Leipziger Kaffeeklatsch

  • Leipzig hat ein neues "Corporate Design". Nach einer grundlegenden Überarbeitung der peinlich veralteten und unübersichtlichen Website sehne ich mich schon seit Jahren, zumal sie inhaltlich echt interessant ist. Das seit heute zu betrachtende Ergebnis enttäuscht mich aber::


    https://www.leipzig.de/newsarc…t-leipzig-im-neuen-design


    Weder finde ich das neue Wappen-"Logo" prägnant (das klassische Wappen war auch im winzigen Format besser erkennbar, z. B. auf Browser-Tabs), noch überzeugt mich der Balken, der hier und da eingestreut wird und wohl an ein "L" erinnern soll. Auch die neuen Farben finde ich eher blass, ja hässlich. Einzig die Schrift hat Charakter, aber auch da hätte etwas noch Mutigeres besser zu Leipzig gepasst.


    Ja, es ist jetzt besser als die meisten Städte-Websites, das Niveau ist niedrig, hab mich eben mal umgeschaut. Design und Attitüde der Dortmund-Seite kommt dem ziemlich nahe, was ich mir auch für Leipzig erhofft hatte. Allerdings ist deren Website etwas unübersichtlich:


    https://www.dortmund.de/


    Und Dresden hat es immerhin vermocht ein schönes Foto auf die Startseite zu bringen. Das Leipzig-Foto ist echt hässlich.


    https://www.dresden.de/index_de.php

  • ^ gerade die Schriftart gefällt mir zumindest über den Browser betrachtet gar nicht. Die wirkt viel zu schwarz und zu schwer. Bei längeren Fließtexten, wie sie auf der verlinkten Seite zu sehen sind, ist das für mich sehr unangenehm anzuschauen. So als würde permanent in bold geschrieben werden. Für Überschriften und so passt das ja, aber nicht für Textblöcke. Da lieber die regular oder light Variante der Schriftart. Vielleicht wirkt es ja auf Printmedien besser, mal sehen.

  • Bei der derzeitigen Haushaltslage 700.000 Euro für ein neues CI und Logo auszugeben ist mutig, um es freundlich auszudrücken.


    Das Ergebnis ist in meine Augen lächerlich, aber das ist Geschmackssache. Solche halbgaren Abstrahierungen von Wappen gehen fast immer in die Hose. Entweder ganz oder gar nicht. Zwickau finde ich da eigentlich ganz gelungen. https://www.zwickau.de/

  • Ja auch in den Sozial-Medien wird sich über den Preis echauffiert. Ist so ein bisschen die klassische DE-Mentalität von "es darf nix kosten". Keine Ahnung für was man bei einem komplett neuen Brand so für eine finanzielle Grundlage erwartet. Aber Deutschland ist ja auch nicht gerade als Stil-Ikone bekannt...



    Insgesamt ist es gewöhnungsbedürftig. Aber ich finde es sehr gut! Modernes Erscheinungsbild des Wappens als neues Brand-Logo. Die Stadtfarben mit neuen Farbcodes etwas gedeckter und frischer. Sehr gelungene Grafiken für die einzelnen Teilbereiche der Homepage. Warme Farbkombinationen und zeitgemäße Darstellungen der Stadtgesellschaft. Farbkombinationen für die Arbeitsbereiche und Orientierung in der Stadt. Erfreulich ist die komplette Umsetzung auf alle stadtbezogenen Einrichtungen. Gut wäre aber, wenn man daran noch die Stadt-App anpasst. Diese wirkt altmodisch im Vergleich.


    Meines Erachtens hat sich die Stadt dadurch eine notwendige Marketingkampagne gespart. Logo und Farben sind absolut in der Lage einen Wiedererkennungswert bei sportlichen- und kulturellen Veranstaltungen sowie in der Werbung zu schaffen. Eine Integration durch das moderne Bild in jede Kampagne möglich.

