Die Idee eines kompakten, zusammenhängenden Gebäude finde ich besser als 3 Teilbauten, durch die man sich als Besucher hindurchnavigieren müsste. Die Anbindung an den ÖPNV ist deutlich besser als am Standort Moskauer Str., auch wenn ein techn. Rathaus vielleicht weniger Publikumsverkehr hat als z.B. ein Bürgerservice-Büro.
Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Was soll an einem 30 Etagen Gebäude besser zu finden sein? Nichts. Wenn man noch bedenkt, dass offene Bürowelten entstehen sollen, erst recht nicht.
Offene Bürowelten werden, nicht nur mit einer Veränderung für die Mitarbeiter einhergehen, sondern auch für die Bürger. Oder meinst Du etwa man kann dann wie jetzt, als Bürger einfach durchs Gebäude laufen?
Wohl kaum, zumal eine Desksharing Quote vorhanden ist, d.h. man weiß gar nicht genau, wo jetzt der Bearbeiter vom Bauamt sitzt. Jeden Tag wo anders oder auch mal Zuhause. Demnach wird man in Zukunft im Erdgeschoss abgespeist. Alles per Post, per Email und max. Telefon.
Es wird tendenziell eine Abschottung mit dem Neubau einhergehen wie in Venlo. Das Erdgeschoss ist in Venlo für Bürger geöffnet, alle anderen Etagen sind nicht für den Zugang von Bürgern gedacht und dementsprechend abgesperrt.
Es ist heute üblich, dass man Büros offen konzipiert. Aber für eine Stadtverwaltung halte ich es für sehr schwierig. Wir sprechen ja nicht über einen Firmensitz, wo max. nur Business Kunden kommen und dann in Besprechungsräume geleitet werden. In keinem Unternehmensitz kommen einfach unangemeldet Kunden / Bürger in der Vielzahl, wie in einer Stadtverwaltung.
Anbindung an der Moskauer Straße ist besser. Das stimmt. Aber nur mit der Bahn. Autofahrer werden das Rathaus nicht mehr besuchen können. Das wird kaum möglich sein.
Abschließend frage ich mich, wer das alles bezahlen soll? Warum mietet man nicht sich in ein derartiges Gebäude ein? Das machen alle Unternehmen heute so.
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