• ^ Diese Fragen stellen sich in der Tat. Ein Plan des kleinsten gemeinsamen Nenners, scheint's mir.

    Gerade im Bezug auf Trassenfreihaltungen vermisse ich auch jede Ambition oder Fantasie. Die Hälfte der "Freihaltungen" umfasst eingestellte frühere Strecken. Für ganze Stadtviertel ist offensichtlich nicht mal ein Anschluss (z.B. Rückmarsdorf via Merseburger Straße, Wachau/Meusdorf/ehem. Parkkrankenhaus Dösen, Mölkau/Holzhausen/Baalsdorf) überhaupt vorstellbar - wir reden hier ja nicht von konkreten Planungen.

  • Umbau der Holteistraße in Lindenau 2020

    Mal was kleines zwischendurch:

    Im nächsten Jahr, genauer vom 17. Mai bis Ende August 2020, soll die kurze Holteistraße zwischen Georg-Schwarz-Straße und William-Zipperer-Straße in Lindenau mit Mitteln aus dem Sanierungsgebiet umgebaut werden. Es sind eine Mischverkehrsfläche, elf neue Straßenbäume, zwei Bänke zum Verweilen, 16 Fahrradbügel und 36 (PKW)-Parkplätze geplant. Am Mittwoch fand eine Informationsveranstaltung für Anwohner_innen statt.

    https://www.georg-schwarz-strasse.de/aktuelles/aktu…m_2606_2019.htm

  • 48-Stunden-Demo "Platz schaffen" am Hauptbahnhof

    Und kurzfristiger, aber dafür mit größeren Auswirkungen:

    ADFC Leipzig und Fridays for Future Leipzig führen an diesem Wochenende eine 48-Stunden-Demo am Hauptbahnhof durch. In dieser Zeit fehlen den Autofahrer_innen zwei Fahrspuren, aus vier wurden zwei, eine Radspur ist entstanden. Die Taxen warten derzeit auf dem Kurzzeitparkplatz an der Westseite des Hauptbahnhofes. Und eine aktuelle Gerichtsentscheidung vom Freitag sagt: am Sonntag sind drei Stunden lang alle vier Spuren für die Autos weg.

    https://www.l-iz.de/wirtschaft/mob…en-Video-283184

    https://www.adfc-leipzig.de/news/platz-schaffen

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Gerade im Bezug auf Trassenfreihaltungen vermisse ich auch jede Ambition oder Fantasie. Die Hälfte der "Freihaltungen" umfasst eingestellte frühere Strecken.

    Für ganze Stadtviertel ist offensichtlich nicht mal ein Anschluss (z.B. Rückmarsdorf via Merseburger Straße, Wachau/Meusdorf/ehem. Parkkrankenhaus Dösen, Mölkau/Holzhausen/Baalsdorf) überhaupt vorstellbar - wir reden hier ja nicht von konkreten Planungen.

    Also ich sehe zwar auch fast alle genannten Stadtteile für eine Integration in den schnellen ÖPNV als notwendig an. Aber bei Dösen und Wachau fehlt mit die Phantasie für eine entsprechende Nutzung.

    Bei Rückmarsdorf fehlt mir die Phantasie für eine Trasse. Auch weil bei dem Ausbau der B181 ab A9 AS Leipzig-West ab Zschampert-Aue Schluss ist. Das ist mit Tram und Auto kaum vereinbar. Bei Verlängerungen Meusdorf, Mölkau, Baalsdorf, Holzhausen, Liebertwolkwitz, und auch Rückmarsdorf sehe ich mit der Länge ein Problem. Im Ablauf wie auch in der Zeit.

    Aber bei allen letztgenannten sehe ich vor allem das Potential für die S-Bahn Erweiterung auf dem Gebiet der Stadt. Rückmarsdorf, Mölkau/Baalsdorf, Holzhausen, und Liebertwolkwitz. Vor allem weil diese auch als potentielle Stadterweiterungen in Frage kommen.

  • Fortschritt bei Bau der Plagwitzer Brücke über die Weiße Elster in Plagwitz

    Überbaubetonage steht wohl nächste Woche an.

    Haltestelle:

  • Die Autobahn A 72 nähert sich dem Stadtgebiet von Leipzig.

    Die A 72 sollte schon 2006 fertig sein. Bis Leipzig erreicht ist, werden noch einige Jahre vergehen. Ab 02.08.2019 kann der Verkehr ab/an Rötha auf einer Richtungsfahrbahn rollen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^Leipzig wird gar nicht erreicht, nur die A38 ;)

    Da wäre ja auch was los, wenn jemand auf die Idee kommen würde die B2 im Bereich des Auewaldes als Autobahn auszubauen und einen Standstreifen anzuordnen :lach:

  • A 720 wurde 2013 vom Leipziger Stadtrat abgelehnt

    Auch wenn es heute kaum mehr vorstellbar ist - diese absurde Planung gab es wirklich.
    Es war über lange Zeit geplant, die B2 nördlich der A 38 durch die Autobahn 720, später auch als A 72 bezeichnet, zu ersetzen.
    Eine Autobahn bis ins Leipziger Zentrum - verrückter geht es kaum.
    Zum Glück hat Leipzig 2013 durch einen Stadtratsbeschluss dem Spuk ein Ende bereitet und der Freistaat hat das Projekt auch nicht mehr für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^Leipzig wird gar nicht erreicht, nur die A38 ;)

    Ich weiß. Aber ich bin Praktiker und kein Beamter. Man kann seit Jahren vierspurig vom Dreieck Bayrisches Vogtland bis zum Neuen Rathaus bis zum Neuen Rathaus fahren. Fast durchgängig.

