... und wenn man etwas googelt, findet man auch passende Artikel dazu:
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DD…n~Scontent.html
oder Krimi-Dreh in Bornheim:
... und wenn man etwas googelt, findet man auch passende Artikel dazu:
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DD…n~Scontent.html
oder Krimi-Dreh in Bornheim:
zu #789:
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen (oder besser langsam...). Die Fassadenarbeiten beim ehemaligen Kaufhof sind abgeschlossen, vor ein paar Tagen wurde der Gehweg neu gepflastert (zwar nicht sonderlich eben, aber immerhin neu gepflastert), und dm hat schon ein Schild angebracht, dass auf eine baldige Neueröffnung hinweist (das Schild hängt allerdings schon 4 Monate).
hier sieht man die Schmuckstücke:
http://images.google.de/imgres?imgurl=…sa%3DN%26um%3D1
keine 100 Meter von My Zeil entfernt, fast 65 Jahre nach dem Kriegsende
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Ja, genau das sind sie. Wobei das interessanteste unter der Erde liegt, das ausgedehnte und vollständig erhaltene Kellergewölbe. Der Zugang dazu befindet sich in einem der völlig zerstörten Hofgebäude, wo nur noch der Eingang und ein bisschen Treppenhaus und Erdgeschoss vorhanden ist. In den 1980ern war dort eine Discothek untergebracht und bis vor ein paar Jahren meiner Erinnerung nach eine Videothek.
Übrigens, das Grundstück westlich davon ist auch nicht wieder komplett aufgebaut worden. Ich glaube so eine Art Fabrik. Auch hier sind besonders im Hinterhof deutlich Kriegsschäden erkennbar. Noch ein Stück weiter westlich ist das nächste Trümmergrundstück, auf dem sich ein Parkplatz befindet. Und das mitten in der Stadt.
Sind die Kellergewölbe denn vorgründerzeitlich (was nicht selten selbst unter Gründerzeitlern zumindest im Neustadtbereich der Fall ist)? Ansonsten sind mir die Gebäude auch schon ins Auge gefallen, wenn man genau hinguckt, kann man sogar noch rußgeschwärzte Partien an den Resten des Oberbaus erkennen, die wohl bis auf die Bombennacht im März 1944 zurückgehen... und das 64 Jahre nach Kriegsende! ![]()
Dass die Hinterhöfe zwischen Töngesgasse und Holzgraben so mit das älteste sind, was an der Grenze zwischen Neu- und Altstadt noch erhalten ist, kann man aber auch so schon an den vielen hier wie in der Wüste stehenden Brandwänden sowie dem intakten Renaissance-Treppenturm erkennen, in dem das Stoltze-Museum untergebracht ist.
Auf diesem (meinem) Luftbild vom Maintower kann man ein bisschen was davon erkennen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…aus_gesehen.jpg
Ansonsten auch hier bei Bing Maps:
Nicht weit weg von dieser Nachkriegsidylle findet man ein weiteres Traumgrundstück – die Kreuzung An der Staufenmauer / Fahrgasse.
Was hat man hierzu schon geplant und geschrieben....
z.B. Planen + Bauen Herbst 2008
(in diesem Heft finden man auch die ursprüngliche Planung der Zeil-Pavillons)
http://www.planen-und-bauen-ffm.de/html/archiv.html
oder auch hier:
http://cdu-fraktion-frankfurt.de/antrag.php?jah…nat=11&&id=1578
Bis heute hat sich hier fast nichts verändert, von der Neugestaltung der Tiefgarageneinfahrt hinter der Deutschen Bank abgesehen. Ab und zu wird der zum Boden getrampelter Maschendrahtzaun aufgerichtet um Obdachlose fern zu halten.
Für so eine Ecke würde sich jedes Dorf schämen – in Frankfurt führt man Touristen dorthin. ![]()
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Sind die Kellergewölbe denn vorgründerzeitlich ...
Ja - ich habe mich mal dort in der Hauseinfahrt mit einem älteren Ehepaar über das Haus unterhalten.
