Beiträge von archjac

    KrauseGlucke Sie sind ein ewig Linker. Grandios politisch gescheitert und fatale Folgen in der Realwelt verursacht (wie zuvor beschrieben), aber solange man einen politischen Kamp führen kann ist es ja toll. Deutschland hat die besten Mieterrechte weltweit und Berlin ist eine der günstigsten Metropolen, das einzige was zählt ist Neubau, Neubau, Neubau bzw hier in diesem Forum Neubau + Architektur. Wer soll denn die schöne Architektur bezahlen, wenn nicht die Investoren durch rentable Mieten? Der Staat mit seinen Plattenbauten so wie es in der Geschichte vor wenigen Jahren war

    Klar auch kontraproduktiv, weil viele Mietwohnungen an Eigennutzer verkauft wurden, weil jetzt der Mietenspiegel wahrscheinlich nicht mehr aussagend ist und dadurch Mieterhöhungen durch Vergleichswohnungen eintrudeln, weil Investoren verschreckt wurden, weil Zeit verloren wurde die Probleme zu lösen anstatt durch extreme Ideologie anzugehen. Oh ja, und kontraproduktiv, weil Mieter jetzt Rückzahlungen aufbringen müssen

    Ja der Berliner Mietendeckel wird wohl in die Geschichte eingehen als das handwerklich schlechteste und kontraproduktivste Gesetz der Bundesrepublik. Jetzt müssten die Politiker doch mal Anstand zeigen, und persönlich die Mietrückforderungen aus eigener privater Tasche bezahlen. Mein Gott, armes Berlin, womit hast du diesen Zirkus verdient.

    Ich halte politische Diskussionen für wenig hilfreich in diesem Forum... Einerseits gibt es einiges zu kritisieren an China, andererseits sind hunderte Millionen Chinesen in den wirtschaftlichen Mittelstand aufgestiegen, teilweise mit persönlich höherem Lebensstandard als hier in Deutschland!


    Objektiv gesehen, soweit das möglich ist, ist es wohl nicht so extrem, als dass man einer chinesischen Firma ein repräsentatives Bauprojekt in Deutschland untersagen darf oder moral sollte! Wichtiger ist die Architektur und das Bauqualität meiner Meinung nach.

    Danke für die Details. Ja ich verstehe schon, dass es eigentlich nur eine Düsseldorfer Oper gibt, die netterweise Duisburg unterstützt. Trotzdem: Düsseldorf könnte sich ja solidarisch zeigen, und das Duisburger Haus querfinanzieren. Es sind zwei unterschiedliche Aspekte: 1x das Gebäude und 1x die laufende Finanzierung. Das Gebäude in Duisburg ist sehr gut, also liegt es nur an der Finanzierung, und da könnte man ja mal richtig uneigennützig kooperieren (Düsseldorf trägt ja eh schon die Kosten, sogeschen ist es wahrscheinlich sogar ein Gewinn für Düsseldorf). Ich sage das ja nicht aus Liebe zu Duisburg, sondern einfach weil es dort ein top Opergebäude gibt und die Investitionskosten nicht irrelevant sein können. Es könnte ja auch eine NRW-Oper oder sowas werden.


    La Scala, Royal Opera House, Sydney, Bolshoi Moscow, New York, Paris Opéra, Wien; das ist allererste Liga. Nur weil man ein paar Mal in Düsseldorf gute Bewertungen bekommen hat, heißt das doch nicht, dass man wirklich ganz oben ist. Das ist wirklich absurd. Selbst Kopenhagen oder die Semperoper in Dresden sind viel bedeutender. Das ist wie im Fußball: Manchmal hat ein Zweitliga Club eine starke Saison, aber trotzdem ist man noch kein Manchester United oder Bayern München die weltweit bekannt sind und wirklich Geschichte schreiben.

    Ich finde es um absolut unverständlich, ein potenzielle Milliardengrab wie eine Oper (ohne Übertreibung: siehe Oper Köln oder Hamburg), die ja dazu noch ein kulturelles Nischenangebot ist, trotz Coronaschulden anzugehen. Womit will man das rechtfertigen?! Dazu kommt, dass in Duisburg eine exzellente Operpartnschaft besteht. Mit einer kleinen Reduzierung des Angebots könnte man bestimmt das komplette bisherige Programm in Duisburg alleine darstellen.


