Umgang mit Bauerbe

  • Teil Eins (einiges wurde hier bereits gezeigt).


    Wirklich positiv überraschend ist der überwiegende Erhalt der Ladenflächen in den Altbauten. Ich hatte es ja schon mehrmals geschrieben, kann man den Vorteil der Jahrhundertwende-Quartiere auch tot-sanieren.


    Die Sanierung des Kleisthof's ist immer wieder eine absolute Augenweide. Warum kann zeitgenössischer sozialer Wohnungsbau diese Finessen nicht mehr? Ist der gesellschaftliche Diskurs bzgl. des sozialen Wohnungsbaus, durch die negativen Beispiele von Großwohnsiedlungen oder von unzureichender Nutzungskonzentration, so negativ geworden?

  • den Schaden auf eigene Kosten beseitigen

    Wir hatten das hier schon diskutiert, aber ich wiederhole es gern: regelmäßig notwendige Graffiti-Entfernungen können per Nebenkosten auf die Mieter umgelegt werden. Davon betroffene Mieter werden vielleicht etwas aufmerksamer.


    Im Gegensatz zu Autos stehen Gebäude aus der Gründerzeit meistens unter Denkmalschutz. Es gibt die Pflicht, ein Denkmal in seinem Erscheinungsbild zu erhalten. Damit geht auch die Pflicht zur Graffiti-Entfernung einher, wie die Stadt Leipzig schreibt.


    Auch bei Neubauten gibt es z. B. Regeln für Fassadenfarben, Werbesatzungen usw. Ein Gebäude ist fester Bestandteil unseres gemeinsamen Stadtbildes, für das die Eigentümer Mit-Verantwortung tragen.


    Auch auf Bundesebene, besser noch EU-weit sollte eingegriffen werden, indem z. B. die freie Verkäuflichkeit von Lackdosen und Lackstiften eingeschränkt wird.

  • Soweit ich weiß, sind das Instandhaltungskosten, die nicht auf den Mieter umlegbar sind. Im Zweifel bleibt man als Eigentümer auf den Kosten sitzen und streitet sich mit dem Mieter gerichtlich herum, weil es hier keine eindeutige Regelung gibt. Ich denke, das ist der falsche Weg.

    Ich glaube, die Strafen für die Sachbeschädigung müssen erheblich empfindlicher werden.

  • ^^


    Danke für die Unterstützung meines Vorschlags, dass Graffitis durch den Eigentümer entfernt werden müssen. Stichwort: Denkmalpflege.

    Die Einschränkung des Verkaufs von Lackdosen oder Lackstiften schadet nur dem normalen Anwender dieser Dinge.

    Idioten finden immer einen Weg: Farbbeutel, Eddings, Farbeimer ausschütten, rohe Eier, etc...


    Ich finde es immer wieder lustig zu lesen, dass der Staat/Gemeinde jemanden nicht zwingen kann bzw. nicht in Eigentum eingreifen darf.

    1. Mietpreisbremse

    2. Milieuschutz

    3. Denkmalschutz

    4. Gebäudeenergiegesetz

    5.....


    Es wird ständig über das Eigentum Dritter entschieden, ganz egal welches Motiv dies rechtfertigen mag.

  • ^

    Nicht ganz zu Unrecht hat Eigentum in Deutschland einen hohen Stellenwert. Zum einen.

    Zum Anderen stimmt es schlichtweg nicht, dass der Staat nicht Möglichkeiten hat, regulierend einzugreifen. Es gibt eben mehrere als nur eine Interessenseite. Seit ich Eigentümer bin, sehe ich die Dinge auch ein klein wenig anders. Beispiel Milleuschutz: Die Stadt Leipzig schreibt mir vor, wie wertig ich mein eigenes Bad sanieren darf, obwohl ich Eigennutzer bin. Völlig sinnfrei und es senkt den Wert meiner Immobilie , weil ich in einem nachträglich dazu erklärtem Milleuschutzviertel wohne. Darüber hinaus stehen Eigentümer für sämtliche Reparatur- und Sanierungskisten gerade. Und wie oben schon angemerkt, ist das nahezu vollständig nicht umlegbar. Eigentümer sind nicht ausschließlich große Immobilienunternehmen, sondern zu einem großen Teil auch einfache Arbeitnehmer. Also Vorsicht mit solchen pauschalen Forderungen.

  • ^


    Ich bin selbst Immobilienbesitzer, aber ich bin in meiner selbst genutzten Immobilie bereit selbst Hand anzulegen, wenn es sein muss. Nur sind in einer WEG nicht alle damit einverstanden. wegen Gewährleistung.

