Beiträge von DUS-Fan

    ^ Vorheriger Eigentümer, Bauherr und Nutzer des Gebäude (über 60 Jahre lang) war der Verein Deutscher Zementwerke e.V (VDZ), da sollte man dir helfen können.

    Zweite Möglichkeit, zumindest, was Pläne betrifft, wäre das Bauaktenarchiv des Bauaufsichtsamt der Stadt Düsseldorf, allerdings dürfte da eine Genehmigung des Eigentümers Development Partner für notwendig sein, der ist aber insolvent und wird gerade abgewickelt - da hilft vielleicht der Insolvenzverwalter Kreplin weiter.

    Dritte Möglichkeit für Informationen, die mir einfällt: das Stadtarchiv Düsseldorf.

    ^ Ich glaube nicht, dass die Stadt auch nur einen Cent dazu bei steuern würde und das zu Recht - ich sehe da keinen kulturellen Mehrwert für Düsseldorf bzw. uns Einwohner.

    Wenn ein Konzern mit dem Gebäude bzw. der Gebäudenutzung Geld verdienen möchte, soll er etwaige Umbaukosten auch selbst bezahlen.

    Genau da (beim Geld damit verdienen) schließt sich für mich die Wiederherstellung nach historischem Vorbild auch aus, zum einen wären die Umbaukosten einem Neubau fast gleich zu setzen und zum anderen wäre es eine massive Flächenvernichtung, war praktisch betrachtet dann auch noch eine enorme Wertminderung pro m² bedeutet (oder glaubt jemand, dass das Gebäude pro m² Nutzfläche dann doppelt so viel Wert wäre?).

    Georg-Glock-Straße 12-14, "LYGHT"

    M.E. ist der Rohbau für die Aufstockung noch nicht vollendet.

    Der Rohbau an sich ist fertig, so wie auf den letzten Fotos von mir gezeigt - der Rest ist "nur noch" Fassadenbau - ich kann da vom Eclipse aus drauf schauen.

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    Ich zwar gebürtiger Düsseldorfer und lebe gerne in meiner Stadt, aber ein "Düsseldorf-Enthusiast" bin ich beileibe nicht (hätte auch kein Problem damit, in Köln zu wohnen :S ), ich bin eher ein "Düsseldorf-Realist".

    Was sieht die IHK denn anders als ich oder anders herum so wie du?

    Ich sehe da keine Forderung nach neuen Landmarken, sondern nur die berechtigte Kritik am schleppenden Umbau der Friedrichstraße und den ins Stocken geratenen Innenstadtprojekten - die im übrigen Anfang September, als ich dir geantwortet habe, in dem Ausmaße noch gar nicht absehbar waren und mir natürlich auch nicht gefallen.

    Dass die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf (IHK), wie du zitierst, "angesichts der großen, parallel ins Stocken geratenen Stadtentwicklungsprojekte beunruhigt ist", ist auch verständlich, allerdings bezieht sich das auch hauptsächlich auf die mehreren Tausend Wohnungen (wie Grand Central, Glasmacherviertel oder Upper Nord Quarter), die immer noch nicht gebaut werden und nicht auf irgendwelche Bauprojekte, die meist noch nicht mal in der Projektierungsphase sind (eine Ausnahme ist da nur die Bauruine vom Upper Nord Tower).

    Ach so ... na dann ... weil wir ja in dieser Stadt noch nicht genug Bürogebäude haben ... Homeoffice? War da mal irgendwas?

    Auch wenn man verstärkter auf Homeoffice setzt, nur jede 11. Firma (9,1%) plant Flächenreduzierungen.

    Zudem sind noch viele veraltete Bestandbauten auf dem Markt, die nicht mehr vermietbar sind und wie der Bestandsbau hier, auf Flächen stehen, die für Wohnbebauung nicht sind.

    Warum also nicht ein neues Bürogebäude da hin stellen, zumal ÖPNV- und Autobahnanbindung gut sind.

    Zitat von Vulcanus

    Allein der Dauerstau, den die Stadt dort täglich mit ihren Pförtnerampeln produziert ..

    Die Pförtnerampeln regeln nur den Verkehr stadteinwärts (Stau stadtauswärts gibt es es abends trotzdem immer wieder mal, vor allem, wenn auf der A46 Richtung Wuppertal ein Unfall passiert ist) und da steht man dann am Stoffeler Kapellenweg, ab da ist dann freie Fahrt.

