Beiträge von Heidewitzka

    Kennt jemand Details zum Bauprojekt Nachfolger Boui Boui Bilk / Max Mothes Schraubenfabrik? In meiner Wahrnehmung hat sich da seit Abriss (seit 6(?) Monaten) herzlich wenig getan.

    Ne ich meine das „Hochhaus“, was zwischen Luegallee und Barbarossaplatz eingezeichnet ist. Ich würde das als Gegend um den Feldmühleplatz sehen. Lütticher Str 15 und Schanzenstr. 78 sind jeweils auch vermerkt.


    Ziemlich peinlich, wenn man diverse Hochhäuser vergisst, wie auch von DUS-Fan aufgeführt. Wobei das PWC Gebäude sogar visualisiert wurde, aber nicht als rot = Hochhaus vermerkt wurde.

    Für den Fall, dass mein Post zum Unwillen höher zu bauen, noch wie von DUS-Fan angeregt umgehängt wird, dann bitte diesen Post mitnehmen:


    RP berichtet über Baupläne am Breidenplatz, bzw. über eine Initiative, die dagegen kämpft. 30 Tsd. € hat die Initiative bereits investiert, damit weniger hoch gebaut wird. Selbst die Bezirksbürgermeisterin kann die Kritik der Anwohner mittlerweile nur noch bedingt nachvollziehen. Eigentlich ein positives Beispiel, dass sich die Politik den Interessen der Anwohner nicht beugt, aber die Summe hat mich erstaunt.


    Link Breidenplatz

    Im kommenden Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 12.05.2021 wird unter Ö17 die Öffentlichkeitsbeteiligung am Hochhausrahmenplan vorgestellt.


    Beschlussvorlage


    Handout / Zwischenstand


    Im Handout werden Methodik und Leitlinien dargestellt. Im Vergleich zu anderen Veröffentlichung (z.B. Raumwerk D) recht verständlich und anschaulich geschrieben, abgesehen von Wörter wie kontextuell. ;-)

    Spannend im Handout wird es ab Seite 16.


    Was ich überraschend fand ist, dass es in Oberkassel ein Hochhaus gibt. Wenn das Feldmühleplatz 1 - Freshfields sein soll, mit 6 Etage wäre das kein Hochhaus in meinen Augen. Dann würden auch manche Wohnhäuser in Garath an der Urdenbacher Kämpe darunter fallen.


    Fehlen würde dann allerdings das Finanzamt Süd / Mitte an der Kruppstraße mit acht Etagen. Oder an der Kaiserstr., Nr. 23 z.B. oder der häßliche Klotz an der Corneliusstr. 61 (Sidewalk Gallery), was in meinen Augen wie in Oberkassel eher höhere Häuser als Hochhäuser sind.


    Mögliche Entwicklungsstandort sind etwas verschämt mit einem Fragezeichen vermerkt.


    Hervorzuheben hier:

    - Bilk S-Bhf wäre für mich der ideale Standort für höheres Wohnen bzw. eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten. Freiflächen hätte man hier mit dem Parkplatz an der Elisabethstraße und der Real wäre für mich reif zum Abbruch. Arcaden könnte man meinetwegen auch nochmal abreißen und neubauen, das Shopping Center ist schnell gealtert.

    - Oberbilk S-Bhf hätte für mich auch größes Potential, da die großen Parkplätze teils in Tiefgaragen wandern könnten, der Stadtteil etwas Dynamik brauchen könnte und die ÖPNV-Anbindung sehr gut ist (mit S-Bahn, U-Bahn und 705). Vielleicht möchte man sich bei der Stadt mal Gedanken machen, ob man den ISS Dome und die Mitsubishi Halle braucht bzw. bezuschussen möchte. Ansonsten wäre das eine sehr gute Lage für Wohnung (Projektname "Grand South Park") ;).


    Jetzige Standorte:

    Immermannstr. und Hbf, da kann die Stadt auch nur gewinnen.


    Für den Kennedydamm soll über eine deutliche Verbesserung des ÖPNVs die Abhängigkeit vom MIV verringert werden (thank God!) aber Pläne dazu gibt es im Nahverkehrsplan nicht.

    Schlechte bis mäßige Erreichbarkeit mit ÖPNV gilt m.E. auch für Medienhafen, ein ÖPNV-Ausbau wäre m.E sinnvoll, wird im Handout aber nicht erwähnt. Durch die Lage am Wasser aber eine schöne Ecke.