  • Ich dachte, ich bin schon allein hedges! Ich finde das neue Corporate Design auch frisch, die Website in der Bedienung auch intuitiver, das ist für mich ne klare Verbesserung. Die Verweise auf die Haushaltslage verstehe ich auch nur bedingt. Die Ausschreibung dürfte zu einem Zeitpunkt stattgefunden haben, als die Haushaltslage noch viel entspannter war.


    Btw.: Den Social Media-Post der LVZ, der den Preis allein aufs Logo bezieht, ist schon eine extreme Frechheit. Das kann das Social Media-Team der LVZ deutlich besser. Hier wäre eigentlich eine Richtigstellung erforderlich.

  • Na ja, das Zwickauer Logo mit den beiden Wellen ist auch arg auswechselbar, könnte ebenso für Wasserwerke oder eine Straßenbaufirma stehen. Deren Website empfinde ich als altbacken und atmosphärisch wie den Auftritt eines Regionalverlages.


    Die Überarbeitung des Leipziger Internetauftritts war dringend geboten, nicht nur aus ästhetischen Gründen. Da hängt ein riesiger Rattenschwanz dran, das meiste davon sieht man nicht. Die Ausschreibung kann man sich ja durchlesen. Da schießt niemand einen Auftrag aus der Hüfte. Das Geld finde ich hier sinnvoller ausgegeben als für so manche Sinnlos-Kunstwerke, für die auch Hunderttausende ausgegeben werden (z. B. im Museumswinkel den von einer nachgebauten DDR-Laterne beleuchteten Stahlstern für hundert Riesen). Die Website wird monatlich fast zwei Millionen Mal aufgerufen, deren Funktionalität und Optik ist für Leipzig durchaus eine relevante Größe.


    Es ging hier übrigens um CD, Corporate Design, nicht um CI, Identity.


    Im Prinzip ist es heute nicht mehr notwendig, komplexe Wappen zu vereinfachen. Moderne Bildschirme können viel mehr Details darstellen als früher. dennoch verarbeiten Menschen einfache Formen leichter als komplexe. So gesehen ist es schon sinnvoll, das traditionelle Stadtwappen besonderen Anwendungen vorzubehalten und für alles andere eine modernere, einfachere Version zu nutzen. Auch da finde ich die Dortmunder Lösung vorbildlich:


    https://www.wirindortmund.de/a…te-design-bekommen-263694


    Oder auch etwas "Radikaleres", wie beim Beispiel Baden-Württembergs:


    https://www.designtagebuch.de/…n-neues-corporate-design/


    Die Leipziger Lösung ist so stark verfremdet, dass die Identität verlorengeht. Und nicht einmal ein Nutzen ist gegeben, denn der Detailgrad ist kaum geringer geworden und die Wiedererkennung aufgrund der optisch auseinanderfallenden Bestandteile erschwert, das betrifft Logo, Farbpalette und die anderen grafischen Bestandteile, die sehr uneinheitlich sind.


    Ich finde, dass Leipzig eine vorbildliche Kommune ist, was Bürgerbeteiligung betrifft. Es hätte ihr sehr gut zu Gesicht gestanden und auch das Ergebnis verbessert, wenn man den CD-Findungsprozess auf eine breitere Basis gestellt hätte.

  • Bei der derzeitigen Haushaltslage 700.000 Euro für ein neues CI und Logo auszugeben ist mutig, um es freundlich auszudrücken.



    Der Auftrag für das CI ist aber schon ein paar Tage alt, schließlich wird das nicht von heute auf morgen mit einem Finger schnippen erstellt. Auch die Stadt muss Verträge einhalten...

  • Na ja, das Zwickauer Logo mit den beiden Wellen ist auch arg auswechselbar, könnte ebenso für Wasserwerke oder eine Straßenbaufirma stehen.

    Das ist ein Schwan....

    Zwickau liegt doch nich am Meer.


    Also wenn das in Leipzig Anhänger findet, ists ja wunderbar.