Sie haben dort vor dem Krieg gewohnt und eine Wäscherei im Hof betrieben.
Das Kellergewölbe ist schon groß (ca. 500qm) und weitgehend erhalten, nur der Zustand entspricht dem Rest – völlig nass – ein Sporenparadies.
Das Gewölbe ist in der Tat vorgründerzeitlich (schönes Wort), da die Bebauung deutlich in`s 19te Jahrhundert zurück reicht. Das das Gewölbe völlig nass sein soll, ist mir allerdings neu. Zumindest vor einigen Jahren war es dort unten noch Staubtrocken. Ich war allerdings nicht in allen Räumen dieser wiklich ausgedehnten Anlage.
Also vorgründerzeitlich bedeutet nach Frankfurter Definition vor 1866, erst nach der Annektion durch Preußen legte der Wohnugsbau in Dimensionen los, den man als "gründerzeitlich" bezeichnen kann. Zumal in Frankfurt im Grunde bis in die 1860er hinein größtenteils in einem schmucklosen Klassizismus gebaut wurde. Die Beschreibung klingt aber sehr interessant, ist das Kellergewölbe denn noch (oder für Eingeweihte) irgendwie zugänglich? Kannst mir auch gerne eine PN schicken, wenn das nicht unbedingt öffentlich breitgetreten werden soll...
Zur Staufenmauer könnte noch ergänzt werden, dass sie die älteste aufrecht stehende Bausubstanz im ganzen Stadtgebiet ist (von der Justinuskirche in Höchst und den ahistorisch drapierten Römer- und Pfalzresten vor dem Technische Rathaus mal abgesehen) – selbst die Saalhofkapelle wurde nach neuesten dendrochronologischen Untersuchungen erst um 1208 errichtet. Insofern wäre eine Verbesserung dieser geschichtsträchtigten Ecke, wo bis 1944, an eben die Mauer gelehnt, auch das Geburtshaus des vielleicht wichtigsten Frankfurter Malers überhaupt, Adam Elsheimer, stand, an das auch nichts mehr erinnert, höchst wünschenswert.
Nach dem CDU-Beschluss hatte ich ja auch Hoffnung gefasst, dass sich etwas bewegen könnte – leider habe ich das dann selber wieder aus den Augen verloren und realisiere erst jetzt, dass es wieder ins Stocken gekommen ist. Stand das vielleicht auf der Liste der Projekte, die wegen des Gewerbesteuereinbruchs eingefroren wurden - evtl. kann Schmittchen was dazu sagen?
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Die Beschreibung klingt aber sehr interessant, ist das Kellergewölbe denn noch (oder für Eingeweihte) irgendwie zugänglich? Kannst mir auch gerne eine PN schicken, wenn das nicht unbedingt öffentlich breitgetreten werden soll...
Ich würde einfach mal schauen, ob das wieder vermietet ist. In diesem Fall dürfte es zugänglich sein. So habe ich es damals auch gemacht.
Das Projekt zur "Inszenierung der Staufenmauer" und Neugestaltung des Platzes ist aktuell und wird offenbar in absehbarer Zeit umgesetzt. Anscheinend verzögerte sich die Planung, auch Untersuchungen der "Bodendenkmalpflege" dauern oder dauerten wohl länger als vorgesehen. Das ergibt sich zumindest nach einem kurzen Blick ins Parlis.
Übrigens: Weiß jemand, was das für ein Relikt ist? Es steht, für die Öffentlichkeit bisher unzugänglich, in einem Innenhof des Degussa-Areals. Auf diesem Luftbild etwas unterhalb des roten Kreises.

Bild: Schmittchen
Ich habe mich mal durch viele alte und neue Karten geklickt und zwei mögliche Ursprünge aufgetan.
