Mainufer und Mainbrücken

  • Ruhrorter Werft

    ^ Der Umbau der Ruhrorter Werft geht jetzt spürbar voran. Nachdem sie sich lange im Schatten der Nachbarbaustellen eine gewisse urbane Wildnis bewahrte, wird jetzt alles hübsch aufgemöbelt. Rund ums Oosten wird gepflastert, ebenso zwischen und neben den Schienen an den alten Verladekränen. Dazwischen schlängeln sich die immer noch sporadisch genutzten Gleise der Hafenbahn. Bei Interesse lassen die Bilder durch anklicken vergrößern. Man beachte den Henninger-Turm ;)





    -Bilder von mir-

  • Ruhrorter Werft

    Die letzten Wochen waren an der Ruhrorter Werft schon äußerst nervig, aufgrund der extremen Zunahme von Gästen am Oosten, die, leider alle völlig fußlahm, ihren Wagen (von Großstadtpanzer bis tiefergelegtem Ferrari (!!!)) durch den provisorischen Schotterweg bis kurz vor das Café rangierten. Noch spannender waren die Versuche ebensolcher, ihr Vehikel dort wieder wegzubekommen.


    Gott sei Dank ist man dieser Situation jetzt nachgekommen und hat den Weg bis direkt vor die Tür asphaltiert. Ein Zustand, den ich in dieser Ecke für mehr als fragwürdig halte, denn die Szenen, die sich hier abspielen werden, haben nichts mit einer ruhigen Park-/Ufer-Situation zu tun, sondern mit protzigen Minimalstpassanten.


    Genug der Meckerei, so sieht's aktuell aus:



    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Hafenpark

    Der Hafenpark bekommt gerade seinen kleinen Fitnessbereich an der Seite des westlichsten Sportfeldes. Letztere sind übrigens überaus gut frequentiert, obwohl noch unvollendet. Heute waren sie für Bodenarbeiten an den Zugangsbereichen abgesperrt. Das Hafen-Gym in Einzelteilen:



    Bild: epizentrum

  • Niederräder Ufer; LiLu

    ^ Schön zu sehen, wie sich der Hafenpark entwickelt! Gerade wenn man sich erinnert, wie es dort vorher aussah. Eine eher kleine, aber nette Änderung hat es auf der anderen Flussseite weiter im Westen gegeben:


    Die Umgestaltung des Niederräder Mainufers war vor einer Weile in diesem Strang behandelt worden, unter anderem ging es um die Errichtung eines Aussichtspunkts am ansonsten von Vereinshäusern weitgehend abgeriegelten Ufer. Siehe dazu Beiträge #118, #137 und #143 (mit Bildern). Daneben gibt es jetzt einen weiteren Zugang zum Ufer, der relativ neu zu sein scheint. Und zwar westlich des Sport- und Kulturgemeinschaft Frankfurt e.V., vgl. google maps. Hier gibt es Sitzgelegenheiten an Land und auch auf dem Steg im Wasser.



    Und darüber hinaus einen schönen Blick Richtung Stadt.



    Das in der Nähe liegende Luft- und Lichtbad auf der Main(halb)insel war ebenfalls schonmal Thema, Bilder dazu in #148. Es mag daran liegen, dass die Außensaison noch fast jungfräulich ist, auf jeden Fall machte das LiLu einen ausgesprochen gepflegten und einladenden Eindruck. Ergänzend zu den damals eingestellten Aufnahmen ein paar ergänzende Fotos. Sehr speziell ist ein völlig begrüntes Schiff an der neu errichteten Schleusenbrücke (weiteres Foto).



    Von dort sieht man auf die Reste vorherigen Bebauung, die jetzt fast wie eine Pergola wirkt und an welcher eine Gedenktafel angebracht ist.



    Der schwimmfähige Ponton LiLu samt Außengastronomie. Infos über das interessante Gebäude gibt diese Seite.