    Finde die geäußerte Kritik dennoch berechtigt. Für ein funktionales Webdesign braucht es keine 700k. Alles andere sind Designspielereien, die man machen kann, wenn das Geld lockerer sitzt.

  • Für ein funktionales Webdesign braucht es keine 700k.

    Wiesbaden hat für die Überarbeitung von deren Website sogar 870.000 Euro bezahlt. Ohne eine komplette Neuauflage des CD für die Stadt und deren Betriebe. Allerdings hatten die mehr als 20 Jahre lang ihre Website nicht angepackt, nicht nur über 10 Jahre, wie in Leipzig.


    Wer solche komplexen Leistungen günstiger anbieten kann, sollte ganz dringend nach entsprechenden Ausschreibungen Ausschau halten. Ich vermute eher, es gibt wenige Agenturen und Fachleute, die das beherrschen und auch nur kalkulieren können.

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  • Ich fand die Seite anfangs auch gewöhnungsbedürftig. Hatte mir dann auch andere Stadtseiten angeschaut. Da Sticht die neue Seite von Leipzig tatsächlich schon etwas mehr heraus. Da Aussehen und Design auch Geschmacksache ist, finde ich es mittlerweile ganz gut. Es sieht auf jeden fall frischer aus als zuvor.


    Entweder hier oder im Stadtbild-Deutschland Forum hatte jemand geschrieben, dass Wiesbaden ähnlich viel für ihre Homepage ausgegeben haben. Da ist die Summe für das ganze drumherum ja noch erklärbar.... und wenn die Leute wissen würden, wie viel die Stadt jährlich für z.b. Graffitiprävention ausgibt, dann würden Sie sich nicht so aufregen :D Das sind kosten die eigentlich unnötig sind und vermeidbar wären, wenn nicht so viele "Zecken" sich an den Wänden austoben würden.

  • Wie einfallsreich man doch sein muss, um aus einer sachlichen Diskussion um ein Stadtlogo wieder eine politische im eigenen Sinne zu machen. Die Graffity-Szene hat mit "Zecken" mit dem von dir sicher gemeinten politischen Hintergrund nicht zwingend etwas zu tun. Ich kenne Einige, das sind keine politisch überzeugten Linken oder etwa Linksextremisten oder schmuddelige Typen mit Rastas. Sorry wenn´s nicht ins stereotype Bild passt :rolleyes:. Gut finde ich das Geschmiere trotzdem nicht!
    Doch lasst uns bitte beim Logo bleiben. Ich finde es so schlecht gar nicht, weil sich durch das Logo die Möglichkeit ergibt, dass man auch als "Nichtheraldiker" auf den ersten Blick einen Unterschied zu den Wappen der beiden anderen sächsischen Großstädte erkennt. Und irgendwie wird es im Tenor der Pressemeldungen so dargestellt, als hätte man 700 K € nur für dieses neue Logo ausgegeben und nicht für einen komplett neuen Web-Auftritt. Außenwirkung ist eben auch in dem Bereich wichtig.

  • Und irgendwie wird es im Tenor der Pressemeldungen so dargestellt, als hätte man 700 K € nur für dieses neue Logo ausgegeben und nicht für einen komplett neuen Web-Auftritt. Außenwirkung ist eben auch in dem Bereich wichtig.


    In den 700k beinhaltet nicht nur einen/den Webauftritt, sondern ein komplettes CI für die Stadt und die Eigenbetriebe (außer Marken wie Zoo oder Gewandhaus). Dazu gehört weitaus mehr als ein Logo. Das wird in der Diskussion gerade irgendwie (bewusst?) unterschlagen.

  • Das liegt daran, dass das CD (nicht CI!) nicht in die hunderttausende Euro geht. Da ist man, mit Blick auf andere Städte, eher im mittleren Zehntausender-Bereich, wobei es da auch Ausreißer gibt. Dass das CD nun auch von manchen städtischen Unternehmen, nicht nur von der Stadt genutzt wird, macht für mich keinen großen Unterschied. Es ist ja ein Design für alle.


