• Richard-Lehmann-Str. ist witzig!! Dort ist der Gleismittenabstand gut und gern 10m, da befindet sich die Allee samt Parkplätzen dazwischen.

    Ansonsten: Bayrischer Platz erst in 10 Jahren... uiuiui

  • Auch interessant: "Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße (in zwei Bauabschnitten, 2034), obwohl die LVZ heute schreibt:

    "Los geht es für die zwölfachsigen, jeweils auf beiden Seiten mit zwei Sitzreihen bestückten XXL-Bahnen demnach 2025 auf der Linie 16 vom Messegelände bis nach Lößnig. Die gut 15 Kilometer lange Strecke von Nord nach Süd ist eine der wichtigsten Achsen durchs Stadtgebiet – und bereits jetzt praktisch für den Einsatz der neuen Bahnen breit genug. Allerdings werden die im Werk in Heiterblick produzierten Züge vom Typ NGT12+ eben erst in zwei Jahren fertig sein." Gut, wenn Texte stringent sind. ^.^ ^.^

    Außerdem:

    - "Kohlgartenstraße, Rosa-Luxemburg-Straße bis Dresdner Straße (2029 bis 2030)"

    - "Wittenberger Straße, Apelstr. bis Delitzscher Straße (2032)"

    Da scheinen ja zwei wichtige Umleitungsstrecken ausgebaut zu werden. Oder plant man etwa dort wieder regelmäßigen Verkehr?

  • 2034 lässt vermuten, dass es sich hier bereits wieder um erforderliche Instandsetzungen handelt. Und genau dafür muss z. Bsp. die Umleitungsstrecke in der Wittenberger Str. und Apelstr. umgebaut werden. Bei der Kohlgartenstr. dito. Na klar wäre regelmäßiger Verkehr dort schön, aber das ist unabhängig von diesen Umbauten.

  • Ich war jetzt nicht davon ausgegangen, daß da kleinere Intandhaltungsarbeiten aufgeführt sind, zumal das Thema "Verbreiterung Gleismittenabstand" hieß. je nun ...

  • Die Gleisachsaufweitungen erfordern ja für jeden Abschnitt ein Planfeststellungsverfahren... Bürokratie lebt. Instandhaltungen belassen die Gleisgeometrie und sind genehmigungsfrei.

  • Straßen- und Plätze-thread missing daher stell ich es mal hier ein.

    Der Polygraphplatz zwischen Krause-Fabrik und Ostwache soll grundlegend umgestaltet werden.

    Zuerst mal die Ist-Situation:

    polygraphplatz2kzcc1.jpg

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    Realisierungswettbewerb 1. Platz - SINAI, Berlin:

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    Eine Quartiersgarage ist perspektivisch anscheinend auch geplant:

    polygraphplatz14s4d68.jpg

    Eigene Bilder

  • ^ und ^^: Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig - Rahmenplan zur Umsetzung, Neufassung Nr. VII-DS-00547-NF-01, Maßnahmenliste II-10c Nr. 5:

    - Titel der Maßnahme "Anger-Crottendorf/Mölkau ggf. über Gregor-Fuchs-Straße" / "Planungsbeginn* 2020, Baubeginn bis 2030" 8)

  • An die MODERATION:
    Ich finde den Vorschlag von LEonline sehr gut, einen neuen Thread zum Thema Öffentlicher Raum, Straßen und Plätze, ggf auch Parks- und Grünanlagen aufzumachen.
    Da gibt es Einiges vorzustellen und zu diskutieren.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Da gibt es Einiges vorzustellen und zu diskutieren.

    Wie zum Beispiel den kürzlich fertiggestellten Spielplatz im Schillerhain. Urspr. in den 1950ern angelegt und über die Jahre immer mehr verlottert wurde er mit neuem Klettergerüst, einer Wasser-Matsch-Anlage, Sitzgelegenheiten, einer zweiten Tischtennisplatte und revitalisiertem Trinkbrunnen dieses Jahr der Öffentlichkeit übergeben.

    alt (Mai 2022)

    schillerhainaltg7fox.jpg

    neu (normalerweise ist hier sehr viel los)

    schillerhainneu10ldzw.jpg

    schillerhainneu212esw.jpg

    schillerhainneu3g6djq.jpg

    Eine Infotafel gibt es jetzt auch:

    schillerhainneu4zxeh1.jpg

    schillerhainneu5bmf3q.jpg

    Eigene Bilder

    Bonus

    Am Eingang zum Schillerhain standen früher zwei um 1860 vom Bildhauer Hermann Knaur geschaffene, überlebensgroße Figuren - Thalia und Melpomene:

    schillerhain1911.figue0idk.jpg

    schillerhain1911.figu4xcez.jpg

  • Zur Zeit kann man sich anschauen, was eine einspurige Prager Straße verursacht. Stau vom Doppel-M bis zum Südfriedhof bzw in der Gegenrichtung von Probstheida bis zum Völkerschlachtdenkmal. Rettungsfahrzeuge bleiben gnadenlos hängen, ist mehrfach täglich zu beobachten. Schlaganfall- und Myokardinfarktpatienten zum Herzzentrum bzw Parkkrankenhaus können da nur hoffen, dass man sie im Rettungswagen gut versorgt...