Grundsätzlich denke ich, dass der Bogen auf der Nordseite der Alten Mainzergasse stand, und dort finde ich auf alten Karten ein großes Gebäude - Hausnummer 90 - oder einen Durchgang zur Wallgasse. Leider komme ich mit diesem Informationen nicht wirklich weiter, außer einem "Heerdt Joh. Balthasar, Hdlsm (s. J. B. Wolff)", der in der Mainzergasse 90 Mitte des 19. Jahrhunderts gemeldet war, schweigt google.
Hallo zusammen! Nachdem ich nun schon eine Weile im Forum mitlese, ist das vielleicht eine gute Gelegenheit mal aktiv zu werden. Vor einiger Zeit habe ich in einem Bartetzko-Buch gelesen, das der Bogen von einem früheren Degussa-Verwaltungsbau stammt. Das Gebäude wurde dann im Laufe der diversen Umbaumaßnahmen auf dem Gelände abgerissen - bis auf diesen einen Bogen. Da ich das Buch nicht zur Hand habe - ich wohne zur Zeit in Wien - kann ich leider keine genaueren Angaben machen.
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So ist es. Das steht meines Wissens auch in der Denkmaltopographie (die ich leider nicht zur Hand habe). Man kann aber bereits stilkritisch erkennen, dass es sich hier um keine Spolie aus der Altstadt handelt.
Nachtrag: eine umfassende Architekturgeschichte der Degussa findet sich in Volker Rödels "Fabrikarchitektur in Frankfurt am Main 1774-1924", S. 400ff.. Eine Überlagerung mit dem Altstadtplan lässt das Portal relativ deutlich dort erkennen, wo ein erst 1935 (Architekt?) errichteter Anbau entstand. Das Portal dürfte nach den dort zu sehenden Bildern aus dem von Ludwig Neher erbauten "Verwaltungsgebäude Weißfrauenstraße" stammen und wurde hier wohl erst nach der Kriegszerstörung hinversetzt, denn laut Plan nahm bis 1944 der Block von 1935 die Freifläche ein, wo es heute steht. Neher war am Bau des Neuen Rathauses beteiligt, sein bekanntestes Projekt dürfte jedoch das Senckenberg-Museum (1904–07) sein.
Danke. Da wo der Bogen heute steht, wurde bis 1938 der sogenannte Laborneubau errichtet (Foto). Davon steht heute noch ein Teil zur Neue Mainzer Straße hin, rückwärtige Teile wurden vermutlich im Krieg zerstört. Die daraufhin entstandene Nachkriegsbebauung, auf dem ersten Photo in diesem Beitrag von beku_bus zu sehen, wurde dann in den 1980er-Jahren für die heutige Hauptverwaltung an der Ecke Untermainkai / Neue Mainzer abgerissen. Am verbliebenen Bauteil aus den 1930ern ist bis heute die Skulptur eines Schmelzers zu sehen, ein Foto habe ich heute in der Frankfurt-Kollektion gepostet.
Architekt des Laborneubaus war Eduard Ziegler, der Hausarchitekt der Degussa, der gleich nach dem Krieg auch das heute noch vorhandene Verwaltungsgebäude an der Weißfrauenstraße plante. Nachzulesen in der sehr interessanten Dissertation von Sigrid Meyer zu Knolle "Die gebändigte Vertikale" (PDF-Download). Auch von Ziegler ist das 1953 fertig gestellte dreizehnstöckige Hochhaus an der Ecke Weißfrauenstraße und Neue Mainzer Straße (Beggis Foto).

Bild: Schmittchen
10.11.2009
Pioniere des nachhaltigen BauensAcht Gebäude als 'Green Building Frankfurt' ausgezeichnet
(pia) Mit dem Architekturpreis "Green Building" hat die Stadt Frankfurt am Dienstag Vorreiter für nachhaltiges Bauen gewürdigt. Acht Gebäude, vom energiesparenden Wohnhaus bis zum nutzerfreundlichen Büroturm, konnten die Jury überzeugen. „Die Preisträger haben mit ihren Projekten Mut bewiesen und einen wichtigen Beitrag zur Baukultur geleistet“, sagte Umweltdezernentin Manuela Rottmann bei der Verleihung im Rahmen des Mainova Energy Talks. „Hinter die hier erreichten Standards sollten wir nicht mehr zurückfallen.“ Die Fachjury hatte es nicht leicht, unter zwölf Bewerbungen die besten Projekte herauszufiltern. Die Schwerpunkte der Bewertung lagen auf innovativen Energiekonzepten, einer nachhaltigen Gebäudenutzung und einer ansprechenden Gestaltung.