    Eine Petition, die eine Rückkehr der traditionellen Wappens für alle Anwendungen fordert, hat schon fast 11.000 Unterschriften bekommen.

    https://www.openpetition.de/pe…unterschreiben/motivation


    Bzw. knapp 13.000 auf change.org

    https://www.change.org/p/stopp…ecopy_490872082_de-DE%3A5


    Ein Rück-Austausch des neuen Logos gegen das alte Wappen wäre annähernd kostenneutral.

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  • Das Designtagebuch hat dazu nun auch einen Artikel veröffentlicht, dem ich weitgehend zustimme. Achim Schaffrina fasst dort auch kurz nochmal die Mechanismen des auf Social Media vorherrschenden Design-Konservatismus gut zusammen und auch, dass es sicherlich einerseits Kommunikationsmängel seitens der Stadt gab und vor allem die Nichteinbindung des Stadtrats zu kritisieren ist, die Lösung in Designfragen aber kaum eine Publikumsbeteiligung sein kann. Die Stadt sollte das jetzt m.E. erstmal aussitzen, bis demnächst die nächste Sau durchs Dorf gejagt wird.

    Das liegt daran, dass das CD (nicht CI!) nicht in die hunderttausende Euro geht. Da ist man, mit Blick auf andere Städte, eher im mittleren Zehntausender-Bereich, wobei es da auch Ausreißer gibt. Dass das CD nun auch von manchen städtischen Unternehmen, nicht nur von der Stadt genutzt wird, macht für mich keinen großen Unterschied. Es ist ja ein Design für alle.

    Keine Ahnung, wie man den Satz verstehen soll, aber mit mehreren Zehntausend ist man sonst gern schon bei jährlichen Lizenzkosten für eine auf verschiedenen Medien genutzte Schriftart dabei.

  • Das Designtagebuch hat dazu nun auch einen Artikel veröffentlicht, dem ich weitgehend zustimme.

    Das ist ein sehr schwacher Artikel im Designtagebuch. Fast alle Aussagen über das Design, und darum geht es ja, sind lediglich Wertungen. Es fehlen mir die fachlichen Begründungen. Es hapert schon an der Beschreibung des Designs, so hätte ich Erläuterungen zur Farbsymbolik und den eckigen Einbuchtungen verschiedener Größe und Platzierung mit Spannung gelesen.


    Falsch gibst du Schaffrina wider, dass "die Lösung in Designfragen aber kaum eine Publikumsbeteiligung sein" könne. Im Gegenteil schreibt er von "Einbindung von Bürgern und Mitgliedern des Stadtrates" und schlägt z. B. einen "Bürgerdialog vor Ort" vor. Bei Online-Abstimmungen sieht er eine "technische Problematik", ohne dass klar wird, was er meint. DIPAS ist in Leipzig erprobt und wurde bisher sehr gut angenommen.


    Einige Aussagen des Artikels sind m. E. nicht zu Ende gedacht. So heißt es: "Weitere Farben in das Corporate Design aufzunehmen ist schon deshalb sinnvoll, da Chemnitz und Dresden ein sehr ähnliches Stadtwappen haben, und Chemnitz zudem die gleichen Grundfarben nutzt."


    Tja, woran liegt das wohl? Ist das blanker Zufall? Oder kommt in dieser Heraldik nicht vielmehr ein Moment der historischen und regionalen Verbundenheit zum Ausdruck? Jetzt haben wir ein weiß-blaues Element mit Löwen, das "Verwechslungsgefahr" zu bayrischen Kommunen provozieren könnte. Aber mal ehrlich, niemand verwechselt irgendwas, auch vorher nicht, das Wappen-Logo taucht ja nicht kontextlos irgendwo auf.


    Eine bemerkenswerte Feststellung macht er, wenn er schreibt: "Wenn Städte und Gemeinden ein neues Erscheinungsbild präsentieren, ist der Anteil derer, die das neue Design ablehnen, immer größer."


