Sonstige Bauprojekte

  • Toys ´R US-Gebäude

    Auch wenn Weihnachten schon rum ist, in der Offenbach-Post gibts Spekulatius... Es gebe Gerüchte, dass das urhäßliche Toys ´R US-Gebäude nun doch weichen darf. Leider bisher ohne offizielle Bestätigung. Erste Meldung dazu hier: #125

    Einmal editiert, zuletzt von OllaPeta () aus folgendem Grund: Bezug ergänzt

  • Grundsteinlegung neue Milchhofsiedlung

    Über das Projekt wurde ja schon an verschiedenen Stellen geschrieben, zuerst zum Abriss der denkmalgeschützen alten Siedlung hier: #68.
    Nun schreibt die OP-online anlässlich der Grundsteinlegung ein paar Details:

    • insgesamt 3370m² Wohnfläche
    • fünf 3-Zimmerwohnungen
    • fünfundvierzig 2-Zimmerwohnungen
    • zwei 1-Zimmerwohnungen
    • Wohnflächen zwischen 43 bis 88 Quadratmetern
    • Mietpreis zehn Euro/m² zuzüglich Nebenkosten
    • Energieeffizienzhausstandard KfW 55
    • Tiefgarage mit 32 Stellplätzen.


    Es werde in Abschnitten gebaut, geplante Fertigstellung:

    • die Häuser Sprendlinger Landstraße/Ecke Odenwaldring bis August 2017
    • die weiteren Gebäude Richtung Innenstadt Dezember 2017 und März 2018.
  • Das Dach scheint nach 1945 leicht vereinfacht neu aufgebaut worden zu sein, folglich hat der Architekt dort Narrenfreiheit. Denn der Denkmalschutz gilt selbstverständlich nur für die Originalteile von 1908. Und auch das nur, solange es dem Bauherren nicht zu sehr ökonomisch zur Last fällt.


    Überhaupt ist eine Rekonstruktion des Originalzustandes prinzipiell abzulehnen, weil es die historische Entwicklung des Gebäudes unkenntlich machen würde, siehe Senckenberg...

  • Frankfurter Straße: Abriss City-Passage und Neubau Rathaus-Center

    Für die heruntergekommene City-Passage (Foto1/Foto2) hat es schon viele vergebliche Anläufe für eine Wiederbelebung gegeben. Nun wurde die mittlerweile komplett leerstehende Liegenschaft Frankfurter Straße 39-45 an den Investor und Projektentwickler Real Equity verkauft. Das Frankfurter Unternehmen plant den Abbruch der City-Passage bis Ende 2016, ein entsprechender Antrag wurde bereits eingereicht (Q). Anschließend soll ein dreigeschossiges Einkaufszentrum namens Rathaus-Center neu errichtet werden. Entstehen soll eine Gesamtverkaufsfläche von 7.500 bis 9.000 m², sechs bis sieben Ladeneinheiten können es dieser Meldung zufolge werden. Geplant ist eine Fassade aus rotem Klinker. Die Schaufensterfront soll 60 Meter lang werden, die Gebäudetiefe 40 Meter betragen (Q).Der Entwurf kommt von Carsten Volleth vom Frankfurter Büro VRL Volleth Russ Lang Architekten.



    Bild: Real Equity / VRL Volleth Russ Lang Architekten


    Nachtrag 2017: Inzwischen gibt eine Website zum Projekt mit detaillierten Informationen. Und eine neue Visualisierung:



    Bild: Real Equity / VRL Volleth Russ Lang Architekten

  • Senefelderquartier

    Das Senefelderquartier Quartier besteht aus 172 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen auf dem ehemaligen manroland Gelände.


    https://www.offenbach.de/leben…m-senefelder-quartier.php


    gebaut von der ABG Frankfurt Holding
    https://www.abg-fh.com/bauen/a…nefelder-quartier-of.html


    Neubau von 94 Mietwohnungen, Kita und Gewerbeflächen | Start Q4/2016 | Fertigstellung Q2/2018
    Bauherr: GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen


    https://www.gwh-bauprojekte.de…ch-atrium-senefelder.html
    https://www.op-online.de/offen…au-offenbach-7408949.html

