• Dekoratives Anführungszeichen

    […] Bislang bin davon ausgegangen, dass die alte Poniatowskibrücke abgerissen und eine neue Stahl- oder Spannbetonbrücke gebaut wurde. Laut dem Bericht des LVZ-Journalisten wurde aber "saniert", "restauriert" und "instandgesetzt"...

    Was eben auch nicht stimmt - das DAF hat da die besseren Reporter am Start:

    Dekoratives Anführungszeichen

    […]

    8aqfgd5m.jpg

    […]

    An schlechten Journalismus ist man ja bei der LVZ gewöhnt, aber dass die Brücke offensichtlich ein Neubau ist sieht man lustigerweise auch auf deren eigenen Foto in dem Artikel. 😁

  • Dekoratives Anführungszeichen

    An schlechten Journalismus ist man ja bei der LVZ gewöhnt, aber dass die Brücke offensichtlich ein Neubau ist sieht man lustigerweise auch auf deren eigenen Foto in dem Artikel. 😁

    Mich hat das auch eher verwundert. Denn man sieht auch auf Maps, dass dort keine Brücke mehr vorhanden ist. Allerdings gibt es tatsächlich auch im Leipzig-Lexikon und den dazu angegeben Quellen ambivalente Angaben.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Die östliche Rietzschke verläuft doch ganz sicher unter dem Rabet entlang. Dort könnte man sie doch ebenso ans Licht holen, wie hinter dem "Ihmelscampus" und so weitere Retentionsflächen innerhalb der Stadt schaffen. Die Abwasserabführung perspektivisch separat zu führen - soll das so problematisch sein? So richtig konnte ich nicht eruieren, ob die ö. Rietzsche in das Abwassernetz als Mischwasser abgeführt wird oder ob sie (wie laut maps ersichtlich, unter der Eisenbahnstraße und der B2 hindurch in die Parthe mündet) oder ob nur im Hochwasserfall in die Parthe abgeschieden wird. Aber wie auch immer: Wahrscheinlich muss der Abwasserkanal ohnehin auch mal saniert werden und meines Wissens trennt man nach und nach Regen- und Kanalisationskreisläufe voneinander - was absolut sinnvoll ist. Vielleicht hat die Stadt vor, die (teilweise) Offenlegung dann im Zuge dessen zu realisieren. Leider hat sich Herr Rosenthal hierzu nicht näher ausgelassen. Ich halte diese Idee für sehr reizvoll, Leipzig hat das Glück, viele solche Bachläufe und Flüsse im Stadtgebiet zu haben und sollte dies unbedingt (mehr) nutzen.

    hier finden sich richtig gute Infos und Fotos... Der Autor ist leider vor einigen Monaten verstorben, zum Glück wird sein Wissen mittels Webseite für alle verfügbar gehalten: https://wortblende.com/2019/07/01/unterirdische-geschichte/

  • PeterL Vielen Dank für die Präsentation aus der hervorgeht, dass für die Einbauten am BA 1 (Jahnallee) nun ein Zeitraum vom 3. Quartal 2025 bis 1. Quartal 2026 vorgesehen ist. In einer früheren Bürgerinformation war von März 2023 bis Sept. 2023 (Steganlagen, Einbauten) die Rede. Ich hatte schon die Befürchtung hier passiert erstmal nichts. Wenn man sich die graue Betonrinne entlang der Jahnallee anschaut sind diese kosmetischen Korrekturen zwar kein Quantensprung ins Pittoreske aber allemal besser als der Ist-Zustand:

    7yplif56.jpg

    Irgendwo hatte ich letztens gelesen, dass das Angerwehrfundament (links im Bild) rückgebaut wird:

    z86uiwme.jpg

    6j4id5b9.jpg

    Hier nochmal das Angerwehr:

    525ihqog.jpg

    rmuid9gb.jpg

    Eigene Bilder

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Stadthafen […]