    Ein Neubau der Oper macht ja nur Sinn, wenn ein architektonisches Meisterwerk geschaffen wird, also mit touristischem und Reputationsgewinn, aber dann hat man halt ein potenzielles Milliardengrab. Ein "sparsamer" und kleiner Operneubau für vielleicht "nur" 200 Millionen Euro würde Düsseldorf international nicht voranbringen, dann kann man gleich die Duisburger Oper stärken. Abgesehen davon, spielt die Deutsche Oper am Rhein nicht in der internationalen Spitze mit, man muss da auch mal realistisch bleiben.

    Reelo und duisburger92 D'accord bzgl der Seilbahn. Eine Seilbahn dort halte ich auch für komplett illusorisch und extrem fragwürdig, wenn nicht sogar verschwenderisch an Steuermitteln. Es gibt überhaupt keinen großen Bedarf zur Sechs-Seen-Platte, denn diese ist nur ein lokales Naherholungsgebiet. Der Betrieb einer solchen Anlage würde sicherlich Millionen an Kosten verursachen, die auf den Steuerzahler fallen. Eine ordentliche Radverbindung würde sicherlich mehr erreichen.


    Dennoch sollte eine "Attraktion" mit Signalwirkung entstehen, aber hier denke ich eher an ein extravagantes Hochhaus.

    Der beste Entwurf ist meiner Meinung nach von CKSA. 1) Das Konzept "Duisburger Dünen" ist insgesamt originell 2) Wirkliche Hochpunkte im Norden (würde mir aber noch mehr wünschen) 3) Die geschwungene Grünfläche ergibt einen echten Park. 4) Der Quartiersplatz mit den Stufen vor der Wasserfläche wird ein hochwertiger Mittelpunkt.

    Genau so ist es. Wie so oft hatte man letztendlich keinen Mut und einen Entwurf gewählt, der kein "Risiko" darstellt, also in dem Fall hier nur recht kleine Bauten aber mit viel Grün. Traurig! Das wäre eine perfekte Stelle für ein wirklich großes Hochhaus gewesen...

    Was soll denn "zu viel" bedeuten? Das ARAG-Hochhaus, UpperNord (falls realisiert) und das Hochhaus von Tadao Ando (falls realisiert) in der Nähe sind über 100m groß. Der nördliche Zubringer ist wahrscheinlich die Hauptverkehrsader für Pendler, also ist das doch eine super Lage und hat noch gewaltiges Potenzial. Düsseldorf hat doch Cluster an Hochhäusern explizit vorgesehen...



    Mod: Bitte keine Vollzitate des jeweiligen Vorbeitrags. Der Bezug darauf ist selbstverständlich.

    ^^

    Sehr gute Reportage! Als Duisburger kann ich zu 100% zustimmen. Im jetzigen Zustand ist es ingesamt ein Schandfleck; trotzdem gibt es natürlich so viel Potenzial durch die perfekte Lage am HBF und die Neubauprojekte/Aufwertungen in der direkten Umgebung. Ich hoffe, dass die Neuentwicklung der Duisburger Freiheit irgendwann der Friedrich-Wilhelm-Straße Anschub gibt.

    Wow, was für geniale Neuigkeiten! Mit einem Schlag spielt Düsseldorf seit langem wieder in der obersten Klasse der Architektur mit. Mit dem Dreischeibenhaus und der neuen Tuchtinsel hat Düsseldorf ein neues Wahrzeichen!

    ^^

    Der Beitrag vom ARD war ja wohl extrem einseitig. Typisch deutsch: "Klein, klein; keine Veränderung; die bösen Investoren". Beim besten Willen: Dort wird toller Wohnraum für tausende Menschen geschaffen mit einer riesigen Aufwertung für die ganze Stadt, wenn nicht sogar Region (z.b. Westbahn) und wegen ein paar älteren Anwohnern, die sich an dem Trubel stören, wird jetzt wieder alles in Frage gestellt?