• Dekoratives Anführungszeichen

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    korrekt

    Die Haltestelle Hbf sollte nicht auf mehr als vier Gleise erweitert werden. Zum einen weil das bautechnisch im Untergrund mehr Selbstmord als Lösung wird, zum anderen, weil eine ÖPNV-freundliche Ampelschaltungen die Überlastungen sofort beseitigen würde.

    Die Planungen der LVB kamen spät aber besser als nie. Vor Corona blieb man in sich gefangen, nach dieser Zäsur konnte erreicht werden, irre viele neue Personale zu finden, die Altersabgänge UND Angebotserweiterungen ermöglichen.

    Mir ist es lieber, es werden neue Buslinien JETZT geschaffen als für weitere 10 Jahre geplant und orakelt wie man Gleise hier und da legen kann ohne die CDU-Parkplatz-Ritter an den Stadträndern zum Kampf heraus zu fordern und nichts an Verbesserungen zu haben außer Hoffnung. Das Leipziger Netz IST bereits groß, würde bei allen Notwendigkeiten erst mal funktionieren.

    Eine sechsgleisige Haltestellenanlage am Hauptbahnhof wäre wohl tatsächlich wünschenswert, aber der Platz gibt es einfach nicht her. Seitdem die Anlage so aussieht, wie sie aussieht, also seit 2006, nimmt - gefühlt - ein Großteil der Fahrgäste Null Rücksicht auf sich und andere. Viele rennen vor die Bahn oder den Bus, müssen unbedingt schneller sein, fahren mit dem Rad auf den Bahnsteigen und ins Fahrzeug rein, stehen in der Quere. Die Haltestelle ist immer noch zugebaut und unübersichtlich. Mit dem dritten Übergang wurde sich nun wirklich ins Aus geschossen, sodass der Mittelübergang am Steig A ein reinstes Chaos geworden ist.

    Schauen wir, wie LVB und Derzernat 6 in Zukunft weiter zusammenarbeiten und was am Ende bei rauskommt.

  • Thema "Umgestaltung Hauptbahnhofsumfeld" - Statt über eine sechsgleisige Haltestellenanlage am Hauptbahnhof wird gerade mal wieder über die MIV-Fahrstreifen zwischen Hauptbahnhof und Bimmel-Haltestelle diskutiert. Es gibt einen Antrag der CDU-Fraktion, einen korrigierenden Antrag der AfD-Fraktion und einen Verwaltungsstandpunkt. In einer Woche wird im Stadtrat darüber abgestimmt.

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…2&refresh=false

  • Vom 24. März bis voraussichtlich Ende Oktober 2025 führen die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig umfangreiche Arbeiten am Georgiring durch. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Kreuzungen Augustusplatz und Willy-Brandt-Platz. Die Maßnahme umfasst für eine sichere Ver- und Entsorgung die Erneuerung der Trinkwasserleitungen und Kanalsanierungen der Leipziger Wasserwerke, Arbeiten an der Stromleitung der Verkehrsbetriebe und die Straßensanierung durch das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig.

    https://www.l-iz.de/politik/brennp…orgiring-619912

    https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…b-24-maerz-2025

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    Thema "Umgestaltung Hauptbahnhofsumfeld" - Statt über eine sechsgleisige Haltestellenanlage am Hauptbahnhof wird gerade mal wieder über die MIV-Fahrstreifen zwischen Hauptbahnhof und Bimmel-Haltestelle diskutiert. Es gibt einen Antrag der CDU-Fraktion, einen korrigierenden Antrag der AfD-Fraktion und einen Verwaltungsstandpunkt. In einer Woche wird im Stadtrat darüber abgestimmt.

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…2&refresh=false

    Zum Glück münden die Anträge der CDU zu Verkehrsthemen oft in rechtswidrigen Beschlüssen...

  • @Dave

    gerade der dritte Überweg am Hbf ist Gold wert, entlastet dieser die schmalen Bahnsteige vom Längsverkehr an die jeweiligen Enden. Auf der Innenstadtseite muss der früher oder später auch kommen.

    Mehr Gleise als jetzt scheitern am Bauwerk der S-Bahn unter der Erde. Dies ragt so weit hoch, dass kein normgerechter Unterbau möglich ist und ohne Beschädigung der Abdichtung nicht einfach irgendwas draufgefricket werden kann. Denn: Ampeln umprogrammieren und dann sind die Probleme weg. Ist billiger und machbar.

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    Straßenbahnhof Leutzsch wurde verkauft

    ...Des Weiteren ist eine neue befestigte Wendeschleife mit Ladestation für die Buslinie 74 geplant. ...

    ich hoffe nicht!! Der 74er wendet dort, weil aktuell die Anzahl der Umläufe begrenzt ist, mehr geht gerade nicht. Doch unzweifelhaft gehört dessen Endstelle an die S-Bahnstation Leutzsch. Alles andere wäre wieder so ein Rückfall in alte LVB-wir-ignorieren-alle-anderen-ÖPNV-Träger-Zeiten.

  • Die Ergebnisse der Verkehrsbefragung aus dem Jahr 2023 sind da: https://www.l-iz.de/wirtschaft/mob…gang-miv-620613

    Die Entwicklung beim ÖPNV zeigt, dass der Ausbau bis Ende 2026 der LVB absolut notwendig ist, genauso wie das S-Bahnnetz 2.0 ab Ende 2026, damit man dort den Anteil steigern kann. Durchs Deutschland-Ticket ging es 2024 ja bereits spürbar nach oben.

