• Danke für die Bilder! Was ich mich noch gefragt habe, was kommt auf die Flächen direkt östlich und westlich der Blüthner-Villa an der Käthe-Kollwitz-Straße hin? Wohngebäude? Östlich stehen aktuell Baufahrzeuge, siehe erstes Foto und westlich war der Ausleih inkl. Beach-Club und da stehen noch die Reste davon da.

  • ^^ Tatsächlich hatte ich vor ein paar Tagen in einem Immobiliennewsletter gelesen, dass auf einer der Flächen noch in diesem Jahr ein Neubau mit Wohnungen starten soll.

  • ^ ja absolut! Es gibt wohl schon ewig Erben-Streitigkeiten. Ich könnte mir da sehr gut eine Art Museum zu Blüthner bzw. den Piano/Flügel-Instrumenten vorstellen. Das Interesse im Kontext der Musikstadt Leipzig wäre definitiv gegeben und könnte einen wesentlichen Beitrag leisten.

    ^^ im städtebaulichen Kontext muss man hier ganz klar sagen, dass eine Umfriedung der Blüthner-Villa unbedingt zu verhindern wäre. Am nordwestlichen Rand sollte dementsprechend behutsam und idealerweise eine Abstufung des Hochbaus in den Blockrand erfolgen. Am südwestlichen Teil wäre eine Bebauung auch in "Villa Kubatur" völlig deplatziert und fatal. Hier sollte ein/der Bier/Garten wiederbelebt und die schöne alte Platane aus der Entstehungszeit würdig in Szene gesetzt werden.

    Einmal editiert, zuletzt von hedges (2. Juni 2026 um 11:05)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    [...]


    uxpcw9bz.jpg

    …, ebenso wie die Außenanlagen am neuen Stadthafen:


    la9ip9p3.jpg

    ©555Farang


    Insgesamt eine wesentliche Aufwertung der "Wasserstadt" aber ich hätte mir dennoch mehr Kreativität gewünscht. Vor allem bei der Gebäudestruktur hätte man wesentlich interessantere Ansätze wählen können. Bei den Außenanlagen verstehe ich, dass es eine feste Fassung für die Aufenthaltsflächen geben muss, aber mehr "Grün" würden dem Bereich besser tun. Eine sanfte Etablierung von Bäumen, Büschen und Rankpflanzen.

    Ob der Hafen dann immer noch so würdig aussieht, wenn dann alles mit diesen Kunststoffschalen aka Leihbooten anliegt, mag ich zu bezweifeln.

    Gut, wenn man nun auch endlich diesen pseudo-Ibiza-Beach-Club Look ad acta legen könnte. Ist das nicht nur extrem profan sondern auch einfach nur noch langweiliger Pappmaché Klatsch. Das holt doch niemanden mehr ab.

    Insgesamt gibt es ganz klar mehr als eine gelungene Struktur. Es muss nun über etliche Faktoren, wie oben genannt, auch gut bespielt werden.

  • Mehr Grün könnte ich mir auch vorstellen, aber die Bepflanzung ist durchaus großzügig und gut gesetzt. Die Bäume müssen halt ein paar Jahre/Jahrzehnte wachsen, dann wird das Areal einen ganz anderen Eindruck machen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Gut, wenn man nun auch endlich diesen pseudo-Ibiza-Beach-Club Look ad acta legen könnte. Ist das nicht nur extrem profan sondern auch einfach nur noch langweiliger Pappmaché Klatsch. Das holt doch niemanden mehr ab

    Nach Ibiza hat es mich noch nicht verschlagen. Daher bin etwas ratlos, was der "Ibiza-Beach-Club-Look" sein soll. Daher habe ich die KI gefragt, die mich -auch nach Nachfragen- weiter verwirrte:


    Dekoratives Anführungszeichen

    Kritik am "Pseudo-Look": Er fordert, den alten "Ibiza-Beach-Club-Look" endgültig abzuschaffen. Diesen beschreibt er als oberflächlich, langweilig und als billigen "Pappmaché-Klatsch", der heute niemanden mehr anspricht...

    Der Begriff „Ibiza-Beach-Club-Look“ beschreibt in der modernen Architektur und Stadtplanung eine bestimmte, oft kritisch gesehene Ästhetik von touristischen oder gastronomischen Außenbereichen.