Ausgezeichneter Wohnkomfort
Als zukunftsweisende Neubauten wurden das fünfgeschossige Minimum Impact House von Hans Drexler und die Baugruppe Scheffelstrasse von Stefanie und Hans-Dieter Rook ausgezeichnet. Bei beiden Projekten zeigten die Architekten, dass sich eine ansprechende Gestaltung und Passivhausstandard nicht ausschließen. Sowohl das Haus in der Walter-Kolb-Straße als auch die zehn Stadthäuser in der Scheffelstraße bieten eine innovative Lösung, wie Restflächen in dicht bebauten Gebieten aufgewertet werden können. Die Wohngebäude der ABG-Holding in der Tevesstraße sind ein Beispiel für ein zukunftsweisendes Projekt, da hier erstmals Passivhausniveau bei einer Sanierung erreicht wurde. „Würden alle Gebäude in Frankfurt so vorbildlich saniert, so könnte der CO2-Ausstoß für Wärme bis 2025 um 45 Prozent gesenkt werden“, betonte Umweltdezernentin Manuela Rottmann bei der Preisverleihung.
Arbeiten und Lernen in „grünen“ Gebäuden
Die komplexe Gebäudetechnik von Bürohochhäusern und Schulen stellt Architekten und Planer vor besondere Herausforderungen. Ein Beispiel für eine gelungene Konzeption und Umsetzung energiesparender Technik ist das Helvetia-Gebäude in der Frankfurter City. Bereits während der Bauphase wurde die Ausführung regelmäßig überprüft und während des laufenden Betriebs ständig optimiert. Dies führte dazu, dass fast zehn Jahre nach der Fertigstellung der Primärenergiebedarf immer noch vorbildlich ist. Der Commerzbank-Tower ist nicht nur das höchste Gebäude Frankfurts, sondern war vor zehn Jahren auch das grünste. Die Jury würdigte es als ein Hochhaus, das „architektonisch und funktional Zeichen gesetzt hat, die weit über Frankfurt hinaus gewirkt haben“.
Zwei Auszeichnungen für die KfW
Gleich zwei Auszeichnungen erhielt die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie hat mit dem Neubau der Ostarkade und der Sanierung des Haupthauses am Palmengarten Zeichen im nachhaltigen Bauen gesetzt. Bei der Ostarkade wertete die Jury das Lüftungssystem mit Nachtkühlung sowie das Energie- und Wasserkonzept als zukunftsweisend. Das Haupthaus ist ein Beispiel für eine gelungene Sanierung, da der Primärenergiebedarf um 70 Prozent reduziert werden konnte. Besonders hervorzuheben ist auch die Fassadengestaltung, denn die beweglichen Sonnenschutzelemente verleihen dem Gebäude ein lebendiges Aussehen und werten die gesamte Umgebung auf.
Bei der Grundschule in Preungesheim gelang es der Architektin Jelena Bozic, mit den Baustoffen Ziegel und Lärchenholz eine „Wohlfühlatmosphäre“ zu schaffen. Bemerkenswert ist, wie es den Beteiligten noch gelang, eine bereits vorliegende Planung nachträglich auf Passivhausstandard zu bringen.
