Beiträge von rrridge

    Der Hallenser Innovation Hub wird - im Gegensatz zur exponierten Platzierung des Leipziger Pendants auf dem WHP - aktuell vom Bürogebäude des TGZ verdeckt und wird perspektivisch vom Theoretikum des UKH noch weiter verdeckt werden. Es steht also faktisch in der zweiten Reihe, gefühlt im Hinterhof. Und dafür sieht es m.E. in-real-life (wie sagt man auf Deutsch?) gar nicht so schlecht aus (und um Welten besser als das Unding in Leipzig).


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    Der Hub steht hinter den L-förmigen Spitzdächern, in der Visu befinden sich an der Stelle noch Bäume. Bild von: http://www.umh.de/einrichtungen/…ekt-theoretikum

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    Ich finde es etwas schade, dass der Leipzig-Strang immer mehr zu einem Archiv für Beschlussvorlagen der Stadtverwaltung umgewandelt wird (vielleicht geht es ja nur mir so). Mich persönlich interessieren konkrete Bauprojekte und deren Umsetzung, und weniger Verwaltungsvorgänge der Stadt. Wäre es möglich, das etwas einzukürzen?

    eigener Thread im Café? Bei Bedarf kann dann auf dortige Posts verwiesen werden.

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    In Berlin entscheiden der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), die Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) und der Olympia-Beauftragte Kaweh Niroomand in einer Krisensitzung, dass die Stadt ihre Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele (für 2036, 2040 oder 2044) zurückzieht. Schuld daran sind aber eindeutig Elif Eralp (LINKE) und so ein bißchen die Grünen - also wie immer.

    https://www.rbb24.de/politik/beitra…-kommentar.html

    Volle Zustimmung. Sehen die Organisatoren der Berliner Olympiabewerbung, z.B. in Person des Berliner Olympia-Beauftragtenr Kaweh Niroomand genauso: " „Das viel Tragischere ist, dass Frau Eralp innerhalb von 45 Sekunden die ganze Bewerbung vom Tisch gewischt hat, dadurch eine enorme Verunsicherung unter die Verbände gebracht hat, damit auch absolut unsere Chancen richtig verringert hat“, sagte der 73-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Und zwar mit einem Stil, ohne mit uns im Vorfeld zu reden. Nach der Wahl sollte man schon über einige Positionen nachdenken“, sagte Niroomand. Auf ein Gesprächsangebot und einen offenen Brief des Kuratoriums für die Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele an die Linken-Politikerin sei ihm mitgeteilt worden, „dass alles eigentlich schon gesagt ist“. " (FAZ)

    Für Leipzig ist es schade und für Berlin bleibt zu hoffen, dass die demokratischen Kräfte diese destruktive Partei in ihrer Koalitionsbildung außen vor lassen. Für die dortige Stadtentwicklung wäre alles andere fatal.

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    Das Stück Radweg vor dem Ostplatz stadteinwärts war bisher von vielen schlimmen Stellen die Schlimmste (leidvolle Erfahrung als regelmäßiger Mittagsgast dort). Dass dort jetzt dem MIV eine seiner 3 Spuren genommen wird, ist minimalinvasive Beseitigung eines grausamen Missstandes. CDU und Rieger mit zynisch-verachtendem, gewohnt menschenfeindlichen Gekreische. Ein Mix aus Lüge und Paranoia, dessen Widersprüche nicht grotesker sein könnten. Dass sie dem Gastgewerbe mit ihrem Feldzug gleich mit den Krieg erklären, ist fast schon wieder lustig.

    "CDU und Rieger mit zynisch-verachtendem, gewohnt menschenfeindlichen Gekreische. Ein Mix aus Lüge und Paranoia, dessen Widersprüche nicht grotesker sein könnten." Was hier "grotesk" ist, ist ihre Wortwahl. Es geht hier schon noch um einen Radweg oder habe ich irgendwas verpasst?

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    Der Abschnitt der Lützner Straße zwischen Marktstraße und Dürrenberger Straße ist etwa 870 m lang, davon etwa 80 m ohne und 790 m mit Straßenbahn. Die Abstände zwischen den Haltestellen und der Kurve in die Odermannstraße beträgt etwa 160/200 m bzw. 430/470 m. Auf welche Geschwindigkeit kann eine Straßenbahn auf diesen Strecken beschleunigen, wenn sie rechtzeitig wieder abbremsen muss, um zum Halten bzw. um die Kurve zu kommen? Das ist eine ernstgemeinte Frage, ich weiß das nicht.