    7a2813c7-dac9-40d5-b93klk.jpeg

    […] häfner jiménez betcke jarosch


    Das neue Hafenbecken ist fertig:

    qro2jgbr.jpg

    Fundament für eines der drei Bootshäuser:

    v6pb74pb.jpg

    Bis zur Flutung im Frühjahr 2026 wird noch die Promenade entlang der Hafenkante gebaut - dafür sollen 40 Bäume gepflanzt, und Bänke, Papierkörbe und Fahrradbügel aufgestellt werden. Die Eröffnung des neuen Stadthafens ist dann für Sommer 2026 geplant.

    iyf6xzz5.jpg

    ©555Farang info

  • 4o8f3uxu.jpg

    Sehr hübsch geworden, die neue Poniatowskibrücke:

    6mhq2ram.jpg

    Auf beiden Seiten wurde jeweils eine Plakette angebracht, die vermutlich an den Untergang von General Poniatowski während der Flucht aus Leipzig im Jahr 1813 erinnern soll:

    6inefpdy.jpg

    In Richtung Stadthafen wird der letzte Abschnitt des Elstermühlgrabens freigebuddelt:

    tegfmha7.jpg

    ©555Farang

  • Ist eigentlich bekannt, wie der neue Streckenabschnitt für den Paddel und Ruderverkehr befahrbar sein wird? Könnte man dann direkt vom Stadthafen über Poniatowskibrücke, Jahnallee, Waldstraßenviertel zur weißen Elster? Lt. Maps sieht es aber so aus, als würde es dann nicht weitergehen. Gibt es denn hierzu bereits Infos ?

  • Ich sehe nicht wie das funktionieren soll, zumal zwischen Stadthafen und Goerdelerring 2 Staustufen existieren, und von da in Richtung Zoo das Wasser eigentlich viel zu flach ist. Vielleicht fehlt mir da nur die Vorstellung, aber ich sehe nicht wie dieser Gewässerarm sinnvoll touristisch genutzt werden könnte.

  • Laut den Informationen der Stadt, kann man herauslesen, dass der Gewässerarm für den Kanuverkehr freigegeben wird.

    Es wird auch ein Fisch-Kanu-Pass und eine Bootsumtrageeinrichtung am Ranstädter Steinweg angelegt. Dann müsst es theoretisch dahinter weitergehen, Richtung Liviastraße. Ansonsten wäre das anbringen von der Umtrageeinrichtung doch unnötig. Aber so richtig kann ich nichts auf der Stadtseite herauslesen.


  • Dekoratives Anführungszeichen

    Könnte man dann direkt vom Stadthafen über Poniatowskibrücke, Jahnallee, Waldstraßenviertel zur weißen Elster?

    "Seit 2007 wird der Elstermühlgraben Stück für Stück wieder freigelegt und soll nach Komplettfreilegung für Paddelboote in ganzer Länge bis ins Rosental befahrbar sein."

    Quelle: Sperrung für die Lessingstraße: Neubau der Poniatowskibrücke beginnt im April · Leipziger Zeitung

    Das ist Kurs 3 im Gewässerverbund und der Abschnitt ab Naturkundemuseum über Liviaplatz gen Weiße Elster ist schon heute befahrbar (wenn im Elstermühlgraben genug Wasser ist). Eine Einstiegsstelle besteht ja schon seit etlichen Jahren. Gesehen habe ich dort allerdings noch nie jemanden im Boot und es ist teils auch so zugewachsen, dass es kaum möglich scheint, dort zu paddeln. Vielleicht ändert sich das mit der Anbindung an den Stadthafen.

    Kurs 3 - Weiße Elster zwischen Leipzig und Halle

  • ^ wenn alle Stufen offen sind und der Wasserpegel steigt, wird sich auch wieder ein höheres Strömungsverhalten einstellen. Dementsprechend sich der mitunter starke Bewuchs verringern.