  • Ex-Seniorenpflegeheim wird "Seerosengarten Offenbach"

    Das frühere Seniorenpflegeheim "Heinrich-Schleich-Haus", Hessenring 55, wird zum Wohngebäude. Die FR hat ein Foto des aus dem Jahr 1877 stammenden Gebäudes, Google ein Satpic. Name des Projekts ist "Seerosengarten Offenbach". Einer Pressemitteilung zufolge sind das die Eckdaten:


    • Projektentwickler: ErSa 3 GmbH & Co. KG, Würzburg
    • Planung: plangold, Würzburg
    • Wohneinheiten: 85 Eigentumswohnungen, davon 37 im ersten Bauabschnitt
    • private Parkanlage mit Weiher und Kinderspielplatz
    • Website: seerosengarten-offenbach.de




    Bilder: ErSa 3 / plangold

  • Hessenring

    Ich bin ziemlich entsetzt.
    Wurde seitens des Projektentwicklers noch der Eindruck vermittelt, äußerlich weitestgehend den ursprünglichen bauzeitlichen Zustand wieder herzustellen, macht er nun aus einem besonderen Objekt mit historischen Gestaltungsmerkmalen eine langweilige Allerweltskaserne, die sich nur durch die Dachaufbauten und die ohne großen Aufwand nicht zu ändernde Fensterachsen von dem anderen Projektentwickler-Billigrenditemist wie in der Berliner Straße unterscheidet.


    Zusagen sind nichts wert. Ohne stringenten Denkmalschutz tanzen die einem alle auf der Nase rum.

  • Ich möchte Ihnen hier widersprechen.


    Eine langweilige Allerweltskaserne sieht für mich anders aus, zu Mal mit schöner Parkanlage.


    Als Altbaufan bin ich der Meinung, dass stringenter Denkmalschutz bei besonders schützenswerten Einzelgebäuden, jedoch nicht pauschal sinnvoll ist. Die Sanierung dieses Gebäudes wird sicher teuer als ein Abriss mit Neubau. Das Wohnen in diesem sanierten Altbau wird meiner Meinung nach wesentlich angenehmer (dicke Steinwände, statt Beton und hohe statt niedrigere Decken), als das in einem der vielen Neubauten.


    Stringenter Denkmalschutz schreibt ja zum Beispiel den genau die Profilierung und Aufteilung von Fenstern, sowie deren Material (in der Regel Holz) und die Farbe deren Lackierung vor. Als Lärmschutzfenster kommen Sie bei einem "Denkmalschutz"-Fenster schnell auf den 3 fachen Preis, mit der Folge dass gar meist keine neuen Fenster eingebaut werden.


    Fazit: Ich halte eine solche Sanierung für sinnvoller, als zu warten bis ein solches Gebäude wegen Baufälligkeit einem Neubau weicht!

  • Kardinal ist leider uneingeschränkt zuzustimmen. Als Altbau ist das Gebäude kaum noch wiederzuerkennen. Sieht eher aus wie ein renditeoptimierter Neubau aus den 90ern gestalterisch durchaus noch ansprechender als die einfallslosen Kisten die heutzutage den Großteil aller Neubauten stellen, aber ein angemesserner Umgang mit Altbausubstanz sieht definitiv anders aus. Mit den Balkonen hat man definitiv übertrieben und vor allem das oberste Geschoss unter den viel zu flach geneigten Dachschrägen ist ein Affront und erinnert an die Notdächer aus den 50ern.
    Gibt genügend Beispiele wie so was besser geht, selbst in Rhein-Main, und ohne dass die Kosten explodieren!
    Der Verweis auf den Denkmalschutz ist müßig. Von diesem ist in Hessen leider gar nichts mehr zu halten, wie man an in der Kernstadt an der Verhinderung von Stadtreparatur am Bundesrechnungshof und besonders grausam den wohlwollend durchgewunkenen Verschandelungen von Oberpostdirektion und den Uni-Gebäuden am Senckenbergmuseum vorgeführt bekommt.