    Anders formuliert: Der Geäuschpegel der Straßenbahnen hängt m.E. nicht davon ab, ob diese auf dem Streckenabschnitt auf 30, 40 oder 50 km/h beschleunigen. Einen getrennten Gleiskörper gibt es nur von der Dürrenbergerstraße bis zur S-Bahn-Brücke (stadteinwärts). Da die Straßenbahnen den Auslösewert unabhängig von 65 Dezibel tags und 55 Dezibel nachts überschreiten, lautet meine Frage, welche Maßnahmen in diesem Fall ergriffen werden. Oder nochmal anders formuliert: Was bringt den Anwohnern ein eingebremster Autoverkehr, wenn die eigentlichen Verursacher des Lärms weiterrumpeln (tagsüber 4x in 10min, abends 2x in 10min)?

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    Als jemand, der fast täglich da entlanggeht und am Schreibtisch sitzt, sage ich: Danke!

    Auf der Lützner Straße zwischen der Dürrenberger Straße und der Marktstraße richtet die Stadt ab dem 14. September Tempo 30 ein. Das Ziel: weniger Lärm entlang der Hauptverkehrsader. Die Maßnahme kostet rund 7.500 Euro und fußt auf der zweiten Fortschreibung des Lärmaktionsplans. Denn der Abschnitt gilt als ausgewiesener Lärmbrennpunkt. Das bedeutet, dass die Auslösewerten von 65 Dezibel tags und 55 Dezibel nachts überschritten wird. Hier soll die Temporeduzierung des motorisierten Verkehrs Abhilfe schaffen.

    https://www.tag24.de/leipzig/einen-…strasse-3529843

    https://www.l-iz.de/der-tag/2026/0…titionen-669444

    Ernst gemeinte Frage: Gilt die Maßnahme auch für die Straßenbahnen? Als Anrainer kann ich berichten, dass der Auto"lärm" durch die Fahrgeräusche der Linien 8 und 15 bei Weitem überlagert wird. Insbesondere in den Morgen- und Abendstunden ist der Durchfluss an Autos nicht besonders hoch und die Geräuschkulisse der Straßenbahn tritt umso störender hervor.

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    Hahaha, ich freue mich, dass ich euch mit einem kleinen Link als Wir-Gruppe enger zusammenbringen und lustige Vorurteile gegen die üblen Olympia-Defätist*innen erfinden lassen konnte. Den Rest regelt dann der DSOB in einem Monat und so richtig später erst das IOC.

    Wer ein wenig mehr Inhalt will findet ihn wohl hier: https://termine.linxxnet.de/event/olympiab…braucht-leipzig

    Ich habe nicht so viel Lust und lasse die beiden Organisationen entscheiden.

    Am besten wäre es jedoch, keine politische Propaganda in dieses Forum zu tragen. Ich äußere mich hier schließlich auch nicht zu jener Partei, die – mit „populistisch“ noch recht freundlich umschrieben – die Berliner Wahlumfragen anführt, insbesondere aufgrund ihrer Unterstützung einer hirnrissigen Enteignungskampagne. Dabei scheinen ihre Anhänger und Wähler vergessen zu haben, wer im Jahr 2004 in Berlin rund 65.000 Wohnungen verscherbelt hat.

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    Die Radialen kann/muss in einem solchen Fall die S-Bahn übernehmen, man muss "nur" schauen wie die Leute dorthin kommen.

    Auf der S1 herrschten am Montag/Dienstag zumindest zu den Stoßzeiten am Hbf. tief Tokyoer-Verhältnisse, nur ohne die japanische Zurückhaltung und die Kollegen mit den weißen Handschuhen. Kurz: Es war chaotisch, mit Gebrüll, kurz vor Handgreiflichkeiten, Verspätungen durch das Blockieren von Türen über Minuten.

    Spontane Taktverdichtung, Einsatz weiterer oder längerer Züge scheitert nicht nur an der Administration und Verträgen sondern auch an der Verfügbarkeit von Personal und von Fahrzeugen.

