Frankfurter Bogen - neuer Stadtteil in Bau

  • Danke. Ergänzend zu Beitrag #20 ein Plan des Gravensteiner-Platzes. Sollte inzwischen in Bau sein.



    Plan: Jourdan & Müller PAS / Harald Neu Architekt



    Und ein Bildchen vom "Apfel-Carré", auf dem Plan halbrechts unten, direkt:



    Bild: Nassauische Heimstätte

  • Langweilig, altbacken, provinziell, einfallslos, überholt, abweisend, das Dach fehlt. Abgelehnt.


    Warum heißt der Block Apfel-Carré? Laut Prospekt weil die umliegenden Straßen alle Namen von Apfelsorten haben. Warum hat sich der Architekt nicht von dieser Steilvorlage inspirieren lassen und das Apfel-Thema (in einer Apfelweinstadt!) entsprechend gestalterisch umgesetzt? Der einzige "Einfall" ist ein kleines Apfelbildchen an der Wand? Soll das ein Witz sein? Nein, offenbar eher ein Armutszeugnis.

  • Das werden Sozialwohnungen. Man könnte jetzt behaupten, auch mit geringem Budget könnte man gestalterisch einiges bewegen. Ich fürchte allerdings, dass das einfach nicht stimmt. Realistisch ist vermutlich nicht mehr drin als das oben Gezeigte. Okay, die Farbgebung ist diskutabel. Doch die Häuser haben einen gar nicht so üblen Dachabschluss und die Baukörper sind immerhin ganz ordentlich gegliedert. Ich kenne eine ganze Reihe von frei finanzierten Mehrfamilienhäusern von denen man das nicht sagen kann. Sicher hat auch die Qualität der Visualisierung einen nicht geringen Anteil am aufkommenden Eindruck.

  • Die Arbeiten am Gravensteiner Platz laufen bereits, zur Zeit werden die Bürgersteige inkl. der neuen Bushaltestelle in der Weilbrunnstraße neu angelegt. Auch die Arbeiten am Erweiterungsbau der Carlo-Mierendorff-Schule machen große Fortschritte, so ist der Rohbau abgeschlossen und die Fenster eingesetzt. Die Fassade zum Schulhof hat bereits ihre grüne Farbe erhalten. Daneben ist das Betriebsgebäude für die Straßenbahnlinie im Bau, dort befindet sich später die Toilettenanlage für die Fahrer. Die Straßenbahnlinie selbst macht in Bereich des Gravensteiner Platzes große Fortschritte, so sind die Fahrleistungsmasten gesetzt und in den nächsten Wochen wird mit dem Bahnsteigbau begonnen.


    Anbei ein paar Impressionen von Heute.



    Blick von Kreuzung An den drei Hohen/Weilbrunnstraße in die Weilbrunnstraße Richtung Gravensteiner Platz. Gut sind die neuen Bürgersteige und Parkbuchten zu erkennen.



    Detailansicht der zukünftigen Bushaltestelle Gravensteiner Platz.



    Erweiterungsbau der Carlo-Mieredendorff-Schule von der Straße Am Jessenapfel, davor die Baustelle der Straßenbahn. Direkt vor dem Erweiterungsbau der Schule entsteht das Betriebsgebäude.



    Blick auf die künftige Endstation der Straßenbahnlinie 18, links das im baubefindliche Betriebsgebäude, rechts liegen bereits die Bahnsteigkanten für den Einbau bereit. Wenn ich den Plan vom Gravensteiner Platz richtig interpretiere, sind die Fundamente zwischen den Gleisen für die Dachkonstruktion.

  • Rund um den Gravensteiner-Platz

    Vor kapp 2 Jahren habe ich das letzte Bild vom Gravensteiner-Platz hier gepostet. Seit dem hat sich einiges getan: Die ersten Bäume sind gepflanzt und einige Platzflächen sind gepflastert.



    Wie ein Frühlingsgruß:



    Auch der Teil zur Weilbrunnstraße nimmt weiter Gestalt an:



    Und auch die Straßenbahnlinie 18 macht große Schritte:



    Das Versorgungsgebäude am Ende ist innen schon fertig und außen hat es eine sehr interessante Fassade:



    An die Fassade sind haltestangen angebracht, an denen Gabionen aufgehängt sind. Sieht sehr gut aus. Günstig und wertig:



    Und erstes wird am Apfelcarré sichtbar. Allerdings wurden bereits zwei Baufelder geräumt! Und zwar die beiden Baufelder rechts und links der Straße "Am Jessenapfel".




    Die Baucontainer stehen auch schon!



    Zum Schluss noch ein Bild des ABG-Gebäudes in der Gundelandstraße. Es ist im Rohbau fertig.



    Alle Bilder sind von mir!

  • Die Bauweise des Versorgungsgebäudes wurde bereits vor einigen Jahren bei einem ähnlichen Gebäude an der Altenhöffer Allee verwendet. Sieht zwar interessant aus, aber auch irgendwie unfertig. Hoffentlich stecken die Leute dort nicht alles mögliche hinein.