  • Beispiel Milleuschutz: Die Stadt Leipzig schreibt mir vor, wie wertig ich mein eigenes Bad sanieren darf, obwohl ich Eigennutzer bin. Völlig sinnfrei und es senkt den Wert meiner Immobilie , weil ich in einem nachträglich dazu erklärtem Milleuschutzviertel wohne.

    Wenn das nicht zu privat ist, würde ich dazu um weitere Informationen bitten. Was genau wird mit welcher Begründung wo gefordert? Und gibt es irgendwelche Anzeige- oder Genehmigungspflichten? Denn die Stadt bekommt doch gar nicht mit, wenn jemand in seinem Bad ein Uraltwaschbecken aus einem Abbruchhaus oder goldene Wasserhähne einbaut.

  • ^Ist es nicht, denn es ist hier öffentlich einsehbar.

    Zitat: "genehmigungsfähig ist der Ersteinbau oder Ergänzung eines vorhandenen Bades mit Grundausstattungsmerkmalen nach Sächsischer Bauordnung (WC, Einzelwaschbecken, Einbaubadewanne oder Dusche, Wand- und Bodenverfliesung)"

    Es wird also ziemlich genau festgelegt, was man darf - und was nicht. Grundausstattung, mehr nicht. Der Eigentümer 100 Meter weiter darf es. Ist es gerecht? Nein. Wusste ich es vor Einzug? Nein.

    Natürlich könnte jemand den Umbau einfach ohne Genehmigung vornehmen, aber wenn denjenigen jemand aus der Nachbarschaft nicht mag ... Nunja, ich würd´s nicht drauf ankommen lassen. Im worst case muss das frisch sanierte Bad vielleicht teilrückgebaut werden.


    Ich finde die Grundidee ja nicht schlecht. Aber wenn ich die Wohnung selbst bewohne, sollte es meine Sache sein, ob ich mir nen vergoldetes WC einbaue :klo: :lach:

  • Wir hatten das hier schon diskutiert, aber ich wiederhole es gern: regelmäßig notwendige Graffiti-Entfernungen können per Nebenkosten auf die Mieter umgelegt werden. Davon betroffene Mieter werden vielleicht etwas aufmerksamer.

    Alles bloß das nicht! Als Mieter in einer größeren Wohnanlage, sogar mit nächtlicher Bestreifung durch einen Sicherheitsdienst, lässt sich Graffiti und/oder Diebstahl nicht verhindern. Was soll es dann helfen, nachts um... 3 Uhr?... anstatt zu schlafen eine Weile aus dem Fenster zu schauen. Zu erkennen ist nichts, weil zu groß, zu weitläufig. "aufmerksamer" ist also nur eine Alibi-Formulierung.


    Ich habe gelernt, so schwer es auch fällt, über das Geschmier hinweg zu sehen. Als 1990 die ersten InWESToren ihre Ausflüge in die DDR machten und die schwarz-grau-braunkohleverdreckten verfallenen Fassaden sahen, konnten diese verzückt auch über den Verfall "hinweg / hindurch" sehen und mit Millioneninvestitionen die Altbausubstanz in letzter Sekunde retten. Macht es genauso und es lebt sich leichter.


    Noch ein Aspekt: Gute Handwerker hatten vormals ihren Fassadenputz eingefärbt und nicht nur wie heute angestrichen. Das häufige Drüberpinseln ist auch keine Bauqualität... Eine kleine Hoffnung habe ich, dass dies Bemalen irgendwann uncool wird und soweit abebbt, dass es nicht mehr nervt.

  • Teil Vier

    Bei der Innensanierung der Michaeliskirche am Nordplatz ist die Erneuerung der Ausmalung im Mittelteil des Kirchenschiffs mittlerweile fertig gestellt worden. Gleichzeitig wurden in den letzten Monaten die Elektroinstallationen modernisiert und ein Großteil der historischen Beleuchtung restauriert und ergänzt. Der Höhepunkt ist dabei die Restaurierung der zentralen Deckenleuchte im Scheitelpunkt des Gewölbes. Es handelt sich dabei um eine verzierte, runde Messingplatte von drei Metern Durchmesser. Sie ist mit zwei mal sechs Glaslampenschirmen (plus einem weiteren in der Mitte) und 36 einzelnen "Glühbirnen" (heute natürlich LED) ausgestattet.


    Am Sonntag, den 10.11. um 17:00 Uhr singt die Friedenskantorei in der Michaeliskirche das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms. Bei dieser Gelegenheit wird die zentrale Deckenleuchte erstmal seit ca. 75 Jahren wieder in voller Pracht zu sehen sein.


    Fotos folgen...