    Edit: Als S-Bahn-Ultra komme ich gelegentlich mit den Zubegleitern ins Gespräch. Nach deren Aussage läuft der S-Bahn-Betrieb komplett auf Verschleiß, dass man froh sein muss, dass der Verkehr überhaupt noch (leidlich) funktioniert. Es gibt im Prinzip keine Triebwagen in der Hinterhand. Alles was irgendwie fahren kann, fährt auch.

    ^^

    Prinzipiell sehe ich tatsächlich, dass internationale Verbindungen über - oder mit Start - Leipzig Hbf. recht spärlich gesät sind. Aber: Bonjour à vos amis français! Über Halle (Saale) gibts eine Direktverbindung nach Paris Est. Die letzte Etappe mit der S5/S3 sollte machbar sein.

    da muss auch dringend mal gelüftet werden ... komme an dem Straßenabschnitt fast täglich vorbei und das Haus sieht aus, als wäre es von "Schimmel" komplett durchfressen

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    Zur Zeit wird ein Gerüst an der Lützner Str. 45 und dem Nachbargebäude links hochgezogen. Die Fenster sind ebenfalls entfernt.

    Es handelt sich um dieses Objekt:

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    Eigenes Bild

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    Witzig. Ich bin seit drei Tagen aus Paris zurück und kann jedes Wort dazu von Ihnen bestätigen. Betriff insbesondere den Nahverkehr, aber auch sonstige unpassenden und großspurigen Vergleiche zwischen Paris (Original) und Klein-Paris, welche hier und da gerne mal angeführt werden.

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    "Autofaschisten", "menschenverachtende Farce": es geht hier letztlich um eine Straße +/- Fahrradstreifen. Ihre Wortwahl ist vollkommen daneben. Und bitte immer die eigenen ideologischen Filter mitdenken. Manchmal hilfts.

    Ohne en Detail auf meinen Vorredner eingehen zu wollen: Wer von "Stehzeugen" redet und meint, dass bessere Radwege Radfahrer (nicht "Radfahrende", weil die fahren ja schon!) aufs Rad locken, soll bitte erklären, wo die Differenzen in der Anzahl der Radfahrer, also der Radwegnutzer, z.B. zwischen Sommer, Herbst und Winter herkommen. Anekdotische Evidenz: Viele lassen bei Schlechtwetter das Rad stehen und steigen ins Auto.

    Wer glaubt, dass 30cm breitere Straßenbahnen deren Pünktlichkeit (und Attraktivität) verbessern, ist nur noch durch eine Woche Berufspendelei, z.B. zwischen dem Leipziger Westen und dem Hallenser zu Norden, zu kurieren. Anekdotische Evidenz, aber ich setzte mich dieser Situtation seit 3 Monaten aus und mit jedem Tag in diesem Wahnsinn reift in mir der Gedanke, nach 22 Jahren doch wieder ein Auto anzuschaffen. Wollen wir eigentlich mal über die S10 reden?

    Der ÖPNV funktioniert meistens, aber es ist auf den ÖPNV kein Verlass. Mit dem Auto gerät man auch mal in einen Stau, aber die Unwägbarkeiten sind kontrollierbar. Die Misere des ÖPNV (Geld, Personal, *Digitalisierung* [funktionierende Verbindungen berechnen lassen: nur in Kombination von Apps; manchmal klappts auch nur mit der Bahn-App; die Havag-App zeigt nach 3 Wochen die ausgefallenen Linien 4 und 9 noch nicht korrekt an]) ist schlicht zu groß um auf Grundlage ein paar gutgemeinter "Angebote" (basierend auf ein paar "Studien" aus dem eigenen Ressort bzw. der eigenen Ideologieschmiede) die "sehnlichst wartenden" Autofahrer als Gestrigte zu verteufeln, die einfach ein bisschen "gepushed" gehören. Der ÖPNV muss reibungslos funktionierten, dann verzeiht der Nutzer auch mal eine Verspätung oder einen Ausfall. Bis es soweit ist, wartet kein Autofahrer "sehnlichst" auf ein alternatives Angebot. Und ja, in Kopenhagen und Amsterdam ist es schön.