    Mörsenbroicher Ei halte ich für mäßig. Zu Fuß oder Rad möchte man sich wg. starkem Autoverkehr dort ungern bewegen. ÖPNV vorhanden, aber solala für die Menge an Hochhäusern. Mit Autos aus dem Norden gut erreichen, der einzige Pluspunkt.


    Völklinger Str. in der Nähe des S-Bhf halte ich für sinnvoll. Seestern hat einen U-Bahnanschluss und könnte durch die U 81 möglicherweise besser angeschlossen werden. Trotzdem recht weit draußen.

    Im Ratsinformationssystem war die Begründung meines Wissens nach nicht hinterlegt. Bei Interesse könnte man bei der Stadt um Zusendung der Begründung bitten. Falls das nicht klappt, gäbe es noch das Informationsfreiheitsgesetz in NRW, mit Verweis darauf würde man das bekommen, denke ich.

    .In der BV 1 wurden am 26.03 dazu folgende Anmerkungen gemacht:


    - Die Traufhöhe soll eingehalten werden.


    - Das Gebäude fügt sich nicht nach § 34 BauGB ein.


    - Das Gebäude ist in seiner Gesamtheit zu massiv.


    - Eine Ansicht aus der Bismarckstraße soll dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vorgelegt werden


    Link Ris


    Was bedeutet § 34 BauGB in Bezug auf den Vorschlag?


    Im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung ist nur Ablehnung hinterlegt, nicht der Grund. Aus dem RP-Artikel lässt sich entnehmen, dass der rückwärtige Anbau und die Massivität insgesamt kritisiert wurden. Der bisherige Entwurf ungefähr in Höhe der benachbarten Landeszentralbank wurde bereits verkleinert aber erneut abgelehnt.

    Die Wehrhahnstuben ist ein Ort, den ich nicht vermissen werde, aber für andere vielleicht ein Ort war, wo man zusammen kam und Gemeinschaft und Nachbarschaft erlebt hat. Etwas, was sterilen simcity-haft gestalteten Neubaugebieten wie an der Toulouse Allee fehlt.


    Vielleicht kommt in die Wehrhahnstuben wieder eine Kneipe, vielleicht aber der x-te altstadtmäßige Laden mit Pommes oder Wurst, man weiss es nicht. Durch Corona wird uns einiges verloren gehen, manches, was einem selbst lieb und teuer war. Manches wird eine Chance sein, anderes wird man schmerzlich vermissen. Nicht, dass das immer so gewesen ist in einer Stadt wie Düsseldorf, aber Corona hat das einmalig stark beschleunigt.

    ^Man kann den Unwillen, höher zu gehen, sehr schön mit den Schwellen auf der Rheinuferpromenade belegen. Kommunalpolitik hier kümmert sich hier gerne um die Gutsituierten, die die gut vernetzt sind oder eine gute Gemeinschaft bilden und dadurch mit lauter Stimme reden. (Z.B RRX Ausbau in Angermund)

    Alle anderen müssen von den Krümeln der Aufmerksamkeit leben, es sei denn, es ist ein Hotspot wie Garath. Wer Spaß daran hat, möge mal die BV3 -Sitzungen nach Anträgen durchfiltern, die sich auf Oberbilk beziehen, und dass mit Unterbilk vergleichen. Welcher Stadtteil die Aufmerksamkeit bräuchte, aber nicht hotspottig genug ist, ist m.E klar.


    Gerast und gepost wird auch an anderen Stellen. Aber nicht überall wohnt eine Frau Strack-Zimmermann, der zugehört wird, wenn über rasende Autos gesprochen wird. Wie sehr man darüber verzweifeln kann, sieht man im Anregungs- und Beschwerdeausschuß, zuletzt am 22.04, Ö3.1 Stoffeler Straße https://ris-duesseldorf.itk-rh…ile.asp?id=397774&type=do


    Und um zurück zu höheren Häusern zu kommen, die oben erwähnten Gruppen haben kein großes Interesse an dichterem/höheren Bauen. Der Streit in Niederkassel ging rauf und runter durch die RP. Höhere Häuser bringen mehr und fremde Menschen in die gewohnte Umgebung, bringen Veränderung generell, Ausblicke gehen verloren. Für Bestandsbürger bedeuten Neubauten in der Regel nur Ärger, und den gilt es zu vermeiden und wenn das nicht geht, muss man den Ärger minimieren mit niedrigeren Bauten. Wo es diesen Einfluss nicht gibt, entstehen höhere Bauten an Stellen, an denen es städtebaulich wenig Sinn macht, an den beispielhaft erwähnten Stellen am Stadtrand.