    Im architektonischen Kontext des Beitrags steht dieser Begriff für folgende Merkmale:

    Merkmale des „Ibiza-Beach-Club-Looks“

    • Klischeehafte Möblierung: Der intensive Einsatz von weißen Lounge-Möbeln, Paletten-Sofas, Sonnenschirmen aus Bast oder grobem Stoff und künstlich aufgeschütteten Sandflächen.
    • Provisorischer Charakter: Die Architektur wirkt nicht massiv oder dauerhaft, sondern wie eine temporäre Kulisse. Oft werden günstige Materialien verwendet, die Hochwertigkeit nur vorgaukeln (daher auch der Begriff „Pappmaché-Klatsch“ im Text).
    • Kommerzielle Austauschbarkeit: Es handelt sich um ein globales Design-Konzept. Ein solcher Ort sieht in Leipzig-Plagwitz genauso aus wie in Berlin-Kreuzberg oder eben auf Ibiza. Es fehlt der Bezug zur lokalen Geschichte und Architektur des Ortes.
    • Inszenierte Urlaubsatmosphäre: Architektur und Design dienen primär dazu, ein bestimmtes Lebensgefühl („Chill-out“, Lifestyle, Party) zu verkaufen, anstatt echte, nachhaltige Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu schaffen.

    Das Areal ist doch noch gar nicht fertiggestellt. Oder?

  • ^ Bewegtbilder: Hier und hier

    Unbewegtbilder:

    btspkzae.jpg

    Thomanerchor war auch am Start3xgqbubz.jpg

    m8ois4mw.jpg

    j56543bz.jpg

    v8iy4xlr.jpg

    ujdkztaj.jpg

    nzeal8wi.jpg

    pmas5t3h.jpg

    6ffagxyi.jpg

    pvaoq28p.jpg

    2b5udcam.jpg

    sujw2r7i.jpg

    esg44ww2.jpg

    jc2wh8en.jpg

    idnkry6p.jpg

    ylorotb7.jpg

    yfojryfy.jpg

    jdzfn8e6.jpg

    ne2wpdbz.jpg

    snx8zkky.jpg

    hejaaaxu.jpg

    bniva2ri.jpg

    ldegqr5j.jpg

    cjxrmm3e.jpg

    5bzrtmir.jpg

    e8l596m7.jpg

    u42ybxjz.jpg

    Wenn bald der Elstermühlgraben fertiggestellt ist wird hier wieder Wasser fließen: 95twv7oy.jpg

    Bonus Villa Davignon for6lzxr.jpgEigene Bilder

  • ^ einige Tage zuvor war es noch schön ruhig...

    ...vorbei an der Blüthner-Villa mit ihren begrünten Parkplätzen...

    ...weht einem alsbald eine frische Meeresbrise um die Ohren.

    Im Schatten des alten Leuchtturms...

    ...kann man das bunte Seefahrerleben bestaunen.

    U. a. am Fuße der Brücke wurde Graffiti notdürftig beseitigt (es wäre interessant, zu erfahren, ob Kretschmer und Jung für dieses Problem eine Lösung im Gepäck hatten...).

    Laut LVZ soll "die Bushaltestelle in der Käthe-Kollwitz-Straße möglichst bald ausgebaut werden" -
    keine Ahnung, was damit gemeint ist, aber der Bus ist schon mal vorgefahren...

    Dekoratives Anführungszeichen

    und warum eigentlich nicht Calatrava, Liebeskind, van Egeraat, Hadid & Co.?

    ...eine berechtigte Frage. Die Gestaltung des Stadthafens zerfällt in drei Teile,

    einmal die eher organischen Formen des Beckens und der Brücke,

    dann die beiden Funktionsquader mit teilweiser Holzvertäfelung...

    ...und dekorativen Baukultur-Offensive-Aufbauten:

    ...und zum Dritten Metall-Platten in Rostfarben an Bänken und Begrünung:

    Es wirkt so, als ob hier drei unterschiedliche Architekturbüros am Werke waren...

    Und zumindest für mich ist unverständlich, wieso man Gebäude, die nach allen Seiten frei stehen und wirken, mit ungestalteten Rückseiten plant und baut. Für beide Bauwerke hätte man die organischen Formen aufnehmen und runde oder ovale Baukörper ausformen können...

    Zum Beispiel so:

    Möglich und naheliegend wäre auch gewesen, sich vom Schiffbau inspirieren zu lassen...