    ...dann halt von mir:


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    Weitere Eindrücke:

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    Die anstehende Sanierung der Eisenbahnstraße 148 wurde hier bereits vermeldet - hier zwei Vorheransichten:

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    Beim Kastellanhaus passiert irgendwas:

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    Im Vorbeifahren gesehen, dass die Delitzscher Str. 54 an der Vorderseite weiß angestrichen wurde.

    Vorher sah sie so aus:

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    Aktuell in Sanierung:


    Geschwister-Scholl-Straße 2 (m. W. durch die LWB)

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    Riebeckstraße 13

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    Geplante Sanierungen:


    Calvisiusstraße 24

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    Eythraer Str. 2

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    Zweinaundorfer Straße 13

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    Bahnhof Stötteritz (Güntzstraße 2) alt

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    https://www.leipziger-industri…r.de/bahnhof-stoetteritz/


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    Kontext alt

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    um 1910

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    Gelegen zwischen Grassimuseum und Altem Johannisfriedhof wurde die Baumgärtnersche Gruft (Baujahr um 1725, Baumeister Christian Döring) zwischen Oktober 2024 und September 2025 nach den Angaben auf dem Bauschild restauriert und konserviert:

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    Heute

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    Innen ist man anscheinend noch nicht ganz fertig:

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    Direkt nebenan fanden anscheinend Arbeiten an bzw. in einem Verbindungstrakt des Museums statt. Ich hatte mich damals schon gewundert.

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    aktuell

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    Bonusbild

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    Eigene Bilder


    Nachtrag zum Grassi: Am Montag wurde die Lichtinstallation "Licht in Bewegung" vom Leipziger Künstlerduo Doppeldenk an der Frontseite in Betrieb genommen. https://www.lvz.de/kultur/regi…OSUJBONFYTKD3IAXQZ4M.html


    Das war es erstmal für dieses Jahr von meiner Seite. Es gibt noch sehr viel mehr über das Bauerbegeschehen in der Stadt zu berichten aber alles weitere dann im neuen Jahr. Frohe Feiertage!

  • Nachtrag zum Grassi: Am Montag wurde die Lichtinstallation "Licht in Bewegung" vom Leipziger Künstlerduo Doppeldenk an der Frontseite in Betrieb genommen. https://www.lvz.de/kultur/regi…OSUJBONFYTKD3IAXQZ4M.html

    Ein (Test?)-Bild vom November:



    ...und Licht am Grassi ohne Bewegung, aber auch ganz hübsch:



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    Eigene Bilder


    ^in der Flugzeug-Türklinke sitzt ein Pilot. :cool:


    Dazu (und auch zum Thema Bauerbe) passt eine Ausstellung, die noch bis übermorgen im Stadtbüro im Neuen Rathaus zu besichtigen ist. Weitere Informationen hier.


    In der Fotoausstellung „Blickpunkt Türklinke“ widmet sich die Leipziger Fotografin Karin Tempel historischen Türklinken, die im Laufe der Jahre in der Messestadt schon viele Hände berührt haben.

    Für die Fotografin sind es „kleine Kunstwerke des Alltags“, die ihr da vor die Linse geraten sind.

    2 kleine Kunstwerke (nicht aus der Ausstellung):



  • Die Villa in der Käthe-Kollwitz-Str. 50 wird bis 2027 saniert. Es entstehen 8 Wohnungen.


    https://www.lvz.de/lokales/lei…FSWVH77IJWWP25TCCK4Q.html


    Endlich passiert dort etwas. Ich dachte schon, die Käthe-Kollwitz-Straße verliert hier ein wichtiges Gebäude in ihrer Struktur. Damit wären dann nur noch die ehemals von der Uni genutzte Villa und die Blüthner-Villa(?) unsaniert. Aber beiden sind in wesentlich besserem Zustand als die Nr. 50.

  • ^ Es gibt noch diesen Flachbau an der Ecke zur Marschnerstraße:

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    Mit großen Überlebenschancen rechne ich hier zukünftig aber nicht.


    Bei der Blüthner-Villa schrieb die Blöd mal, dass es nach Abschluss der Bauarbeiten am Stadthafen mit der Sanierung losgehen soll. Mal sehen ob da in der Hinsicht was passiert (der Artikel ist auch schon ein paar Jahre alt).


    Ehem. Blüthner-Villa / Käthe-Kollwitz-Str. 46

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    ...die ehemals von der Uni genutzte Villa...