    Was z.B für Straßenbau möglich ist (Verlagerung von 20 Kleingärten für den Überflieger/Plockstr) wird für Wohnungen nicht gemacht, obwohl doch alle betonen, wie wichtig das Thema Mieten und Wohnen ist. Siegburger Str. ist so ein krasses Beispiel für Flächenmindernutzung. Straßen stellen für Bestandsbürger noch einen gewissen Nutzen dar, mehr Wohnungen eher weniger Nutzen und potenzielle Neubürger können einen nicht wählen oder sich per Email und Telefon beschweren.


    Auch gibt es im Jahr 5 nach Eröffnung der Wehrhahnlinie an der Elisabethstr keinen höheren Wohnungsbau sondern einen sehr großen Parkplatz, trotz abgeschlossem Wettbewerb ist nicht mal ansatzweise Bauaktivität zu sehen, während im Vergleich dazu in atemberaubender Geschwindigkeit Hotels an der Moskauer Str hochgezogen werden, die auch nach der Coronakrise kein Mensch braucht (generell nicht und schon gar nicht in der Ecke), wo Wohnungen in gleicher Höhe und Dichte ein weit höheren Nutzen entfaltet hätten. Wenn Wohnungen und stabile Mieten Priorität hätten, warum wird nicht mehr und höher gebaut? Und wenn höhere Büro- und Hotelbauten entstehen, bleibt anderswo in der Stadt mehr Platz für Grünflächen und Wohnungen.

    Es wurden Pläne für ein Hochhaus vorgelegt, aber wurden natürlich von diesem ominösen Hochhausbeirat abgelehnt :-/


    https://rp-online.de/nrw/staed…zimmer-haben_aid-57320957

    Eine weitere Episode von: Wir bleiben ein Dorf und wehren uns gegen die Zuzügler, die dieses Dorf wachsen lassen. Bei Opern für 600 Mio. € spielt man Weltstadt, aber höhere Häuser bitte nur an den absoluten Stadtrand wie Glashüttenstraße oder Hermann-vom-Endt-Str in Garath.


    Unsere vom Krieg fast völlig zerstörte Innenstadt soll schließlich nur mit Hochhäusern bebaut werden, deren Anordnung so willkürlich und verteilt ist, als ob ein Kind großflächig Bauklötze aufgestellt hätte. Und der Rest bitte maximal 5-stöckig, außer man ist in der Nähe von einem ÖPNV-Knoten wie Auf‘m Hennekamp, da dürfens dann 3-stöckige Townhouses sein. Schließlich kann man als CDU die Wählerschaft dann so auch in Bilk stärken. Die Grünen kapieren den Zusammenhang von Hochhaus, Dichte, ÖPNV-Nutzung bis heute nicht, aber deren Wähler befinden sich ja mittlerweile auch in 1 Mio.+ € Immobilien. Und wie man wiederholt in der BV3 sehen kann, kümmert man sich am liebsten um die schönen Stadtteile wie Unterbilk, während auch als Hotspot bezeichnete Stadtteile Oberbilk völlig unter dem Radar fliegen. Link RP sicherer Schulweg

    Für den offtopic BV3 -Bezug Entschuldigung im voraus.

    Die Grünen sollten die größten Fans vom dichten/höheren Bauen sein. Weil dann auch ÖPNV besser ausgebaut werden kann, da mehr Nutzer pro km2 existieren (man müsste es für meinen Geschmack nicht so extrem wie in Hongkong machen ;) ), der Flächenverbrauch verringert wird bzw. weniger Grünflächen versiegelt werden.


    Es ist kein offizielles Parteiprogramm gegen dichtes Wohnen zu sein, aber diese Grummeln gegen höhere Wohnhäuser (idealerweise in der Nähe von ÖPNV-Knoten - transit-oriented development) oder sogar gegen das Wachstum von Städten (wie auch immer man das aufhalten möchte) habe ich bereits gehört.


    Die CDU ist nicht erst seit Merkel eine Partei, die gerne den Bestand verwaltet bzw. sich für Bestandsinteressen lieber einsetzt als für die Menschen, die verzweifelt eine Wohnung suchen.


    Die weiteren Parteien haben dahingehend kein klares Profil aus meiner Sicht.