    Mindener Straße 102-110 - Schöffenhöfe (letzte Bauabschnitt)

    Die Gerüste sind weg und fast alles fertig.

    In einem Ladenlokal wird bereits ein Gastronomiebetrieb angekündigt ("Tortona"), dazu gehören auch die nicht gerade dezenten Lüftungsanlagen auf dem Dach.

    In dem Neubau sollen 187 Wohneinheiten (ich sag Hühnerställe) sein, angeboten werden sie von Savvy, vollmöbliert zum m²-Preis von 35-36 Euro kalt.


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    Bilder von mir / 24.09.2023 - hier mehr Bilder dazu

    Bauabschnitt - Moskauer Straße 42-48

    Die Zufahrtsstraße ist jetzt erkennbar, scheinbar wird erst einmal nur eine kleine Anliegerstraße als Sackgasse mit Wendekreis und mit Tiefgaragenzufahrt aus diesem gebaut.

    Warum man die Straße nicht direkt richtig ausbaut und die Anbindung an die Kölner Straße schafft, muss man nicht verstehen - vermutlich hat man noch keinen Bauherrn, dem man die Anliegerkosten aufdrücken kann.


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    Bilder von mir / 24.09.2023 - hier mehr Bilder dazu

    Himmelgeister Straße 66 (Wohnbebauung "mio Himmelgeister Höfe"/ Penny)

    Die Pflasterarbeiten der Hofflächen sind fast beendet, die Anwohner vom Neubaugebiet Witzelstraße /Erne-Eckstein-Straße nutzen bereits die neue Verbindung (der Übergang zwischen den Grundstücken ist allerdings noch ein bisschen holprig).

    An den Gebäuden fehlen noch ein paar Balkone und ein bisschen Feinschliff, auch der Penny-Markt ist schon erkennbar.

    Die 118 Wohnungen werden unter "mio Himmelgeister Höfe" vermarket und sollen teil- oder vollmöbliert angeboten werden (man erkenn auch in den Wohnungen, dass dort Möbel eingebracht werden).

    Aktuell werden 4 vollmöblierte Apartments angeboten, 39 m² zum Schnäppchenpreis vom 1.300 Euro (was der Preis beinhaltet oder nur die Kaltmiete ist, ist nicht erkennbar).


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    Bilder von mir / 24.09.2023 - hier mehr Bilder dazu

    Auf´m Hennekamp 65 - DDZ (Deutsches Diabetes-Zentrum)

    Mittlerweile wurden im hohen Gebäudeteil fast alle Fenster ausgetauscht (jetzt grau) und die Fassadenarbeiten scheinen auch in den letzten Zügen zu liegen (was in der aktuellen Baulage aber nicht unbedingt bedeutet, dass man bald fertig ist).

    Der Haupteingang wird jetzt von einer großzügigen Lichtwerbeanlage geschmückt

    Gegenüber bei Hausnummer 70 tut sich seit dem Abriss und Baugrubenaushub aktuell nichts mehr:

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    Bilder von mir / 24.09.2023 - hier mehr Bilder dazu

    Uerdinger Straße 5 - "The Five"

    Seit den letzten Fotos hat sich scheinbar (zumindest von außen) nichts mehr getan - daher nur ein Foto.

    Die Baustelle ist eins der Projekte der Development Partner (DP), die bereits mit vielen Projektgesellschaften im Insolvenzverfahren sind.

    Auch bei den zum Projekt gehörenden (und bereits alle verkauften) Eigentumswohnungen auf der Xantener Straße sind laut RP-Online-Artikel (hinter der Paywall) betroffen - die Eigentümer warten bereits seit einem Jahr wegen der Bauverzögerungen auf die Übergabe.
    Da die gemeinsame Tiefgarage nicht fertig ist, es gibt wohl Brandschutz- und sicherheitstechnische Probleme (u.a Feuerwehrfunkanlage BOS) und fehlende Sachverständigengutachten/Abnahmen, können die Wohnungen, auch wegen der fehlenden Stellplätze, nicht freigegeben werden.


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    Bild von mir / 16.09.2023 - hier mehr Bilder dazu