    Nicht zuletzt hat man auch einen schönen Blick auf den gegenüber liegenden Sommerhoffpark, der hier im Forum sowohl einen Bau-, als auch einen Fotothread hat.



    Weitere Impressionen vom LiLu: Bild 1, Bild 2


    -Bilder von mir-

  • Hafenpark, Wiesenband und Honsellplatz

    Nachdem an der Ruhrorter Werft der Brückenbau an Land seit geraumer Zeit beendet ist, wird nun der 3. und der 4. Bauabschnitt des Gesamtprojekts angegangen. Dazu der Magistratsvortrag vom 13. Mai 2013 (Download).


    Dritter Bauabschnitt ist das "Wiesenband". In der Vorlage heißt es dazu: "Aus einer durchgängigen Rasenebene erheben sich schollenartige Plateaus, die in Teilen extensiv gepflegt werden. Die Säume, Böschungen und Zwischenräume werden als strapazierfähige Rasenflächen ausgebildet, die das freie Spielen und Begehen erlauben. Die Plateaus wachsen in Nord-Südrichtung von ca. 1,10 m auf 1,80 m in der Höhe an und werden umlaufend mit charakteristischen Böschungen gerahmt. In den Wiesenlichtungen, unter schattenspendenden, weißblühenden Kirschbäumen entstehen eine Vielzahl attraktiver Picknick-Orte, in die teilweise Spielstationen eingefügt werden. Die Spielstationen werden mit klassischen Spielgeräten wie Rutsche, Wippe, Schaukel und Trampolin bestückt und bilden damit eine Variante zu den individuell gestalteten Spielplätzen im Sportband. Die mainseits gelegenen Plateauböschungen sind der Übergang zur Uferpromenade und fassen diesen Raum. Gleichzeitig begrenzen die Böschungen die Ebene des großen Wiesenfensters. Aufgrund der zu erwartenden intensiven Nutzung der Rasenflächen und der zu erwartenden Klimaveränderungen erhält das Wiesenband eine Beregnungsanlage, Diese wird mit Mainwasser gespeist und wird zu einer besseren Regeneration der Rasenflächen beitragen. Die Uferpromenade ist zurückhaltend gestaltet. Der "Star" ist der Fluss. An den sanierten Kaimauerkopf schließt analog zum bereits gestalteten Mainufer eine 6 m breite Asphaltfläche an. Zwischen Mauerkopf und Asphalt wird ein 40cm breiter Streifen aus Basaltkleinsteinpflaster eingefügt, in dem ein einfaches Geländer integriert ist. Die Promenade ist damit bis an die Wasserkante nutzbar. In das nördlich anliegende, ergänzende Wegeband aus wassergebundener Decke werden die mainufertypischen Flachschnittplatanen uferbegleitend platziert und die weitere Ausstattung wie Bänke, Fahrradständer und Leuchten untergebracht. Die Promenade endet am Honsellplatz."


    Vierter Bauabschnitt ist der "Honsellplatz". Das Vorhaben wird in der Vorlage wie folgt beschrieben (Auszüge): "Der Honsellplatz wird bestimmt von der großzügigen Freitreppe mit Rampenanlage, die von der ertüchtigten Honsellbrücke ans Mainufer und in den Hafenpark leitet. Diese Maßnahme, die unter der Federführung des Amtes für Straßenbau und Erschließung steht, bildet den östlichen Abschluss des Hafenparks. [...] Es entsteht eine großzügige Platzfläche, die Raum bietet für öffentliche Veranstaltungen aber auch für die Außenbestuhlung einer in den beiden Brückenbögen möglichen Gastronomie. Westlich der neuen Rampe wird ein Weg nach Norden zur Eyssenstraße geführt, der sowohl für die Unterhaltungsarbeiten an der Rampe und der Brücke, als auch zur Andienung genutzt werden kann."