    Leider wird die Wahrnehmung in Deutschland von den Hochhaussiedlungen am Stadtrand von dt. Großstädten in den 70ern geprägt. Selbst die höheren Häuser, die jetzt neu gebaut werden, fallen im Aussehen hinter denen zurück, die z.B. in Australien entstehen.


    Aber das ändert nichts am Kern der Diskussion. Wenn das Ruhrgebiet nicht mit Autobahnen durchzogen wäre, würde vielleicht niemand auf die Idee kommen, zum Shoppen von Dortmund nach Düsseldorf komplett mit dem Auto zu fahren. Das soll kein Aufruf sein, diese Autobahnen abzuschaffen, aber zeigt die Mechanik auf. Höheres/dichteres Wohnen ist nur ein Teil der Lösung.

    Ich zitiere nochmal aus dem City Observatory Link "adding more freeway capacity in urban areas just generates additional driving, longer trips and more sprawl; and new lanes are jammed to capacity almost as soon as they’re open"


    Von keine Straßen - kein Verkehr steht da nichts. "Mehr Spuren in großen Städten erzeugt mehr Verkehr."


    Es geht um ein städtisches Umfeld. Das Ruhrgebiet mit Großraum Düsseldorf und Köln hat eines der dichtesten Autobahnnetze in Europa und trotzdem staute es vor Corona regelmäßig. Auch der Ausbau der A3 zwischen Köln und Ruhrgebiet auf 4 Spuren wird sich schnell füllen.


    Neue Autobahnspuren für Städte, mehr Menschen ziehen weiter hinaus auf das Land und pendeln in die Stadt.


    Heißt dann im Umkehrschluss, dass in den Städten dichter/höher und bezahlbarer gebaut werden sollte.

    Ein schönes Beispiel für den Ausbau von Straßen ist der Katy Freeway in Houston.

    Link City Observatory

    Link


    Demnach wurden 2,8 Mrd. USD ausgegeben, um diesen Freeway von 8 (also vermutlich 4 in beide Richtungen) auf 23 Spuren aufzuweiten.


    Von 2011 bis 2014 hat sich die Fahrtzeit nicht verkürzt sondern teils deutlich verlängert. Angebotsinduzierte Nachfrage nach Autos, also baue mehr Straßen und es wird mehr Auto gefahren.

    In das Thema ÖPNV-Beschleunigung kommt Fahrt (schlechtes Wortspiel):

    Link


    Im März werden folgende Ampeln für Bahn/Busse umprogrammiert bzw. neu gebaut. Geplant sind 380 Ampeln, 52 (!) wurden bisher umgerüstet.


    • Licht-/Bruchstraße
    • Erkrather Straße/Gather Weg
    • Hansaallee/Heerdter Lohweg
    • Karl-Geussen-Straße/Straßenbahn-Depot Lierenfeld
    • Am Schönenkamp/Forststraße und
    • Sankt-Franziskus-/Hermann-Dornscheidt-Straße.
    • Gerresheimer Landstraße/Dellestraße
    • Merowinger-/Karolingerstraße
    • Lierenfelder Straße/Straßenbahn-Depot Lierenfeld
    • Herder-/Achenbachstraße und
    • Mecum-/ Fruchtstraße
    • Ickerswarder Straße/Dechenweg
    • Brehm-/Grunerstraße
    • Brehm-/Kühlwetterstraße

    Das es teilweise mit einem Software-Update getan ist, hat mich doch etwas verwundert, warum man das nicht früher auf die Kette bekommen hat, mit diesem Thema ist der letzte OB ja noch ins Rennen gegangen. In 2015 gab es dazu bereits eine Meldung über eine ÖPNV-Ampel. Link


    Die Wege der Verwaltung sind unergründlich.

    ^Welcher Beitrag ist denn genau gemeint? Oder allgemein gesprochen?


    Ich habe einen Thread gestartet, der leer stehende oder künftig leer stehende Gebäude aufführt.


    LInk


    Etwas wie die ehemalige Akademie für öffentl. Gesundheitswesen Auf´m Hennekamp 70, die seit ca. 15 Jahren leer steht, passt wahrscheinlich nicht so richtig zu dem Projekt oder? Was ich mir noch vorstellen könnte, wäre das Kronenhaus, was auch seit längerem leer steht und der Abbruch und Neubau eines Wohnhaus durch Denkmalschutz verhindert wurde.


