Mörsenbroicher Ei (Sammelthread)

  • YRDS

    Art-Invest entwickelt gegenüber dem ARAG-Turm ein 16-geschossiges Hochhaus. Fertigstellung ist für 2022 geplant:
    https://www.duesseldorf-reales…rcedesstra%C3%9Fe_eng.pdf


    https://www.duesseldorf-reales…rds_Praesentation_2.0.jpg
    https://www.duesseldorf-reales…ds_Praesentation_2.3a.jpg


    Quelle jeweils Art Invest via Düsseldorf Realestate
    https://www.duesseldorf-reales…nload-expo-real-2018.html


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  • Interessantes Stadtbahnmodell mit auswärtiger Zielanzeige in der Visualisierung....


    Dieses Bauprojekt ist in Ergänzung zum Upper Nord Quartier schon bekannt gewesen. Soweit mir bekannt ist, wurde wegen des Hotels dieser Block aus dem Gesamtprojekt vom neuen Projektentwickler CG-Gruppe ausgeklammert und wurde weiterverkauft.

  • Zum Projekt "Nordstern" gibt es auf der Seite von RKW auch ein Wettbewerbsergebnis, welches identisch der Visualisierungen der Peker Holding ist. Neben der Info, dass als Nutzung Büro, Gasto und KiTa vorgesehen sind, gibt es sonst jedoch aktuell nicht viel Neues.

  • Dazu ganz aktuell von letztem Freitag noch die Meldung, dass die PEKER GmbH, eine Tochter der PEKER Holding, in Düsseldorf gut 300 m² Bürofläche angemietet hat.


    Der zu der internationalen PEKER Holding mit Hauptsitz in Istanbul gehörende Projektentwickler PEKER GmbH verlegt seinen Sitz aus dem Düsseldorfer Umland in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Aengevelt vermittelt dazu eine moderne Büroetage mit mehr als 300 m² Fläche in der markanten Liegenschaft “Cecilienallee 17“ in Düsseldorf-Golzheim in top Rheinlage. Vermieter der Büroimmobilie mit insgesamt rd. 1.250 m² Fläche ist eine Privatperson.


    „Das Unternehmen betreut die beiden Düsseldorfer Großprojekte ‚Nordstern‘ und ‚Northgate‘ im Stadtteil Mörsenbroich. Um die Arbeitsabläufe zu optimieren, sind kurze Wege zu den Bauprojekten von großer Bedeutung für das Unternehmen, das deshalb einen Standort im näheren Düsseldorfer Umfeld suchte. Weitere Voraussetzung waren repräsentative Flächen sowie eine gute Verkehrsanbindung, insbesondere an den internationalen Flughafen. All diese Kriterien erfüllt die von uns vermittelte Immobilie in optimaler Weise und bietet gleichzeitig mit der Lage am Rhein einen prestigereichen Standort für den Unternehmenssitz“, erläutert Simon Laufenberg von Aengevelt Düsseldorf.


    Quelle: Pressemitteilung Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG



    Die Visualisierung habe ich verkleinert, hier in Originalgröße (1300x793).

    rkw_nordstern_cradle-q1j4t.jpg

    © PEKER GmbH/ RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH

  • In der Ecke schlummert noch so viel Potential. Dieser Neubau würde die Gegend enorm aufwerten und ein gutes Entree bilden.


    Viele andere Gebäude dort sind in die Jahr gekommen. Hoffe es geht bald voran.

  • Die 18 Stockwerke fände ich für diese Lage zu viel. An der Berliner Allee kürzt man vom 10 auf 9 Stockwerke und hier am Standrand geht man auf 18, also geschätzte 80-90m. Der Bau wirkt auch ziemlich wuchtig und die Lage direkt am nördlichen Zubringer ist nicht besonders attraktiv.


    Die ÖPNV -Anbindung über 700m Fußweg zur Haltestelle Haeselerstr. ist auch ziemlich mau.

  • Was soll denn "zu viel" bedeuten? Das ARAG-Hochhaus, UpperNord (falls realisiert) und das Hochhaus von Tadao Ando (falls realisiert) in der Nähe sind über 100m groß. Der nördliche Zubringer ist wahrscheinlich die Hauptverkehrsader für Pendler, also ist das doch eine super Lage und hat noch gewaltiges Potenzial. Düsseldorf hat doch Cluster an Hochhäusern explizit vorgesehen...



    Mod: Bitte keine Vollzitate des jeweiligen Vorbeitrags. Der Bezug darauf ist selbstverständlich.

  • Ich finde die 18 Stockwerke eigentlich noch zu niedrig (sind auch nur max. 70m) - warum sollte man gerade am Stadtrand nicht so hoch oder höher bauen?

    Im Gegensatz zur Berliner Allee gibt es da sicher keine Bedenken, dass man was verdecken könnte und man hat ein weiteres Erkennungszeichen für ein nördliches Einfaltstor.

    Zudem ist die Lage für Pendler mit dem Auto optimal und man hält diese aus der Stadt heraus.

    So schlecht, wie von Heidewitzka ist die ÖPNV-Anbindung auch nicht, die Haltestelle "Vogelsanger Weg" ist direkt davor, dort fährt zwar nur der 756/758 (Zeiten sind ausbaufähig) von Ratingen-Tiefenbroich bis Theodor-Heuss-Brücke, diese aber über Derendorf-S (5 Minuten).

