fremden Stadt alleine zurechtzufinden, ist für mich auch eine große Chance zur Selbstständigkeit.
    Zudem gilt Frankfurt doch als pulsierende, moderne Stadt der Banken - auch wenn die Lebensunterhaltungskosten nicht gering sind, so sind ja angeblich tendentiell auch die Löhne im Südwesten etwas höher.




    Ich hoffe, dass meine Frage jetzt bei niemandem blöd aufschlägt - wenn doch tut's mir echt leid!


    Jedenfalls habe ich beim Überfliegen der Forenregeln nichts gelesen, was eine derartige Themenabweichung ausschließlich untersagt.



    Also ich freue mich über jede Meinung - gerne auch persönliche Erfahrungen!


    Noch etwas: Angenommen, die Frage ist in dem Forum nicht so recht platziert, so tut ihr aber anderen Menschen einen Gefallen, wenn ihr das nicht gleich löscht oder sperrt, denn ich fürchte, so recht passt die Frage in keinem Forum. ;(





    Schonmal im Vorraus ein großes Danke für jede Meinung dazu!


    Liebe Grüße!


    Niklas

  • Erstmal, willkommen im Forum....


    Deine Ansinnen als Außenstehender, was die Region betrifft oder besser die Stadt betrifft, ist berechtigt. Die Antwort dazu kann nur vielschichtig sein.


    Zuerst mal, so schlimm ist die "Gegend" gar nicht, und ein bisschen Wasser, im vgl zu HH gibt's hier ja auch. Deine Bedenken hinsichtlich des Wohnraums für junge, erst recht studierende, kann ich nachvollziehen. Meine Töchter sind in der gleichen Situation (gewesen).


    Um es kurz zu fassen, es gibt Studentenwohnheime, gerade auch in Frankfurt Riedberg in UNI Nähe, aber die sind wohl heiß begehrt. Es kommt dann halt auch auf den berühmten Geldbeutel an. WG's sind auch eine Alternative, auch die Frankfurter Peripherie muss mit einbezogen werden, da kann man mit dem Studenten Ticket ja auch den ÖPNV nutzen kann....


    Also eine pauschale Lösung kann ich Dir nicht sagen, aber es gibt einige Varianten, Umland, WG, Studentenwohnheim, privates Zimmer.... fast wie überall im Land.

  • Hallo Fafini,
    dann debütiere ich nach langer Mitleserschaft auch einmal, auch wenn ich mir dazu eigentlich einen Foren-relevanteren Anlass. Kurz zu mir: Ich interessiere mich vorallem für die Diskussionen um Stadtplanung und die politischen Fragen rundrum und erfreue mich aber natürlich auch an den lebhaften Bauprojektthreads. Seit ich hier mitlese beobachte ich Frankfurts Entwicklung viel aufmerksamer. Ob deine Frage und dieser Thread hier hinpasst, überlasse ich in der Bewertung dabei aber gerne den Alteingesessenen DAFler, auch wenn ich mal mutmaße, dass du bei deinen Fragen in den großen Studi-Communites besser aufgehoben sein magst.


    Um deine Fragen, oder das was ich daraus gelesen habe, zu beantworten:
    Kann man von einer "Azubi"-Vergütung in Frankfurt leben?
    Ja, ohne zweifel. Der Wohnungsmarkt ist natürlich etwas frustrierend aber mit genügend Kondition findest du in Frankfurt auch brauchbaren Wohnraum. Ich selbst lebe in Frankfurt und studiere in Darmstadt und kenne natürlich entsprechend auch reichlich Studierende, die mit unter 1000€ im Monat gut (im Sinne von zufrieden) über die runden kommen (wobei natürlich die WG die gängige Wohnform ist).


    Ist Frankfurt "an-sich" lebenswert/spannend/"urban"
    Natürlich, Frankfurt ist weitbesser als sein mieserabeler Ruf und kann auch m.E.n. mit den (in meinen Augen) ästhetisch weit überschätzten Hamburg konkurrieren. Frankfurt krankt in meinen Augen an den verpassten Regionalreformen in Hessen (1920er und 1970er). Aber gerade wenn man Frankfurt in der Ausdehnung des Regionalverbandes als Regionalstadt betrachtet (wie HH und BER), hat Frankfurt sehr zuviel zu bieten. Auch wenn die verpasste Reform auch zu den spannenden Kontrast von "Weltmetropole" und Provinz , den man in Frankfurt finden kann, führt.
    Dazu gehört dann auch, dass Frankfurt in seiner gegenwärtigen Flächenausdehnung einfach sehr viel kleiner ist als HH, Berlin und die anderen großen Großstädte sind.
    Was ich damit sagen will ist: wenn du Hamburg gewöhnt bist, wirst du Frankfurt als klein Empfinden. Gleichzeitig wirst du aber wenig unterschiede in der Stadtkultur finden, was denke ich durch die ähnliche Bevölkerungsdichte in der Region im allgemeinen und der Stadt im besonderen liegen dürfte. Damit meine ich jetzt in erster Linie die Ausprägung von Subkultur und Hochkultur. Die "Lebensart" ist natürlich überall unterschiedlich.


    Aber ich glaube, du solltest dich etwas von dem Bild der Bankenmetropole verabschieden. Natürlich prägen die Banken die Skyline und die Bänker den Bereich ums Bankenviertel und die Messe, aber das stellt eigentlich nur ein Teil unter sehr vielen dar.


    Soviel erstmal von mir.

    Einmal editiert, zuletzt von surleau ()

  • Machs einfach, pack die Koffer und komm. Habs genauso gemacht mit 20 in den 80ern und nie bereut (und war auch mal zwischendurch über drei Jahre in Hamburg). Die Stadt empfängt Dich mit offenen Armen und eine Decke überm Kopf wird sich auch finden.


    Die KfW ist ne tolle Adresse und mitten im Geschehen.


    Viele sind dort und in der "Schule/ Uni" in ähnlichen Situationen, so dass Du schnell Kontakte knüpfen wirst.


    Daher nicht lange nachdenken, zugreifen und alles einfach auf sich zukommen lassen.