    Spannend wäre die Entwicklung des Modal-Splits für die umliegenden Kreise. Gibt es hier Zahlen? Wirkt sich ja letztlich stark auf den Verkehr in Leipzig aus.

    Die neuen Zahlen des Kraftfahrzeugbestands sind auf Ortsteilebene für Leipzig da: https://statistik.leipzig.de/statdist/table…=11&rub=1&per=y

    Insgesamt gehen die Zahlen leicht nach oben, bezogen auf die einzelnen Ortsteile gibt es allerdings Unterschiede.

  • Nunja, aber das S-Bahn-Netz wird leider ab Dezember zusammen gestrichen. Hart, aber leider Realität.

    Ab Dezember gibt es auf dem Grünauer Ast nur noch den 30-Minutentakt. Die S10 nach Grünau wurde in der Neuvergabe nicht (!) berücksichtigt. Genauso wird zum Beispiel in den Abendstunden auf (fast) allen Linien nur noch stündlich gefahren. Also nichts mehr mit halbstündlichen Möglichkeiten um abends nach Eilenburg, Wurzen, Borna oder Altenburg zu kommen. Absolut erschreckend. Und dafür soll dann der Pendler sein Auto abschaffen!? So funktioniert das nicht.

  • Leider ist dem nicht so. Lediglich die S2 wird ab 2026 wieder bis Gaschwitz fahren, anstatt Connwitz, und die S6 ab 2026 wieder durch den CTL.

    Die abendlichen Kürzungen bleiben bis 2038 (!!!) und die S10 nach Grünau setzt auch mindestens bis zur kommenden Ausschreibung für 2038 aus.

    Haarsträubend. Leider null mediales Echo. Interesse der Stadt dafür leider auch gleich Null. Da erscheinen viele öffentliche Statements zum Thema Verkehrswende gleich mal in einem ganz anderen Licht.

  • Schon beeindruckend, wenn man weiß, dass über 25 Jahre gestritten wurde, wer das kleine Stückchen Brücke bezahlt und unterhält.

  • Bei der S10 ist nur die Hälfte aller Züge in den ersten 3 Monaten 2024 gefahren und 2025 wird sie aus Geld- und Personalproblemen komplett eingestellt: https://www.lvz.de/wirtschaft/reg…DGNNQA3U5Y.html

    Ich bleibe dabei, wenn der S- und Regionalverkehr nicht deutlich besser werden, wird man die Verkehrswende gerade bei Pendlern nicht schaffen, was jeden Tag früh und am Nachmittag sowie zu Großveranstaltungen zu vermehrten Staus führen wird. Reduziert man dann noch bei Einfahrtsstraßen die Spuren, braucht sich bitte niemand über den Frust wundern, siehe die Debatte um die Prager Straße.

    Ich bin wirklich gespannt, wie es dann zum Fahrplanwechsel 2026 aussieht, jetzt wird das Angebot erstmal schlechter und damit die Lust zum Wechsel des Verkehrsmittels nicht größer.

  • Das Angebot wird runtergefahren und soll auch 2026 nicht wieder hochgefahren werden. Der 15-Minuten-Takt nach Grünau kommt nicht zurück. Auch nicht 2026, da diese Leistungen garnicht vergeben wurden. Zudem werden die abendlichen Einschränkungen der S-Bahn auf Stundentakt (!) beibehalten. Tieferprovinzieller geht es nicht. Witzig, dass die Stadt zeitgleich Straßen zurückbaut und sagt, die Pendler sollen auf den (hier in der Region) rückschrittlichen Nahverkehr ausweichen, bei dem zudem noch das Angebot zusammen gestrichen wird... Ich bin letzte Woche in Paris gewesen. Bin dort mehrfach im Jahr. Der Nahverkehr dort ist atemberaubend. Zudem ist der GPE in Bau, das heißt 200 km neue Metrostrecken. Da kann man von einem nutzbaren Nahverkehr sprechen. Zurück in Leipzig kommt man sich immer vor, als wenn man bei den Hilli-Billies gelandet ist...

    Quelle honte !

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    Witzig. Ich bin seit drei Tagen aus Paris zurück und kann jedes Wort dazu von Ihnen bestätigen. Betriff insbesondere den Nahverkehr, aber auch sonstige unpassenden und großspurigen Vergleiche zwischen Paris (Original) und Klein-Paris, welche hier und da gerne mal angeführt werden.

  • ^^

    Ich möchte natürlich auch, dass sich etwas ändert, aber der Vergleich einer normalen deutschen Großstadt und einer Weltmetropole wie Paris ist doch unpassend.

  • Das ist grundsätzlich wahr - speziell geht es aber darum, ein der Stadt adäquates Angebot im ÖPNV zu offerieren. Wir wollen also nicht ein dutzend zusätzliche U-Bahn-Linien, sondern etwas, das einer „normalen deutschen Großstadt“ angemessen wäre - eben, daß das bestehende Netz nicht weiter ausgedünnt wird. DIESEN Vergleich können wir sehr wohl wagen