  • Die ÖPNV-Anbindung lässt sich mit steigender Attraktivität schnell verändern...Anschluss an 752/754 und es sieht schon deutlich besser aus...bei wenig Aufwand.


    Mod: Bitte keine Vollzitate des jeweiligen Vorbeitrags. Der Bezug darauf ist selbstverständlich.

  • Für ein Hochhaus-Cluster fände ich dieses Peker-Hochhaus ziemlich weit weg von dem Tadao-Ando / Arag Cluster.


    Ja. der nördliche Zubringer wäre für alle aus dem Norden gut mit dem Auto zu erreichen. Aber, die südlich vom Hochhaus wohnen, z.B. in Bilk, müssten durch die ganze Stadt. Nach der Logik könnte man auch an der A59 / Frankfurter Str. in Hellershof ein Bürohochhaus errichten. Dort wäre immerhin noch eine S-Bahn Station.


    Ich bin häufiger mit dem Bus unterwegs in Düsseldorf. In meinen Augen wird das hier behandelt, wie ein Verkehrsmittel für Leute, die sich kein Auto leisten können. Unzuverlässig, verspätet (keine eigene Spur, steht mit Autos im Stau), Probleme mit Sub-Unternehmer, damit bekommt man keine Verkehrswende hin (von Autos in den ÖPNV) und verstärkt somit den Autoverkehr, wenn man Hochhäuser an der Peripherie baut.


    Busse sind für mich nur da sinnvoll, wo man das Level einer Straßenbahn erreicht (in Ansätzen wird das mit M1-3 erreicht.)


    Demensprechend plädiere ich für Hochhäuser im erweiterten Stadtzentrum, da es dort verschiedene Verkehrsmittel gibt, also transit oriented development (die Abkürzung ist im Deutschen nicht vorteilhaft ;) ). An diesem Peker-Standort ist vorprogrammiert, dass 95% mit dem Auto dorthin fahren. Das ist für mich keine sinnvolle Stadtplanung.

  • ^ Busse sind für mich grundsätzlich erst einmal Verkehrsmittel, die man dort einsetzt, wo man keine Straßenbahn/Stadtbahn/U-Bahn bauen kann, egal, ob aus Kosten/Nutzen-Gründen oder aus Platzgründen.

    Daher sehe ich Busse auch nicht als Verkehrsmittel, dass unbedingt Fahrspuren für sich alleine haben muss (vor allem keine, die mit Fahrradfahrern geteilt werden!).

    Das an der Unzuverlässigkeit gearbeitet werden muss, ok - Verspätungen kann man teilweise durch höhere Taktdichte ausgleichen.

    Da der MIV-Anteil immer da ist, halte ich es trotzdem für sinnvoller, das Peker-Hochhaus hier baut, denn "Durchreiseverkehr" in der Stadt (wie das Bilk-Szenario) hat man immer - da ich den Anteil so für geringer halte, als wenn das Gebäude mitten in der Stadt steht.

  • ^Richtig, gegen Busse ist per se auch nichts einzuwenden und mit Bus Rapid Transit in z.B. Bogota gibt es Bussysteme, die in der Leistungsfähigkeit einer Straßen-/Stadtbahn ebenbürtig sind.


    Auch richtig, müssen Busse nicht, aber falls Busse über verstopfte Straßen fahren und nicht über wenig befahrene Wohnstraßen, dann hängt man im Bus mit den Autos im Stau. Womit man Autofahrer nicht zum Umsteigen bringen wird. Busse und Fahrräder gehören nicht auf eine Spur, da stimme ich auch zu.

    Der Regelbetrieb der Busse, d.h. alle Fahrgäste müssen beim Betreten die Karte auf den Leser legen, ist an größeren Haltestellen deutlich zeitaufwendiger als bei Bahnen.


    Wenn ich am Stadtrand baue, wird es in der Regel deutlich aufwendiger (umsteigen, warten, Anschlüsse), ohne Autos das Gebäude zu erreichen. Im Stadtzentrum könnte man als Arbeitnehmer mit 0-1 Mal umsteigen das Gebäude erreichen.

    Wenn man aus Erkrath oder Neuss kommt, 2-3 mal umsteigt und als letztes Verkehrsmittel den Bus hat, wird die Wahrscheinlichkeit gegen 0% gehen, dass jmd. der auch ein Auto hat, mit dem ÖPNV fährt. Also bekommt es eine "Arme-Leute-Anbindung" und da diese Gruppe keine Lobby in Ddorf hat, wird die Anbindung entsprechend mies sein, da sich das Reinigungspersonal selten über die Bus-Anbindung bei der Stadt beschwert. Da fast alle mit dem Auto fahren, wird es auch keinen Grund geben, den ÖPNV hier auszubauen.


    So ist die Lage nur für Autofahrer aus dem Norden attraktiv und damit ist weniger Auto/mehr Bus u Bahn nicht machbar. Lässt sich auch schön am Bürostandort E-Plus-Str. beobachten.

  • Interessanter Neubau.

    Wenn ich es richtig sehe, ist im Hintergrund noch ein Flachbau (?) - ca. 6 Etagen hoch.

    Leider verstehe ich aber nicht, wo das Grundstück sein soll?

    Gibt es dazu einen Lageplan?

  • Danke und ach das ist das Grundstück an der Spitze quasi nördlich von Strabag...


    Sehe ich es richtig, dass mit der Bebauung der städtebauliche Siegerentwurf für das Areal schon (wieder) verlassen wird???