  • Stadtteilzentrum am Gravensteiner Platz

    Die Realisierung des geplanten Stadtteilzentrums am Gravensteiner Platz kommt näher. Heute wurde ein Gutachterverfahren zur vorgesehenen Bebauung zum Abschluss gebracht, sechs Architektenbüros waren mit der Ausarbeitung der Entwurfsaufgabe beauftragt. Die Jury sprach sich dabei einstimmig für einen Entwurf des Architekturbüros Landes und Partner aus.


    Der Entwurf des Frankfurter Büros sieht eine Blockrandbebauung aus insgesamt elf Einzelhäusern vor. In den beiden Untergeschossen und im Erdgeschoss füllt die Bebauung aber durchgehend den Block zwischen Gundelandstraße, Renettenstraße, Am Klarapfel und dem Gravensteiner Platz – für Tiefgarage, Kellerräume und einen Supermarkt. Das Gesamtensemble ist im Höhenverlauf der Topographie des Ortes angepasst. Die Dachfläche des großflächigen Einzelhandels soll intensiv begrünt und als Innenhof für die Bewohner zugänglich sein. Investor für diesen Entwurf ist die Wilma Wohnen.


    Die Jury überzeugte vor allem die stadträumliche Einbindung des Entwurfs. Das Büro Landes und Partner habe sich außerdem von allen Teilnehmern am besten an die Vorgaben gehalten. Insbesondere die Eingangssituation wurde positiv bewertet – sie liegt direkt an der Ecke der Blockrandbebauung, gegenüber der Endhaltestelle der Straßenbahn.


    Das Grundstück ist rund 7.300 Quadratmeter groß. Der jetzt ausgewählte Entwurf sieht eine Bruttogeschossfläche von 35.500 Quadratmetern und insgesamt 118 Wohnungen mit 17.820 Quadratmetern Fläche vor. Für den großflächigen Einzelhandel sind 3.440, für sonstigen Einzelhandel 2.120 Quadratmeter, für Büros 760 und für Gastronomie 300 Quadratmeter vorgesehen. 371 Tiefgaragen-Stellplätze sind geplant. Einige Empfehlungen zur Überarbeitung gab es auch: Die Jury wünscht sich studentisches Wohnen in einem der Gebäude, deutlich mehr Fläche für Gastronomie und eine öffentliche behindertengerechte Toilettenanlage.



    Bild: Planungsdezernat Frankfurt am Main / Grundlage des Textes: =8380732"]Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 26.08.2011



    Ein typischer Landes, auch die bei ihm obligatorische Palme fehlt nicht. Gefällt!

  • Im Gegensatz zu dem, was bislang in diesem Viertel an nicht gerade aufsehenerregender Architektur bereits entstanden ist, ist dieser Entwurf eine sehr angenehme Überraschung. Sieht edel aus, schöne Gliederung und feine Materialien. Wollen wir hoffen, dass nicht zu viele Änderungen am Entwurf erfolgen.

  • Macht in der Tat eines sehr guten Eindruck. Erinnert mich etwas an die Blockrandbebauung im westlichen Teil des Deutschherrnufers. Sowas in der Art hätte der Riedbergallee auch deutlich besser zu Gesicht gestanden als die stattdessen dort verwirklichte Tristesse. Wobei ich allgemein den Eindruck hab, dass der Frankfurter Bogen in der Regel deutlich angenehmere Architektur abbekommt als der Riedberg, was sich hierdurch ja wieder bestätigt.

  • Das ist er nun, der Gravensteiner-Platz. Sehr weitläufig und noch ziemlich kahl. Aber es sind zahlreiche Stellen für Baumpflanzungen vorgesehen. Mit (größer gewordenen) Bäumen wird sich bestimmt ein anderes Bild ergeben. Die Blickrichtung ist Südosten. Im Rücken des Fotografen ist das Wiesenhüttenstift, ein Altenwohn- und -pflegeheim. Hellgrün der oben von ole erwähnte Erweiterungsbau der Carlo-Mierendorff-Schule. Links davon das Betriebsgebäude der VGF, PornoPuma hat es in Beitrag 25 näher vorgestellt. Dann die Baustelle des "Apfel-Carré", dazu oben ab #21. Wiederum links davon "Am Klarapfel", auch dies eine noch nicht ganz fertig gestellte Grünanlage. Ganz links das Baufeld auf dem das oben in Beitrag 27 vorgestellte Stadtteilzentrum nach Planung von Michael Landes entstehen wird. Mit dem Bau wurde noch nicht begonnen.



    Ungefähr der Bildausschnitt (den Plan gibt in #21 in groß):



    Plan: Jourdan & Müller PAS / Harald Neu Architekt


    Endhaltestelle Gravensteiner-Platz der Linie 18. Noch nicht fertig, aber bis zum Start des Linienverkehrs am 11. Dezember 2011 sollten die Bauarbeiten problemlos abzuschließen sein. Gut erkennbar: Rasengleise.