    Oder vielleicht leer stehende Geschäfte, der kränkelnde Einzelhandel, z.B. auf der Friedrichstr., wird wahrscheinlich wg. Corona noch weitere Schließungen sehen. Der Stern-Verlag ist auch ein großes Gebäude, was leer steht, wofür ein Hotelneubau bereits geplant war, aber der Hotel-Sektor wird vermutlich erstmal die während der Pandemie fertig gestellten Neubauten verdauen müssen, bis der Bauboom bei Hotels weitergeht. Hier könnte ich mir eine Zwischennutzung gut vorstellen (sofern der Eigentümer mitspielt).

    sw-grisu und ich hatten uns im Thread gefragt, warum man die Oper nicht in das Bauprojekt Haroldstraße #654 integriert, also eine Kombi aus Hochhäuser und Oper. Dafür müssten dann mit BLB NRW und Stadt Düsseldorf zwei Behörden miteinander sprechen, schwierig...


    Link RP - Alternative Standorte


    Eine Oper mit Ausmaßen wie in Kopenhagen wird man dort nicht unterbringen können (was ich auf maps.duesseldorf.de messen konnte), aber der alternativ vorgeschlagene Adolph-von-Vagedes Platz ist deutlich kleiner und auch der Kaufhof-Standort kommt ebenfalls nicht an diese Kopenhagen-Fläche. Bliebe dann nur der Teil vom Rheinpark für eine innenstadtnahe Oper.

    Zu dem Bauprojekt Haroldstraße berichtet die RP heute. Zu dem vorherigen Wettbewerb soll es nun einen weiteren Wettbewerb für die 100m - hohen Hochhäuser geben. Start dafür soll im Frühjahr sein, ein Ergebnis soll im Herbst vorliegen. Die Düssel würde man zwischen Schwanenspiegel und Spee'schen Graben dann freilegen und Autos nicht mehr auf der Haroldstraße fahren.


    Zu dem Artikel gibt es eine Visualisierung vom westlichen Rheinufer auf die Stadt mit beiden Hochhäusern.


    Mal dumm gefragt: Warum baut man hier nicht die Oper? Würde das platzmäßig ausreichen? Fände ich tausendmal besser als ein Neubau im Medienhafen.


    Als eine der wenigen Banken wächst die NRW Bank und hat Büroräume in der Ernst-Gnoß-Str. 25, Herzogstraße (ex-WestLB) und am jetzigen Standort Kavalleriestraße.


    Das NRW Ministerium für Finanzen als zweiter Anker-Mieter befindet sich in der Jägerhofstr. 5

    Unter #382 hatte Dus-Fan geschrieben, dass ein Wohnhaus mit 4 WE abgerissen wurde für ein Einfamilienhaus. Dementsprechend wird dort jmd. privat gebaut haben. Die Abbruchgenehmigung findet man im Ratsinfosystem unter der Nummer 174/ 55/2017. Sieht zwar hübscher aus als der Altbau aber für den Wohnungsmarkt in Düsseldorf verschärfen solche Abrisse und Neubauten die Not.

    ^Deine Begründung mag der Stadtplanungslehre nach völlig korrekt sein,


    Aber der Platz war und ist öde. Generationen von Stadtplanern und wahrscheinlich diverse Externe können offenbar keinen Platz mit Aufenthaltsqualität planen oder einen Platz, der etwas einladendes hat. Warum sollte daraus eine Konkurrenz entstehen? Wenn man sich einen Platz in einer historischen Stadt in Italien vorstellt, bspw Florenz, dass kann man nicht genauso nach Ddorf verpflanzen, wir wollen ja kein 2. Las Vegas. Aber es müssen doch Grundprinzipien daraus ableitbar sein, was Wohlgefühl erzeugt.


    Meinetwegen könnte man das Potenzial zumindest mit ein paar Streetfood-Trucks oder mobile Kaffebuden austesten oder auch mit diesen Enzi-Bänken, die lassen sich auch schnell wieder verräumen, wenn der Platz nicht angenommen wird. Man hätte es zumindest probiert.


    "Wir machen unsere Stadt hässlicher" hat in Düsseldorf eine lange Tradition. Mit den Bilker/Düsseldorfer Arcaden oder dem jetzt viel gescholtenen B8 - Center gab es zwei große Projekte, mit denen man das vortrefflich erreicht hat. Und die autogerechte Stadt, der Abriss von Altbauten, dann würde die Liste noch deutlich länger werden.


    Und mit "Wir lassen alles außer Innenstadt, Oberkassel und Norden in einem Bonjour-Tristesse-Zustand verlottern" damit hat man hier den zweiten Baustein zur häßlichen Stadt.