  • Historisches Erscheinungsbild

    Wo findet man denn Bilder, die das ursprüngliche Erscheinungsbild zeigen? Ich finde dazu nichts und auch den aktuellen Zustand nur ganz vereinzelt.
    In der Liste des Landesamtes für Denkmalpflege taucht das Objekt auch nicht auf.


    Momentan kann ich an dem Umbau auch nur die Balkone kritisieren. Im Übrigen macht das einen recht stimmigen Eindruck.

  • Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Im Vergleich zum Bestand ist dieser Entwurf doch recht gelungen.
    Welche Altbauelemente sind denn Ihrer Meinung verschmäht worden? Die aktuelle Fassade gibt doch da doch kaum etwas her...
    Allein der Kritik an der etwas zwanghaften Herangehensweise "jedem Fenster seinen Balkon" kann ich unterschreiben.


    Viel eher aber regt mich die Internet-Präsentation des Bauvorhabens auf: Dass Immobilienprojekte übertrieben und stark euphemisiert beworben werden, ist ja nichts neues. Hier aber haben die Vermarkter tatsächlich den Schneid, auf der Website zu schreiben, Offenbach sei "eine Hochburg der Jazzmusik"...seriously!?!

  • Der Käufer hat vor einiger Zeit das Vorhaben im Bauausschuss vorgestellt. Dabei sprach er nämlich selbst davon, die Fassade wieder so herzustellen, wie sie mal war. Es ist ein vollkommen anderes Bild, wenn man bodentiefe Fenster einbaut und somit alle Sandsteineinfassungen zerstört und dann eben diese albernen Balkonkonstruktionen davorstellt.
    Damit wird aus einem schönen, stimmigen Gebäude ein billiger Standard-Massenbau. Zumindest äußerlich.


    Die Enttäuschung ist vor allem deshalb so groß, weil eine vollkommen andere Erwartung bei o.g. Termin aufgebaut wurde. Man hätte sich sonst beispielsweise um eine Unterschutzstellung kümmern können, was nun nicht passiert ist.

  • Wilhelm-Schramm-Stift

    Einem kleinen Juwel in Offenbach wird neues Leben eingehaucht.
    Im ehemaligen Altenheim der Schramm-Stiftung im Buchrainweg entstehen lt. Offenbach Post luxuriöse Mietwohnungen.


    Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1912/13 und wurde von dem Architekten Hugo Eberhardt entworfen.

  • nun ja, ich hab heute mal ein paar schnelle Handybilder geschossen - das Gebäude ist in einem absolut erbärmlichen Zustand, und muss zum einen in WK2 schwer getroffen worden sein, und danach wirklich billigst wieder hergestellt. Es ist quasi nichts "schönes" mehr vorhanden, so dass der gezeigte Umbau tatsächlich eine Verbesserung darstellen könnte. Der Park ist natürlich ein Pfund, schade das er auch weiterhin nicht zugänglich sein wird.


    es war mit Sicherheit mal ein stattliches Gebäude:


    die Rückseite


    Seitenansichten



    so ziemlich das einzigste Schmuckelement welches ich am Gebäude vorgefunden habe:


    Apocalypse now


    Bilder vom Vorkriegszustand wären wirklich spannend!

  • Schöne Bilder Hans!


    Ich finde das Projekt recht gelungen. Wie Du sagst, wäre spannend natürlich zu sehen wie es damals aussah. Wie auch immer mann muss bedenken es geht hier um OF und nicht FFM Westend und das Gebäude könnte ich mir auch dort vorstellen. Ein bisschen zu grau für mein Geschmack, aber sonst stylish und recht "Vorkriegstreu". So gesehen ist das Projekt top top! :) Also sollten wir uns hier wirklich freuen. Es hätte auch irgendetwas mit einem oberirdischen Parkhaus sein können :)

  • Wilhelm-Schramm-Stift

    Trotz Interesse hatte ich es nicht geschafft am Hessenring vorbei zu schauen, deshalb besonderen Dank für die Bilder!


    Wenn ich richtig informiert bin ist eine Sanierung an der beabsichtigten Erweiterung des Altenheims gescheitert, da die Gebäude in der sogenannten "Tagschutzzone 2" liegen, die jeden Bau und Erweiterung von Kindergärten, Schulen und Altenheimen untersagt.