    Wer will, kann Autobahn oder Bundesstraße im AUTOBAHNFORUM diskutieren.

  • ^

    Aber gute Aussichte für die Städte im Südlichen Sachsen-Anhalt, die man bislang großzügig ausgespart hat (S6), wenn es tatsächlich so kommt. Danke für die Info! :daumen:

  • wobei ernsthaft hinterfragt werden muss, was das Produkt S-Bahn auf so langen Wegen zu suchen hat? Was wäre anders als bei Abellio im Moment?

  • ^ Naja, Naumburg und Merseburg sind schon noch in einer (Regio-)S-Bahn-würdigen Entfernung. Vorteil gegenüber heute ist die häufigere Bedienung und der Direktzugang zum Citytunnel. Gelernt hat man m.E. schon, immerhin soll die S4 bis Torgau zurückgezogen werden und der Abschnitt bis Hoyerswerda von einem RE bedient werden (wie man es von vorne herein hätte lösen sollen). Die S11 überzeugt dagegen nicht so wirklich, von Grimma und Döbeln aus hat man im Gegensatz zu Wurzen nicht die Alternative eines schnellen REs, der die längere Fahrtzeit über die Südeinfahrt des CityTunnels kompensiert.

  • Da muss ich mal eine Lanze für meine Heimatstadt brechen. Ein Blick auf die Landkarte wird verraten: Weißenfels mit immerhin 40.000 Einwohnern und Merseburg mit 36.000 liegen nur etwa 35 km entfernt, die S-Bahn Mitteldeutschland fährt indes beispielsweise bis nach Hoyerswerda, Dessau, Jüterbog, Zwickau und Gaithain. Das sind zum Teil erheblich längere Routen. Ich denke die Entfernung ist kein Argument dagegen. Eine S-Bahn-Anbindung hat eigentlich eine engere Taktung, und nicht ganz zu unterschätzen damit einher gehend ist ein gewisser "psychischer" Effekt bzgl. der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Ballungsraum. Die Region ist auch wirtschaftlich nicht zu unterschätzen. Und soweit ich weiß, war eine S-Bahn dorthin auch bereits geplant, wurde aber durch die Vergabe des Südharznetzes an Abellio dann nicht weiter verfolgt.

  • hier wurde es noch nicht thematisiert, doch ein lokales Zeitungsmagazin hat die Planungsbeteiligung der Stadt bereits hart kritisieren müssen. Optisch wird das nichts, worauf wir uns freuen sollten!

  • ^ Es sind halt reine Zweckbauten.

    Ausbau Karl-Heine-Straße / Neubau Plagwitzer Brücke

    Die Karl-Heine-Straße zwischen Alte Straße und Kolbestraße erhielt neue Deckschichten für die Fahrbahnen und des Gleisbetts. Auf der Nord- und Südseite wird der Gehweg zwischen Forststraße und Nonnenstraße weiter gepflastert. Die Widerlager der Brücke sind betoniert.


    Querschnitt der Karl-Heine-Straße in Höhe Forststraße in Richtung Felsenkeller. Die Fahrbahnen und der Mittelstreifen wurden neu asphaltiert.


    Die stadtwärtige Fahrbahn erhielt eine neue Deckschicht.


    Und in Höhe Forststraße in Richtung Nonnenstraße. Die seitlichen Fahrbahnen und das Gleisbett erhielten eine neue Deckasphaltschicht.


    Die Nordseite des Gehwegs wird neu gepflastert und Fahrradbügel montiert.


    Gegenüber auf der Südseite ist die Gehwegpflasterung schon fertig.


    Die Trinkwasser- und Medienleitungen unter dem Brückenbauwerk der Plagwitzer Brücke werden angeschlossen.


    Das Widerlager der neuen Brücke wurde hergestellt. Links stehend wird die Ufermauer wiedererrichtet.

  • Auf der Brücke Richard-Lehmann-Straße (Höhe Automeile) werden momentan die Gleise zurückgebaut:

    https://www.l-iz.de/politik/brennp…tdenkmal-291335

    Gleiche Straße andere Brücke: So soll zwischen Mai 2021 bis Dezember 2021 die sog. Schlachthofbrücke inkl. der Rampe bis zur Altenburger Straße komplett erneuert werden.

    Gegenwärtiger Zustand der Rampe in Richtung Panometer:

    Schhlachthofbrücke - Blickrichtung MDR (bzw. dem namensgebenden ehem. Schlachthofgelände):

    Eigene Bilder