    Plan: Stadt Frankfurt am Main / Sinai Faust Schroll Schwarz

  • ^ Von der Gestaltung des Wiesenbandes bin ich angetan. Es sind die Kleinigkeiten, auf die man hier geachtet hat. Das beginnt mit den Platanen, die am Ufer stehen werden. Ganz in der Tradition des Sachsenhäuser Ufers und der Untermainanlage und damit identitätsstiftend bzw. -festigend. Dass der asphaltierte Uferweg sechs Meter breit sein wird, ist weitsichtig. Wenn man am Wochenende auf der anderen Mainseite spazieren geht, treten sich Skater, Radfahrer, Jogger, Haustiere und andere Besucher auf die Füße - trotz veritabler Wegbreite. Die Beregnungsanlage für die Grünflächen wird zu einem schönen Erscheinungsbild und zur Akzeptanz des Ortes beitragen. (Wer liegt schon gerne auf ausgetrockneter Erde.) Die Balance zwischen Segmentierung der großen Flächen bei sinnvoller Durchwegung mit tiefen Blickachsen finde ich ebenfalls gelungen. Schön, was hier entsteht und dass es zügig umgesetzt wird.

  • Ruhrorter Werft

    Mit Rollrasen wird der Bereich vor der Ruhrorter Werft schnell begrünt.
    Neu ist mir, das hier ein Haltepunkt der Hafenbahn entsteht, wie links im Bild zu sehen



    Bild: thomasfra

  • Ganz ehrlich? Wieso nimmt man dafür auch blanken Sichtbeton? Ist ja nicht so, dass man nicht jahrzehntelange Erfahrungen mit der Schmiererei hätte oder es nicht Materialien gäbe, die dieser erheblich mehr Widerstand leisten...

  • Der Hafenpark hat ja eher eine junge und sportliche Zielgruppe bzw. ist Anlaufpunkt für Skater. Zu deren Subkultur gehört nunmal Graffiti. Das sich dort Leute kreativ ausleben werden, war doch so klar wie das Amen in der Kirche.


    Intelligent wäre es daher nicht gewesen besser abweisende Materialien zu verwenden, sondern die Sitzblöcke und andere Flächen gleich mit professionellen Graffiti-Bildern besprühen zu lassen. Denn das einzige woran sich die Sprayer halten, ist das ungeschriebene Gesetz, dass man kein Tag / Bild übersprüht. Dann hätte man anstatt dem sinnlosen Geschmiere ansprechendere Bilder wie z.B. diese hier (aus Offenbach):


    http://www.graffitiauftrag.org…gvo-offenbach-am-main.jpg


    http://www.okayfrankfurt.com/w…affiti-in-offenbach-1.jpg


    Den Künstler hätte man auch den Auftrag geben könnten, dass es zu Skatern, Sport & Co. passt. So muss man nun damit leben, dass jeder Amateuer seinen Namen hinkrizzelt und es dementsprechend aussieht. Schade, weil man sonst eigentlich an alle Details gedacht hat.

  • Leider ist das bei einigen auch nicht mehr Gesetz, wie man etwa an den professionellen Graffiti-Bildern entlang der S-Bahn-Hochbrücke durch das Gallus sowohl auf Höhe der Frankenallee als auch an der Galluswarte beobachten kann. Wobei, ich glaube es handelt sich nur um UF97-Tags, die gefühlt ohnehin 50 % der Schmiererei in der Stadt ausmachen und so als besondere Ausstellung der Leistungen des Kleinhirns dienen.

  • Und noch ein aktuelles Bild von der Ruhrorter Werft. Man scheint jetzt erstmal zu pausieren, denn es wurde eine provisorische Schranke installiert. Was allerdings die Nahdranparker nicht abhält, zumindest bis dorthin zu fahren...


  • Hafenpark

    Am kommenden Freitag wird das Sportband im Hafenpark eröffnet. Zu der schon früher freigegebenen Skate-Anlage kommen unter anderem Bolzplatz, Basketballfeld, Spielfelder, Klettersphären für Jugendliche und eine Fitnessanlage für Erwachsene. Details gibt es in =17058764"]dieser Pressemitteilung.