    Ganz in der Nähe befindet sich dieses Anschauungsmaterial:

    Weitere Stil-Varianten:

    ...aber auch klassische Hafendekorationen wären denkbar:

    :cool:

    Bestand:

    Bonus - Brücke Ebert-Str.:

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Im Schatten des alten Leuchtturms...


    amr3lc74.jpg

    U. a. am Fuße der Brücke wurde Graffiti notdürftig beseitigt (es wäre interessant, zu erfahren, ob Kretschmer und Jung für dieses Problem eine Lösung im Gepäck hatten...).

    kann das aber auch irgendwie nicht verstehen. Dass das mit Graffiti voll gemacht wird, hätte man sich ja denken können. Da hätte einfach Graffiti Schutz auftragen geholfen und die Beseitigung wäre viel einfacher. Dazu hätte man 5-10 Jahre Ruhe.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Laut LVZ werden die fünf Wasserbecken inkl. Fontaine und Wasserspiele des Wagner-Hains ab Ende des Jahres saniert bzw. wiederhergestellt:

    b883fu7h.jpg

    Die Sanierung der histor. Wasserbecken aus den 1930er Jahren wurde vor einigen Tagen abgeschlossen. Klick

    Ringsrum-Runde: 43lcqan9.jpg

    alt sj2xg9c4.jpg

    neu ea749yxn.jpg

    uh6nmgvi.jpg

    Die beiden Uferterrassen ("Bastionen") wurden bereits vor dreieinhalb Jahren wiederhergestellt nachdem sie Jahrzehnte komplett zugewachsen waren und nicht betreten werden konnten. Mittlerweile sind die damals neu gepflanzten Bäume schon ordentlich gewachsen: v2w8f2tl.jpg

    Vorkriegszustandfsvqsxr4.jpg

    Hier befindet sich auch eine Stele: qpv79x6a.jpg

    Zurück zum Wasserbecken - alt n2logpht.jpgQuelle: https://www.lvz.de/lokales/leipzi…PGM2FDFLJQ.html

    neu mpeqyyo6.jpg

    yczb5gc8.jpg

    ptynqry7.jpg

    96jwjj7f.jpgEigene Bilder

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Der letzte Teilabschnitt der Wiederoffenlegung des Elstermühlgrabens nähert sich der Vollendung - letzte Woche war Probeflutung.

    Kommentare zum verlinkten ARTIKEL 

    Kleine Auswahl an Meinungen.

  • Solche Meinungen gibt es quasi bei fast jedem Thema, zumal die Debatte um Ausgaben bei knappen Ressourcen nicht weniger werden. Das Projekt Elstermühlgraben läuft ja nun seit über 20 Jahren. Offizielle Eröffnung ist laut Webseite des Grünen Rings übrigens am 14.09.2026 und ich freue mich sehr darauf und ich bin mir sicher, dass auch viele andere in Leipzig und Umland hierzu eine positive Meinung haben.

    Grüner Ring Leipzig: https://gruenerring-leipzig.de/30jahre/

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Kommentare zum verlinkten ARTIKEL 

    Kleine Auswahl an Meinungen.

    Zum Glück kann ich solche vom Gegenteil einer KI generierten Kommentare hinter der Werbewand nicht lesen, aber nach meinem Eindruck empfindet eine große Mehrheit die "Neuen Ufer" als großen Gewinn für die Stadt...

    Neue (und alte) Bilder vom Ranstädter Steinweg:

    von oben

    von unten

    von 2020

    ...und jetzt (noch nicht komplett geflutet).

    2020

    neu

    2020

    neues Wandbild

    Bei dieser Gelegenheit hätte auch die andere Seite und die Brücke gesäubert werden können...

    Auch im weiteren Verlauf gibt es Begrünung und gelegentlich eine passende Beleuchtung...

    ...wer glaubt, er könne hier gefahrlos passieren, darf nicht nach oben sehen:

    dort lauern tellergroße Fleischfresser auf Beute.


    Noch ein Veranstaltungshinweis:

    Morgen, am Sonntag 11:00 Uhr, findet eine Feier statt, bei der u.a. eine Erinnerungstafel an Niels Gormsen, den ehemaligen Stadtbaurat und langjährigen Vorsitzenden des Vereins "Neue Ufer", eingeweiht wird.

    Ort: Platz vor der Kunsthalle der Sparkasse Otto-Schill-Straße 4, neben den "Schwimmenden Beeten"