    Aber ich kann den "alles zum paddeln" Fetisch auch schwer verstehen. Naturnahe Kanalabschnitte mit viel Grün zur Verschattung des Gewässers und Lebensraumgestaltung für die dortige Fauna hielte ich wesentlich erstrebenswerter als diesen gewollten Paddeltourismus a la Meck-Pomm oder Brandenburg. Das wirkt immer stark wie eine 1990er Jahre Idee, die so als Gegensatz zum damaligen Status Quo von überbautem Wasser stand. Heute aber Stadträume am Wasser mit Zugängen für Anwohner:innen und der mögliche Effekt auf das angrenzende Mikroklima einen viel höheren Wert haben.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^ wenn alle Stufen offen sind und der Wasserpegel steigt, wird sich auch wieder ein höheres Strömungsverhalten einstellen. Dementsprechend sich der mitunter starke Bewuchs verringern.

    Aber ich kann den "alles zum paddeln" Fetisch auch schwer verstehen. Naturnahe Kanalabschnitte mit viel Grün zur Verschattung des Gewässers und Lebensraumgestaltung für die dortige Fauna hielte ich wesentlich erstrebenswerter als diesen gewollten Paddeltourismus a la Meck-Pomm oder Brandenburg. Das wirkt immer stark wie eine 1990er Jahre Idee, die so als Gegensatz zum damaligen Status Quo von überbautem Wasser stand. Heute aber Stadträume am Wasser mit Zugängen für Anwohner:innen und der mögliche Effekt auf das angrenzende Mikroklima einen viel höheren Wert haben.

    Kann man nicht beides haben, paddeln und Stadträume am Wasser? Leipzig ist sehr grün und von jeder Menge Wasser durchzogen, warum soll man das nicht nutzen? Am und im Wasser? Und wegen des Paddelns sieht der Bereich am Ranstädter Steinweg nicht so aus wie er aussieht. Das liegt eher an den vielen Blechkarossen, die dort durch die Gegend bewegt werden wollen...

  • Die Gewässer sind trotz ihrer Künstlichkeit recht fragile Ökosysteme. Die dichte Bevölkerung der Kernstadt ließe einen hohen Nutzungsdruck erwarten, dann ist nichts mehr mit Natur oder Naturnah, dann ist es zu viel.

    Vor Jahren bin ich mal durch den Floßgraben gepaddelt, schön langsam um möglichst viele Viecher zu sehen. Wenn das hin und wieder jemand machen würden, glaube ich nicht, dass die Tiere unwiederbringlich verschwinden würden. Der Nutzungsdruck des immer größer werdenden Leipzigs bleibt aber nicht bei lautlosem Dahingleiten, sondern ballermanngleichen Getöse und Spaßkulturen. Das wierum passt nicht in vulnerable Fließgewässer. Dann lieber nur gucken.

    Nachteilig ist diese Zuschauer-Beschränkung dann, wenn Anrainern dafür auch etwas weggenommen wird. Beim Pleißemühlgraben fehlt noch der Abschnitt Lampestraße, dort wird die Debatte mal lauten: Parkplätze oder schöner Anblick.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Vor Jahren bin ich mal durch den Floßgraben gepaddelt, schön langsam um möglichst viele Viecher zu sehen. Wenn das hin und wieder jemand machen würden, glaube ich nicht, dass die Tiere unwiederbringlich verschwinden würden. Der Nutzungsdruck des immer größer werdenden Leipzigs bleibt aber nicht bei lautlosem Dahingleiten, sondern ballermanngleichen Getöse und Spaßkulturen. Das wierum passt nicht in vulnerable Fließgewässer. Dann lieber nur gucken.

    Diesen Sommer beim Paddeln im Floßgraben erlebt: Eine Gruppe junger Männer kam uns mit laut aufgedrehter Bluetoothbox entgegen und wunderte sich, was das mit diesem Naturschutzzeug da soll. Bei steigender Nutzungsintensität wäre es sicher sinnvoll, da stärker zu kontrollieren.

  • Ein sehr schönes Projekt. Kanufahren kann man wohl, aber es schadet nicht, wenn dafür Schilf und Co zurückgeschnitten werden (siehe Bild 3).

    Elsterbrücke Richtung Lessingstraße

    Lessingstraße Richtung Elsterbrücke

    Elsterbrücke Richtung Friedrich-Ebert-Straße

    Aufnahmen selbst erstellt (13.10.25)