    Einmal editiert, zuletzt von LeipzigSO (2. November 2023 um 18:42)

  • ^

    Das ist jetzt aber auch ziemlich halbgar behauptet! Am Doppel-M bis zur Tabaksmühle ist die Prager hoch belastet, da die Radiale und die Funktion der B2 zusammen fallen. Dort soll auch nichts einstreifig werden.

    Südlich der Tabaksmühle halbiert sich die Auslastung der Straße, Rettungswagen können über den Radstreifen fahren, wenn der Umbau erfolgte.

  • Das ist nicht "halbgar behauptet".

    Das Problem ist, dass es am Völkerschlachtdenkmal nur eine Geradeausspur gibt. So ist es zur Zeit und so wird es nach dem Umbau sein. Den enormen Rückstau gibt es, weil eben der größte Teil dort geradeaus fährt. Aus Anwohnersicht ist das eine Katastrophe. In der Gegenrichtung beginnt der Verkehr auszuweichen über die Augustinerstraße. Ich wohne hier im Viertel und werde es wohl beurteilen können. Es plant sich immer gut und "halbgar" über die Köpfe derer hinweg, die dort wohnen. Und sich dann aber über Wahlergebnisse beschweren...

  • Wahnsinn, Was ist der Grund dafür, dass landwärts geradeaus nur eine Spur ist? Bauarbeiten?

    Wie wirken sich die Veränderungen langfristig aus? Gewohnheiten ändern sich innerhalb mehrere Jahre nicht einiger Stunden. Dann verschwinden die Stauerscheinungen wieder.

  • ^ Genau wegen dem induzierten Verkehr muss der (vielleicht etwas kontraintuitive) Weg gegangen werden, Verkehrsspuren einzuschränken - und zukünftig vermutlich noch viel radikaler als bisher. 100.000 tägliche Pendler und 3.000 zusätzlich zugelassene Autos/Jahr können sich nicht weiter in die Kernstadt quetschen, wo der Platz begrenzt ist.

    In die Stadt zu fahren muss noch viel mehr weh tun für diejenigen, die nicht absolut auf den MIV angewiesen sind. In allererster Linie diejenigen die meinen, im SUV-Panzer (als einziger Passagier, meistens) zum Bäcker fahren zu müssen und meinen das das ja schließlich gutes Recht wäre etc. etc. #flächengerechtigkeit

  • Das wäre die fachliche Notwendigkeit. Gegen die kontraintuitive (herrliches Wort!) Wahrnehmung muss die Verwaltung allerdings viel viel intensiver in den Medien auftreten, um die Fachzusammenhänge zu erklären. Mit der Hoffnung, dass dann nicht mehr alles irrige so leicht verfänglich ist.

    Für die Pendlerwege habe ich (bundesweit zutreffend) mal gelesen, dass ca. 65 % der KfZ-Pendler adäquate ÖPNV Angebote haben.

  • Es sind ja nicht nur die Einfallstraßen. Sämtliche Viertel um die Innenstadt sind Werktags ab rund 8.00h völlig zugeparkt. Nicht umsonst wird eine Ausweitung des bezahlten Parkens angestrebt. Dazu kommt der übermäßige Parkdruck bei allerhand Veranstaltungen, auch weit über das Zentrum und angrenzende Zentrum hinaus. Das muss sich ändern.

    Aber die Alternative S-Bahn ist mit ihren großen Missständen nicht immer eine wirkliche Alternative.

  • Grundsätzlich erzeugen mehr Straßen mehr Verkehr, und viele Wege könnten auch - statt mit dem SUV-Panzer - mit dem ÖPNV "gegangen" werden.

    Nur - woher hast Du die 65 % der KfZ-Pendler - und was ist ein "adäquates" Angebot?

    Ich würde nicht ALLEN MIV-Pendlern unterstellen, daß sie nur zu faul wären. Oft (sehr oft) ist der Weg mit dem ÖPNV deutlich umständlicher und zeitaufwändiger. Außerdem erleben wir doch in Leipzig ...

    - permanent ausfallende S-Bahnen

    - kein Ausbau der Tram

    - keine neuen S-Bahn-Halte (GVZ, ...)

    - MIV-Stau (teilweise dank neuer Radspuren) auf den Tram-Schienen

    Anreize zum Umsteigen erkenne ich aktuell wenig. Wer im Umland nicht gerade in der Nähe einer S-Bahn-Station wohnt, wird wohl kaum mit dem ÖPNV gen Leipzig pendeln. Die Diskussion um das Deutschlandticket hat gerade gezeigt, daß vielen ein preiswertes einfaches Ticket gar nichts nützt mangels Angeboten ... Vor diesem Hintergrund erleben etliche Pendler die dreißiger-Zonen und Fahrspureinschränkungen als Schikane