Green Building als neue Bauhausbewegung
Alle ausgezeichneten Projekte beweisen, dass Energieeffizienz und Nachhaltigkeit mit ausdrucksvoller Gestaltung und Nutzungskomfort vereinbar sind. Umweltdezernentin Manuela Rottmann hofft, dass von „Green Building“ ein Impuls für eine neue Architekturbewegung ausgeht - ähnlich dem Baushaus in den 1920er Jahren. „Die Architektur muss Antworten finden auf die großen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimaveränderungen, demographischer Wandel und sich verknappende Ressourcen.“
Die Preisträger öffnen im kommenden Jahr ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Am „Tag der Green Buildings“ sollen Frankfurterinnen und Frankfurter die Möglichkeit haben, die ausgezeichneten Gebäude zu besichtigen. Eine Ausstellung mit Foto- und Videopräsentationen soll den Gedanken des zukunftsweisenden Bauens weitertragen. In zwei Jahren sind Planer und Architekten wieder aufgerufen, sich mit ihren „grünen Gebäuden“ für den Architekturpreis zu bewerben.
Regelmäßige Gesprächsrunde der Hochhausbetreiber
Der Mainova Energy Talk ist eine regelmäßige Gesprächsrunde der Frankfurter Hochhausbetreiber und gilt als das wichtigste Branchentreffen in der Mainmetropole. Seit dem Jahr 2001 treffen sich bei dieser Veranstaltung zahlreiche Experten aus den Bereichen Energie, Architektur, Gebäudetechnik und Umweltschutz. In Fachvorträgen stellen die Referenten unter anderem aktuelle Themen der Energiepolitik, neue Entwicklungen in der Gebäudetechnik sowie architektonisch und energetisch bedeutsame Bauprojekte vor.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt (Link)
Weitere Informationen: http://www.greenbuilding-frankfurt.de/
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Ob das Nordend im Zuge fortgesetzter Gentrifizierung dauerhaft ein "In-Viertel" bleibt, wenn seine derzeit gut dosierte Lebendigkeit in behäbige Annehmlichkeit umschlägt, muss man abwarten.
Die Rundschau schreibt heute einen lesenswerten Artikel über das Geschäftesterben und Verödung an der Glauburgstrasse, also dem geographischen Zentrum des "hippen" Nordends. Seit 6 Monaten ist die Strasse durch Arbeiten an Entwässerungskanälen in eine Sackgasse verwandelt worden und noch weiter vom Stadtleben abgeschnitten. Ende des Monats soll sich dieser Zustand nun ändern, aber das Erscheinungsbild der Strasse ist derzeit von derber Verwahrlosung geprägt.
Apropos Gentrifizierung: An Strassen wie dem Grüneburgweg oder dem Oeder Weg kann ich keine Nachteile durch "behäbige Annehmlichkeit" erkennen. Ganz im Gegenteil, das Leben dieser Strassen kann man der Glauburgstrasse nur wünschen. Auf lange Sicht wird das Nordend/Bornheim sicherlich mehr höhere Einkommen beherbergen. Dafür könnte aber das nicht unähnliche und relativ günstige Bockenheim viele der Ex-Nordendler durchaus wieder aufnehmen (der Leipziger Strasse wäre es zu wünschen).
Noch ein Punkt: Wenn Frankfurt auf lange Sicht mit Städten wie Hamburg oder München konkurrieren will, dann sollte es auch möglich sein die höheren Einkommen vermehrt in der Innenstadt anstatt in der Taunus-Peripherie anzusiedeln. In M und HH ist dies seit Jahrzehnten der Fall und hat die Vielfalt nicht vermindert, sondern das ansehnliche Erscheinungsbild dieser Innenstädte nachhaltig geprägt. Währenddessen entwickelt sich Frankfurt erst seit knapp 6-7 Jahren in diese Richtung und muss noch enorm aufholen. Was sind die positiven Effekte? Zum Beispiel, dass das Westend sich wieder von einem Gewerbe- in ein Wohngebiet verwandelt oder dass Quartiere wie am Westhafen, Main Triangel oder eben bei Radeberger in Bau gegangen sind. Auch Entwicklungen wie das Campo in Bornheim, Hofgarten im Nordend oder Südbahnhof Quartier in Sachsenhausen wären vor 10 Jahren in Frankfurt noch undenkbar gewesen und jetzt Normalität. Ich kann nur sagen: Weiter so!