    Käthe-Kollwitz-Straße 82 steht noch recht gut da:

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    Eigene Bilder

  • Nach meinen Infos wird die Ehem. Blüthner-Villa / Käthe-Kollwitz-Str. 46 aktuell zum Abstellen für Dinge des Stadthafens genutzt. Ist da alles fertig, soll das Gebäude saniert werden. Deckt sich jedenfalls auch mit deiner Info @LEonline.

  • ^ + ^^

    Ich kenne es auch so, dass die Blüthner-Villa saniert werden sollte. Außerdem der ehemalige Garten der Villa mit der großen Platane auf der Ecke, ein Biergarten werden soll. Inwieweit das so noch so ist, weiss ich aber nicht.


    Bezüglich des Eckgrundstücks mit den alten Garagen, gab es meines Wissens konkrete Pläne diese ähnlich zu bebauen wie beim Neubau gegenüber. Diese Info ist aber noch aus Covid-19 Zeiten. Außerdem soll ja die Marschner-Brücke neu gebaut werden. Inwieweit deswegen kein Baustart erfolgen kann, weiss ich auch hier nicht. Bei den klammen Kassen der Kommunen, dauert es vielleicht hier noch etliche Jahre eine Brücke zu planen und zu bauen. Die dringend notwendige Sanierung der Kollwitz-Straße wurde ja auch ins Ungewisse verschoben.



    Was die Villa Nr. 82 für eine herrlich klassizistische Gestaltung hat. Wäre schön, wenn es hier mal eine originalgetreue Sanierung gäbe.

  • Frisch reingekommen ist die Lützner Str. 18:

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    Im Vorbeifahren gesehen, dass die Delitzscher Str. 54 an der Vorderseite weiß angestrichen wurde.

    Vorher sah sie so aus:

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    und nun so:

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    Dieskaustraße 79 - ehem. Kino Union-Theater Kleinzschocher von 1912 (heute Sporthalle) alt

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    Eigene Bilder

  • Die DDR-Wohnscheibe in der Gerberstraße hat eine Fassadenauffrischung nahezu identisch des benachbarten LWB-Wohnblocks erhalten. Die bisherige Farbgebung war zwar nicht mehr wirklich zeitgemäß aber wirkte immerhin freundlicher als der Anblick, der sich nun bietet:


    vorher

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    aktuell (sorry, handygenipst bei ungünstigen Lichtverhältnissen)

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    Der Denkmalschutz argumentiert bei beiden Objekten mit Ensembleschutz allerdings ist er bei der Farbgebung hinsichtlich Historientreue dann doch nicht so streng gewesen (Gott sei dank!).


    Weitere Eindrücke

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    Die beiden Großstrukturen wirken straßenseitig zusammen schon sehr monoton, betrachtet man aktuelle Luftbilder bestätigt sich dieser Eindruck. Zwei Baukörper dieser Größe wären mit unterschiedlicher Farbgebung m.M.n. vorteilhafter fürs Stadtbild obwohl ich allerdings die Intention des Denkmalschutzes nachvollziehen kann. Leider wurde ja das 80-m-Hochhaus hinterm Astoria nicht verwirklicht, so dass wir mit dieser DDR-Allerweltsarchitektur erstmal leben müssen.


    Nebenan gab es vor Kurzem auch eine Fassadenauffrischung (frontseitig) bei der Kurt-Schumacher-Straße 33.

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    Letztens gesehen, dass bei der Magdeburger Str. 17 die Zweitsanierung nun zu starten scheint:

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    Eigene Bilder


    Zum Abschluss noch die Meldung, dass die Zschochersche Straße 4 saniert wird:

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    https://sallinger.de/liegensch…se-4-in-leipzig-lindenau/

  • Wer mal sehen möchte, wie es auch anders geht, als hier oft für Leipzig dokumentiert, wird auf Instagram fündig:


    https://www.instagram.com/reel…ink&igsh=MzRlODBiNWFlZA==


    Stuck abgeschlagen (abgesägt), Dämmung rangeklebt, grau verputzt. Der ursprüngliche Post wurde anscheinend aufgrund der Vielzahl negativer Kommentare gelöscht, aber auch beim neuen Post sammelt sich schon die Kritik. Es handelt sich um ein Projekt von "CC Baukonzepte". Kann jemand die Adresse des Hauses zuordnen?

  • Dass man aus Kostengründen oder anderen Sachzwängen den einen oder anderen Gründerzeitbau nicht retten kann, ist wohl nicht vermeidbar, aber äußerst bedauerlich. Dass man das aber als Erfolgsgeschichte verkauft und sich wundert, wenn es negative Reaktionen hagelt, das zeugt doch von einer völligen Ignoranz gegenüber historischen Bauensembles. Den Namen "CC Baukonzepte" sollte man sich in diesem Kontext merken.