    Mögliche Rückschlüsse könnten sein: man muss besser kommunizieren, man muss die Dummheit der Leute aussitzen, Menschen in den Sozialen Medien sind ferngesteuert und ganz andere Menschen als die auf der Straße... Man könnte aber auch daraus lernen, dass die Menschen mit den angestammten Symbolen ihrer Kommune sehr verbunden sind und dass diese Verbundenheit Respekt verdient.


    Man könnte sich als Fachmensch mal selbst hinterfragen und die eigenen Gestaltungsambitionen etwas zurückstellen. Und hier liegt der Bezug zur Architektur auf der Hand. Auch dort schaut die Fachwelt seit Jahrzehnten verdutzt auf die Sehnsucht vieler Menschen nach klassischer Architektur und arbeitet dagegen mit Argumenten vermeintlicher funktionaler Vorteile und moralischer Überlegenheit an. Die Stichworte, wir brauchten ein Logo der "Zugänglichkeit", "Nahbarkeit" und "Offenheit" und auf keinen Fall etwas "Majestätisches", kommen mir sehr bekannt vor.


    Hinterfragen möchte ich auch die Aussage: "Logos sind vom Prinzip her reduzierte, simple, einfache grafische Zeichen. Dies ist ihr Wesen. Minimalismus ist in dieser Designdisziplin kein von Marketing-Leuten ausgedachter Gag, sondern das Grundprinzip." Es gab immer schon komplexe Logos und gibt sie auch heute noch, das Logo der NASA fällt mir dazu spontan ein. Es ist wunderschön und weltbekannt, war zuletzt sogar häufig im Leipziger Stadtbild zu sehen, weil viele Leute Mode mit NASA-Logo getragen haben. Außerdem erfüllen die Vorgänger heutiger Logos, Siegel und Wappen ja im Grunde die selbe Funktion und das nach wie vor auch sehr gut.


    Das Logo der Uni Leipzig ist zwar auch eine Vereinfachung des Siegels, aber immer noch reichlich komplex. Der Wiederkennungswert in Verbindung mit der Wortmarke ist gegeben, zumal es nicht so viele Unis in Deutschland gibt, die so ein traditionelles Siegel haben. Im Fall der Uni Marburg wurde das vereinfachte Logo im Designtagebuch wie folgt kritisiert: "Vielfältige technische Anforderungen bestehen auch heute noch, doch es ist ganz sicherlich nicht so, dass Detailfülle auf mobilen Endgeräten nicht darstellbar sei. [...] Eine zu stark vereinfachte Form jedoch bedeutet Verlust von Individualität, auch von Identität [...] Im Markenkosmos führt Simplifizierung oftmals zur Selbstentfremdung, und zur Loslösung vom Markenkern. Im Zeichnerischen besteht zudem die Gefahr der Trivialisierung und Fehldeutung. Gerade wenn es ins Figürliche geht tendiert die Gestaltung oftmals zum Comic-haften, allgemein gesprochen. [...] Es kommt nicht von ungefähr, dass wir im Kommunikationsdesign seit einigen Jahren die Entwicklung sehen, weg von der schlichten, glatten, flachen Grundform, hin zu üppigeren, plastischeren Darstellungsformen [...]"


    Tja, und all das lässt sich auch über das neue Leipziger Logo kritisch sagen. Aber der Reflex war wohl schneller, die eigene Zunft gegen die Kritik der Laien verteidigen zu wollen und die Schuldigen lieber in der städtischen Kommunikation zu suchen.


  • Ah, wieder eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Rächer der Empörten. 90% der Antworten sind öffentlich nachlesbar. Und im Vergabegremium der Stadt Leipzig sind beide Stadtratsfraktionen vertreten, die Linken sogar mit Vorsitz. Also wenn die nicht wüssten, zu welchem Preis der Auftrag bewilligt wurde. Und die Vergabe war EU-weit, also öffentlich durch jedermann einsehbar.