    Das "Apfel-Carré" in Bau. Es entstehen 101 Sozialwohnungen und drei Gewerbeeinheiten.



    Bautafel:



    Bilder: Schmittchen

  • Bin heute zufällig mit dem Fahrrad dort vorbeigekommen: Apfel-Carré hat seine Endhöhe erreicht und derzeit wird die Isolierung aufgebracht, also noch kein Urteil zur Gestaltung bzw. zur Qualität des unterirdischen Renderings möglich.


    Von einem Baustart beim Quartierszentrum ist noch nichts zu sehen. Wenn die Bäume Blätter bekommen haben, ist ein Ausflug mit der Kamera bestimmt empfehlenswert, das letzte ausführliche Update des Frankfurter Bogens ist aus dem April 2011 oder?

  • Das Apfel-Carré, die Fenster sind eingesetzt und zurzeit wird die Dämmung angebracht. Ich habe mal einen kleinen Rundgang durch den Frankfurter Bogen gemacht, wer interessiert ist findet die Fotos hier und hier



    Bild: thomasfra

  • Stadtteilzentrum am Gravensteiner Platz

    Der Vertrag für das oben in Beitrag #27 vorgestellte Stadtteilzentrum ist immer noch nicht unterzeichnet. Wilma Wohnen, der vorgesehene Investor, möchte die hohen Gebühren für die alle im öffentlichen Raum liegenden Feuerwehraufstellflächen nicht bezahlen. Es soll sich um Beträge in Millionenhöhe handeln, wie der Leiter des Liegenschaftsamts der Rundschau sagte. In dieser Hinsicht soll das für die Erhebung der Gebühr zuständige Amt für Straßenbau und Erschließung dem Bauherrn nun entgegenkommen.

  • Es geht voran

    Wie die FNP heute berichtet, möchte die Wilma Wohnen Süd GmbH bis zum Jahresende den Bauantrag für das Einkaufszentrum im Herzen des Frankfurter Bogens stellen.
    Auch andere Baulücken werden allmählich geschlossen, sodass man mit einem Ende der Bauarbeiten - auch an den zum Teil nur vorläufig fertiggestellten Straßen - bis 2016 rechnet. Dies umfasst dann auch die Kindertagesstätten und die Bezirkssportanlage (Fertigstellung Ende 2015).

  • Stadtteilzentrum am Gravensteiner Platz

    Wie ich gerade heute Morgen gesehen habe, sind auf dem Grundstück gegenüber der Straßenbahnhaltestelle, das bisher nur mit Grün bewuchert war, Bagger dabei die Grünpflanzen abzutragen. Der beauftragte Architekt sagte mir, dass im Sommer/Herbst mit dem Bau begonnen werden soll..


    Auch bei dem Wohnhaus, das in der Huswertstraße 16-18 entstehen wird, geht es voran. Die Baugrube ist schon ziemlich weit ausgehoben. Die Arbeiten haben dort vor zwei Wochen begonnen..

  • Apfel Carré

    Nach den letzten Bildern im November war ich doch überrascht wie viele Zäune und Gerüste am Apfel Carré noch stehen..... erwartet hatte ich zaunfreie Bilder mit blauem Himmel.
    Wie auch immer, mit dem Eingang auf der Seite der Straßenbahnhaltestation hat man sich etwas einfallen lassen, den Apfel an der Decke :)



  • Bezirkssportanlage

    Jahrelang haben sie laut FNP gekämpft für die ca. 14 Millionen € teure Sportanlage auf dem 6,5 ha. großen Gelände. Nun, nachdem die Arbeiten endlich mit der Rodung der Fläche beginnen könnten, scheinen Arbeiten des Denkmalamtes auf dem Gelände Hinweise auf eine prähistorische Siedlung an das Tageslicht zu befördern.


    Bereits bei vorhergehenden Neubauten sei man sporadisch auf kleinere Artefakte gestoßen und daher sei die Entdeckung der Siedlung jetzt keine Überraschung. Aus welcher Zeit diese stammen könnte, kann aber noch nicht gesagt werden.


    Ein aktueller Schnappschuss der Grabungen von heute.


  • Apfelquartier

    Eines der letzten Neubauprojekte im Frankfurter Bogen ist das Apfelquartier, direkt neben dem Apfel Carré gelegen. Die dazugehörige Web-Seite www.apelquartier.de


    Im ersten Bauabschnitt wurden im Bereich Renettenstraße 11/Gretapfelstraße 4 insgesamt 24 Wohneinheiten errichtet. Im dritten Bauabschnitt kommen weitere 24 Woheinheiten an der Gretapfelstr. 8/Kantapfelstr.10 hinzu. Info's zum zweiten Bauabschnitt fehlen (noch ?).


    Hier der aktuelle Stand des ersten Bauabschnitts



    Der dritte Bauabschnitt im Hintergrund mit Kran, direkt an der Straßenbahnlinie gelegen. Das Bauschild gehört zum ersten Bauabschnitt.