Zitat von AltbaufanWer sagt, dass diese Leute bei Pegida oder der AfD mitlaufen/zustimmen? Solche Freaks sind mit Sicherheit klassische NPD-Stammwähler und denen ist vermutlich selbst Pegida noch zu harmlos.
Ja, ja, die NPD ist ja viel gefährlicher als Pegida. Mit Verlaub, das halte ich für Quatsch. Pegida hat die Rhetorik von der bisweilen dahin dümpelnden NPD übernommen und die Hooligans von Anfang an hofiert. Tatjana Festerling (hier mit einem Holländer und drei mutmaßlich gekauften Muttis bei der Erstürmung des Leipziger Rathauses zu sehen) kam bei ihrer 1. HoGeSa-Demo in Köln regelrecht ins Schwärmen (Bericht von ihr befindet sich im Netz), und als zum Geburtstag von Legida im Januar ein Sänger der Hooliganband Kategorie C die Bühne betrat, haben zeitgleich über 200 Hooligans halb Connewitz zerlegt. Pegida suchte immer den Kontakt zu den sächs. Hooligans. Zudem rekrutiert sich die Dresdner Pegida-Spitze in Teilen aus der Türsteher- und Hooliganszene um Dynamo Dresden. Auch da wurde hier bereits einiges verlinkt.
Zitat von AltbaufanDass auch Pegida-Anhänger angegriffen und verletzt werden, ist natürlich weniger schlimm, als wenn Gegendemonstranten, Kameramänner/frauen oder Migranten angegriffen werden, weil Pegida-Anhänger sind alles Arschlöcher, gell?
Gewalt gegen Menschen, auch wenn es sich um Arschlöcher handelt, ist immer abstoßend und zu verurteilen.
Zitat von AltbaufanUnd dass in der Eisenbahnstraße drei Tage am Stück ausschliesslich Personen mit Migrationshintergrund die Polizei einmal sogar mit einem Großaufgebot gefordert haben, wird ebenso mit keinem Wort erwähnt...
Ach ja, die organisierte Ausländerkriminalität bewegt doch schon ganz Sachsen und wird hier regelmäßig von dir und anderen Usern zur Diskussion gestellt. So wurde auch der Zeit-Artikel vor kurzem schon einmal verlinkt. Lustig in diesem Zusammenhang war wieder die aufgeregte mediale Berichterstattung. Der MDR hat noch von einer "Wilden Schlägerei in der Eisenbahnstraße" geschrieben, obwohl die Polizei das schon längst dementiert hatte. Es soll lt. Augenzeugenberichten ein Drohszenario gegeben haben, an dem etwa 30 Personen beteiligt waren. Kann man alles im Polizeibericht nachlesen.
Nun gab es noch eine Messerstecherei im Milieu, wohl schon die zweite oder dritte in diesem Jahr. Die letzte Schießerei ist auch schon wieder drei Jahre her. Gab es hier in den letzten 20 Jahren überhaupt schon einmal einen Mord? Mich dünkt, die Straße taugt nicht wirklich als Bad-Boy-Gegend. Aber so bleiben wenigstens die Mieten günstig und die vielen jungen Studenten aus der sächs. Provinz, die in den letzten Jahren in die Gegend gezogen sind, bekommen gratis noch ein bisschen Action obendrauf.
PS. Ich habe den Zeit-Artikel noch einmal gelesen. Darin wird ja spekuliert, dass der Rechtspopulist, "Querfrontdenker" und Herausgeber des Compact-Magazins Jürgen Elsässer an der Eisenbahnstraße wohnt. Jüngst konnte man lesen, dass er tatsächlich dort wohnt, schon seit 10 jahren und zwar mitten drin im Miljöööhhh, ergo im gefährlichsten Teil der Straße. Es wird getratscht, dass er gute Beziehungen zu seinen muslimischen und homosexuellen Nachbarn pflegen soll.
Wieso ziehen rechte Tonangeber eigentlich nie nach Hoyerswerda oder Freital?