Quelle: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_…auburgsack.html
Was übrigens die Römerhallen betrifft und auch der Ratskeller mit Kapellchen und gleich rechts daneben noch der Römerkeller (Treppenabgang rechts im dunklen Durchgang zum Rathaus-Hof). Größtenteils sehr schöne Räume mit altem Flair, aufwendig restauriert und mit gerne gegebenen Steuergeldern instand gehalten. Schließlich sind dort Herz und Vorzeigezentrum unserer Stadt.
Mir ist nicht bekannt welche Person diese Räume derzeit managt. Vermutlich irgendein namenloses Catering-Unternehmen ohne Herz und Seele, da könnte man wirklich mehr draus machen.
Römerhalle und Schwanenhalle werden gerade mal zur Weihnachtszeit für eine stimmungsvolle Ausstellung geöffnet. Ansonsten stehen diese teueren Räume überwiegend leer und werden wohl für geschlossene Veranstaltungen freigehalten. In anderen Orten ist oft im Rathaus mehr los, da nutzt man diese Räume besser aus. Mit stilvollen Ausstellungen und Märkten könnten einige Euro mehr eingenommen werden und die Räume würden auch den Bürgern wieder mehr zugute kommen. Zum Beispiel könnte man ganze Räume zeitweise an wechselnde Galeristen vermieten.
Ratskeller und Kapellchen mit ihrer wunderschönen, teuer restaurierten Ausstattung fristen ein tristes Dasein. Vor nicht langer Zeit konnten noch alle Bürger im Ratskeller Essen gehen. Aber da war der Betrieb schon mangelhaft geführt. Die Öffnungs- und Küchenzeiten waren für das Publikum nicht angemessen gestaltet und die Speisen in Buffetform dargeboten nicht besonders verlockend. Wohl für die städtischen Beamten gerade noch richtig, dementsprechend natürlich wenig Zuspruch. Der Service war allerdings in Ordnung gewesen. Vor einiger Zeit wurden dann aber die Bürger wieder ausgesperrt. Nur noch für geschlossene Veranstaltungen hieß es.
Für diese einmalige Location einen guten Betreiber zu finden der den Laden auch voll macht, dürfte kein großes Problem darstellen, wenn man eben nur ernsthaft wollte. Hier könnte gutes Geld verdient werden.
Der Römerkeller die Treppen hinunter gibt mir noch immer Rätsel auf. Schon zweimal ist es uns gelungen hineinzukommen, die Karte neben der Treppentür hatte uns angelockt aber jedesmal war gerade das Publikum wieder nicht erlaubt. Also scheinbar auch nur für das städtische Personal und geschlossene Gesellschaften. Wieder eine Enttäuschung.
Aus der Projektübersicht hierher verschoben.
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Tach die Herrn,
nun mal ne ganz grundsätzliche Frage: was führt denn dazu, dass in FFM ein Tower nach dem anderen Hochgezogen wird? Die Stadt is ja nun auch nicht die größte... ok... Ballungsraum... Und wie hoch ist die Auslastung der Tower? Wird hier aus reinem Prestige, oder aufgrund der mitterweile so hohen Grundstückskosten gebaut? Denn vergleichbares gibts in Dland nicht.
Nun, dann will ich mal ein paar Argumente pro HH in FFM liefern:
- Verkehrsgünstigst (Flughafen, Bahnnetz, Autobahn)
- Ballungsraum (nach dem Ruhrgebiet der 2. größte in D!)
- Finanzplatz (EZB, BuBa, DtBk, Coba, ...), Messe, etc.
- HH-Standorte mitten (!!!) in der Stadt
- HH sind etabliert und akzeptiert in FFM (auch nicht zu unterschätzen!)
Ich denke, das sind 5 echte Trümpfe, die keine andere Stadt in D (oder sogar in der EU?) so aufweisen kann. Damit ist auch klar, dass der HH Boom in FFM weiter gehen wird ![]()