    Bis Sommer 2014 folgt als weiterer Bauabschnitt des Hafenparks das oben näher beschriebene Wiesenband und die Uferpromenade.



    Bild: Tom Kauth/Rainer Vollweiter/PIA Frankfurt

  • Hafenpark / Hafenbahn

    Im Bereich der Bahntrasse am Hafenpark wurde heute mit der Montage von neuen Adreaskreuzen und anderer schienenverkehrsrelevanter Schilder begonnen.


  • Neues: Jetzt aktuell Sommer 2015

    Gute Variation des schon etwas leidig gewordenen Themas Badeschiff, besonders ... (Mod: Zitat gekürzt, für den gesamten Text bitte auf das blaue Quadrat mit Pfeil klicken.)


    Die FR berichtet über unser geliebtes Badeboot.


    http://www.fr-online.de/frankf…6,view,asFirstTeaser.html


    Kosten nun bei 3,5 Mio , zur Finanzierung soll eine Stiftung gegründet werden.
    Außerdem soll nun „Spontan-Schwimmen“ ermöglicht werden, also alles was man braucht an Bord kaufen und dann rein in die Fluten.


    Schwanenflug, das funzt nicht!
    http://www.schwanenflug.net/

  • Zum Badeschiff "Hafen 1"

    Tja, eigentlich fällt das Thema unter "und jährlich grüsst das Murmeltier", scheinbar typische Sommerloch-Dampfplauderei also. Trotzdem ist es begrüßenswert, dass es eine private Initiative gibt, die sich diesem leidigen Thema annimmt. Eckart von Schwanenflug könnte als Projektentwickler/Architekt auch über die notwendigen Kontakte verfügen um die 3,5 Mill. Euro in einer Stiftung anzuhäufen. Dass er Frank (CDU) und Cunitz (Grüne) bereits "ins Boot" geholt hat, kann bereits als ein gutes Indiz gewertet werden. Clever ist auch die Idee ein ausgemustertes Polizeiboot zu verwenden. Auch der Theodor-Stern-Kai vor der Uniklinik ist ein mehr als passabler Standort, da die Aussicht von dort sicher spektakulär sein dürfte. Das Konzept scheint insgesamt ziemlich ausgereift zu sein.


    Dass es keine öffentlichen Gelder für die Idee geben wird, mag fiskalpolitisch vertretbar sein. Allerdings ist es für Frankfurt ebenso wenig ein Ruhmesblatt, dass seit der Schließung des Stadtbad-Mitte und anschließender Privatisierung an das Hilton, kein großes städtisches Schwimmbad mehr in der Innenstadt existiert. Wie ein Leserkommentar in der FR richtig aufgreift, sind die großen Frankfurter Bäder alle außerhalb gelegen. Für einen Innenstadtbewohner kostet also einmal Schwimmen samt RMV mindestens 10€. Lebensqualität hat sicherlich seinen Preis, aber Frankfurt dürfte hier trotzdem mehr Engagement an den Tag legen. Wie so oft, muss mal wieder das Frankfurter Bürgertum die Kohlen aus dem Feuer holen. Mal sehen, wie spendabel es sich in diesem Fall zeigt.

  • Neubau DLRG-Station am Nizza

    Das ungefähr 50 Jahre alte DLRG-Gebäude am nördlichen Mainufer, auf diesem Foto zu sehen, wird abgerissen. An selber Stelle wird ein zweigeschossiger Neubau errichtet, dabei entstehen auch bisher fehlende öffentliche Toiletten. Damit werden länger schon existierende Pläne nun doch umgesetzt. Die Baukosten von 350.000 bis 400.000 Euro übernimmt die Stadt, wie die FAZ heute in ihrer Druckausgabe schreibt. Im nächsten Jahr soll die Baumaßnahme, der Entwurf stammt aus dem Bad Homburger Büro Jotzu (Web), abgeschlossen sein.



    Bild: Archikultur Jotzu